DE969937C - Gliederfoerderband mit Laufrollen - Google Patents

Gliederfoerderband mit Laufrollen

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DE969937C
DE969937C DEH3308A DEH0003308A DE969937C DE 969937 C DE969937 C DE 969937C DE H3308 A DEH3308 A DE H3308A DE H0003308 A DEH0003308 A DE H0003308A DE 969937 C DE969937 C DE 969937C
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DE
Germany
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chain
conveyor belt
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Ludwig Mueller
Hans Raetz
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Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
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Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/30Details; Auxiliary devices
    • B65G17/38Chains or like traction elements; Connections between traction elements and load-carriers
    • B65G17/42Attaching load carriers to traction elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/04Bulk

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Gliederförderband mit Laufrollen Es sind Gliederförderbänder bekannt, bei denen an den Laschen der seitlichen Zugketten muldenförmige oder plattenförmige Tragglieder befestigt sind, deren einander zugekehrte Enden um die Kettenbolzen in der Weise gekrümmt sind, daß sie sich abdichtend übergreifen. Es ist ferner bekannt, Gliederförderbänder mit Laufrollen zu versehen und die Zugkette in der Bandmitte anzuordnen.
  • Die Erfindung bezweckt, Gliederförderbänder der vorgenannten Art zu verbessern.
  • Erfindungsgemäß wird als Zugkette eine Gliederkette verwendet, bei der die Glieder mit in senkrechter Ebene angeordneten Schenkeln als Stegglieder ausgebildet sind, deren die Schenkel in der Kettengliedmitte verbindende, insbesondere keilförmig ausgebildete Stege als Antriebsnocken für das treibende, vorzugsweise entsprechend keilförmig ausgesparte Kettenrad dienen. Dadurch werden wesentlich größere Berührungsflächen zwischen Antriebsrad und Kette geschaffen als bei den bisher bekannten Kettenförderern, bei denen lediglich kleine Flächen des waagerechten Kettengliedes in der Nähe des Krümmungsscheitels von den Kettenrädern erfaßt wurden. Durch die erfindungsgemäße Ausführung wird daher der spezifische Flächendruck zwischen den die Antriebskräfte übertragenden Flächen der Kettenräder und der Kettenglieder und somit auch der Verschleiß dieser Flächen wesentlich vermindert, so daß auch nach langer Betriebszeit noch ein verhältnismäßig ruhiges und zerrungsfreies Arbeiten des Kettenantriebes gewährleistet ist. Die keilförmige Aus- bildung der Antriebsnocken bewirkt, daß auch nach eingetretenem Verschleiß der Kettenglieder und der treibenden Kettenradflanken eine selbsttätige Einstellung der Kette in den richtigen Teilkreisdurchmesser des Kettenrades erreicht wird.
  • In Weiterbildung des Erfindungsgedankens haben die Kettenglieder mit in wlaagerechter Ebene angeordriteten Schenkeln an ihren Enden beiderseits des Seheitelteils Ansätze, die der Auflage fläche dieser Kettenglieder auf den Antriebs- und Umkehrrädern so angepaßt sind, daß beim Auflaufen der Kettenglieder eine flächenförmige Berührung zwischen ihnen und dem Antriebs- bzw.
  • Umkehrrad zustande kommt. Dadurch wird erreicht, daß sich an der Auflaufstelle der Kette auf das Rad letzteres infolge seiner Drehung nicht wie bisher mit hartem Schlag auf eine schmale, linienartige Fläche des Keftengliedes auflegt, sondern auf eine Berührungsfiäehe von beträchtlicher Größe, so daß Verformungen und Beschädigungen an den Kettengliedern und den Antriebsrädern infolge des harten Aufschlages beim Auflaufen ausgeschlossen sind.
  • Eine weitere Ausgestaltung des Erfindungsgedankens bezweckt, das Gliederförderband nach der Erfindung für Kurvenfahrten in waagerechter Ebene geeignet zu machen. Hierbei wird davon ausgegangen, daß es an sich bekannt ist, das Gliederförderband mit in gleichen Abständen angeordneten, eine Schwenkbarkeit in waagerechter Ebene ermöglichenden Kettengliedern und Traggliedern undl an den Schwenkpunkten angeordneten Laufrollenachsen zu versehen, durch deren Laufrollen in Kurven die Schwenkung des Bandes bewirkende seitliche Kräfte von den Führungen über die Laufrollenachsen auf die Zugkette übertragen werden. Erfindungsgemäß ist jede Laufrollenachse mit einem zugeordneten Kettenglied starr verbunden, gegenüber dem die beiderseits anschliteßend'en Kettenstränge in Kurven schwenkbar sind.
  • Hierbei ist der Schwenkwinkel jedes der beiden Kettenstränge gegenüber dem mit der Laufrollenachse verbundenen Kettenglied nur halb so groß wie der Ablenkungswinkel in dem Schwenkpunkt.
  • Das Traggliied - im Obertrum b,etrachtetüber den Schwenkpunkten des Bandes besteht erfindungsgemäß aus drei in waagerechter Ebene gegeneinander schwenkbaren und einander teilweise überdeckenden Teilen, von denen der mittlere mit der Laufrollenachse fest verbunden ist, während die beiden seitlichen die benachbarten Tragglieder an den Enden abdichtend über bzw. untergreifen und um zu beiden Seiten der Zugkette angeordnete, mit den benachbarten Traggliedern fest verbundene waagerechte Bolzen drehbar sind,2 deren Achsen in den Drehachsen liegen, um dile die Tragglieder sich beim Umlauf um die Antriebs-und Umkehrräder gegeneinander drehen.
  • In Verbindung mit der erfindungsgemäßen Ausbildung des Gliederförderbandes ist weiterhin vorgesehen, die Laufrollenachsen auf einer Seite durch eine spurkranzlose Laufrolle und auf der and'eren Seite durch zwei spurkranzlose Laufrollen abzustützen und außerdem auf jeder Seite mittels zweiter in waagerechter Ebene drehbarer Rollen zu führen. An Stelle der zwei waagerechten Führungsrollen an jeder Seite kann an jeder Seite nur eine waagerechte Führungsrolle - vorgesehen und außerdem die Laufrollenachse mittels Lenkern geführt sein. Nachdem man Gliederförderbänder bereits in der Weise auf Laufrollen gelagert hat, daß man in gleichmäßigen Abständen angeordnete Glieder dieses Bandes mittels je dreier in senkrechter Ebene umlaufender, mit Spurkränzen verebener Laufrollen abstützte, wird die Verwendung spurkranzloser Laufrollen in Verbindung mit waagerechten Führungsrollen an sich als zum Stand der Technik gehörend anerkannt und nicht als selbständige Erfindung beansprucht.
  • In der Zeichnung sind. einige Ausführungsformen des Erfindungsgedankens schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine unterbrochene Seitenansicht bzw. einen unterbrochenen senkrechten Schnitt durch ein Gliederförderband nach der Erfindung beim Umlauf um ein Antriebsrad, Fig. 2 die dazugehörige Draufsicht, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch ein kurvenläufig ausgebildetes Gliederförderband nach der Erfindung an einem der Schwenkpunkte des Bandes, Fig. 4 die dazugehörige Draufsicht; Fig. 5 einen Querschnitt durch ein Gliederförderband nach der Erfindung mit Ober- und Untertrum sowie Seitenführungen, Fig. 6 die Seitenansicht des Bandes nach Fig. 5 und Fig. 7 eine Draufsicht auf das Obertrum des Bandes nach Fig. 5 und 6 mit zwei verschieden ausgebildeten Schwenkpunkten und abweichend von Fig. 5 ausgebildeten Lauf- und Führmgsrollen.
  • Das Gliederförderband (vgl. Fig. 1 und 2) hat eine in der Bandmitte angeordnete Zugkette I mit Gliedern 2, deren Schenkel in senkrechter Ebene, und Gliedern 3, deren Schenkel in waagerechter Ebene angeordnet sind. An diesen Kettengliedern smd die muldlenförmigen Tragglieder oder Tragbleche 4 befestigt. Die Glileder 2 mit in senkrechter Ebene angeordneten Schenkeln sind als Stegglieder ausgebildet, deren die Schenkel in der Kettengliedmitte verbindenden Stege 5 als Antrilebsnocken für das treibende Kettenrad 6 dienen. Die Stege 5 sind vorzugsweise (Fig. I) keilförmig ausgebildet und greifen in entsprechend keilförmige Aussparungen 7 des Kettenrades 6 ein. Diese Aussparungen 7 sind in dem Ausführungsbeispiel in besonderen Mitnehmerstücken 8 angeordnet, die mittels Schraubens in dem entsprechend ausgenommenen Radkörper befestigt sind. Zwischen die Mitnehmerstficke 8 und den Radkörper 6 sind Leder- oder Gummischeiben I0 eingesetzt, die die harten Schläge beim Auflaufen der Kette auf das Rad dämpfen.
  • Die Kettenglieder 3 mit in waagerechter Ebene angeordneten Schenkeln haben an ihren Enden beiderseits des Seheitelteils Ansätze II, die der Form der Auflagefläche 12 der Kettengliederenden auf dem Antriebsrad 6 so angepaßt sind, daß beim Auflaufen auf das Rad eine flächenförmige Berührung zwischen den Ansätzen II und der Fläche 12 des Antriebsrades zustande komrnt.
  • Sowohl die Kettenglieder mit in senkrechter als auch die mit in waagerechter Ebene angeordneten Schenkeln sind als Stegglieder ausgebildet, deren Stege beiderseits der senkrechten Kettenmittelebene Arme 13 bzw. 14 haben, die durch Niete oder Schrauben 15 mit den Traggliedern 4 verhunden sind.
  • Wenn das erfindungsgemäße Gliederförderband in waagerechter Ebene in gewissem Ausmaße kurvenläufig sein soll, dann hat es (Fig. 3 und 4) in gleicllen Abständen angeordnete, eine Schwenkbarkeit in waagerechter Ebene ermöglichende Kettenglieder I6 und Tragglieder I7 (z. B. als jeweils zwölftes Glied des Bandes). Die Kettengliedler I6 sind geteilt ausgebildet und greifen mittels eines Bundes I8 in die entsprechend ausgesparte Laufrollenachse 19, wo sie durch eine nicht dargestellte Klemmplatte gehalten sind. Di!e Laufrollenachse I9 ist also mit dem ihr zugeordneten Kettenglied I6 starr verbunden. In Kurven stellt sich die Laufrollenachse I9, die von den mit Spurkranz versehenen beiden Laufrollen 20 getragen wird, sofern die Führungen kurvenförmig gebogen sind, unter der Einwirkung der von der Innenkurve der Führung auf die Spurkränze der Laufrollen übertragenen Seitenkräfte in die Richtung des Krümmungsradius ein. Da das Kettenglied 16, wie gesagt, mit der Laufrollenachse starr verbunden ist, nehmen die beiderseits anschließenden Kettenstränge 21 und 22 eine Schwenkung gegenüber der Laufrollenachse vor (in Fig. 4 gestrichelt angedeutet). Das Tragglied 17 über dem Schwenkpunkt - iin Obertrum betrachtet -besteht aus drei in waagerechter Ebene gegeneinander schwenkbaren und einander teilweise überdeckenden Teilen, von denen der mittlere, 23, mit der Laufroll,enachse 19 fest verbunden ist, während die beiden seitlichen, 2+ und 25, mittels ihrer an den Enden angebrachten Sicken die benachbarten Tragglieder 26 bzw. 27 abdichtend über- bzw. untergreifen und um zu beiden Seiten der Zugkette I angeordnete waagerechte Bolzen 28 bzw. 29 drehbar sind, dleren Achsen 30 bzw. 31 in den Drehachsen 32 bzw. 33 liegen, um die die Kettenglieder und die dazugehörigen Tragglieder sich beim Umlauf um die Antriebs- und Umkehrräder gegeneinander drehen. Die waagerechten Bolzen 28 und 29 sind in Lagern 34 gelagert, die an den beiden an das geteilte Tragglied angrenzenden Traggliedern 26 und 27 durch Niete oder Schrauheu 35 befestigt sind, und daher mit diesen Traggliedern fest verbunden.
  • Bei dem in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel bei dem die Laufrollenachsen 19 an den Enden mit je zwei Spurkrauzlaufrollen 20 versehen sind, werden, wie gesagt, in den Kurven von den seitlichen Führungen der Laufrollen Seitenkräfte über die Spurkränze auf die Laufrollenachse übertragen. Bei stärkeren KrUmmungen (kleineren Krümmungsradien) ist es mit Rücksicht auf die Größe der Spurkranzkräfte, die ein Hochklettern der Laufrollen bewirken können, häufig nicht mehr angängig, dile Seitenkräfte durch Spurkranzlaufrollen zu übertragen, sondern erforderlich, besondere in waagerechter Ebene drehbare Führungsrollen zum Ubertragen der waagerechten Kräfte zu verwenden. Die Draufsicht auf ein kurvengängiges Gliederband nach der Erfindung in Fig. 7 zeigt in dem durch eine Unterbrechung voneinander getrennten linken und rechten Teil je eine besondere Anordnung von Führungsrollen an einer Laufrollenachse. Im rechten Teil der Fig. 7 ist die Laufrollenachse 19 auf einer Seite durch eine spurkranzlose Laufrolle 36, auf der anderen Seite durch zwei spurkranzlose Laufrollen 37 abgestützt. Auf jeder Seite der Laufrollenachse sind außerdem zwei in waagerechter Ebene drehbare Führungsrollen 38 angeordnet. In Krümmungen drückt die Zugkette I, die dann an der Laufrollenachse, wie in Fig. 4 gestrichelt angedeutet, einen Knick bildet, die auf der inneren Krüminungsseite gelegenen waagerechten Führungsrollen gegen die Führungen (bzw. die Führungen über Seitenkräfte auf die Laufrollenachse aus, die dann den Knick in der Kette verursachen). Infolgedessen stellt sich die Laufroll,enachse, wenn die Führungen in den Kurven stetig gekrümmt sind, in die Richtung des Krümmungsradius ein.
  • Die Übertragung der waagerechten Führungskräfte kann jedoch anstatt wie vorstehend beschrieben durch zwei waagerechte Führungsrollen auf jeder Laufrollenseite auch durch nur je eine in waagerechter Ebene drehbare Führungsrolle 39 übertragen werden (linker Teil der Fig. 7). Da eine einzige Führungsrolle nicht imstande ist, die Laufrollenachse in den Krümmungsradius einzustellen und in stabilem Gleichgewicht zu erhalten, muß die Laufrollenachse mittels besonderer Lenker o und 41 geführt werden, die einerseits an einen in der Laufrollenachse längs verschieblich geführten Stein 42, andererseits an den waagerechten Bolzen 28 und 29 gelenkig angeschlossen sind.
  • Diese Lenker bewirken, daß die Laufrollenachse in die Winkelhalbierende zwischen den beiden über dem Schwenkpunkt einen Winkel gegeneinander einschließenden Kettensträngen eingestellt wird und dadurch dieselbe Führung erhält, wie wenn an ihren beiden Enden je zwei waagerechte Führungsrollen vorhanden wären. Bei einem Gliederförderband wird man aus Gründen der Einhleitlichkeitentweder die in Fig. 7 auf der linken Seite dargestellte oder die in dieser Figur auf der rechten Seite veranschaulichte Laufrollenabstützung bzw. -führung anwenden, falls man auf die in Fig. 4 dargestellte einfachste Form unter Verwendung lediglich von Spurkranzrollen verzichten muß.
  • Die Führungen für die Lauf- und Führung rollen des Bandes werden zweckmäßigerweise in Schüsse von solcher Länge unterteilt, daß ihre Transportierbarkeit unter Tage ermöglicht wird.
  • In Kurven werden die in Schüsse unterteilten Führungen, anstatt in stetig gekrümmter Form, vorzugsweise in gestreckter Lage und an den Stoßstellen gegeneinander geneigt angeordnet (Fig.7).
  • Dadurch kann die unter Tage lästige und unerwünschte Arbeit des Biegens der Führungen erspart werden. Man hat es dabei in der Hand, die Schußlängen in Kurven kleiner zu wählen als in der geraden Strecke, wenn man stärkere Krümmungen erzielen will. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 bis 7 bestehen die Führungen für das übereinanderliegende Ober- und Untertrum aus je einem durch Biegen oder Schweißen hergestellten U-föfmigen Blech 43 und 44, die durch ein Verbindungsstüek 45 auf der gesamten Schußlänge miteinander verbunden sind. Solche Führungen für das Ober- und Untertrum können z. B. aus einem Stück Blech durch Abkanten oder aus den einzelnen Blechprofilen durch Schweißen hergestellt werden.
  • Die einzelnen die Führungen für das Ober- und Untertrum enthaltenden Schüsse werden in Kurven, wie gesagt, vorzugsweise in gestreckter Lage und lediglich an den Stoßstellen winkelig gegeneinander geneigt angeordnet. Wie Fig. 7 erkennen läßt, stoßen in der dargestellten Kurve die gestreckt verlaufenden Schüsse 46 und 47 unter einem Winkel von bis zu 50 gegeneinander. Sie sind an den Stoßstellen durch ein geteiltes Überbrückungsglied 48 miteinander verbunden, das Zapfen 49 mit waagerechter Achse und Zapfen 50 mit senkrechter Achse hat (Fig. 6), die die Verstellung der gegeneinanderstoßenden Führungen 46 und 47 in senkrechter und waagerechter Ebene um einen Winkel von je bis zu 50 zulassen. Die Überbrückungsstücke 48 sind so ausgebildet, daß sie an der Stoßstelle den vorhandenen Spalt überbrücken und sowohl den in senkrechter Ebene umlaufenden Laufrollen als auch gegebenenfalls den in waagerechter Ebene sich drehenden Führungsrollen ohne Unterbrechung Auflage geben. Die Laufrollen erhalten durch diese fiberbrückungsstücke im Spalt auch dann Führung, wenn sie sich in Mulden unter der Einwirkung einer aufwärts gerichteten Kettenzugkraft von ihrer unteren Laufbahn abheben und an dem oberen Flansch der dann als Druckschiene wirkenden U-förmigen Führung anlaufen.
  • Die die Führungen tragenden Tragböcke 51 sind auf quer zu der Bewegungsrichtung des Gliederförderbandes verlegten eisernen Hohlschwellen 52 durch Keile 53 leicht lösbar festgeklemmt.
  • In der waagerechten Mittelebene der Führungen sind in gleichmäßigen Abständen und über die gesamte Länge des Gliederförderbandes verteilt profilierte Löcher 54 angeordnet, in die die Befestigungsvorrichtungen 55 über die Tragböcke durch Einstecken leicht lösbar eingesetzt werden können. In der MitteLebene der Führungen sind zwischen den profilierten Löchern 54 umgekehrt profilierte Löcher 56 vorgesehen, wodurch die Verwendung einer Führung zu beiden Seiten des Gliederförderbandes und die Verwendung derselben Befestigungsvorrichtungen 55 ermöglicht wird.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Gliederförderband mit Laufrollen, an dessen in der Bandmitte angeordneter Zugkette muldenförmige oder plattenförmige Tragglieder befestigt sind, deren einander zugekehrte Enden um die waagerechten Drehachsen der Kettenglieder in der Weise gekrümmt sind, daß sie sich abdichtend übergreifen, dadurch gekennzeichnet, daß als Zugkette eine Gliederkette (I) verwendet wird, bei der die Glieder (2) mit in senkrechter Ebene angeordneten Schenkeln als Stegglieder ausgebildet sind, deren die Schenkel in der Kettengliedmitte verbindende7 vorzugsweise keilförmig ausgebildete Stege (5) als Antriebsnocken für das treibende, vorzugsweise entsprechend keilförmig ausgesparte Kettenrad (6) dienen.
  2. 2. Gliederförderband nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenglieder (3) mit in waagerechter Ebene angeordneten Schenkeln an ihren Enden beiderseits des Scbeitelteils Ansätze (11) haben, die der Form der Aufiagefläche (12) der Kettengliederenden auf den Antriebs- und Umkehrrädern (6) so angepaßt sind, daß beim Auflaufen auf diese eine flächenförmige Berührung zwischen den Kettengliedern (3) und dem Antriebs- bzw.
    Umkehrrad (6) zustande kommt.
  3. 3. Gliederförderband nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Kettenglieder mit in senkrechter als auch diejenigen mit in waagerechter Ebene angeordneten Schenkeln (2, 3) als Stegglieder ausgebildet sind, deren Stege beiderseits der senkrechten Kettenmittelebene Arme (I3, I4) zum Befestigen der Tragglieder (4) aufweisen.
  4. 4. Gliederförderband nach den Ansprüchen I bis 3 mit in gleichen Abständen angeordneten, eine Schwenkbarkeit in waagerechter Ebene ermöglichenden Kettengliedern und Traggliedern und an dien Schwenkpunkten angeordneten Laufrollenachsen, durch deren Laufrollen in Kurven die Schwenkung des Bandes bewirkende seitliche Kräfte von den Führungen über die Laufrollenachsen auf die Zugkette übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß jede Laufrollenachse (19) mit einem zugeordneten, geteilt ausgebildeten waagerechten Kettenglied (I6) starr verbunden ist, gegenüber dem die beiderseits anschließendenKettenstränge (2I, 22) in den Kurven schwenkbar sind.
  5. 5. Gliederförderband nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggliedi(I7) - im Obertrum betrachtet - über den Schwenkpunkten des Bandes aus drei in waagerechter Ebene gegeneinander schwenkbaren und einander teilweise überdeckenden Teilen (23, 24, 25) besteht, von denen der mittlere (23) mit der Laufrollenachse (19) fest verbunden ist, während die beiden seitlichen (24, 25) die benachbarten Tragglieder (26, 27) an den Enden abdichtend über- bzw. untergreifen und um zu beiden Seiten der Zugkette (I) angeordnete, mit den benachbarten Traggliedern (26, 27) fest verbundene waagerechte Bolzen (28, 29) drehbar sind, deren Achsen (30, 3I) in den Drehachsen (32, 33) liegen, um die die Kettenglieder (21, 16,22) und die dazugehörigen Tragglieder sich beim Umlauf um die Antriebs- und Umkehrräder (6) gegeneinander drehen.
  6. 6. Gliederförderband nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechten Bolzen (28, 29) in Lagern (34) gelagert sind, die an den beiden an das geteilte Tragglied (I7) angrenzenden Traggliedern (26, 27) befestigt sind.
  7. 7. Gliede-rförderband nach den Ansprüchen I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollenachsen (I9), die auf einer Seite durch eine spurkranzlose Laufrolle (36), auf der anderen Seite durch zwei spurkranzlose Laufrollen (37) abgestützt sind, auf jeder Seite außerdem von zwei in waagerechter Ebene drehbaren Führungsrollen (38) geführt sind.
  8. 8. Gliederförderband nach den Ansprüchen I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollenachsen (in), die auf einer Seite von einer spurkranzlosen Laufrolle (36), auf der anderen Seite von zwei spurkranzlosen Laufrollen (37) abgestützt sind, auf jeder Seite eine in waagerechter Ebene drehbare Führungsrolle (39) aufweisen und auf einer Seite mittels Lenkern (40, 4I) geführt sind, die einerseits an einen in der Laufrollenachse (19) längs verschieblich geführten Stein (42), andererseits an den waagerechten Bolzen (28, 29) gelenkig angeschlossen sind.
  9. 9. Gliederförderband nach den Ansprüchen I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die in Schüsse (46, 47) unterteilten Führungen für die Lauf- und Führungsrollen (36 bis 39) in den Kurven in gestreckter Lage und lediglich an den Stoßstellen winklig gegeneinander geneigt angeordnet sind.
  10. IO. Gliederförderband nach den Ansprüchen I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmig ausgebildeten, vorzugsweise aus einem einbeitlichen Blechkörper bestehenden Führungen für das Ober- und Untertrum an den Stoßstellen durch ein geteiltes Uberbrückungsstück (48) miteinander verbunden sind, das Zapfen (49, 5o) mit waagerechter und senkrechter Achse hat, die die Verstellung der gegeneinanderstoßenden Führungsschüsse (46, 47) in senkrechter und waagerechter Ebene um einen gewissen Winkel zulassen.
  11. II. Gliederförderband nach den Ansprüchen 1 bis IO, dadurch gekennzeichnet, daß die die Führungen tragenden Tragböcke (5I) auf quer zu der Bewegungsrichtung des Gliederförderbandes verlegten eisernen Hohlschwellen (52) durch Keile (53) leicht lösbar festgeklemmt sind.
  12. 12. Gliederförderhand nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in der waagerechten Mittel ebene der Führungen in gleichmäßigen Abständen und über die gesamte Länge des Gliederförderbandes profilierte Löcher (54) angeordnet sind, in die die Befestigungsvorrichtungen (55) für die Tragböcke (5I) an beliebigen Stellen, vorzugsweise durch Einstecken, leicht lösbar eingesetzt werden können.
  13. 13. Gliederförderhand nach den Ansprüchen 1 bis I2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mittelebene der Führungen abwechselnd profilierte und umgekehrt profilierte Löcher (54, 56) vorgesehen sind, wodurch die Verwendung einer Führung zu beiden Seiten des Gliederförderbandes und die Verwendung gleicher Befestigungsvorrichtungen (55) ermöglicht wird.
  14. 14. Gliederförderband nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß bei den Antriebs- und Umkehrrädern zwischen den Radkörper (6) und die die Mitnahme der Kettenstege (5) bewirkenden Einsatzkörper (8) Platten (IO) aus schlag- und schalldämpfendem Werkstoff, wie Leder oder Gummi, eingesetzt sind. ~~~~~~~ In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 969 050.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217862B (de) * 1964-12-03 1966-05-26 Salzgitter Maschinen Ag Plattenfoerderband
FR2306907A1 (fr) * 1975-04-10 1976-11-05 Grillo Francesco Bande transporteuse a lattes articulees

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969050C (de) * 1949-08-14 1958-04-24 Konrad Grebe Endlose Foerderer, insbesondere fuer den Grubenbetrieb

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