DE477459C - Rechnende Schreibmaschine - Google Patents

Rechnende Schreibmaschine

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DE477459C
DE477459C DEK110147D DEK0110147D DE477459C DE 477459 C DE477459 C DE 477459C DE K110147 D DEK110147 D DE K110147D DE K0110147 D DEK0110147 D DE K0110147D DE 477459 C DE477459 C DE 477459C
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  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

Description

  • Rechnende Schreibmaschine Es gibt addierende, subtrahierende und saldierende Schrehmaschinen, die vollständig zuverlässig und betriebssicher arbeiten. Allein bei keiner von ihnen ist Gewähr dafür geboten, daß nicht die aufgesteckten Zählwerke willkürlich verstellt und dadurch Fälschungen hervorgerufen werden.
  • Der vorliegenden. Erfindung hegen Beobachtungen zugrunde, welche die verschiedenen Möglichkeiten der willkürlichen Beeinflussung der Zählwerke aufgedeckt haben, und sie besteht in -einer Verhinderung dieser Beeinflussungen durch besonders angebrachte Abdeckungen.
  • Ein Ausführungsbeispiel zeigt die beiliegende Zeichnung.
  • Abb. i ist eine schematische Vorderansicht einer rechnenden Schreibmasciläne mit der neuen Einrichtung, wobei der Wagen sich in Mittelstellung befindet.
  • Abb. 2 zeigt dieselbe Maschine wieder in Vorderansicht j-edoch bei zur Seite bewegtem Wagen.
  • Abb. 3 ist ein Teil einer Vorderansicht in größerem Maßstab.
  • Abb. 4 ist ein Schnitt nach Lin;le A-B der Abb. 3.
  • Wie an sich bekannt, besitzt die Maschine ein übertragungswerk (sogenannter Aktuator) a, welches die Werte der jeweils geschriebenen Zahlentasten auf die, Zählwerkeb zu übertra gen bestimmt ist, die in beliebiger Einstellung an einer Schiene c des Wagens angebracht werden können. Der Querschnitt (Abb. 4) zeigt, wie die Gehäuse jedes Zählwerks b um einen schwalbenschwanzförmig gien Teil der Schiene c herumgreifen. Am Ende der Schienieci, bzi d (Abb. 3), ist der sch::walbenschwanzförmige, Führungsvorsprung weggeschnitten, - so daß dann, wenn ein Zählwerk b bis über die Ausnehmung d geschoben wird, das Zählwerk aus der Führung weggenommen werden kann. Diese Einrichtungen sind an sich bekannt.
  • Nun besteht bei den bisher bekannt gewordenen Maschinen die Möglichkeit, die Zahlwerksräder in dem Ausschnitt, der die Summe oder Differenz anzeigt, mittels ebnes Stiftes o. dgl. zu drehen oder von unten in das Gehäuse des Zählwerks hin#einzufassien und nach Bewegung der Sperrhehel f die Übertragungsrädere zu Ürelien, welehe in entsprechender Stellung mit dem übertragungszahnrad des übertragungswerkesa in Eingriff kommt. Endlich können die Zählwerke mühelos beein-flußt und verstellt werden, wenn sie zu diesem Zweck am Ende der Schiene über der Ausnehmungd abgenommen werden, um nach Verstellung wieder auf die Schiene aufgesetzt zu werden.
  • Um alle diese Beeinflussungsmöglichkeiten auszus,chl--"e,3,e.n, ist die öffnung, hinterwelcher die Anzeige #e#fiolgt, durch ein nicht abnehmbares Fenster aus Glas oz.dgl.g bedeckt und der Raum unterhalb der Zählwerksgehäuse, durch eine Abdeckschieneh unzugänglich gemacht. Diese Abdeckschienie schließt sich beiderseits unmittelbar an das übertragungswerkgehäust a an. Da es unzweckmäßig ist, die Schleneh so, lang zu niachen, daß sie auch bei zur Seite geschobenem Wagen den Raum unter den ganz außen biefindlichen Zähl- werken deckt, weil dann die so weit vorstehende Schiene hinderlich und der Beschä,-digung ausgesetzt wäre, ist diese Abdeckschiene ausüehbar gemacht, d. h. ergänzt durch längsbewegliche an ihr angeoirdnete Außenschieneni, die der leichteren Beweglichkeit wegen beispielsweise auf KugeInk laufen mögen. Diese Schienen stehen unt«r dem Ein-Ruß von Zugfedem o.dgl.m, von denen in Abb. 2 nuir eine gezeichnet ist, und diese Federn haben das Bestreben, die Außenschien-en über die feste Abdeckschieneh zu ziehen, so, daß das gesamte Abdeckschleaensystem gemäß Abb. i nicht mehr Raum -unnimmt, als die Maschine breit ist. Bei der Bewegung des Wagens aus der Mittelstellung nach deir einen edger an-deren Sieite jedoch tafft irgende#in geeigneter Anschlag des Wagens gegen eine am Ende der Außenscht.ene! angeordnete Abbir-gungiz und nimmt nun bei der weiteren Bewegung :dies Wagens diese Schiene nut, die Abdeckung so, selbsttätig verlängernd, sodaß alle Zählwerke von unten her abgedeckt s#ind. Bei, Rückwärtsbewegung des Wagens vexanlaßt die Feder o,. dgl. m, daß die Schhenel dem Wagen folgt, bis sie %Nieder volleändig über dex Schiene h liegt.
  • In ihilei Einstellung an der Führungsschlenec des Wagens weirden die Zähl::weTkeb gehalten durch eine Zahnschleneo, welche, wie die Abb. 4 zeigt, mindestens fehlte Seitenwand, des Zählwerksgehäuses ki einer ihiler Zahnlücken aufnimmt. Diese Zahnschiene o kann zuriicl#gedrängt und dadurch außeT Eingriff mit dem Zählw#exksgehäusie gebracht werden, wenn eineunterihrliegendeSchienep in der Längsrichtung verschoben wird. Die beidenSchienenoundp greifenmittelsZapfen und S.chrägführungen derart ineinander, daß die Längsverschiebung der Schienep ein Zurückdrängen der an Längsverschlebung verhinderten Schiene o zur Folge hat.
  • Das Auslösen der Zählwerke b mittels dieser beiden Schienen o und p ist nun gemäß der Erfindung dadurch verhindert, daß am. Wagen bzw. an der Führungsschiene c ein Schloß q (gegebenenfalls ein Doppelschloß) angebracht ist, dessen Riegel r in eine entsprechende Ausnehmung entweder wie >gezeichnet, der Schienep oder der Zahnschtenee eingreift. Nun ist es nur noch, denjenigen, dm im Besitz deir zum Schloß gehörigen Schlüssel rind, möglich, die Zählweirkeb abzunebmen oder auch nur zu verschieben, und hierdurch ist die letzte Möglichkeit einer Fälschung des von der Maschine ermittelten Resultates versperrt. A-u Stelle des gezeichneten Riegelschlosses q kann irg.endemile andere genügend sichere Verschlußvord-ch-tung treten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechnende S.ch-rieibmasclu'ne, dadurch gekennzeichnet, daß durch Abdeckung sämtliche be der Arbeit beweglichen Teile der Zählwerke, einschließlich der Ziffern,-rollen, unzugänglich gemacht sind und durch ein Schloß die Wegnahme der Zählwerke Unbefugten unmöglich gemamt ist.
  2. 2. Maschiner nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Abdeckschiene, welche beiderseits des übertragungswerkes (Aktiato,rs) den Raum unterhalb der Zählwerke abdeckt, in w-eIchem bei Stellung je eines Zählwerkes über dem übertragungswerk dex Eingriff der beiden Werke stattfindet. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckschiene sich nur su weit erstreckt, als das eigentliche Maschinengestell breit ist, und daß beiderseits, an ihr ausziehbar, längsbewegliche Hijlfss,clüen#en (1) angebracht sind. die vom Wagen mitgenommen werden, wenn dieser sich über die Breite des Mascbin-engesbells hInausbewiegt, und (unter der Wirkung einer Rückstiellkraft) wieder in die Ruhelege zurückkehren, wenn deir Wagen sich in entgegengesetzter Richtung bewegt. 4. Maschine nach Anspirtich i, dadurch gekennzeichnet, daß die in RichtLmg der Schlitten-bewegung bewegliche Verriegelungsschiene (p) für die an den Papierwagen angesietzben Zählwerke durch ein Schloß (q) gesperrt ist, das die Bewegung der Verriegelungsschiene (p) und somit die, EntTiegelung der Zählwerke durch Unbefugte verhindert.
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