DE477380C - Vorrichtung zum Auf- oder Abwickeln von Papierstreifen in stets gleichbleibenden Wegstrecken, z. B. bei Registrierkassen oder bei Schalterfahrkartendruckern - Google Patents

Vorrichtung zum Auf- oder Abwickeln von Papierstreifen in stets gleichbleibenden Wegstrecken, z. B. bei Registrierkassen oder bei Schalterfahrkartendruckern

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DE477380C
DE477380C DEZ16559D DEZ0016559D DE477380C DE 477380 C DE477380 C DE 477380C DE Z16559 D DEZ16559 D DE Z16559D DE Z0016559 D DEZ0016559 D DE Z0016559D DE 477380 C DE477380 C DE 477380C
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  • Vorrichtung zum Auf- oder Abwickeln von Papierstreifen in stets gleichbleibenden Wegstrecken, z.-B. bei Registrierkassen oder bei Schalterfahrkartendruckern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auf- bzw. Abwickeln von Papierstreifen in stets gleichbleibenden Wegstrecken, z. B. bei Registrierkassen oder bei Schalterfahrkartendruckern, bei welcher der Ausschlag des die Weiterschaltung der Papierrolle bewirkenden Transporthebels durch einen Anschlag geregelt wird, dessen Verstellung durch eine an dem Umfang der Papierrolle anliegende Rolle entsprechend dem zu- oder abnehmenden Papierrollendurchmesser selbsttätig erfolgt; und zwar kennzeichnet sie sich in der Hauptsache dadurch, daß der Anschlag für den Transporthebel an einem verschiebbaren, U-förmig gebogenen Bügel sitzt, an dessen anderem Ende die auf der Papierrolle laufende Rolle angeordnet ist, die den Anschlag gemäß dem zunehmenden Durchmesser der Papierrolle verschiebt.
  • Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in einer Ausführungsform wiedergegeben, wie sie beispielsweise bei einem Schalterfahrkartendrucker in Anwendung kommt, und zwar zeigt Abb. r einen senkrechten Schnitt durch die Mitte und Abb. 2 eine Seitenansicht.
  • Wie hieraus ersichtlich, ist die zum Aufrollen des Papierstreifens o bestimmte Spule c mittels einer Hohlachse b auf der Achse a drehbar gelagert. Diese findet ihr Lager an der die Spule ergänzenden Scheibe s, die mittels eines Winkelstückes t am Gehäuse r des Fahrkartendruckers befestigt ist. Die Vorderscheibe der Spule kann durch Vermittlung einer Schaltklinke d, die durch ihr Eigengewicht zum Andrücken kommt, durch den Transporthebel f beeinflußt werden, und. zwar geschieht die Beeinflussung in der Weise, daß der Transporthebel fdurch einen Mitnehmerz (in Abb. 2 im Querschnitt angedeutet) an der durch eine Schraubenfeder n bedingten Bewegung nach rechts gehindert wird. Weicht der Mitnehmer z nach rechts aus, dann kann der Transporthebel f unter der Wirkung der Feder n in _ derselben Richtung nachfolgen, und zwar so weit, als dies der einstellbare Anschlag g gestattet. Die entsprechende Lage ist in der Zeichnung mit fl bezeichnet. Bei dieser Bewegung wird die Papierrolle k durch die Klinke d nicht beeinflußt. Ja sie wird sogar noch durch eine besondere, federnd beeinflußte Klinke m in ihrer jeweiligen Stellung gegen Rücklauf gesichert. Sowie aber durch den Mitnehmer z der Transporthebel f wieder nach links mitgenommen wird, wird durch die Klinke d die Spule c eine dem Ausschlag des Hebels f entsprechende Wegstrecke nach links mitgenommen und dadurch das Rollenpapier o ein dementsprechendes Stück auf die Spule aufgerollt.
  • Um diese Wegstrecke praktisch gleichbleibend zu bestimmen, ist an einem U-förmig umgebogenen, zweckmäßig in einer Schwalbenschwanzführung laufenden Bügel h ein Anschlagbolzen g vorgesehen. Der Bügel h selbst ragt mit seinem anderen umgebogenen Ende, die festsitzende Scheibe s der Spule umgreifend, in den Hohlraum der Spule und trägt an seinem unterenEnde eineLaufrollei, die lose bzw. lediglich durch ihr Eigengewicht beschwert, auf der Papierrolle k aufruht.
  • Auf diese Weise ist es möglich, d'aß die Laufrolle i bei der ständigen Veränderung des Durchmessers der Papierrolle die Lage des Anschlags g für den Transporthebel f derart selbsttätig verändert, daß bei zunehmendem Durchmesser der Papierrolle der Ausschlag des Hebels f immer geringer wird.
  • Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist folgende: Sobald der Mitnehmer z (der in Abb. i nicht weiter dargestellt ist) durch Ausweichen dem Transporthebel f die Unterstützung entzieht, wird sich dieser Hebel unter der Wirkung seiner Federn so weit ,nach rechts bewegen, bis er an dem Anschlag g ansteht. Bei dieser Bewegung wird die Spule c, b und damit die Papierrolle k nicht beeinflußt, denn sie ist durch die Sperrklinke m gegen Rücklauf gesichert. Wird jedoch bei der Zurückbewegung des M itnehmers z der Transporthebel f wieder nach links mitgenommen, sowird durch die Klinke d die Scheibe c der Spule und damit diese selbst im gleichen Sinne ein Stück weiter gedreht. Durch das Aufwickeln des Papierstreifens o wird der Durchmesser der Papierrolle k immer größer, und hebt hierbei die Rolle i und damit auch den Anschlagbolzen g in gleichem Maße immer höher. Mit dem Hochgehen des Anschlagbolzens g wird aber auch der Ausschlag für den Transporthebel f immer enger begrenzt, was naturgemäß eine stets geringer werdende Teildrehung der Spule c, b zur Folge hat. Die Abnahme dieser Teildrehung erfolgt im selben Verhältnis, wie die Zunahme des Durchmessers der Papierrolle k, so daß die absolute Weiterbewegung des Papierstreifens dauernd die gleiche bleibt.
  • Um nun aber auch die jeweils weiterzutransportierende Strecke des Papierstreifens o beliebig ändern zu können, kann entweder der Anschlag g auf dem Bügel h in der Höhe einstellbar oder die Führung für den Bügel h und damit auch er selbst seitlich verschiebbar angeordnet sein, was bei gleichem Rollendurchmesser einen mehr oder weniger groZen Ausschlag des Transporthebels f mit sich bringt und bei der Schaltung eine größere bzw. kleinere Transportstrecke zur Folge hat.
  • Selbstredend läßt sich diese neue Vorrichtung mit gleichem Vorteil in allen den Fällen in Anwendung bringen, -wo es sich darum handelt, einen aufzurollenden Papierstreifen durch Antrieb der Aufrollspule selbst in stets gleichbleibenden Wegstrecken weiter zu bewegen, wie z. B. bei Telegraphenapparaten, Registrierkassen usw.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Auf- oder Abwikkeln von Papierstreifen in stets gleichbleibenden Wegstrecken, z. B. bei Registrierkassen -oder bei Fahrkartendruckern, bei welcher der Ausschlag des die Weiterschaltung der Papierrolle bewirkenden Transporthebels durch einen Anschlag geregelt wird, dessen Verstellung durch eine an dem Umfang der Papierrolle anliegende Rolle entsprechend dem zu- oder abnehmenden Papierrollendurchmesser selbsttätig erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (g) für den Transporthebel (f) an einem verschiebbaren, U-förmig gebogenen Bügel (h) sitzt, an dessen anderem Ende die auf der Papierrolle (k) laufende Rolle (i) angeordnet ist, die den Anschlag (g) gemäß dem zunehmenden Durchmesser der Papierrolle (k) verschiebt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (g) .auf dem U-färmigen Bügel (h) gegenüber der Laufrolle (i) in der Höhenlage verstellbar ist, um den Ausschlag des Transporthebels (f) zur Erzielung verschieden langer Wegstrecken mehr oder weniger zu begrenzen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung für den U-förmig gebogenen Bügel (h) seitlich parallel verschiebbar ist, um den Ausschlag des Transporthebels (f) zwecks Änderung der jeweils gewünschten Wegstrecke verändern zu können.
DEZ16559D 1927-01-21 1927-01-21 Vorrichtung zum Auf- oder Abwickeln von Papierstreifen in stets gleichbleibenden Wegstrecken, z. B. bei Registrierkassen oder bei Schalterfahrkartendruckern Expired DE477380C (de)

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