DE477356C - Schutzschicht zum UEberziehen von Gummiteilen, insbesondere von Radbereifungen - Google Patents

Schutzschicht zum UEberziehen von Gummiteilen, insbesondere von Radbereifungen

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DE477356C
DE477356C DEF64155D DEF0064155D DE477356C DE 477356 C DE477356 C DE 477356C DE F64155 D DEF64155 D DE F64155D DE F0064155 D DEF0064155 D DE F0064155D DE 477356 C DE477356 C DE 477356C
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wheel tires
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talc
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DEF64155D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C23/00Devices for measuring, signalling, controlling, or distributing tyre pressure or temperature, specially adapted for mounting on vehicles; Arrangement of tyre inflating devices on vehicles, e.g. of pumps or of tanks; Tyre cooling arrangements
    • B60C23/18Tyre cooling arrangements, e.g. heat shields
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor
    • B29C33/56Coatings, e.g. enameled or galvanised; Releasing, lubricating or separating agents
    • B29C33/60Releasing, lubricating or separating agents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

  • Schutzschicht zum Überziehen von Gummiteilen, insbesondere von Radbereifungen Es ist bereits bekannt, Gummiteile, insbesondere Radbereifungen mit einer Schicht aus Graphit, Wachs, Vaseline oder Petroleum und Terpentin zu überziehen. Durch den Überzug soll der Reibungswiderstand vermindert werden. Dieser Zweck wird jedoch nur unvollkommen erreicht, weil die Schicht nicht hart wird und infolgedessen von denjenigen Stellen fortbewegt wird, an denen ein starker Druck zur Wirkung kommt. Auch ist es bereits bekannt, auf Gummibereifungen eine Schicht aus Kork und ' Celluloid bzw. Celluloseestern aufzubringen. Diese Schicht soll als Gleitschutz dienen.
  • Der Erfindung gemäß besteht die Schutzschicht zum Überziehen von Gummiteilen aus einem im flüssigen Zustande auf die zu schützenden Gummiteile aufzutragenden Gemisch von Talkum, Gummi und Celluloselösung. Talkum übt auf die Gummischicht eine konservierende Wirkung aus und erhöht gleichzeitig die Gleitfähigkeit. Diese Wirkungen des Talkums sind an sich bekannt. Man hat z. B. bereits zwischen Schlauch und Mantel von Radbereifungen Talkum gestreut, das ein Reiben zwischen den sich beim Fahren gegeneinanderbewegenden Gummiteilen vermindern soll. Die schützende Wirkung des losen Talsums auf sich bewegenden Gummiteilen ist jedoch nicht sehr groß, weil das Talkum nicht auf den Stellen liegenbleibt, die geschützt werden sollen. Bei Radbereifungen kommt es z. B. vor, daß das eingestreute Talkum sich an einigen Stellen im Mantel ansammelt, während andere Stellen nicht mit Talkum bedeckt sind.
  • Diese Nachteile sind durch die Erfindung vermieden, denn das Talkum wird durch die Gummi- und Celluloselösung mit den zu schützenden Gummiteilen fest verbunden, ohne daß die konservierende Wirkung verlorengeht. Auch behält es die Eigenschaft, die Gleitfähigkeit zu erhöhen. Das Gemisch erhärtet nach seinem Auftragen im flüssigen Zustande, weil die flüchtigen Bestandteile verdunsten. Eine auf diese Weise auf Gummiteile aufgebrachte Schicht erhöht ihre Lebensdauer sehr beträchtlich, da sie das Porös- und Rissigwerden verhindert. Die Schutzschicht kann sowohl auf die Innenseite des Gummimantels als auch auf die mit der Felge in Berührung kommenden Außenteile angebracht werden. Sie verhindert in diesem Falle ein zu starkes Gegeneinanderreiben zwischen Schlauch und Mantel bzw. Mantel und Felge und dadurch eine zu starke Erwärmung des Reifens beim Fahren. Ferner verhindert die Schutzschicht den schädlichen Einfluß von sich an den Felgen evtl. bildendem Rost auf den Mantel.
  • Zur Herstellung der Schutzschicht wird Benzin in einen Rührkessel gegossen und das Talkum langsam unter ständigem Rühren beigegeben. Sodann wird eine Gummilösung zugesetzt, die in bekannter Weise Benzol oder Benzin oder ein Gemisch von Benzol mit Benzin enthält. Darauf wird. in Äther gelöste Cellulose unter ständigem Rühren zugesetzt. Die Mischung wird durch Benzin und Benzol so. weit verdünnt, daß sie sich leicht auf die zu schützenden Gummiteile streichen läßt, Die Gummiteile können entweder ein oder mehrere Male mit dem Gemisch bestrichen werden, nachdem sie vorher gut gereinigt worden sind. Die Mischung trocknet sehr- schnell, und es entsteht dann auf den Gummiteilen eine gleichmäßige, glatte Schicht.
  • Um den Benzin- oder Benzolgeruch des Gemisches zu beseitigen, kann ihm noch juchtenlederparfüm zugesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schutzschicht zum Überziehen von Gummiteilen, insbesondere von Radbereifungen, gekennzeichnet durch ein im flüssigen Zustande auf die zu schützenden Gummiteile aufzutragendes Gemisch von Talkum, Gummi- und Celluloselösung.
DEF64155D 1927-07-30 1927-07-30 Schutzschicht zum UEberziehen von Gummiteilen, insbesondere von Radbereifungen Expired DE477356C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10355271B4 (de) * 2003-11-26 2013-01-31 Volkswagen Ag Leitungsführung für einen länglichen Körper zwischen zwei relativ zueinander bewegbaren Fahrzeugteilen

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