AT136006B - Verfahren zur Herstellung von feuchtigkeitsbeständigen Folien. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von feuchtigkeitsbeständigen Folien.

Info

Publication number
AT136006B
AT136006B AT136006DA AT136006B AT 136006 B AT136006 B AT 136006B AT 136006D A AT136006D A AT 136006DA AT 136006 B AT136006 B AT 136006B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
moisture
production
weight
parts
resin
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Du Pont Cellophane Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Du Pont Cellophane Co Inc filed Critical Du Pont Cellophane Co Inc
Application granted granted Critical
Publication of AT136006B publication Critical patent/AT136006B/de

Links

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von feuchtigkeitsbeständigen Folien. 



   Es ist bekannt, dass Folien aus regenerierter Cellulose, Cellulosederivaten, Gelatine od. dgl. in weitem Masse für Verpackungszweeke u. dgl. Verwendung finden. In vielen Fällen steht der   Verwendung   dieser Materialien ihre   Feuehtigkeitsdurchlässigkeit entgegen. Man   hat daher schon vielfach versucht, diese   Feuehtigkeitsdurehässigkeit durch Überziehen der genannten Materialien   mit einem geeigneten Überzug herabzusetzen, wobei festgestellt wurde, dass dies sieh besonders gut dadurch erzielen lässt, dass man dem zur Verwendung kommenden Überzug Wachse zusetzt.

   Es ist jedoch schwer, Wachse mit den anderen für den Überzug erforderlichen Stoffen so zusammenzubringen, dass ein klarer,   durchsichtigen   
 EMI1.1 
 regenerierter Cellulose oder Gelatine auf sehr einfache Art in der Weise erhalten kann, dass man die genannten Folien mit einem Überzug versieht, der aus einem oder mehreren Kunstharzen und einem oder mehreren Wachsen besteht, wenn man die Mischung dieser Komponenten so wählt, dass die Menge des zur Verwendung gelangenden Wachses nicht über ein Drittel der Menge des angewendeten Harzes hinausgeht, wobei man, falls erforderlich, diesen Überzugsmassen noch ein   Weichmachungs- oder Plasti-   fizierungsmittel zusetzen kann. 



    Diese neuartigen Überzüge geben den genannten Folien weitgehende Feuchtigkeitsundurchlässigkeit, ohne dabei die übrigen Eigenschaften, wie Geschmeidigkeit, Klarheit, Durchsichtigkeit usw. zu ) beeinträchtigen. Gegenüber den bekannten Verfahren lässt sich das neue Verfahren, da es nur noch zwei Komponenten gebraucht, erheblich einfacher durchführen, insbesondere deshalb, weil man jetzt in der Wahl der brauchbaren Lösungsmittel erheblich weniger eingeschränkt ist, als bei den bisherigen Überzügen. 



  Man kann den neuen Überzug in üblicher Weise auf die Folien aufbringen, d. h. entweder durch Eintauchen der Folien in eine Lösung der genannten Stoffe, oder durch Aufspritzen einer derartigen   
 EMI1.2 
 punkt der in Frage kommenden Stoffe erreichenden Temperatur gearbeitet werden muss. 



   Bei dem neuen Verfahren können Kunstharze aller Art verwendet werden, vorzugsweise solche, die in organisehen Lösungsmitteln löslich sind und gute filmgebende Eigenschaften besitzen. Beispielsweise wären hiefür zu nennen : Polymerisationsprodukte aus Vinylderivaten einschliesslich Styrol, z. B. 



   Polyvinylchlorid, Polyvinylaeetat oder auch Mischpolymerisate, wie. z. B. ein Mischpolymerisat aus
Polyvinylchlorid und   Polyvinylaeetat.   Ebenso können auch   Polymerisationsprodukte   aus mehrwertigen
Alkoholen und mehrbasischen Säuren verwendet werden, insbesondere solche, die durch Polymerisation der genannten Stoffe unter Zusatz von   natürlichen   oder synthetischen trocknenden oder nicht trocknenden Ölen hergestellt worden sind. Ferner wären beispielsweise zu nennen : Harze, die aus chloriertem Diphenyl hergestellt sind. Man kann diesen Kunstharzen gegebenenfalls auch noch nicht zu grosse Mengen   natür-   licher Harze zusetzen. Ebenso können selbstverständlich die genannten Kunstharze auch   in   Mischung miteinander benutzt werden. 



   Als   Wachskomponente   für die   neuartigen Überzüge   kommen alle üblichen Wachse oder wachs- artigen Stoffe von nicht zu niedrigem Schmelzpunkt in Frage, beispielsweise Paraffin, Japanwachs,
Walrat, Ceresinwachs, Bienenwachs, Stearin, ebenso Metallseifen, besonders solche der Schwermetalle. 



   Es ist   zweckmässig,   diese Wachse in möglichst reinem Zustande zu verwenden. 



   Wie schon oben gesagt, kann es manchmal zweckmässig sein, den Überzugsmassen noch Plasti- fizierungsmittel zuzusetzen. Dieser Zusatz   treat   zur Erhöhung der Geschmeidigkeit der Folien bei und beeinflusst in manchen Fällen die Durchsichtigkeit des erhaltenen Materials günstig. Die Menge des zuzusetzenden Plastifizierungsmittels kann in weiten Grenzen schwanken. Sie richtet sieh je nach der
Art des angewendeten Harzes. Als Plastifizierungsmittel kann man z. B. Trikresylphosphat, Rizinusöl,
Dibutylphtalat oder   andere hochsiedende, möglichst geruchlose   Stoffe verwenden. 



   Als Lösungsmittel zur Auftragung der neuen Überzüge kommen alle   möglichen   Stoffe in Frage, beispielsweise Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol, Gasolin und andere, ferner andere   Lösungsmittel,   wie Äther, Alkohole, Tetrachlorkohlenstoff und andere. Diese Lösungsmittel werden vorteilhaft im
Gemisch miteinander angewandt. 



   Bei Auswahl der Lösungsmittel ist nur darauf zu achten, dass diese sowohl Harze als auch Wachse zu lösen vermögen. Die Konzentration der anzuwendenden Lösungen kann weitgehend variiert werden. 



  Vorteilhaft verwendet man   10-40% ige Lösungen.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Das Überziehen des Materials erfolgt in üblicher Weise.   Zweckmässig   wird das überzogene Material nach der Fertigstellung noch mit feuchter Luft oder Wasserdampf bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur nachbehandelt, um der Folie die durch den Lackierungsvorgang und das anschliessende Trocknen etwa herabgesetzte Geschmeidigkeit wiederzugeben. 



   Zur Ausführung des vorliegenden Verfahrens können die in den nachstehenden Beispielen genannten Mischungen Verwendung finden, die zur Auftragung dann in den üblichen Lösungsmitteln gelöst werden und so zur Anwendung kommen. 



   Beispiele :
1. Harz : Polymerisationsprodukt aus
60% Vinylchlorid und   40%   Vinyl acetat 15 Gewichtsteile
Trikresylphosphat   7 "   raffiniertes Paraffin   3 je   
Obige Bestandteile werden in beliebiger, geeigneter Weise in 100-200 Teilen Toluol gelöst und die Cellulosehydratfolie hierin eingetaucht. Nach Entfernen des der   Cellulosehydratfolie anhaftenden   Überschusses wird heiss getrocknet und befeuchtet. 



   2. Harz : wie im Beispiel 1 15 Gewichtsteile
Trikresylphosphat   3   
Paraffin 1 Gewichtsteil
Anwendung wie im Beispiel 1 beschrieben. 



   3. Man stellt ein Harz her durch Zusammenpolymerisieren von
14-6 Teilen Glycerin   20#69 # Phtalsäureanhydrid,  
35 Kolophonium,   31 Chinaholzolsäure   und mischt
15 Gewichtsteile des so erhaltenen Harzes mit
1 Gewichtsteil raffiniertem Paraffin,
1-5 Gewichtsteilen Rizinusöl. 



   Anwendung wie im Beispiel 1 beschrieben. 



   4. Harz : wie im Beispiel 3 15 Gewichtsteile   Dammargummi 5 "   
 EMI2.1 
 
Rizinusöl   2 "   Anwendung wie im Beispiel 1 beschrieben. 



  5. Diphenylharz (im Handel bekannt als Auro- chlor Nr.   42ss5)   30 Gewichtsteile 
 EMI2.2 
 6. Diphenylharz (im Handel bekannt als Auro- chlor Nr. 4265) 30 Gewichtsteile
Paraffin    4 "   
 EMI2.3 
 
Trikresylphosphat 4 Gewiehtsteile.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von feuchtigkeitsbeständigen, klaren Folien oder Bahnen aus Cellulosederivaten, regenerierter Cellulose, Gelatine od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass man die Folien mit einer Mischung aus einem oder mehreren Wachsen und einem oder mehreren Kunstharzen, in der die Menge des zur Verwendung gelangenden Wachses nicht über ein Drittel der Menge des angewendeten Harzes hinausgeht, gegebenenfalls unter Zusatz eines Plastifizierungsmittels, überzieht.
AT136006D 1930-06-17 1931-06-15 Verfahren zur Herstellung von feuchtigkeitsbeständigen Folien. AT136006B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US136006XA 1930-06-17 1930-06-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT136006B true AT136006B (de) 1933-12-27

Family

ID=21760770

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT136006D AT136006B (de) 1930-06-17 1931-06-15 Verfahren zur Herstellung von feuchtigkeitsbeständigen Folien.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT136006B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE844351C (de) Verfahren zur Herstellung eines verhaeltnismaessig niedermolekularen Polystyrols
EP0007391A1 (de) Kunststoffpulver für Beschichtungsmittel, sowie Beschichtungsmittel und-Verfahren für Weich-PVC
DE1444406B2 (de) Mikrokapseln und verfahren zu ihrer herstellung
AT136006B (de) Verfahren zur Herstellung von feuchtigkeitsbeständigen Folien.
DE2041667A1 (de) Beschichtete Papierprodukte
DE749090C (de) Verfahren zur Herstellung von Loesungen, insbesondere hochmolekularer, Vinylchlorid enthaltender Polymerisate
DE471278C (de) Klebmittel, bestehend aus polymerisiertem Vinylacetat
DE2063734C3 (de) Wachse mit Schmelzviskositäten von 40 bis 700 cP/120 Grad C für ionogen/nichtionogene Selbstglanzemulsionen und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2816567A1 (de) Bitumenemulsionen mit kontrollierter stabilitaet
DE565267C (de) Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen
DE560703C (de) Verfahren zur Erhoehung der Elastizitaet organischer Werkstoffe
DE1945970C3 (de) Verfahren zur Herstellung von festen Polyvinylidenhalogenidharzen
AT129286B (de) Präparat zur Herstellung von Überzügen.
DE927714C (de) Verfahren zum Herstellen von Klebemitteln und kautschukhaltigen Lacken
DE1546989A1 (de) Anstrichmittel und Verfahren zum Auftragen desselben
AT114844B (de) Verfahren zum Kitten, Kleben und Dichten.
DE724144C (de) Klar auftrocknender Lack zur Herstellung von luftfeuchtigkeitungdurchlaessigen UEberzuegen
DE1286672B (de) Waessriges UEberzugsmittel und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1494425C3 (de) Verwendung eines Vinylidenchlorid Vinylchlorid Mischpolymerisats als Überzugsmittel
DE542770C (de) Abbeizmittel
DE170788C (de)
AT145174B (de) Verfahren zur Herstellung von Lacken.
DE575570C (de) Verfahren zur Herstellung von Nitrocellulosemassen
AT238851B (de) Verfahren zum vorübergehenden Schutz von Lackoberflächen und Mittel zur Durchführung dieses Verfahrens
DE1669153C3 (de)