DE47714C - Korkbrennmaschine - Google Patents
KorkbrennmaschineInfo
- Publication number
- DE47714C DE47714C DENDAT47714D DE47714DA DE47714C DE 47714 C DE47714 C DE 47714C DE NDAT47714 D DENDAT47714 D DE NDAT47714D DE 47714D A DE47714D A DE 47714DA DE 47714 C DE47714 C DE 47714C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cork
- arms
- rod
- plates
- burning machine
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B1/00—Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
- B67B1/03—Pretreatment of stoppers, e.g. cleaning, steaming, heating, impregnating or coating; Applying resilient rings to stoppers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Den Gegenstand dieser Erfindung bildet eine Maschine zum Einbrennen von Firmenstempeln
oder dergleichen in die Enden von Korkstöpseln.
In beiliegender Zeichnung ist die Maschine dargestellt, und zwar in Fig. 1 im Schnitt,
Fig. 2 in Seitenansicht und in Fig. 3 im Grundrifs. Fig. 4 und 5 sind Detaildarstellungen.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus zwei Haupttheilen, nämlich der Brenneinrichtung
und einem Mechanismus, welcher die Korke der letzteren zuführt.
Auf einem Gestell G ist der Support S gleitend gelagert, welcher mittelst der Lenkstange
L von einer Transmission aus oder auf andere Weise hin- und herbewegt wird. Auf
dem Support sind in beliebiger Anzahl Arme aala2... angeordnet, welche beim Vorgehen
des Supports je einen der aus den Zuleitungsrohren r T1T2. . . auf die Gestellplatte q fallenden
Korke mitnehmen und denselben der Brenneinrichtung zuführen, welche entsprechend
der Anzahl Arme a a1 a2. . . aus ebenso vielen
einzelnen Brennvorrichtungen besteht. Die Korke liegen, wie Fig. 1 zeigt, in den
Rohren r r1 r2 . . . mit den zu brennenden
Endflächen auf einander, und ist der Abstand der Rohrmündung von der Gestellplatte q so
gewählt, dafs zur Zeit immer nur einer der Korke aus jedem der Rohre frei wird. Jeder
der Arme a a1 a1 . . . ist mit Spitzen χ versehen
, welche beim Vorwärtsgang in den untersten Kork k eindringen und denselben
mitnehmen. Vor dem letzteren sind um Zapfen i drehbare Klappen / angebracht, welche mittelst
der Federn if gegen einander geprefst werden und von dem durchgehenden Kork
geöffnet werden müssen, wobei der letztere fest auf die Spitzen χ gedrückt wird. In Fig. 3
sind die Klappen / in punktirten Linien geöffnet dargestellt, wobei sich dieselben gegen
die Aufsenflächen der Arme a a1 a2 . . . anlegen.
Jede der Brennvorrichtungen besteht aus zwei über einander angeordneten Platten c
und c1, welche am vorderen Ende die in
bekannter Weise mittelst einer Flamme f erhitzten Brennstempel s s1 tragen und scharnierartig
an der in dem Stück m geführten Stange h gelagert sind. Durch die Arme d d1, welche
mit Vorsprüngen u unter schräg ansteigende Erhöhungen e e der Platten c cl fassen, werden
die letzteren in der Ruhelage (Fig. 1) aus einander gehalten. Sobald jedoch der Kork k
zwischen die Platten tritt, wird, wie Fig. 2 zeigt, durch den an α bezw. a1 a? . . . befestigten
gabelförmigen Arm 0 die Stange h in m hineingedrückt und dadurch die Platten cc1
mitgenommen, wobei die Abschrägungen e e an den Armen d dΎ entlang gleiten und das
Schliefsen der Platten bewirken, welche sich auf die Korkenden legen und die Stempel s s1
in die Enden einbrennen.
Beim Zurückgang des Armes α wird die Stange h durch die Gegenfeder w wieder zurückgeführt
und die Platten c c1 nehmen ihre Anfangslage wieder ein. Der zurückgehende
Kork stöfst gegen die sich vor demselben wieder schliefsenden Klappen / und wird von
denselben von den Spitzen χ abgestreift, worauf er in ein Sammelgefäfs ρ gelangt. Der nächst
unterste Kork in dem Rohr r stützt sich beim Vorwärtsgang des Armes α auf denselben
und fällt nach dem Zurückgang vor ihm auf die Gestellplatte q nieder, worauf der eben
beschriebene Vorgang sich wiederholt.
Die Gestellplatte q, sowie jede Brennvorrichtung
sind für gröfsere oder kleinere Korke in der Höhenrichtung einstellbar.
Ebenso läfst sich die Höhe der Arme a a1 a1. . .
durch Auswechseln des mittleren Theiles y, welcher auch durch eine Feder ersetzt werden
kann, für kleinere Korke verringern.
Statt wie in den Fig. ι bis 3 gezeichnet, den gabelförmigen Arm 0 um die Klappen / herumzuführen,
kann derselbe, wie Fig. 4 zeigt, auch durch Oeffhungen der Klappen hindurchgehen,
in welchem Falle der Arm 0 von geringerer Länge zu sein braucht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Korkbrennmaschine, bei welcher auf einem hin und her bewegten Support S Arme α α1 α2 . . . angeordnet sind, auf deren Spitzen χ χ beim Vorwärtsgang die mit den Enden aus den Rohren r rx r"2·. . . auf die Gestellplatte q fallenden Korke k mittels der federnden Klappen Z aufgespiefst und von denen dieselben nach dem Brennen beim Zurückgang wieder abgestreift werden, in Verbindung mit Brennvorrichtungen, bestehend aus den die Brennstempel s s1 tragenden, scharnierartig an der mit Gegenfeder w versehenen ■ Stange h gelagerten Platten c c1, welche mittels der an a a1 op . . . befestigten Arme 0 durch Zurückdrücken der Stange h geschlossen werden, indem die Abschrägungen e e der Platten c c1 an den Armen d d1 entlang gleiten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47714C true DE47714C (de) |
Family
ID=322738
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47714D Expired - Lifetime DE47714C (de) | Korkbrennmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE47714C (de) |
-
0
- DE DENDAT47714D patent/DE47714C/de not_active Expired - Lifetime
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