DE476891C - Fahrbahn mit Hindernissen - Google Patents

Fahrbahn mit Hindernissen

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DE476891C
DE476891C DEO16843D DEO0016843D DE476891C DE 476891 C DE476891 C DE 476891C DE O16843 D DEO16843 D DE O16843D DE O0016843 D DEO0016843 D DE O0016843D DE 476891 C DE476891 C DE 476891C
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DEO16843D
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CARL OETKER
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CARL OETKER
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G1/00Roundabouts
    • A63G1/34Roundabouts with seats moving in an undulating track

Landscapes

  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description

  • Fahrbahn mit Hindernissen Die Erfindung bezieht sich auf eine der Volksbelustigung dienende Fahrbahn mit Hindernissen, bei der in Tiergestalt, in Wagen-, Flugzeug-, U-Boot- o. dgl. Form gehaltene Fahrzeuge auf einer Schleifen-, Ellipsen- oder Kreisbahn bewegt werden, die mit Steigungs- und Senkbahnführungen versehen ist, mittels deren sich die Fahrzeuge über Hindernisse, wie Hürden, Gräben, Wände o. dgl. unter dem Eindrucke belustigend wirkender Gefahr hinwegführen lassen.
  • Derartige Fahrbahnen sind zwar an sich schon in verschiedenen Ausführungen bekannt geworden. Bei diesen Fahrbahnen sind jedoch sowohl die Steigungs- und Senkbahnführungen als auch die Hindernisse unausschaltbar angeordnet, so daß die Fahrzeuge fortlaufend gezwungen werden, die Steigungen und Senkungen zu passieren und die entsprechenden Bewegungen immer auszuführen.
  • Der Gegenstand vorliegender Erfindung unterscheidet sich deshalb vor allem dadurch von den bekannten Fahrbahnen, daß die in der an sich ebenen Fahrbahn vorgesehenen Steigungs- und Senkbahnführungen, sowie auch die Hindernisse aus- und einschaltbar angeordnet sind, so daß die Fahrzeuge je nach der eingelegten Schaltung fortlaufend die ebene Bahn oder aber die Steigungen und Senkungen befahren können. Durch plötzliches Ein- oder Ausschalten läßt sich dann der Belustigungseffekt bedeutend erhöhen.
  • Zur Erreichung dieses Zweckes ist der für die Fahrzeuge als Fahrbahn vorgesehene, an sich ebene Schienenstrang an den Hindernisstellen mit einer nach oben oder nach unten gewölbten und in ihn schräg einmündenden Laufschiene versehen, deren Ein- und Ausmündungsende erfindungsgemäß durch zwangsläufig gesteuerte Zungen weichenartig freigelegt oder geschlossen werden kann. Der Steuerungsmechanismus der Weichenzungen ist dabei mit dem jeweils zugehörigen Hindernisse so verbunden, daß dieses nur dann und erst dann aufgerichtet wird, wenn sich die Weichenzunge in Richtung der Steigungsbahnführung eingestellt hat. Ist dann z. B. bei einer Hürde mit Wassergraben gleichzeitig eine Steigung und eine Senkung in Gestalt einer S-förmigen Laufschiene in die Fahrbahn eingebaut, so wird an der Kreuzungsstelle eine scheibenartige Drehschiene angebracht, die sich dann ebenfalls durch eine zwangsläufige Steuerung auf den geraden Schienenweg oder auf den Steigungs- und Senkungsweg einstellen läßt.
  • Eine der Erfindung gemäß ausgebildete Fahrbahn ist in der Zeichnung in schematischer Form als Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Abb. z einen Teil der Bahn in Seitenansicht, Abb. a einen Querschnitt derselben, Abb. 3 den von Hand zu steuernden Teil der Steuerungsvorrichtung, Abb.4 die Steuerungsvorrichtung für die Weichen und für die Hindernisse in einer beispielsweisen Ausführungsform, Abb.5 bis 8 Einzelteile der Steuerung in einem größeren Maßstabe, und Abb. g ein anderweitiges Ausführungsbeispiel eines Hindernisses.
  • Die Fahrbahn selbst kann sowohl als Einschienenbahn als auch als Zweischienenbahn in beliebiger Form gebaut sein. In der Zeichnung ist eine zweischienige Hängebahn dargestellt worden, bei der die Fahrzeuge, z. B. Pferde i an Hängestangen 2 angeordnet sind, die mit einem in üblicher Weise angetriebenen Transportbande 3 verbunden sind, welches mit Rädern 4 auf dem Schienenstrange 5 läuft. In den geraden Schienenstrang ist nun an den Stellen, an denen sich Hindernisse, z. B. Hürden 6 oder Wassergräben 7, befinden, eine nach oben oder nach unten gewölbte Laufschiene 8 eingebaut, deren Mündungsenden durch keilförmige, um den Zapfen 9 schwenkbare Zungen ioa und iob freigelegt oder gesperrt werden können. Die Bewegung der an den Eintrittsenden vorgesehenen Zungen ioa erfolgt dabei durch eine besondere Steuerungsvorrichtung, während eine solche für die an den Austrittsenden befindlichen Zungen io b in den meisten Fällen nicht erforderlich ist, da diese durch die anlaufenden Räder 4 und durch ihre eigene Schwere bzw. durch Federn immer von selbst in die richtige Lage schwenken.
  • Die Steuerung der Zungen ioa erfolgt durch folgende Vorrichtung. An die Zunge ioa greift eine Gelenkstange ii an, die mittels eines Zapfens m von einem Schnäpper 13 gehalten wird, wobei die Zunge die Stellung einnimmt, in welcher sie den Weg für die gerade Fahrbahn freihält (Abb. 4). Der Schnäpper 13 steht durch eine Zugstange 14 mit einem zweiarmigen Hebel 15 in Verbindung, der beim Anschlagen eines an dem Transportbande 3 angebrachten Bügels 16 den Schnäpper zurückzieht, so daß der Zapfen i2 freigegeben wird und die Zunge ioa durch ihre Schwere bzw. unterstützt durch Federkraft nach unten in die strichpunktierte Lage fallen kann. In diesem Falle werden dann die Räder 4 gezwungen, über die ansteigende Schiene 8 zu laufen.
  • Der Bügel 16 kann wieder durch eine Handsteuerung in vertikale Anschlagstellung oder in waagerechte Ruhestellung gebracht werden. Zu diesem Zweck ist der Bügel 16 schwenkbar auf einer drehbar gelagerten Achse i7 des Transportbandes befestigt, die an ihrem einen Ende einen zweiarmigen Anschlaghebel :18«, 18b trägt. Durch zwei verschiebbar an demSchienenstrang in Gehäusen i9 gelagerte Bolzen 2oa und tob, von denen der eine immer zurückgezogen ist, wenn der andere vorsteht, kann der eine oder der andere Anschlaghebel i8a, 18b in Anschlag gebracht werden, wobei dann der Bügel 16 entweder in vertikale oder in horizontale Lage schwenkt. Die Steuerung der Bolzen2oa und tob, welche beide auch gleichzeitig in Ruhestellung gebracht werden können, erfolgt über die Gelenkstangen 2i, die Drehscheibe 22 und das endlose Zugband 23 mittels eines Handhebels 24, der dabei auch gleichzeitig einen elektrischen Schalter 25 ein- und ausschaltet, welcher die Stromverbindung mit Elektromagneten 26 herstellt. Diese Elektromagneten haben den Zweck, über einen Winkelhebel 27 den Zapfen 12 wieder anzuheben, d. h., denselben wieder mit dem Schnäpper 13 in Eingriff zu bringen und die Weichenzunge ioa hochzuschwenken, sobald die Fahrzeuge wieder die gerade Bahn befahren sollen.
  • Wird also der Handhebel 24 in die Stellung Il geschwenkt (Abb. 3), so steht der Bolzen 2oa vor, gegen den der Anschlaghebel i8a stößt, um hierdurch den Bügel 16 in vertikale Stellung zu bringen. Hierdurch wieder kann der Bügel 16 gegen den Hebel 15 schlagen, der dann den Schnäpper 13 auslöst und die Zunge ioa nach unten fallen läßt. In diesem Falle nehmen dann die Räder 4 ihren Lauf über die Steigungsschiene B.
  • Wird dagegen der Handhebel 24 in Stellung III gebracht, so steht der Bolzen tob vor, gegen den der Anschlaghebel 18b stößt, welcher den Bügel 16 wieder in waagerechte Ruhestellung zurückbringt. Gleichzeitig aber wird der Schalter 25 eingeschaltet, wodurch die Elektomagneten 26 Strom erhalten können, wenn eine am Transportbande 3 vorgesehene Schleifschiene 28 gegen die elektrischen Schleifkontakte 29 zu liegen kommt, so daß dann der entsprechende Elektromagnet die Weichenzunge ioa anhebt und diese den geraden Fahrweg wieder freigibt.
  • In der Mittelstellung I des Handhebels 24 sind beide Bolzen 2oa und tob in Ruhestellung und der Schalter 25 ausgeschaltet.
  • In der gleichen Weise und mit den gleichen Mitteln wie die Weichenzunge ioa wird die scheibenförmige Drehschiene 3o an der Kreuzung der Steigungs- und Senkungsschiene 8 betätigt. Diese Drehschiene 30 ist drehbar in einem Gehäuse 32 gelagert und kann mittels eines Hebelarmes 31 von einer gleichen Gelenkstange ii wie bei der Weichenzunge ioa in Richtung der geraden Fahrbahn eingestellt werden, bzw. kann sie nach Auslösung des Schnäppers durch eigene Schwere und Federkraft in Richtung der Schiene 8 einschwenken. Besondere Sicherungsvorrichtungen 33, die zweckmäßig auch bei dem Schwenkbügel 16 vorgesehen werden, können dabei die jeweilige Stellung arretieren.
  • Die Hindernisse 6 sind nun so eingerichtet, daß sie nur dann aufrecht stehen, wenn die Fahrzeuge über die Steigungsschienen 8 laufen, Hierdurch wird ein Kollidieren mit den Hindernissen in jedem Falle vermieden. Viehhehr machen die Fahrzeuge, z. B. die Pferde i solche Bewegungen, die dem natürlichen Springen über Hürden usw. sehr ähnlich sind (Abb, i). Die Hindernisse 6 (Hürden, Wände usw.), hinter welchen unmittelbar ein Wassergraben 7 anschließen kann, sind schwenkbar eingerichtet und stehen durch ein Zuggestänge 34 mit dem Winkelhebel 7,7 des einen Elektromagneten in Verbindung. Solange die Fahrzeuge auf die gerade Fahrbahn geschaltet 'sind, liegt die Wand 6 waagerecht, wobei sie gleich denWassergraben 7 überdeckt. Sobald aber die Zunge zoa durch die vorbeschriebene Steuerungsvorrichtung auf die Schiene 8 geschaltet wird, wird auch die Wand 6 mittels des Gestänges 34 aufgerichtet und das betreffende Fahrzeug über sie hinweggeführt.
  • Soll nach Wunsch und Bedarf ein breiterer Wassergraben vorgesehen werden und von der Hürde oder der Wand im umgelegten Zustande verdeckbar sein, so kann das Hindernis auch entsprechend Abb. 9 ausgebildet sein. Hier ist dann die Wand 6 zweiteilig ausgeführt und inihren beiden Teilen durch Scharniere 35 verbunden, wobei das freie Teilende 36 durch Seilrollen 37 und 38 mit verschiedenem Durchmesser und durch einen längeren Hebelarm 39 von den Zugteilen q.o eine voreilende Bewegung beim Niederlegen der Wand erhält. Im übrigen würde das Aufrichten und Niederlegen dieses Hindernisses in der schon vorbeschriebenen Weise erfolgen.
  • Es sei sodann noch darauf verwiesen, daß die vorbeschriebene Fahrbahn in verschiedenartigen Kombinationen ausgeführt werden kann, und daß sich hinsichtlich der baulichen Ausführung der Einzelteile verschiedenartige Formen wählen lassen, wodurch das Wesen der Erfindung jedoch nicht beeinträchtigt wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Fahrbahn mit Hindernissen, bei der in beliebiger Form und Gestalt gehaltene Fahrzeuge auf einer Fahrbahn bewegt werden, die mit Steigungen und Senkungen versehen ist, mittels deren sich die Fahrzeuge über Hindernisse, wie Gräben, Hürden, Wände o. dgl. hinwegführen lassen, dadurch gekennzeichnet, daß die in der an sich ebenen Fahrbahn vorgesehenen Steigungs- und Senkbahnführungen sowie die Hindernisse aus-und einschaltbar angeordnet sind.
  2. 2. Fahrbahn nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungsenden der als Führung dienenden Steigungs- und Senkungsschienen (8) -mit keilförmigen Weichenzungen (zoa bzw. zob) und die Kreuzungen mit Drehschienen (30) versehen sind, die durch die sich bewegenden Fahrzeuge bzw. von deren Transportband zwangsläufig gesteuert werden.
  3. 3. Fahrbahn nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwangsläufige Steuerung für die Weichenzungen und die Drehschiene mittels an der Fahrbahn verschiebbar angeordneter Bolzen (2oa und tob) von Hand aus beliebig lange ein- und ausschaltbar ist. q..
  4. Fahrbahn nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die niederlegbaren Hindernisse (6) zwangsweise von dem Weichenmechanismus der Fahrschienen mitgesteuert werden.
  5. 5. Fahrbahn nach Anspruch z bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die als Hindernis dienenden Hürden, Wände o. dgl. aus zwei scharnierartig verbundenen Teilen (6, 36) bestehen, von denen der eine freie Teil (36) durch Seilrollen (37, 38) mit verschiedenem Durchmesser und durch einen längeren Hebelarm (39) eine dem anderen Teile (6) voreilende Bewegung beim Niederlegen der Wand erhält.
DEO16843D 1927-10-22 1927-10-22 Fahrbahn mit Hindernissen Expired DE476891C (de)

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DE (1) DE476891C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3336857A1 (de) * 1983-10-11 1985-04-25 Friedrich 2800 Bremen Finnendahl Haengebahn zur befoerderung von personen, insbesondere durch ein fahrgeschaeft
WO2003009914A1 (de) * 2001-07-20 2003-02-06 Maurer Söhne Gmbh & Co. Kg Vergnügungsgerät

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3336857A1 (de) * 1983-10-11 1985-04-25 Friedrich 2800 Bremen Finnendahl Haengebahn zur befoerderung von personen, insbesondere durch ein fahrgeschaeft
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