DE476550C - Doppelwalzenbaumwollentkoernungsmaschine - Google Patents

Doppelwalzenbaumwollentkoernungsmaschine

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DE476550C
DE476550C DEV22082D DEV0022082D DE476550C DE 476550 C DE476550 C DE 476550C DE V22082 D DEV22082 D DE V22082D DE V0022082 D DEV0022082 D DE V0022082D DE 476550 C DE476550 C DE 476550C
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DE
Germany
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rollers
gears
leather
machine
leather rollers
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Expired
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DEV22082D
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English (en)
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VOLKART GEB
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VOLKART GEB
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/02Separating vegetable fibres from seeds, e.g. cotton
    • D01B1/04Ginning
    • D01B1/06Roller gins, e.g. Macarthy type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Doppelwalzenbaumwollentkörnungsmaschine Die Erfindung betrifft eine Doppelwalzenbaumwollentkörnungsmaschine. Bei diesen Maschinen sind die Antriebsbedingungen insofern schwierig, als gleichzeitig die beiden Entkörnungswalzen mit veränderlicher Lage der Drehachse eine umlaufende Bewegung von niedriger Drehzahl und mit entgegengesetztem Drehsinn und die Messerwelle eine schwingende Bewegung mit hoher Schwingungszahl erhalten müssen.
  • Zur Erfüllung dieser Antriebsbedingungen besitzen die bekannten Maschinen eine Hauptantriebswelle, von welcher durch eine Kurbel die Schwingbewegung der Messerwelle abgeleitet wird, während die Drehbewegung für die Walzen ebenfalls von der Antriebswelle mittels Riementrieb über ein Vorgelege und von dort durch je einen offenen und einen gekreuzten weiteren Riementrieb und je ein Zahnräderpaar erfolgt.
  • Die Forderung nach einer gedrängten Bauart führte zu senkrecht angeordneten Riemen und kurzen Achsenabständen mit den bekannten Nachteilen, wie großem Riemenverschleiß, hohen Achsdrücken und großem Kraftbedarf. Das Zahnradgetriebe, welches aus einem Ritzel mit verstellbarer Achse und dem auf der Welle der Walze aufgekeilten Zahnrad bestand, erforderte viel Wartung-und war starkem Verschleiß ausgesetzt infolge Abnutzung und Unrundwerdens der '\Valzen.
  • Es sind auch schon Entkörnungsmaschinen mit zwei Walzen vorgeschlagen worden, bei welchen .der Antrieb der gegenläufigen Walzen durch einen einzigen Riemen erfolgt, während die Schwingung der Messerwelle durch ein Kurbelgetriebe erzeugt wird. Letzteres gestattet, das Übersetzungsverhältnis zwischen Antriebswelle und Walze zu verringern, erfüllt aber die Forderung nach einer einfachen Bauart nicht. Diese Lösung hat überdies den Nachteil, daß die Walzenlager bei eintretender Abnutzung der Walzen von Hand nachgestellt werden müssen. Ferner verursacht der Riementrieb große zusätzliche Lagerdrücke, welche auf der einen Seite den Anpressungsdruck der Walze erhöhen und auf der andern Seite verringern.
  • Diese Mängel sollen nun bei der Maschine gemäß der Erfindung dadurch beseitigt werden, daß die Einzugwalzen in Schwingarmen gelagert sind, deren feste Drehachsen in die Achsen von Zwischenrädern fallen, welche einerseits mit den Zahnrädern für die Lederwalzen und anderseits zwecks Erzielung der gegenläufigen Drehung der Lederwalzen untereinander in Eingriff stehen, damit selbst bei unrunden Walzen und verschiedenem Walzendurchmesser ein richtiger Eingriff sämtlicher Zahnräder des Getriebes erzielt wird.
  • Es ergibt sich somit bei der Maschine nach vorliegender Anordnung ein besserer Wirkungsgrad und ein geringerer Verschleiß bei einer verringerten Anzahl von Maschinenteilen. Es kann ferner das ganze Antriebsgetriebe auf einer Seite der Maschine in an sich bekannter Weise in einem staubdichten Gehäuse untergebracht werden. Weiter entsteht der Vorteil, daß dank der Schwingarme bei jedem Walzendurchmesser die unbeweglichen Messer mit ihren Schneiden die Walzen mit einer für die Praxis genügenden Genauigkeit tangential berühren, so daß infolge Abnutzung der Walzen deren richtige Lage zu den Messern nicht gestört und eine Nachstellung von Hand überflüssig wird.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Entkörnungsmaschine im Längsschnitt; Abb. ä ist eine Stirnansicht der Maschine von der dem Antrieb gegenüberliegenden Seite; Abb.3 zeigt einen Querschnitt durch den oberen Teil der Maschine mit beispielsweise dargestelltenLederwalzen verschiedenen Durchmessers; Abb. 4 zeigt eine Stirnansicht des Getriebes in größerem Maßstab, und Abb. 5 zeigt einen Abschnitt der gleichen Stirnansicht nebst weiteren Getriebeteilen. Abb. 6 und 7 zeigen Einzelheiten hiervon. Die dargestellte Maschine mit den am Entkörnungsvorgang beteiligten Maschinenteilen sei nachstehend kurz beschrieben.
  • Im Maschinengestell i, welches aus den beiden Seitenschilden 2 besteht und einen trichterförmigen Aufsatz 3 zum Einfüllen der Baumwolle hat, ist in der Längsmittelebene eine Welle 4 gelagert, auf welcher Doppelarme 5 befestigt sind, an deren miteinander verbundenen Enden die Schwingmesser 6 sitzen (Abb. 3). Diese Schwingmesser 6 arbeiten zusammen mit einstellbaren, unbeweglichen Messern 7, welche zusammen mit den Schwingmessern die Körner aus der auf dem Rost 8 aufliegenden Baumvolle entfernen, wobei die Baumwollhaare zwischen die Messer 7 und an diese angepreßten Lederwalzen 9 durch die Drehung der Walzen gelangen und hierauf nach unten in besondere seitliche Abteile des Maschinengestells fallen, während die Körner durch den Rost hindurch in eine Kammer in der Mitte der Maschine befördert werden. Die Lederwalzen sind auf Wellen io befestigt, welche an beiden Enden in Schwingarmen i i gelagert sind, die um feste Drehzapfen 12 bzw. 13 schwingen können. Auf den Wellen io sind am einen Ende Zahnräder 14 befestigt, wovon jedes mit einem Zwischenzahnrad 15 in Eingriff steht. Diese beiden Zwischenräder 15 stehen miteinander ebenfalls in Eingriff: und drehen sich um die Zapfen 13. Durch eine Nabe fest mit Zahnrad 15 verbunden, sitzt auf dem einen Zapfen 13 ein Zahnrad 16, welches mit einem Ritzel17, das auf der Antriebswelle 23 sitzt,- in Eingriff steht. Die Räder 16 und 17 sind Wechselräder, durch deren Auswechselung eine Änderung der Arbeitsgeschwindigkeit der Walzen möglich ist. Von der Antriebswelle aus wird somit über das Ritzel 17, das Zahnrad 16, das Zwischenrad 15 und das Zahnrad 14 die (in Abb. 4 rechts liegende) Lederwalze 9 angetrieben, während das Zwischenrad 15 über das andere mit ihm in Eingriff stehende Zwischenrad das Zahnrad 14 und somit die (in Abb. 4 links liegende) Lederwalze 9 mit gleicher Geschwindigkeit, jedoch in entgegengesetztem Drehsinn antreibt. Hierbei bleiben die Zahnräder 14 der Lederwalzen mit den Zwischenrädern stets in richtigem Eingriff. In Abb. 4 ist links eine Lederwalze von kleinstem, rechts von größten vorkommenden Durchmesser dargestellt. Um den Schwingarmen i i die zurEinstellungnötige Schwenkbewegung zu ermöglichen, sind an der Rückwand des das ganze Getriebe einschließenden Gehäuses 18 Schlitze 1811 für den Durchtritt der Radzapfen der Lederwalzenwellen vorgesehen. Je nachdem das Wechselrad 16 auf die rechte öder linke Walzenwelle aufgesetzt wird, dreht sich die Maschine im einen oder andern Sinne ohne Änderung des Antriebsriemens.
  • Zum Andrücken der Lederwalzen 9 an die Messer 7 sind an jedem Seitenschild 2 in Lagern 19 je zwei Kniehebel angelenkt (dieselben sind nur an einem Seitenschild gezeichnet), auf deren einem ungefähr horizontal verlaufenden Arm 2oa ein verschiebbares Gewicht 21 aufgesetzt ist, während im kürzeren Arm tob eine Stellschraube 22 eingeschraubt ist, welche auf einem Fortsatz iia des betreffenden Schwingarmes i i aufsitzt.
  • Die Antriebswelle 23 mit Fest- und Losscheiben 24. und 25 ist einerseits im Gehäuse 18 und anderseits in einem am Gehäuse 18 befestigten Lagerarm 26 gelagert. Zum Antrieb der Schwingwelle 4 ist auf der Welle 23 neben dem Ritzel 17 ein Exzenter 27 (Abb. 5) aufgesetzt, an dessen Ring statt der üblichen Exzenterstange nur ein gegabeltes Zapfenlager 28 (Abb. 6) angesetzt ist, in welchem ein Zapfen 29 sitzt. Am Ende der Schwingwelle 4 ist eine Büchse 3o befestigt, an welcher ein hohler Arm 30a angegossen ist. In diesem Arm ist längsverschiebbar ein Stein. 31 gelagert, in welchem ein Schraubenbolzen 32 sitzt, welcher mit einem Auge am Zapfen 29 angreift. Zur Verschiebung des Bolzens 32 zwecks Einstellung des Hubes der Schwingwelle dienen zwei Stellschrauben 33.
  • Der gesamte Antrieb ist bis auf die beiden Riemenscheiben 24. und 25 im Gehäuse 18 eingeschlossen und läuft im Ölbad.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Doppelwalzenbaumwollentkörnungsmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Lederwalzen (9) in Schwingarmen (ii) gelagert sind, deren feste Drehachsen in die Achsen von Zwischenrädern (i5) fallen, welche einerseits mit den Zahnrädern (i¢) der Lederwalzen (9) und anderseits zwecks Erzielung der gegenläufigen Drehung der Lederwalzen (9) untereinander in Eingriff stehen, damit selbst bei unrunden Walzen (9) und verschiedenen Walzendurchmessern ein richtiger Eingriff sämtlicher Zahnräder des Getriebes gewährleistet ist, wobei die festen Drehachsen in bezug auf die Messerschneiden derart gelegt sind, daß bei allen vorkommenden Walzendurchmessern eine praktisch hinreichend genaue tangentiale Berührung der Messerschneiden mit den Walzen (9) erzielt wird.
  2. 2. Maschine gemäß Anspruch i mit Gewichtshebeln zum Andrücken der Lederwalzen an die feststehenden Messer, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichtshebel (2o) als am Maschinengestell angelenkte Winkelhebel ausgebildet sind, auf deren einem Arm (2oa) das Laufgewicht (2i) sitzt, während am andern, kürzeren Arm (tob) eine Stellschraube (22) eingeschraubt ist, die auf einen Vorsprung (i ia) am Ende eines der die Lederwalzen (9) tragenden Schwingarme (i i) einwirkt.
  3. 3. Maschine gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der die Zwischenräder (i5) unter Vermittlung eines Zahnradpaares (i6, 17) antreibenden Hauptantriebswelle (23) ein Exzenter (27) aufgesetzt ist, dessen Ring die Schwingmesserwelle (¢) mittels einer einstellbaren Kurbel (30-33) antreibt.
DEV22082D 1927-01-25 1927-01-30 Doppelwalzenbaumwollentkoernungsmaschine Expired DE476550C (de)

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