DE47628C - Ueberwendlich - Nähmaschine mit schraubenförmig gestalteter Nadel - Google Patents

Ueberwendlich - Nähmaschine mit schraubenförmig gestalteter Nadel

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DE47628C
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DENDAT47628D
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English (en)
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D. R. DAW-SON in Dundee, Schottland
Publication of DE47628C publication Critical patent/DE47628C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B55/00Needle holders; Needle bars
    • D05B55/08Driving arrangements for curved needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE S2: Nähmaschinen.
zu
die Stiche zuerst
Fadenstange gelegt
Die Erfindung hat den Zweck, die Einrichtung der in der Patentschrift No. 9802 beschriebenen Ueberwendlich - Nähmaschine zu verbessern und zu vereinfachen, bei welcher schleifenförmig um eine und dann von dem Ende abgestreift werden; sie betrifft speciell die Vorrichtung , um die Stiche in dem Mafse, wie sie abgestreift werden, nach einander fest anzuziehen.
Bei Ueberwendlich - Nähmaschinen der in Rede stehenden Art geht die Nadel, welche schraubenförmig gewunden oder als Zirkelnadel ausgebildet ist, vollständig durch den Stoff, der zusammengenäht werden soll, hindurch, sowie um die Fadenstange herum und legt bei jeder Tour eine Fadenschleife um die Stange. Beim Nähen eines Saumes wird während des ersten Theiles der Näharbeit der Faden um die Stange gelegt, ohne dafs die Stiche in dem Stoff angezogen werden; wenn jedoch fast der ganze Faden in Schleifen auf die Stange gelegt worden ist, werden die Schleifen, nachdem das Ende des Fadens in dem Stoff verfestigt worden und während dieser entweder continuirlich oder schrittweise der Stange entlang geführt wird, nach einander von dem Ende der letzteren abgestreift und die Stiche ebenfalls nach einander in dem Stoff fest angezogen. Die Spannung oder das Anziehen der Stiche hängt von der Art und Weise ab, wie dieselben von dem Ende der Stange abgestreift werden, und die Ausbildung der· bezüglichen Vorrichtung bildet den Gegenstand vorliegender Erfindung.
Fig! ι ist eine Oberansicht der Vorrichtung.
Fig. ι a zeigt die Fadenstange mit den aufgelegten Schleifen in Oberansicht; aus der Darstellung ist auch das Anziehen der Stiche zu ersehen.
Fig. 2 ist ein verticaler Querschnitt und
Fig. 3 eine theilweise vertical durchschnittene Ansicht der Vorrichtung.
Fig. 4 ist eine Endansicht der Stange, um welche die Stiche gelegt werden.
Fig. 5 und 6 zeigen eine mit der Vorrichtung versehene Ueberwendlich-Nähmaschine in Vorderansicht bezw. im Grundrifs.
Fig. 7 zeigt die Stellung der Nadel zu ihren konischen Antrieben und
Fig. 8 zeigt einen der letzteren in theilweiser Schnittansicht.
Nach der einen Modification der Erfindung wird das Ende A der Stange B, um welche die Fadenschleifen gelegt werden, stufenförmig ausgebildet, d. h. sie erhält kurze Theile C D von abnehmendem Durchmesser, damit die Stiche sich allmälig anziehen können.
Die Kanten dieser Theile sind abgerundet und die Theile C D nehmen zweckmäfsig auch in Richtung der Längenachse der Stange B ab. Die Vorrichtung arbeitet gut, wenn die Stange B zwei solcher Absätze C D erhält; es genügt aber unter Umständen auch ein einziger Absatz, ebenso wie deren mehr als zwei Anwendung finden können. Das stufenförmige Ende A kann mit der Stange B aus demselben Stück hergestellt oder, wie in der Zeichnung angegeben, als besonderes Stück ausgebildet werden, das an der Stange befestigt und aus Metall, Holz oder einem anderen geeigneten Material hergestellt wird; es empfiehlt sich besonders
ein Material, das durch die Reibung des Fadens nicht zu schnell glatt und polirt wird.
An dem inneren Ende einer Stange oder eines beweglichen Trägers F, der sich auf der festen Stange G führt, wird eine Platte E befestigt , die gegen das Ende der Stange A gedruckt wird.
Das Stangenende A kann durchweg voll und ohne einen beweglichen Theil hergestellt werden; eine solche Vorrichtung reicht für einige Maschinen gröfserer und besonderer Näharbeit aus.
Nach einer zweiten Modification der Erfindung , welche in der Fig. 3 Darstellung gefunden hat, erhält jedoch das wie beschrieben ausgebildete Ende der Stange B noch einen Knopf oder eine kleine gewölbte Scheibe H, welche an dem äufsersten Ende des Stangenrandes A vorgesehen ist und durch eine Feder / nach aufsen gedrückt wird. Diese Feder J gestattet, dafs der Knopf nach innen nachgeben kann, wenn eine sich abstreifende Schleife zwischen denselben und die Prefsplatte E tritt. Eine von innen eingesetzte und in eine in den Knopf H eingelassene Mutter verschraubte Schraube K hält den Knopf in Stellung, dessen Drehung zusammen mit der Stange B durch vorspringende Theile an dem inneren Ende veranlafst wird, die (wie in Fig. 4 punktirt angegeben) in Aussparungen des Stangenendes A treten. Die Prefsplatte E erhält zweckmäfsig eine der Darstellung entsprechende Ausbildung, d. h. ihr mittlerer Theil ist so geformt, dafs er sich an die vordere gewölbte Fläche des Knopfes H anlegt; um den mittleren Theil herum ist ein eine ringförmige Nuth bildender Absatz vorgesehen, welcher den Faden führt und controlirt, wenn derselbe zwischen die Platte und das Stangenende tritt.
Die Prefsplatte E oder die dieselbe tragende Stange F erhält zweckmäfsig eine oder mehrere (nicht dargestellte) Sperrungen, welche verhindern, dafs die Platte nach aufsen oder rechts gedrückt wird, wenn der Faden zwischen die Platte und das Stangenende A gelangt. Eine Bewegung der Platte E nach links wird durch eine Schnur L vermittelt, welche um eine Rolle M und von hier über eine Führungsrolle N nach einem in den Fig. 1 bis 3 nicht dargestellten Gewicht führt. Die Rolle M ist auf einer Spindel befestigt, auf die zugleich ein Sperrrad P mit seinen Sperrzähnen gekeilt ist, mit welchen eine Sperrklinke Q, die drehbar an einem Arm befestigt ist, in Eingriff steht. Das Sperrrad mit seiner Sperrklinke gestattet, dafs die belastete Schnur L die Prefsplalte E nach links bewegt, um der Stange A B zu folgen und gegen das Ende derselben einen Druck auszuüben, der durch Aenderung des an der Schnur L angreifenden Gewichtes geändert "werden kann, während eine Bewegung der Prefsplatte E nach rechts verhindert wird. Wenn beim Beginn einer neuen Naht oder eines frischen Saumes die Stange A B und die Prefsplatte E nach rechts bewegt werden sollen, wird die zu diesem Zweck mit Handhabe versehene Klinke Q. ausgerückt.
In den Fig. 5 und 6 ist eine mit der vorstehend beschriebenen Vorrichtung versehene Ueberwendlich - Nähmaschine zur Darstellung gekommen, welche von einer Grundplatte a getragen wird. Die zwei zusammenzunähenden Kanten des Stoffes ruhen auf einer langen, schmalen Tuchplatte b c an der Vorderseite der Maschine. Der Stoff wird von der linken Seite zugeführt und tritt ungefähr in der Mitte der Tuchplatte unter das linke Ende eines Drückers d, der durch zwei gekrümmte Stangen e und f gehalten wird; dabei kommt der Stoff mit den aufwärts stehenden Spitzen eines endlosen Stoffschiebers g zusammen, der bei h und c unter Leitrollen, dann über eine Spannungsrolle k und um eine angetriebene Bandrolle i läuft und dem Stoff eine gleichförmige Be- . wegung nach der rechten Seite ertheilt. Die nach innen gekrümmten Stangen e und f dienen gleichzeitig zum Glätten des Stoffes und werden durch starke Federn, welche in den hohlen Lagern m und η gehalten sind, gegen den Stoff niedergedrückt; dieselben gestatten aber ein Aufheben, um den Stoff unter den Drücker legen zu können. Die linke Hälfte der Tuchplatte ist weiter als die rechte und mit einer verticalen Führungsfläche 0 versehen, gegen welche die Stoff kanten laufen.
Ueber die rechte Hälfte der Tuchplatte steht der Stoff um einen der Griffbreite des Stiches entsprechenden Abstand vor. Parallel zur Tuchplatte ist das Rohr ρ mit der Fadenhülse B gelagert, welche in entsprechender Weise angetrieben wird.
Die Antriebswelle q ist ebenfalls zur Tuchplatte parallel und hat eine feste und eine lose Riemscheibe r für den Treibriemen, zu dessen Verschiebung eine Ausrückgabel s angeordnet ist.
Ein Stirnrad t greift in einen Trieb der Welle u, und durch dieses Getriebe, welches in einen Trieb ν auf dem Rohr ρ eingreift, wird letzteres bewegt; eine Schnecke w auf der Welle u treibt durch ein Schneckenrad den Stoffschieber.
Die Nadel von der Form einer linksgängigen konischen Spirale, Fig. 1 und 2, liegt mit ihrer Achse horizontal. Die Bewegungsrichtungen der Nadel mit ihren Antrieben sind in Fig. 7 gezeigt, welche die Theile von dem rechtsseitigen Maschinenende her betrachtet darstellt. Die Nadel wird durch drei mit spiralförmigen Rinnen versehene konische Treibrollen χ gehalten und getrieben, deren Spiralrinnen rechtsgängig sind und in die k'riksgängigen Spiralwindungen der Nadel eingreifen.

Claims (1)

  1. Die Achsen der Treibrollen χ und die Achse der Nadel sollen in einem Punkt convergiren. Von den drei Treibrollen χ ist diejenige in der Horizontalebene fest auf der Welle y und wird mittelst der konischen Räder \ von der Antriebswelle q angetrieben; auf derselben Welle y ist ein konisches Rad y1, welches in zwei konische Zwischenräder y1 eingreift, wovon eins darüber und eins darunter liegt, die ihrerseits wieder mit konischen Rädern y3 in Eingriff stehen, die fest auf den anderen zwei Triebrollen χ sind. Die Zwischenräder y2 laufen auf Zapfen, die am Lagerbock ^1 befestigt sind, der seinerseits mit einem Lager der Welle y verbunden ist.
    Die Räder y3 der obersten und untersten Treibrollen χ sind, wie in der Fig. 8 veranschaulicht, mit einer verlängerten Nabe ι versehen, auf welcher die Treibrolle angeordnet ist. Die Treibrolle χ kann auf der Radnabe ι durch eine oder mehrere Schrauben 2 verstellt werden. Das untere Rad ys ist auf einem am Lager ^1, das obere Rad y3 auf einem am beweglichen Stück 3 befestigten Zapfen angebracht, wobei dasselbe um den Zapfen des Zwischenrades y2 gedreht werden kann. Infolge dieser Anordnung kann das obere Treibrad herumgedreht werden, um die Nadel einführen oder entfernen zu können, ohne dafs dabei die Räder ya und y2 aufser Eingriff gesetzt werden. Ein Schraubenbolzen 4 dient zum Festhalten des Stückes 3 in seiner Arbeitsstellung.
    Die Arbeitsweise der Vorrichtung zum Anziehen der durch Umlegen um eine Fadenstange gebildeten Stiche ist folgende:
    Die Stange B mit dem Einsatz A, sowie die spiralförmige Nadel wird durch den beschriebenen Antriebsmechanismus der Maschine, Fig. ia, in Drehung gesetzt (Pfeilrichtung I und II), nachdem ein Faden von ausreichender Länge in die Nadel eingefädelt und der zu säumende Stoff 5, 6, 7, 8 von der linken Seite der Maschine zugeführt worden ist. Während die rotirende Nadel den Faden durch immer neue Stichlöcher führt und so entsprechend neue Schleifen um die Fadenstange schlingt, wird der Stoff durch den endlosen Stoffschieber g mit den gebildeten Schleifen continuirlich nach rechts verschoben. Sobald sich die vorderste Fadenschleife dem Ende der Stange A nähert, streift sie sich beim Weiterverschieben des Stoffes von derselben ab und gelangt auf die erste Stufe C und dann auf die zweite Stufe D, um schliefslich zwischen die vordere Fläche der gewölbten Scheibe H und die Prefsplatte E zu treten, Fig. 1 a. Durch den Zug, welchen der nach rechts fortschreitende Stoff auf den Faden ausübt, wird die Schleife allmälig angezogen, so dafs nach jedesmaliger Freigabe einer Schleife durch die Scheibe H und Prefsplatte E ein Anziehen derselben stattfindet; hierbei wird der auftretende Zug noch durch die den Faden durch neue Löcher ziehende Nadel vergröfsert.
    Pat ε ν τ-An sp rüch:
    Eine Ueberwendlich - Nähmaschine der durch Patent No. 9802 geschützten Art, sofern bei derselben ein allmäliges Anziehen der von der Nadel auf dem Schleifenfänger (B) gebildeten Stiche dadurch möglich wird, dafs dieselben beim Fortrücken des Stoffes zunächst auf das stufenförmige Ende (C D) der die Verlängerung des Schleifenfängers (B) bildenden Stange (A) verschoben und hierauf zwischen dem event, durch Feder (J) beeinflufsten Kopf (H) derselben und der gegen letzteren anliegenden, von der geführten und durch Gewicht mit regulirbarem Druck einseitig bewegten Stange (F) gehaltenen Druckplatte (E) hindurch angezogen werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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