DE47554C - Saugender Ventilator - Google Patents

Saugender Ventilator

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Publication number
DE47554C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
hollow cylinder
drum
attached
openings
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47554D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. PH. HEUBEL in Nimy-lez-Mons, Belgien
Publication of DE47554C publication Critical patent/DE47554C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • F23L17/02Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher bekannt gewordenen, mittelst Luftverdünnung arbeitenden selbsttätigen Ventilatoren wirken nur dann ununterbrochen, wenn die Lufteintrittsöffnung entsprechend der wechselnden Windrichtung eingestellt wird und die freie Ausmündung gegen jeden Winddruck von aufsen geschützt ist. Bei ungenügender Aufmerksamkeit des Wärters wirkt der Apparat nicht allein nicht mehr, sondern führt im ungünstigsten Falle die Gefahr herbei, dafs er von aufsen. Luft in den zu entleerenden Raum hineindrückt.
Die vorliegende Lüftvorrichtung soll alle Vortheile der für diesen Zweck bisher angewendeten Einrichtungen bieten. Der oben genannte Uebelstand wird dadurch beseitigt, dafs der Apparat selbsttätig eine solche Stellung einzunehmen im Stande ist, bei welcher er seine gröfste Leistung äufsert. Derselbe ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, in welcher Fig. ι eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 eine Hinteransicht des Lüfters zeigt. In Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt durch den beweglichen Theil des Lüfters mit darüber punktirt gezeichnetem Gestellobertheil, in Fig. 5 ein waagrechter Schnitt durch den beweglichen Theil dargestellt. Durch die Fig. 6 und 7 wird der Untertheil des Gestelles in Querschnitt und Grundrifs angegeben.
Die Windfahne α ist starr mit der senkrechten Welle b verbunden, welche, in dem später zu beschreibenden Gestell gelagert, die Trommel c trägt, Fig. 4 und 5. Es wird also mittelst einer Windfahne durch horizontale Luftströmungen die Trommel c derart gestellt, dafs die mit den Windfängen dd versehene Seite derselben immer dem Winde zugekehrt ist. Die Luft wird durch die nach innen zu sich verengenden Windfänge unter Erhöhung der Spannung hindurchgetrieben, Fig. 4 und 5. Dann tritt sie in den Hohlraum der Trommel und nimmt durch die Austrittsöffnung e in horizontaler Richtung ihren Weg ins Freie, wie durch gefiederte Pfeile angedeutet. Da diese Seite der Trommel vor dem Winde geschützt liegt und kein Widerstand sich darbietet, so wird die Geschwindigkeit der Luft hier eine bedeutende sein. Am gröfsten ist sie im Innern der Trommel, wo eine Luftverdünnung stattfindet, welche veranlafst, dafs durch die einzige aufser den Oeffnungen dd und e noch vorhandene Durchbrechung f an der Unterseite der Trommel Rauch, feuchte Luft, Staub, Gase angesaugt werden, je nach dem Zwecke, welchem der Apparat dienen soll.
Der Apparat wird mittelst der Grundplatte g, Fig. 6 und 7, auf einem Schornstein, Luftschacht S oder dergleichen befestigt, Fig. 1 und 2. Auf den Ecken der Platte ruhen die Säulen h h, welche die Deckplatte i tragen. Die des besseren Aussehens wegen aufgesetzte Halbkugel k läuft nach oben zu in das obere Lager I für die Welle b aus. Das untere verstellbare Lager m wird von der Traverse η getragen, welche in den Trichter 0 der Grundplatte eingefügt ist. Um diesen nach oben hin sich verengenden Trichter dreht sich der ent-
sprechend geformte Trichter ρ an der unteren Seite der Trommel. So wird der Eintritt von Regen und das Durchströmen von Luft in anderer als der durch die Pfeile angegebenen Richtung verhindert.
Der Apparat bildet ein zusammenhängendes Ganzes und kann auf vorhandene, in Stein oder Eisen aufgeführte Schornsteine, Luftschächte u. s. w. mit Leichtigkeit aufgesetzt werden, befördert erheblich den Zug von Schornsteinen für Fabriken und Haushaltungen und unterhält ununterbrochen, selbst bei Windstille, eine fortwährende Lüftung.
Da man bei der ohnehin leichten Beweglichkeit der Trommel durch Anbringen einer genügend grofsen Windfahne eine ganz sichere, ununterbrochene Wirkung des Apparates herbeiführen kann, so bedarf derselbe keiner Aufsicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Ventilatoren, die durch Ansaugung wirken, die Anordnung eines Hohlcylinders mit mehreren nach innen zu sich verengenden schlitzförmigen Oeffnungen d zum Eintritt für die Saugluft, sowie einer diesen Oeffnungen gegenüber angebrachten freien Austrittsöffnung e von gröfserem Querschnitt als dem des Schornsteinrohres, in Verbindung mit einer stehenden Welle b, an welche die vom Winde einzustellende Fahne α befestigt ist, und welche sich unten in einer fest gelagerten Platte dreht, während sie oben durch eine ähnliche Platte geführt wird, wobei beide Platten durch Säulen mit einander verbunden sind und mit dem halbkugeligen Dach k einen Schutz für den Hohlcylinder bilden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47554D Saugender Ventilator Expired - Lifetime DE47554C (de)

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