DE29731C - Turbinen-Ventilator - Google Patents

Turbinen-Ventilator

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DE29731C
DE29731C DENDAT29731D DE29731DA DE29731C DE 29731 C DE29731 C DE 29731C DE NDAT29731 D DENDAT29731 D DE NDAT29731D DE 29731D A DE29731D A DE 29731DA DE 29731 C DE29731 C DE 29731C
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DE
Germany
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air
turbine
wind vane
fan
blade ring
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DENDAT29731D
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English (en)
Original Assignee
C. WENNER, in Firma WENNER & GuTMANN in Zürich; Ver-I treter: M. M. ROTTEN in Berlin SW., König-! grätzerstrafse 97
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D25/00Pumping installations or systems
    • F04D25/02Units comprising pumps and their driving means
    • F04D25/04Units comprising pumps and their driving means the pump being fluid-driven

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Turbinen-Ventilator.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι ein Verticalschnitt des Apparates,
Fig. 2 ein Grundrifs mit abgehobenem Ring E, Kg. i,
Fig. 3 eine verticale Ansicht mit abgehobenem Ring E, Fig. 1, und
Fig. 4 ein Horizontalschnitt x-y durch Turbine und Einlauf in vergröfsertem Mafsstabe.
Der in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Ventilator wird durch eine direct an ihm befestigte Actionsturbine betrieben und hat den Zweck, die Luft in bewohnten Räumen zu erneuern, indem er gleichzeitig frische Luft in die betreffenden Räumlichkeiten einführt und die verdorbene Luft aus denselben absaugt. Durch eine entsprechende Modification kann er aber auch nur einseitig wirkend, entweder blos Luft einführend oder blos Luft absaugend, hergestellt werden.
Der Apparat ist wie folgt construirt:
Es ist A, Fig. r, ein kreisrundes Gehäuse, am besten aus Gufseisen, unten mit Flantsch/ versehen; dasselbe trägt durch Rippen mit ihm fest verbunden (zusammengegossen) einerseits in seiner Mitte das Becken B, andererseits den äufseren concentrischen Mantel C, der aber nicht bis auf den Boden reicht, sondern seitwärts nach unten hin eine ringförmige Oeffnung R1 freiläfst. Vermöge dieser Construction bildet das ganze Gehäuse ABC zwei concentrische, von einander getrennte ringförmige Räume R und R1, welche nach oben und unten hin offen sind und der Luft freien Durchgang gestatten.
D ist der eigentliche Windflügel, in das Gehäuse A C gut passend, der sich, mit seiner ausgebohrten Nabe η um den Zapfen ζ dreht; er ist, correspondirend mit den beiden Ringen R und R1 , mit zwei Schaufelkränzen S und S1 versehen, deren Schaufeln aus Schraubenflächen gebildet werden, welche einander entgegengesetzte Neigung haben, wie aus Fig. 3 deutlich ersichtlich ist. Die Folge dieser Anordnung ist die, dafs bei der Drehung des Ventilators der innere Schaufelkranz S die Luft nach einer Seite hin, in der Zeichnung nach oben, der äufsere Schaufelkranz S1 die Luft aber nach entgegengesetzter Richtung, also nach unten, fortbewegt.
T ist eine Actionsturbine mit innerer Beaufschlagung, welche an dem Windflügel D concentrisch befestigt ist; sie reicht in das Becken B hinunter, so dafs das aus ihr austretende Aufschlagwasser von dem letzteren (dem Becken) aufgefangen und am Boden desselben durch ein Ausflufsrohr α abgeleitet wird. Endlich ist w das Wasserzuleitungsrohr, welches mit dem Gehäuse zusammengegossen und. von aufserhalb desselben ins Innere des Beckens B eintritt, wo es in den Turbineneinläuf (Schnabel) m, Fig. 4, ausmündet. Dieser letztere ist mit einem metallenen Mundstück 0 versehen, welches ohne besondere Befestigung keilförmig in den Gufskörper des Einlaufstückes m eingepafst ist und sich leicht gegen andere ähnliche Mundstücke mit kleinerer oder gröfserer Öeffnung, je nach vorhandenem Wasserdruck und Wasserquantum, auswechseln läfst. Es ist selbstverständlich, dafs das Zuleitungsrohr w statt in einen einzigen Einlaufschnabel m auch in zwei oder mehr solche ausmünden oder die Turbine auch voll beaufschlagt werden kann. An dem Einlauf-

Claims (1)

  1. Schnabel m angegossen ist auch der Zapfen z, um den sich der Wmdflügel dreht.
    Der auf den oberen Flantsch f des Apparates aufgeschraubte Ring E dient lediglich zum bequemeren Anschlufs der Luftleitimgsrohre L und Z] , welche nach den zu ventilirenden Räumen führen, und die Wirkung des Ventilators ist nun folgende:
    Strömt Wasser unter gewissem Druck durch das Zulaufrohr._w und die Mündung ο in die Turbine T, so wird diese und mit ihr gleichzeitig der Wmdflügel D in Umdrehung versetzt, wodurch vermöge der eigentümlichen Stellung der Schaufeln des Windflügels zwei einander entgegengesetzte Luftströmungen im Apparat erzeugt werden, wie es die Pfeile in der Zeichnung andeuten, welche Luftströmungen, durch die Luftleitungsrohre Z und Z1 nach den zu ventilirenden Räumen fortgeleitet, in den letzteren die gewünschte Lufterneuerung erzeugen.
    Durch Weglassung des äufseren Gehäusemantels C und des äufseren Schaufelkranzes S1 des Windflügels wird der Apparat, wie schon oben angedeutet, einfach wirkend, d. h. je nach der Umdrehungsrichtung des Windflügels und dessen Schaufelstellung blos Luft einführend oder blos Luft absaugend; in diesem Falle fällt auch das äufsere Luftrohr L1 weg.
    Patenτ-Ansprüche:
    An einem Ventilator mit doppeltem oder einfachem Schaufelkranz, welcher in directer Verbindung mit einer Turbine steht, das Becken B zur Aufnahme und Ableitung des Aufschlagwassers der Turbine.
    An einem solchen Ventilator mit doppeltem Schaufelkranz die Anordnung der Schaufeln als Schraubenflächen mit einander entgegengesetzter Neigung.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT29731D Turbinen-Ventilator Active DE29731C (de)

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