DE24640C - Wassersack an dem unter Nr. 21377 patentirten Ventilationsapparate - Google Patents
Wassersack an dem unter Nr. 21377 patentirten VentilationsapparateInfo
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- DE24640C DE24640C DENDAT24640D DE24640DA DE24640C DE 24640 C DE24640 C DE 24640C DE NDAT24640 D DENDAT24640 D DE NDAT24640D DE 24640D A DE24640D A DE 24640DA DE 24640 C DE24640 C DE 24640C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
- F23L17/00—Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
- F23L17/02—Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
- F23L17/10—Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues wherein the top moves as a whole
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Auf beiliegender Zeichnung ist mit Fig. 1 der obere Theil der im Patent No. 21377 beschriebenen
Ventilationskappe dargestellt. Derselbe dient zum pneumatischen Wegführen der Luft und luftförmiger Körper aus und in Schiffen,
Eisenbahnwaggons , Latrinen, Schacht - und Kaminaufsätzen etc. und besteht aus mehr als
vier senkrecht stehenden, oben nicht geschlossenen, unten in den Trichter u hineinragenden
Windfangwänden h und /, die auf den Kanten zweier mit der Basis gegen einander gekehrten
Pyramiden i und m stehen, sowie aus dem hohlen Deckel g, dem Trichter u und den
beiden in einander gesteckten Röhren 0 und/.
Die Röhre p dient zur Abführung der Luft aus den Räumen oder aus einem Schacht,
welche mittelst des äufseren Windes, welcher, von den oberen Pyramidenseiten i und den
oben nicht geschlossenen Windfangwänden h aufgefangen, unter dem hohlen Deckel g durchziehend
die Luft fortreifst, abgesaugt wird.
Die Röhre 0 dient zur Zuführung der frischen Luft in den zu ventilirenden Räumen, welche
durch die Wirkung des äufseren Windes,' welcher gegen die Pyramidalseiten m und Windfangwände
/ sich einprefst, producirt wird.
Um in der Verwendung auf Schiffen mit Sicherheit das Wasser eines Wellenschlages,
welches mit der Luft in das Innere des Apparates gelangt, rechtzeitig aus den Röhren 0
und p zu entfernen, werden diese Röhren ο und p nicht direct in das Innere des Schiffsraumes
geführt, sondern, wie in dem unteren Theil von Fig. 1 dargestellt, vom Apparat, welcher
mit einem Untersatz D auf dem Schiffsdeck C befestigt ist, zunächst und seitlich geneigt
über Deck geführt, um bei G in das Innere des Schiffsraumes geleitet zu werden.
An dem unteren Theil der schräg stehenden Röhre 0, zwischen dem Ständer D und der
Einmündung G, ist ein Wassersack E angebracht, welcher in den Fig. 2 und 3 näher dargestellt
ist. In der Mitte dieses Wassersackes ist die Röhre 0 durch einen breiten Rohrausschnitt η
so ausgeschnitten, dafs das in die Röhre 0 fliefsende Wasser durch den Ausschnitt η in
den Wassersack E gelangt. Der Wassersack E mündet unten in eine Ausflufsöffnung, welche
mit einem sich bei r drehenden Klappenventil q abgeschlossen ist. ί ist ein Gegengewicht mit
Stellvorrichtung für das Klappenventil.
Die Röhre p ist ebenfalls in dem unteren Theil durch einen breiten Schlitz aufgeschnitten.
Derselbe ist mit einem Wassersack H bedeckt, welcher im Innern des Wassersackes E liegt
und nach unten ebenfalls in eine Ausflufsöffnung mündet, welche durch die vorbeschriebene
Klappe q ebenfalls abgeschlossen wird.
Sobald sich in den Wassersäcken E und H eine Quantität Wasser aus den Röhren ο und p
angesammelt hat, hebt sich das Klappenventil q und läfst dasselbe abfliefsen. Auch von Hand
kann die Entleerung zu jeder Zeit bewerkstelligt werden. Damit das an den äufseren Umfang
der Röhre p herunterfliefsende Wasser nicht an
dem Schlitz t vorüberfliefsen kann, werden die Wasserpartien auf dem Rücken der Röhre /
durch sichelartige Rippen J und Längsrippen w nach den Seiten hin abgelenkt und, damit bei
grofsen Schiffsschwankungen kein Wasser aus den Wassersäcken zurück in die Röhren geschleudert
wird, werden auf der Aufsenseite der Röhre p Längsrippen w so auf dem Umfang
derselben angebracht, dafs dieselben in der Ebene liegen, in welcher die Rohrachse liegt,
und welche nicht ganz bis an die Innenwand der Röhre ο reichen.
Die in Fig. 4 im Durchschnitt, Fig. 5 und 7 in der Ansicht und Fig. 6 im Horizontalschnitt
dargestellte Modification wird zum pneumatischen Wegführen von Luft in einer Weise verwendet,
in welcher ein höherer Nutzeffect producirt wird, als bisher der obere Theil der Ventilationskappe
produciren konnte.
.S ist eine rechtwinklig gebogene Saugröhre, deren einer Schenkel sich in der festen, senkrecht
stehenden Achse Z drehen kann, und deren "anderer Schenkel bei O eine Ventilationskappe
aufnimmt.
W ist eine Wetterfahne, welche die Drehung des Apparates gegen den AYind bewirkt.
Der ganze Apparat ruht einerseits in der Achsenspitze Z, welche auf einem Achatstein
lagert, und andererseits auf den drei kleinen Steinkugeln v. Diese drei Steinkugeln ν laufen
in einer Ringröhre, deren innere Hälfte aus dem Ende des feststehenden Schachtes gebildet
wird und deren äufsere Hälfte sich an dem Ende der Saugröhre S befindet.
c sind drei Scheidewände, fest an der einen oder anderen Ringhälfte, welche die Kugeln
auseinanderhalten sollen.
An dem Rohrende O schliefst sich die abgestumpfte,
achteckige Pyramide K an; auf den Kanten der Pyramidenseiten stehen Windfangwände
P, deren ebene Verlängerungen sich alle in der Seelenachse der Röhre O schneiden.
In einer Entfernung von dem Rohrende O befindet sich ein senkrechter, pyramidenartig gestalteter
Teller T.
Die. Wirkungsweise des Apparates ist folgende :
Die Wetterfahne W dreht den ganzen Apparat so, dafs der Wind senkrecht gegen den Teller T
stöfst, von diesem als geschlossene eckige Windröhre gegen die Pyramidenwände K, wird von
dort weiter gelenkt und saugt die Luft aus dem Innern der Röhre O in grofsen Massen ab.
Da die Absaugeoberflächen in dieser Verwendung achtmal gröfser sind, als bei dem in
Fig. ι dargestellten Hut, so ist auch die Wirkung eine annähernd achtmal gröfsere.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An dem unter No. 21377 patentirten Apparat die Wasserabführung mit den Wassersäcken E und H, Ablafsventil q,"Rohrschlitzen t und n, Führungsleisten J und Längsrippen w.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE24640C true DE24640C (de) |
Family
ID=301124
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT24640D Active DE24640C (de) | Wassersack an dem unter Nr. 21377 patentirten Ventilationsapparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE24640C (de) |
-
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