DE475487C - Einrichtung fuer Rundfunkempfaenger zur Verhinderung von UEbersteuerungen - Google Patents

Einrichtung fuer Rundfunkempfaenger zur Verhinderung von UEbersteuerungen

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DE475487C
DE475487C DEA53979D DEA0053979D DE475487C DE 475487 C DE475487 C DE 475487C DE A53979 D DEA53979 D DE A53979D DE A0053979 D DEA0053979 D DE A0053979D DE 475487 C DE475487 C DE 475487C
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DE
Germany
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radio receivers
tube
antenna coupling
coupling
heating
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Expired
Application number
DEA53979D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Guido Anders
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Publication of DE475487C publication Critical patent/DE475487C/de
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/02Manually-operated control
    • H03G3/14Manually-operated control in frequency-selective amplifiers

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  • Details Of Aerials (AREA)

Description

  • Einrichtung für Rundfunkempfänger zur Verhinderung von Übersteuerungen Bei Geräten mit mehrfacher Hochfrequenzverstärkung, wie sie für jeden guten Fernempfänger notwendig ist, ist die Verstärkung sehr hoch, so da.ß kleine Empfangsenergien ausreichen, um die ;größtmögliche Aussteuerung der Endröhre zu erreichen. In der Nähe des Ortssenders ist aber die Empfangsenergie so groß, daß bei der großen Hoch frequenzverstärkung die- Endröhre stark übersteuert wird. Mittel, um diese übersteuerung zu beseitigen, sind i. Verringerung der Lautstärke durch Unterbeizen der ersten Hochfrequenzröhre (bzw. -röhren) oder durch Veränderung der Gittervorspannung für die Hochfrequenzverstärkerröhre (bzw. -röhren) zwecks Verlegung des Arbeitspunktes in ein negatives Gitterspannungsgebiet geringerer Steilheit der Kennlinie oder in das Gebiet positiver Gitterspannung zur Erzielung einer künstlichen Dämpfung durch den Gitterstrom, 2. Verringerung der auf den ersten Kreis übertragenen Energie.
  • Das kann erreicht werden, indem man die Antennenkopplung loser macht. Da wohl theoretisch, aber nie praktisch die Antennenkopplung bis auf Null gebracht werden kann, ist dieses Mittel in der Nähe starker Sender nicht immer wirksam genug, um eine Übersteuerung zu vermeiden. Die Erfindung betrifft nun eine Einrichtung, bei der durch kombinierte Anwendung dieser an sich bekannten Mittel in bestimmter Reihenfolge in ebenso einfacher wie sicherer Weise eine Übersteuerung vermieden wird. Die Einrichtung besteht darin, daß Antennenkoppler und Lautstärkenregier (Heizwiderstand, Potentiometer) derart ausgeführt und miteinander mechanisch gekoppelt sind, daß zuerst die Antennenkopplung ganz lose gemacht und dann bei gleichbleibender losester Kopplung die erste Röhre unterheizt bzw. ihr eine andere Vorspannung gegeben wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht und Abb.2 eine Ansicht der Einrichtung von unten.
  • Das drehbare System a des Antennenkopplungskondensators b ist mittels der Achse c reit dem drehbaren Widerstandssockel d mechanisch gekoppelt. Das Einstellrad e ist durch S.chraüben f, f' mit dem Widerstandssockel d fest verbunden. Der Sockel d des Heizwiderstandes trägt den Widerstandsdraht g und eine Kontaktschiene h, die mit dem einen Ende des Widerstandsdrahtes leitend verbunden ist. Die Heizstromleitung j führt zu dem einen Ende der Kontaktschiene g und die Heizstromleitung k zu einer Kontaktschleffederm, die auf dem Widerstandsdraht g bzw. auf der Kontaktschiene h schleift.
  • Das feststehende System u und das drehbare System a des Antennenkopplungskondensators b sind als Quadranten ausgeführt. Die Bewegung des drehbaren Systems a wird nach beiden Richtungen durch einen Anschlagstift o begrenzt.
  • Die Antennenkopplung ist am festesten, wenn die beiden Plattensysteme a, n einander gegenüberstehen. Bei Drehung des Einstellrades e in der angegebenen Pfeilrichtung wird die Antennenkopplung immer loser. Nach einer Drehung um annähernd 9o° ist die Kopplung ganz lose. Die Kontaktfedern des Heizwiderstandes liegt dann* auf dem Ende der Kontaktschiene h. Bei ' weiterer Drehung des Einstellknopfes wird dann Widerstand in den Heizstromkreis .eingeschaltet. je weiter der Einstellknopf e im Uhrzeigersinne gedreht wird, um so mehr Widerstand -wird in dem. Stromkreis eingeschaltet und dadurch die erste Röhre des Empfängers immer mehr unterheizt. Während dieser Schwächung der Röhrenheizung wird wohl auch das drehbare System a des Antennenkondensators b mitbewegt; jedoch tritt eine Änderung der Antennenkopplung nicht mehr auf.. Beim Zurückdrehen des Einstellknopfes-- erfolgt zuerst eine stärkere Heizung der ersten Röhre. Nach Eintritt der normalen Heizung wird dann bei Weiterdrehung die Antennenkopplung wieder fester.
  • An Stelle -des Heizwiderstandes kann selbstverständlich auch .ein Potentiometer Verwendung finden, welches dann die Vorspannung der ersten Röhre verändert. Fernerhin braucht auch der Widerstand nicht unbedingt eine Kontaktschiene aufzuweisen; es genügt auch, wenn für den Teil -des Widerstandes, wo keine Veränderung der Heizung stattfinden soll, die vorhandenen Widerstandswindungen kurzgeschlossen werden..

Claims (1)

  1. PA T EN TANSPRUCH w Einrichtung für Rundfunkempfänger zur Verhinderung von Übersteuerungen, dadurch gekennzeichpet, daB Antennenkopplung und Lautstärkenregler (Heizwiderstand oder Potentiometer) derart ausgeführt und miteinander mechanisch gekoppelt sind, daB zwangläufig zuerst die Antennenkopplung ganz lose gemacht und dann bei gleichbleibender losester Kopplung die erste Röhre unterheizt bzw. ihr eine andere Vörspannung 7gegeben-,wird.
DEA53979D 1928-04-26 1928-04-26 Einrichtung fuer Rundfunkempfaenger zur Verhinderung von UEbersteuerungen Expired DE475487C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030226B (de) * 1953-05-23 1958-05-14 Electroacustic Gmbh Echolotgeraet mit unterdrueckter Anzeige der auf direktem Wege vom Sender zum Empfaenger gelangenden Messimpulse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1030226B (de) * 1953-05-23 1958-05-14 Electroacustic Gmbh Echolotgeraet mit unterdrueckter Anzeige der auf direktem Wege vom Sender zum Empfaenger gelangenden Messimpulse

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