DE47539C - Paginirmaschine für Handbetrieb - Google Patents

Paginirmaschine für Handbetrieb

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DE47539C
DE47539C DENDAT47539D DE47539DA DE47539C DE 47539 C DE47539 C DE 47539C DE NDAT47539 D DENDAT47539 D DE NDAT47539D DE 47539D A DE47539D A DE 47539DA DE 47539 C DE47539 C DE 47539C
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DE
Germany
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teeth
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Application number
DENDAT47539D
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English (en)
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F. HIRTSCHULZ in Berlin S., Stallschreiberstrafse 47
Publication of DE47539C publication Critical patent/DE47539C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K1/00Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
    • B41K1/08Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor with a flat stamping surface and changeable characters
    • B41K1/14Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor with a flat stamping surface and changeable characters having automatic means for changing type-characters
    • B41K1/16Numbering devices
    • B41K1/18Numbering devices for pages

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT^
KLASSE IS: Druckerei.
F. HIRTSCHULZ in BERLIN.
Paginirmaschine für Handbetrieb.
Die vorliegende Maschine soll: erstens gestatten : durchaus selbstthätig und ohne jede Verstellung von Hand von 1 bis 999999 stempeln' zu können, wobei jede Zahl einmal oder zweimal hinter einander erscheint, und zweitens das Zählwerk jeden Augenblick abstellen zu können.
Construction des Gestelles. Wie die Fig. ι, ιa, 2, 19 und 20 zeigen, sind die Platten P1 und P2 durch vier verticale Stahlsiiulen 5 fest verbunden. Die Oberplatte P1 trägt (in fester Verbindung) den Stempel T, über den sich beim Niederdrücken, wie üblich, der hohle Handgriff G schiebt und dabei Spiralfedern zusammendrückt, welche beim Nachlassen des Handdruckes den Rückgang des Griffes G bewirken. Letzterer trägt an dem Querstück Q. und den verticalen Druckstangen D in fester Verbindung zwei Gleitstücke A, welche sich beim Auf- und Niedergang des Apparates zwischen je zwei Stahlsäulen führen und die Welle W des Zählwerkes tragen. Fig. 8 giebt eine Oberansicht der Platte P\ '
An dieser Oberplatte P1 sind aufserdem verschiedene Arme befestigt, welche zur Ueberfragung der Bewegung des Handgriffes G auf das Zählwerk und die Farbe-Mechanismen dienen.
Construction des Zählwerkes. Das
: Zählwerk sitzt lose auf der Welle W und be-. steht:
i. aus dem Aufsetzrahmen C, welcher mit den Gleitstücken A durch Schräubchen s (Fig. 1) fest verbunden ist, und von dem Fig. 3 eine "Vorderansicht, Fig. 4 eine Seitenansicht, Fig. 5 eine Hinteransicht, Fig. 6 einen Querschnitt und Fig. 7 einen Grundrifs giebt. An diesen Aufsenrahmen ist hinten eine federnde Stahlplatte angeschraubt,· welche nach unten in einzelne Federn b ausläuft. Diese dienen dazu, die um Welle i2 drehbaren Sperrzähne e in die Klinkräder der Ziffernscheiben zu drücken. Soll mit Stempelfarbe gedruckt werden, so erhält der Aufsenrahmen zwei Daumen P1P2, welche zum Bewegen des Farbkissens dienen.
Endlich besitzt der Aufsenrahmen noch einen Schieber jr, durch welchen in bekannter Weise eine Vorrichtung ein- oder abgestellt werden kann, welche durch das Zusammenspiel der Flügelscheibe g, Fig. 14, mit einer seitlichen Verlängerung des Greiferzahnes Z1 das ein- ; oder zweimalige Erscheinen derselben Nummern bewirken kann.
2. aus dem um Welle W drehbaren Kurbelrahmen K, welchen (mit dem eingeschlossenen Ziffernwerk) Fig. 12 in Vorder-, Fig. 11 in Seitenansicht und Fig. 13 im Grundrifs zeigt, während ihn die Querschnitte Fig. 9 und ι ο in seinen beiden äufsersten Stellungen zeigen. Die Drehung des Kurbelrahmens wird begrenzt einmal durch das Aufschlagen seines Daumens d1 auf Stift t des Aufsenrahmens und in der anderen Richtung durch das Einschnappen der Haltefeder/ des Aufsenrahmens (Fig. 3 und 6) in die kleine Hohlkehle h des Kurbelrahmens (Fig. 11).
Diese Haltefeder / sichert gleichzeitig die Stellung des Kurbelrahmens im Augenblick des Stempeins. Die beiden Daumen dl d2 des Kurbelrahmens dienen zur Uebertragung der Bewegung des Handgriffes G auf den Kurbelrahmen. : i
aus den sechs um Welle W drehbaren
Ziffernscheiben, welche die Einer-, Zehner-, Hunderter-, Tausender-, Zehntausender- und
: Hunderttausender - Ziffern tragen und in den Figuren mit I bis VI bezeichnet sind. Jede Ziffernscheibe ist mit einem Klinknid fest ver-
; bunden oder mit ihm aus einem Stück ge-
; arbeitet. In diese Klinkräder greifen gegebenen-■.'.■■ falls die Zähne des Greifers 0 und drehen die ! Ziffernscheiben um die Welle W, indem sie dabei den Widerstand der von den Federn b
i beeinflufsten Sperrzähne e überwinden.
! Die Eincrscheibe I besitzt zehn Federn, welche i mit den Ziffern ι bis 9 und ο versehen sind.
V Ihre Klinkscheibe k\ Fig. 18, besitzt zehn ι Sperrzähne; zwischen zweien dieser Zähne ist
'.].-■ eine Lücke /' ausgespart. Die fünf Scheiben II bis VI (Fig. 17) haben je elf Felder mit
■ den Ziffern 1 bis 9 und o, und im elften Felde ! eine schwalbenschwanzförmige Vertiefung zur Aufnahme des Schiebers m, Fig. n und 12,
;.'"■' welcher ein Nummerzeichen trägt. Die Klinki scheibe k2 des Zehnerrades (Fig. 15) besitzt
'; zehn Sperrzähne, von denen zwei einen gröfseren
Abstand von einander haben als je zwei andere ■'■:. Zähne; zwischen diesen Zähnen ist die Lücke I2 j ausgespart.
VI Die Klinkscheiben der folgenden drei Ziffern-■·■. räder besitzen die in Fig. 17 dargestellte zwei-
I theilige Form. Die ä'ufsere Scheibenhälfte hat L die Gestalt eines regelmäfsigen elfspitzigen i Sternes, in den die Spefrzähne e eingreifen.
;■ Der zwischen dem Stern und der Ziffernscheibe ■;■■' liegende (in Fig. 16 gesondert gezeichnete) i Theil hat die Form einer entsprechenden Sperr-'/■ scheibe, welche mit einer zwei Felder weiten ■ Ausfeilung η versehen ist. Der Antheil dieser zwei fehlenden Felder ist aber etwas kleiner als der zweier anderer Felder.. Auf diese Sperr-
■ scheibe wirken eventuell die Zähne des Grei- : fers O. Die Klinkscheibe der sechsten Ziffern- :■' scheibe besitzt elf ganze Sperrzähne ohne Zahnlücke.
4. aus dem Greifer O, welcher um die /Welle i1 des Kurbelrahmens K drehbar ist
■ und durch die Feder je1, Fig. 13, gegen die ; Ziffernscheiben gedruckt wird; derselbe besitzt : sechs Schaltzähne ^1 bis ^6, von denen je ■.;' einer in die Klinkscheiben der Ziffernräder bezw. den sperrradförmigen Theil derselben eingreifen kann. Der Greifzahn für das Einerrad ist um etwas länger als der des Zehnerrades, letzterer wieder länger als der des Hunderterrades u. s. f. bis zum sechsten Greifzahn, welcher zur Ziffernscheibe VI gehört und am kürzesten ist.
Arbeitsgang der Maschine. Wird der Handgriff G und mit ihm der ganze Stempelmechanismus aus der Ruhelage (Fig. 1 und 2) heruntergedrückt in seine unterste . Stellung (Fig. 19 und 20), so trifft — wie in Fig. 11 punktirt angedeutet — der Daumen dl auf den in P1 befestigten Arm α1, wobei der Kurbel- ;: rahmen K in die zweite Stellung Fig. 9 und 11 gedreht wird und gleichzeitig die Zähne des Greifers O in die Angriffsstellung gelangen. Beim Hochgang dagegen stöfst der andere Daumen d2 des Kurbelrahmens auf das stumpfe Ende des ebenfalls in P1 befestigten Armes a2, wodurch, der Kurbelrahmen wieder in die Stellung Fig. 10 zurückgedreht wird. Dabei kommen die Greiferzähne % in Eingriff.
In der Anfangsstellung zeigt das Einerrad » die Zahl 1 und die anderen fünf Ziffcrnseheiben ,. zeigen das leere Feld, während der Kurbelrahmen die Stellung Fig. 10 einnimmt. Geht ■ der Kurbelrahmen in die Stellung Fig. 9, so: schleift Greifzahn ^1 auf der verticalen Kante des ersten Klinkrades A:1 und fällt schliefslich hinter den ersten Sperrzahn desselben, während die anderen fünf Greifzähne, weil sie kurzer sind, nicht zum Eingriff kommen können. Geht dann der Stempelgriff wieder hoch und ,. : der Kurbelrahmen wieder in die Stellung Fig. 10 zurück, so dreht der Greifzahn {' die Einer- ■ scheibe I um Y10 ihres Umfanges und bringt dadurch die nächste Einerzahl, also 2, in die■ ■: ' Stempelebene. Ebenso werden durch wieder- .',\ holten Auf- und Niedergang des Stempelmechanismus nach und nach die Zahlen 3 : bis 9 geschaltet. '
Wird dann abermals niedergedrückt, so fällt ' ; Greifzahn ^1 in die Lücke I1 der ersten Klinkr scheibe (Fig. 18). Dadurch kann aber der ganze Greifer O so weit in die Klinkräder ein- : fallen, dafs Greifzahn ^2 eine Strecke hinter ■ dem ersten Sperrzahn auf den Rand des zur Zehnerscheibe II gehörenden Klinkrades k2 trifft. Geht nun das Stempelwerk wieder hoch, so dreht zunächst nur Greifzahn ^1 die Einerscheibe I und Greifzahn ^2 gleitet auf dem Rand des Klinkrades k2 so lange, bis er an dem Sperrzahn desselben Widerstand findet und dann auch die Ziffernscheibe II gedreht wird, und zwar um Yn ihres Umfanges. Dadurch kommt auf der Einerscheibe die Ziffer o, auf der Zehnerscheibe die 1 in die Stempelebene, zusammen die Zahl 10 bildend.
Beim folgenden Niedergang des Stempelmechanismus fällt Greifzahn ^1 wieder hinter den ersten Sperrzahn auf den Rand des Einer- ·■",: Klinkrades A1, so dafs der Greifer O wieder · hochgehoben wird und die Zähne ^2 bis ^6 . ' nicht zum Eingriff kommen können. Es er- V 'scheinen dann bei fortgesetzt wechselndem Nieder- und Hochgange auf dem Einerrade : wieder die Ziffern 1 bis 9, mit der 1 des Zehnerrades die Zahlen 11 bis 19 bildend. Nach 19 ν ■ fällt Greifzahn ^1 wieder in die Lücke I1 und ermöglicht dadurch dem Greifzahn ^2, auf der Zehnerscheibe die Ziffer 2 einzustellen, während die Einerscheibe, ο bringt. Es erscheint
■«■· ■ ι
die Zahl 20 und dann weiter 21 bis 29. In ganz derselben Weise vollzieht sich die Transportirung von 29 auf 30, von 39 auf 40 u. s. w. und das Erscheinen der Zahlen bis 99. Da aber die Zehnerscheibe II elftheilig ist, so wird bei jedem Einfallen des Greiferzahnes ^1 in die Lücke Z1 des ersten Klinkrades die Strecke, um welche gleichzeitig Greifzahn ^2 hinter den nächsten Sperrzahn auf den Rand der zweiten Klinkscheibe /c2 fällt, etwas gröfser.
Nach 99 fällt Greifzahn ^1 in die Lücke Z1 des ersten Klinkrades und Greifzahn \ a in die Lücke Z2 des zweiten Klinkrades (Fig. 15), so dafs der Greifer O noch weiter in die Klinkräder einfallen kann und Greifzahn ^3 hinter den ersten Sperrzahn des mit Ziffernscheibe III verbundenen dritten Klinkrades /c3 fafst. Beim Aufgang des Stempelwerkes werden deshalb nach und nach die drei ersten Ziffernscheiben in Angriff genommen und um je eine Ziffer ; verstellt. Es erscheint die Zahl 100 und beim Weiterstempeln kommen 101 bis 109.
Nach 109 fällt Greifzahn ^1 wieder in die Lücke Z1; dabei geht Greifzahn ^2 wieder hinter den ersten Sperrzahn der Klinkscheibe k2 zurück, dreht aber, weil der Abstand desselben von dem vorhergehenden Sperrzahn entsprechend gröfser ist, beim Aufgang des Stempelwerkes die Zehnerscheibe II gleich um 2/u ihres Umfanges. Es kommt infolge dessen nicht das elfte, leere· Feld, sondern gleich das zweitfolgende, mit ι beschriebene in die Stempelebene, während I die Ziffer 0 bringt. Es erscheint also die Zahl 11 o.. Der gleiche Vorgang wiederholt sich beim Transport von 209 auf 210, 309 auf 310 u. s. w. bis 909 auf 910, und überhaupt erfolgt nun das Transportiren der Ziffern bis 999 in der vorbeschriebenen Weise, genau wie es bei allen früheren Constructionen üblich ist.
Nach 999 fallen die Greifzä'hne ^1 ^2 in die bezw. Lücken Z1 -Z2, und gleichzeitig fällt ^3 in die zwei Felder weite Ausfeilung η der Klinkscheibe A3. Dabei geht der Greifer O so weit gegen die Klinkräder herunter, dafs Greifzahn ^4 hinter den ersten Sperrzahn auf den Rand der Klinkscheibe A4 fällt. Beim Aufgang werden dann die ersten vier Ziffernscheiben gleichzeitig um je ein Feld gedreht und in der Stempelebene erscheint die Zahl 1000. Die weitere Verstellung der Einer- und Zehnerscheibe bis zur Zahl 1099 erfolgt dann wieder in vorbeschriebener Weise.
Nach 1099 greift dann Greifzahn \ 3 (der kürzeren Entfernung zwischen dem vor und hinter der zwei Felder weiten Ausfeilung n, Fig. 16, liegenden Sperrzähne wegen) nicht in die Ausfeilung zurück, sondern gleich hinter den ersten Sperrzahn und beim Aufgang wird die dritte Ziffernscheibe gleich j um 2/n ihres Umfanges gedreht, so dafs nichts das elfte leere Feld, sondern die darauffolgende 1 zum Stempeln gelangt und (weil gleichzeitig auf I und II die Nullen eingetreten sind) die Zahl 1100 erscheint.
In entsprechender Weise erfolgt die Verstellung von 1199 auf 1200, 1299 auf 1300 u. s. w., und da sich bei den Klinkscheiben A* und A5 die zwei Felder weite Ausfeilung η ebenso befindet wie bei A3, Fig. i6 und 17, so bietet auch die Transportirung von 10999 auf 11000, 11999 auf 12000 u. s. w., ferner von 109999 auf 110000, 119999 auf 120000 u. s, w., welche bei allen bisher construirten Apparaten nicht selbsttätig erfolgte, sondern durch Verstellung mit Hand bewirkt werden mufste, keine Schwierigkeiten mehr, sondern sie erfolgt einfach dadurch, dafs der betreffende Greifzahn die vierte bezw. fünfte Ziffernscheibe mit Hülfe der zwei Felder weiten Ausfeilung des Klinkrades gleich um 2/n ihres LJmfanges dreht. ' '
Die Abstellvorrichtung. Der Arm α2, : Fig. 10, ist um Zapfen r drehbar und kann die in Fig. 9 angedeuteten beiden äufsersten Stellungen einnehmen. Zu Anfang des Hochganges wird er durch die unter Platte P1 angebrachte und auf den Stift u drückende Feder O1 in der rechts und voll gezeichneten Stellung (Fig. 9) erhalten. Gegen Ende des Hochganges gleitet α2 aber auf dem Daumen d2 nach links in die durch Fig. 10 angedeutete Stellung, indem der Widerstand der Feder O1 durch den Druck des hochgehenden Daumens überwunden wird. Soll bei einem Hochgang des Stempelmechanismus keine Verstellung der Ziffern stattfinden, so drückt man den Arm α2 in die letzterwähnte Stellung und befestigt ihn in derselben durch Vorschieben des Riegels c unter einem Absatz des Armes. Es geht nun der Daumen d2 am Arm a2 vorbei (Fig. 9 punk-' tirt), ohne eine Drehung des Kurbelrahmens K zu veranlassen, so dafs beim Stempeln stets dieselbe Zahl erscheint. Wird der Riegel c zurückgezogen, so drückt Feder O1 den Arm α2 wieder in die normale active Stellung.
Die Farbemechanismen. Zur Anbringung des Farbekissenmechanismus für Stempelfarbe sind an der Platte P1, Fig. 1 und 2, zwei Hängstützen JE1 und E2 befestigt, welche unten die Welle w tragen. Um diese kann aber der Behälter B des Farbekissens eine Drehung von ca. 900 machen, sobald der Widerstand der um w gewickelten und den Farbekasten gegen die Stempelebene drückenden Federn χ überwunden wird. Es geschieht dies beim Nieder- . gang des Zählwerkes dadurch, dafs die beiden an dem Aufsenrahmen C, Fig. 3 bis 6, angebrachten Daumen pl und p2 auf die Seiten-' wände des Farbekissenkastens B stofsen und dasselbe in die verttcale Lage drücken (Fig. 2). Es wird dadurch der Weg für das Zählwerk
frei, bis beim Rückgang die federn λ; das Farbekissen B wieder hochziehen und gegen die neu eingestellte Zahl drücken.
Soll mit Buchdruckfarbe gestempelt werden, so wird der dazu erforderliche Schwa'rzapparat in der durch Fig. 19 bis 22 dargestellten Weise angebracht. An dem Aufsenrahmen C des Stempelwerkes ist seitlich die bogenförmige Schwärzbahn N befestigt, so dafs dieselbe den ganzen Auf-; und Niedergang des Stempelwerkes mitmacht. Ferner sind auf der Platte'P1 die Hängstützen q1q2 um Bolzen rr1 drehbar gelagert und tragen unten je einen Bolzen v1 v2. An diesen ist wieder der U-förmig gebogene Rahmen R drehbar aufgehängt, welcher in seinen unteren Schenkeln drei Schwärzrollen 1, 2, 3 trägt, während die oberen Schenkel des Rahmens um Bolzen in drehbar mit den Gleitstücken A verbunden sind. Geht nun der Stempelmechanismus herunter, so wird der U-förmige Rahmen R so um die Zapfen V1V2 gedreht, dafs die drei Schwiirzrollen zunächst an den zu druckenden Ziffern vorbeigeführt werden, um dieselben mit Schwärze zu versehen, dann aber über die Schwärzbahn N laufen und dort ihrerseits wieder gleichmä'fsig mit Schwärze versehen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Paginirmaschine, charakterisirt durch das von 1 bis 999999 sich selbstthätig schaltende Zählwerk, bestehend aus dem mit den Gleitstücken .4 fest verbundenen Aufsenrahmen C, den auf Welle W sitzenden sechs Ziffernscheiben und dem auf gleicher Welle W drehbaren, den Schaltrechen ο tragenden Kurbelrahmen K, welchem beim Auf- und Abgang des Stempels durch zwei an der Gestellplatte P1 angeordnete Daumen al und Λ2 Drehung ertheilt wird, wobei die dritte, vierte und fünfte ,Ziffernscheibe mit je einer elftheiligen Klinkscheibe verbunden ist, welche eine zwei Felder weite Ausfeilung η besitzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47539D Paginirmaschine für Handbetrieb Expired - Lifetime DE47539C (de)

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