DE474828C - Vorrichtung zum Vorfuehren von aufrollbaren Reklameflaechen, die rahmenlos durch eine sogenannte Nuernberger Spreizschere auf- und abgerollt werden - Google Patents

Vorrichtung zum Vorfuehren von aufrollbaren Reklameflaechen, die rahmenlos durch eine sogenannte Nuernberger Spreizschere auf- und abgerollt werden

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DE474828C
DE474828C DEG64372D DEG0064372D DE474828C DE 474828 C DE474828 C DE 474828C DE G64372 D DEG64372 D DE G64372D DE G0064372 D DEG0064372 D DE G0064372D DE 474828 C DE474828 C DE 474828C
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DE
Germany
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scissors
image
spring
rolled
interchangeable
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DEG64372D
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MARIE ALICE GUSMAN GEB PERROT
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F15/00Boards, hoardings, pillars, or like structures for notices, placards, posters, or the like
    • G09F15/0006Boards, hoardings, pillars, or like structures for notices, placards, posters, or the like planar structures comprising one or more panels
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Description

  • Vorrichtung zum Vorführen von aufrollbaren Reklameflächen, die rahmenlos durch eine sogenannte Nürnberger Spreizschere auf- und abgerollt werden a Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vorführung von aufrollbaren Reklameflächen, die in schneller Folge vor den Augen des Publikums erscheinen sollen. Die Reklameflächen selbst sind als Rollwände ausgebildet, die im Ruhezustand auf federbelasteten Walzen aufgewickelt sind und durch Spreizen einer Nürnberger Schere aufgerollt werden.
  • Vorrichtungen dieser Art sind bereits in größerer Zahl bekannt geworden. Sie haben jedoch sämtlich den Nachteil, daß der dem Beschauer sichtbare Rahmen, der zur Führung und zur Aufnahme der Rollen dient, ziemlich umfangreich ist. Hiermit geht naturgemäß ein größer Teil der fesselnden Wirkung einer derartigen Vorrichtung verloren, die gerade darin besteht, da.ß gleichsam aus dem Nichts Bildflächen erscheinen und wieder verschwinden. Vorrichtungen, die dies Beiwerk in dem störenden Umfange nicht haben, sind bisher lediglich in so kleinem Maßstabe gebaut worden, daß sie sich zur Vorführung großer Flächen und zur Aufstellung im Freien nicht :eignen, da sie nicht haltbar genug dazu ausgeführt sind.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung ist dagegen so gestaltet, daß sie ohne Führungen Reklameflächen erheblicher Größe zu entfalten gestattet. Als weiterer Vorteil ist zu bezeichnen, daß diese Flächen nicht durchweg dieselbe Größe zu haben brauchen, sondern verschiedene Abmessungen erhalten können. Damit wird ein hoher Grad der Abwechselung geschaffen, der auf das Auge des Beschauers erhöhten Reiz ausübt. Besonders hervorzuheben ist, daß bei der Vorrichtung nach der Erfindung der Umfang des Rahmens auf den denkbar geringsten Raum beschränkt ist, so daß das Erscheinen der Reklameflächen in besonders hohem Grade auf den Beschauer überraschend wirken muß.
  • Vor allem ermöglicht es die Vorrichtung nach der Erfindung, eine Mehrzahl von Reklameflächen in rascher Aufeinanderfolge vorzuführen. Zu diesem Zwecke befinden sich in ihrem Rahmen mehrere Bildwalzen, die auf drehbaren Wechselgestellen gelagert sind. Die Wechselgestelle werden jedesmal durch Senken rund Zusammenklappen der Nürnberger Schere um einen Schritt weitergeschaltet, und dadurch wird eine neue Bildwalze zur Mitnahmne durch die Schere bereitgestellt: Wenn das Wechselgestell eine volle Drehung ausgeführt hat, sind alle Reklameflächen vorgeführt worden, und die erste Fläche erscheint wieder. In der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Abb. i ist eine Ansicht der Vorrichtung, bei der die Reklameflächen abgerollt sind; Abb. 2 ist ein Schnitt durch die Abb. i; Abb. 3 ist die in Abb. i gezeigte Vorrichtung, wenn die Reklameflächen zusammengerollt sind; Abb. 4 ist eine Seitenansicht der Abb. 3; Abb.5 ist eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, bei der an beiden Flächen wechselweise verschiedene Reklameflächen in schneller Folge gezeigt werden können.
  • Die gesamte Vorrichtung (Abb. i bis 4) ist auf einem festen Rahmen i aufgebaut. Parallel zu ihm läuft ein Träger 2, der mit Hilfe einer Nürnberger Schere 3, 4 von dem Rahmen i entfernt werden kann. An dieser Schere sind Stifte 5, 6 befestigt, die teils in dem Rahmen i bzw. denn. Träger 2 befestigt sind, teils in Schlitzen 7, 8 gleiten. Durch Bewegen der Handgriffe 3', 4' an der Schere kann der Träger 2 gehoben oder gesenkt werden; hierbei werden gleichzeitig mit Reklameinschriften oder Reklamebildern versehene Rollflächen 9, i o von federbelasteten Walzen i i, 12 abgerollt, auf denen sie im Ruhezustande aufgewickelt und festgehalten sind.
  • In der Ausführungsform nach Abb. 5 ist der Rahmen i durch eine Gehäusetrommel i' ersetzt. Der Träger 2, die Schere 3, 4,. die Stifte 5, 6 mit den Schlitzen 7, 8 haben im wesentlichen die beschriebene Gestalt und Lage.
  • Hingegen ist auf jeder Seite der Schere 3, 4 eine Mehrzahl von Rollen i i, 12 vorgesehen; in der vorliegenden Darstellung sind es beispielsweise vier. Die Rollflächen sind auf Achsen 13, 14 aufgewickelt, die an den Ecken von Wechselgestellen 15, 16 gelagert;sind. Die Wechselgestelle sind um Wellen 17, 18 drehbar und tragen an ihrem Umfang so viel Rasten i 9 und 2o, wie Rollen vorhanden sind. Durch das Ende jeder Rollfläche ist eine Querstange 21, 22 durchgesteckt, die in den Rasten 19, 2o ruht. Diese Querstangen ragen seitlich so weit über die Wechselgestelle i 5, 16 hinaus, daß sie 'von auf dem, Träger 2 drehbar gelagerten Mitnehmern 23, 24 gefaßt werden können; die Mltnehmer werden durch Federn 25, 26 in der in der Abbildung dargestellten Lage gehalten.
  • Die Wellen 17,18 tragen an einem oder an beiden ihrer Enden Schalträder 27, in deren Zahnlücken eine durch eine Rückzugsfeder 29 belastete Klinke 28 einfällt. Diese ist auf einem auf der Welle lose drehbaren Zahnrad 3o befestigt, das mit einer in Führungen 32 gleitenden Zahnstange 31 in Eingriff steht. Die Zahnstange 31 wird beim Senken des beweglichen Trägers 2 durch dessen Gewicht nach unten ,gedrückt und in entlastetem Zustand durch eine Feder 33 nach oben vorgeschoben.
  • An der Gehäusetrommel i' sind schließlich noch Kurvenstücke 34 und 35 befestigt, über die Nasen 36 und 37 der Mitnehmer 23, 24 hinweglaufen können.
  • Bei der Betrachtung der Wirkungsweise der Vorrichtung wird von dem in Abb. 5 gezeigten Zustand ausgegangen, der die beiden Rollflächen 9 und io in ausgebreitetem Zustand und den Träg- er 2 in seiner größten Entfernung von der Gehäusetrommel i' zeigt. Wenn die Bedienungsperson die Handgriffe losläßt, die sie zum Spreizen der Schere zusammengedrückt hat, so werden die Rollflächen 9, io sich auf den federbelasteten Walzen i i, 12 zusammenrollen; hierbei senkt sich der Träger 2 samt seinen Mitnehmern 23, 24. Die Nasen 36 und 37 laufen am Ende des Rückganges über die Kurvenstücke 34 und 35 hinweg und legen dabei die Mitnehmer um, die ihrerseits die auf ihnen liegenden Querstangen 21, 22 der bisher entrollten Wände 9 und io freigeben. Diese legen sich nunmehr in die Rasten 19 und 2o der Wechselgestelle 15, 16, wo sie so lange verbleiben, bis sie im Kreislauf der Bilder wieder an die Reihe kommen.
  • Der Träger 2 preßt bei seinem Nieder gang die Zahnstange 31 nach unten, die dabei das Zahnrad 3o in Drehung versetzt. Dieses führt eine Vierteldrehung aus und nimmt dabei die Klinke 28, das Sperrad 27 und die Wellen 17, i B nebst den Wechselgestellen 15 und 16 mit. Auf diese Weise kommt eine neue Bildwalze in den Bereich der Mitnehmer 23, 24, und die auf ihnen aufgerollten Rollflächen 9 und i o werden beim Heben des Trägers entrollt. Hierbei wird die Zahnstange 31 entlastet, steigt nach oben und führt dabei das Zahnrad 30 zurück, ohne daß sich jedoch dabei die Wellen 17,18 mit zurückdrehen können, da die Klinke 28 das Schaltrad 27 in dieser. Richtung nicht mitnimmt. .
  • Die Betätigung der Nürnberger Schere kann statt von Hand auch durch motorischen Antrieb, z. B. durch einen kleinen Elektromotor, erfolgen. Die Vorrichtung kann in jeder beliebigen Größe hergestellt werden; sie kann z. B. so groß gehalten werden, daß sie auf Wagen fortzubewegen ist; auch kann ihr Umfang so verkleinert werden, daß sie bequem auf dem Rücken .eines einzelnen Mannesgetragen werden kann.
  • Die beschriebenen Ausführungsformen geben wohlverstanden nur Beispiele wieder, die Abweichungen davon gestatten. So können z. B. die Wechselgestelle nur auf einer Seite der Schere angeordnet werden, oder die Wechselgestelle können ganz oder teilweise durch eine einzelne Bildwalze, wie sie durch Abb. i dargestellt ist, ersetzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Vorführung von-aufrollbaren Reklameflächen, die rahmenlos durch eine sogenannte Nürnberger Spreizschere abwechselnd von federbelasteten Walzen auf- und abgerollt werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf der einen oder beiden Flachseiten der Nürnberger Schere drehbare Wechselgestelle (15, 16) mit einer Mehrzahl von Bildwalzen (11,12) angeordnet sind, deren Reklameflächen (9, i o) beim Hochschnellen des beweglichen Trägers (2) durch dessen Mitnehmer (23, abwechselnd selbsttätig erfaßt und ausgebreitet werden, wobei nach dem Zusammenklappen der Schere (3; q.) eine Schaltbewegung der Wechselgestelle erfolgt, um das --Bild der nächsten Bildwalze in Angriffstellung für die Mitnehmer (23, 2q.) zu bringen und deren Bild zur Schau gelangen zu lassen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i mit Schaltvorrichtung für das Wechselgestell, bestehend aus Zahnstange mit Zahnrad und einem Schaltrad mit Schaltklinke, dadurch gekennzeichnet, -daß beim Zusammenklappen der Spreizschere der Träger (2) die federbelastete Zahnstange (31) verschiebt und das Zahnrad (30) für die Schalträder (27) und dadurch das Wechselgestell (15, 16) so weit dreht, daß an Stelle der soeben zur Schau gestellten und wieder auf ihre Walze ( i i, 12) zusammengerollten Bildfläche die nächste Bildwalze in Angriffstellung kommt, während beim Hochschnellen der Schere die Zahnstange (31) unter Wirkung ihrer Feder (33) wieder üi ihre Anfangsstellung zurückgleitet, hierbei das lose Zahnrad (3o) zurückdreht und die Klinke (28) vor den nächsten Zahn des Schaltrades (27) führt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Aufrollen der Bildflächen dienenden federbelasteten Walzen (i 1, 12) an einer oder an beiden Seiten der Schere in einer kleinen, wenig sichtbaren Gehäusetrommel (i) unterbbracht sind, so daß die Reklameflächen beim Spreizen der Schere scheinbar aus dem Nichts entstehen und beim Zusammenklappen der Schere wieder spurlos verschwinden.
DEG64372D 1924-05-21 1925-05-19 Vorrichtung zum Vorfuehren von aufrollbaren Reklameflaechen, die rahmenlos durch eine sogenannte Nuernberger Spreizschere auf- und abgerollt werden Expired DE474828C (de)

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DEG64372D Expired DE474828C (de) 1924-05-21 1925-05-19 Vorrichtung zum Vorfuehren von aufrollbaren Reklameflaechen, die rahmenlos durch eine sogenannte Nuernberger Spreizschere auf- und abgerollt werden

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DE (1) DE474828C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1083112B (de) * 1957-06-27 1960-06-09 Dr Hans Winn Dekorations- und Vorfuehrgeraet
DE1088796B (de) * 1957-11-13 1960-09-08 Dr Hans Winn Vorfuehrgeraet fuer kleine Verkaufsgegenstaende

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1083112B (de) * 1957-06-27 1960-06-09 Dr Hans Winn Dekorations- und Vorfuehrgeraet
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