DE474170C - Aus einem Metall-Streifen gebildetes Einbindemittel fuer aufgezwicktes Schuhwerk - Google Patents

Aus einem Metall-Streifen gebildetes Einbindemittel fuer aufgezwicktes Schuhwerk

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DE474170C
DE474170C DEU9111D DEU0009111D DE474170C DE 474170 C DE474170 C DE 474170C DE U9111 D DEU9111 D DE U9111D DE U0009111 D DEU0009111 D DE U0009111D DE 474170 C DE474170 C DE 474170C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D9/00Devices for binding the uppers upon the lasts

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Aus einem Metall-Streifen gebildetes Einbindemittel für aufgezwicktes Schubwerk Rahmen- und Wendeschuhwerk wird beim Aufzwicken an der Spitze gewöhnlich durch einen Einbindedraht befestigt, der um die Schuhspitze herumgelegt wird und den über die Sohle gelegten Teil des Oberleders gegen die Lippe der Sohle hält. Die Enden des Drahtes werden durch Tacks gehalten. Dieses Verfahren bietet gewisse Nachteile, und man hat daher schon vorgeschllagen, den Einbindedraht durch einen Blechstreifen zu ersetzen, der um die Kante der Schuhspitze herumgelegt wird und an dem Enden mit Befestigungsflanschen versehen ist, durch welche Nägel in die Bodenfläche des Werkstückes eingesetzt werden. Derartige Blechstreifen halten aber den Oberlederrand nicht genügend nahe an der Brandsohlenlipp:e, selbst wenn sie mit einzelnen über die Sohlenfläche herübergreifenden Zungen versehen sind.
  • Gemäß der Erfindung wird zum Einbinden ein winkelförmig gebogener Blechstreifen benutzt, der mit dem einen Schenkel auf der Sohlenfläche über der sogenannten Federkante des Werkstückes liegt und mit dem anderen Schenkel. den Oberlederrand gegen die Sohlenlippe drückt. Es halt sich gezeigt, daß auch diese rinnenförmigen Blechstreifen in der Bettzwickmaschine genügend leicht entsprechend der Spitzenform gebogen werden können. Sie bewirken einen glatten, faltenlosen Sitz des Oberlederrandes und hasten diesen auch während des Beschneidens des Oberlederrandes fest, bis das Einstechen beginnt. -In der Zeichnung- ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung und seiner Anwendung dairgestellt.
  • Abb. i zeigt das fertige Einbindemittel schaubildlich, Abb. a zeigt, wie dieses Einbindemittel am Schuhwerk angebracht ist.
  • A.bb.3 ist ein Querschnitt durch einen Teil der A,bb. z.
  • A,bb. q. zeigt das Beschneiden des gemäß der Erfindung eingebundenen. Schaftes. Abb.5 erläutert das Einstechen nach der Entfernung des Einbindemittels.
  • Das Einbindemittel besteht aus einem Blechstreifen von geeigneter Breite- und Länge, welcher winkelförmig oder rinnenförmig gebogen ist und zwei Winkelflansche z und q. besitzt. Der Flansch z tritt mit dem hochstehenden Teil des Oberlederrandes und der Flansch q. mit dann auf der Sohlenkante liegenden Oberlederteil in Berührung. Der von beiden Flanschen eingeschlossene Winkel ist etwas kleiner als ein rechter, so daß die Biegekante den Schaftrand schön in den Winkel zwischen Riißflppe b und Sohlenkante c hineindrücken kann. In beiden Enden des Einbindemittels sind in bekannter Weise Löcher 6 angebracht, durch welche Befestigungsnägel hindurchgetrieben werden können.
  • Wie Abb. z .erkennen läßt, wird der Einbindestreifen vor die Kanten der Überschieber aeiner Bettzwickmaschine gelegt, nachdem .diese den Schaftrand an die Sohle angearb:eitet haben. Dann werden die überschi:e:-ber wieder geschlossen und formen das Einbindemittel genau entsprechend der Werkstückgestaalt und drücken es in den ü- Schaftrand gebildeten Winkel hinein. Nachd&n das Einbindemittel fest angepreßt ist, werden durch die Löcher 6 Nägeld eingesetzt, um das Einbindemittel in wirksamer Stellung zu hallten..
  • Dieses rinnenförmige Einbindemittel. wirkt auf den ganzen über den Leistenhoden: gelegten Teil der Schuhspitze und verhindert, daß sich größere Falten bilden, die etwa an der Außenseite des Werkstückes sichtbar werden könnten. Währenddes Beschneidens desNährandes (vgl. Abb. ¢) dient die obere Kante des Flansches z als zuverlässige Führung für das Beschneidemnesser e, so daß der Randeben und gleichmäßig abgeschnitten wird. Wenn das Werkstück einige Zeit gestanden hat, kann das Einbindemittel abgenommen werden, ohne daß der Schaftrand wieder zurückgeht, und kann dann in der aus Abb. 5 ersichtlichen Weise eingestochen werden. Da durch die Form des Einbindemittels der Schaftrand eine scharfwinkelige Gestalt erhalten. hat, kann die Nadel der Einstechmaschine mit Sicherheit an der Winkelkante eindringen, um .eine flache, feste Einstechnaht zu erzielen. Das Einbindemittel kann wiederholt verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aus einem Metall-Streifen gebildetes Einbindenüttel für aufgezwicktes Schuhwerk, dadurch :gekennzeichnet, daß das Einbindemittel die Form einer fortlaufenden. Rinne mit zwei in spitzem Winkel zueinander stehenden Flanschen: (2,4) besitzt, von denen der eine Flansch (4) den auf der Sohlenkante aufliegenden Schaftteil festhält, während der andere Flansch (z) den hochstehenden Randteil gegen die Lippe (b) der Sohle drückt.
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