DE449910C - Schweif- und Spitzenkappe fuer Schuhleisten - Google Patents

Schweif- und Spitzenkappe fuer Schuhleisten

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DE449910C
DE449910C DEL66437D DEL0066437D DE449910C DE 449910 C DE449910 C DE 449910C DE L66437 D DEL66437 D DE L66437D DE L0066437 D DEL0066437 D DE L0066437D DE 449910 C DE449910 C DE 449910C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/02Lasts for making or repairing shoes

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schweif- und Spitzenkappe für Schuhteisten. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schweif- »»A Spitzenkappe für Schuhleisten zum Klebverfahren, welche durch ihre Einfachheit und praktische Verwendbarkeit sowie durch die mit ihrer Anwendung verknüpften vielfachen und großen Vorteile berufen ist, im Schuhmachergewerbe viele, sich besonders in der Anwendung des Sohlenklebverfahrens zeigende Mängel zu beheben.
  • Durch die Einführung des Sohlenklebverfahrens ist die Verwendung der Sohlenklebepresse allgemein in Aufnahme gekommen, die nun bei einer Reihe von Vorzügen doch auch Nachteile aufzuweisen hat. Ein wesentlicher Nachteil liegt darin, daß der zu klebende Schuh, durch den von der Luftpresse ausgeübten starken Druck bei nicht vollständiger Anpassung des in den Schuh gesteckten Leistens an die Form des Schuhinnern selbst, nach .erfolgtem Kleben Spuren aufweist, welche einen gewissen Mangel in der Behandlung verraten.
  • Die Spitze der Vorderkappe ist eingedrückt und macht einen unschönen Eindruck. Nach kurzer Zeit bereits zeigen sich Bruchstellen, und der sonst vielleicht noch tadellose Schuh ist unbrauchbar.
  • Die Sohle, die den größten Druck auszuhalten hat, ist derart in den Spann hineingedrückt, daß der Schuh beim Gehen erst wieder ausgetreten werden muß. Der zu behebende Mangel ist im Leisten zu suchen. Wenn der Leisten in den Schuh eingeführt wird, müßte er, um beim Klebverfahren richtige Dienste zu leisten, den Schuh vollständig ausfüllen, und es darf keine Lücke vorhanden sein.
  • Diese Forderung ist jedoch nicht erfüllt. Wollte der Schuhmacher sich aber eine entsprechende Anzahl Leisten anschaffen, so benötigte er mindestens 15 Paar neue Leisten, welchen er wieder mit Lederstücken die richtige Form geben muß, wozu bei der Anzahl Leisten einige Pfund benötigt würden. Außer der mühseligen und zeitraubenden Arbeit bedingt diese Anschaffung eine wesentliche Ausgabe und hat noch den weiteren Nachteil, daß die bisher gebrauchten Leisten größtenteils überflüssig und wertlos werden. Diese alten Leisten mit einer Kappe versehen, ersetzen jeden neuen Leisten.
  • Die vorliegende Erfindung behebt nun die genannten Mängel und erfordert in der Anschaffung nur einen geringen Teil obengenannter Kosten.
  • Auf der Zeichnung bedeutet Abb. i .eine Schweifkappe, Abb. a eine Spitzenkappe.
  • Die Schweifung des Leistens, welche unbedingt vorhanden sein muß, um diesen dem geschweiften Schuh anpassen zu können, wird durch die neue Schweifkappe a erzielt. Die Schweifkappe a ist aus starkem Stahlblech auf das sauberste gearbeitet. Sie wird auf den Leisten aufgeschoben und findet infolge ihrer etwas nach innen gestellten federnden Seitenränder b festen Halt an dem Leisten. Durch ein in einer Seite b der Kappe a vorgesehenes kleines Loch c wird ein Stift gesteckt, der in den Leisten eingreift und die Kappe a in ihrer Lage festhält: Am 'Boden der Schweifkappe sind vom und hinten je eine Öse oder Öffnung f vorgesehen, durch welche die Stifte, welche die Sohle an den Schuh heften, hindurchgehen und die Schweißkappe a in ihrer richtigen Lage unverrückbar festhalten.
  • Das Eindrücken der Schuhspitze (Spitzenkappe oder Oberleder) wird durch Aufsetzen der Spitzenkappe d auf den Leisten vollständig verhindert. Überdies erhalten bereits längere Zeit gebrauchte Schuhe, die schon Falten am Oberleder aufweiseü, wieder eine schöne Form, da ja der Druck von außen nunmehr' einen genügenden Widerstand seitens des Leistens findet und das Leder durch die Pressung wieder schön glatt wird.
  • Die Spitzenkappe d, welche gleichfalls aus federndem Stahlblech besteht, schmiegt sich bis in die äußerste Spitze des Schuhes hinein, und sie ist an der unteren. Fläche mit einem Spalt e versehen, der es gestattet, die Spitzenkappe d in Schuhspitzen verschiedener Weiten und Größen fest hineinzuschieben und auf die Leistenspitzen verschiedener Größe als Verlängerung der Schweifkappe aufzuschieben.
  • Dieser Spalte erstreckt sich an der Unterkante der Spitzenkappe nach hinten, wobei er sich erweitert, so daß die .Spitzenkappe genügend federndes Spiel hat, um sich allen vorkommenden Schuhspitzenformen anzupassen.
  • Der Schuhmacher braucht sich nur nach der Breite des Leistens zu richten, Weite 4 oder 5, denn Schweifkappe und Spitzenkappe passen auf jeden Leisten; es ist vorteilhaft, zwei oder mehrere Weiten bei der Anfertigung vorzusehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schweif- und Spitzenkappe aus Stahl für Schuhleisten, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume zwischen Leisten und Oberleder, die, durch die verschiedenen Schuhmodeformen bedingt, beim ,.A.@. Klebverfahren vermieden werden müssen, durch getrennt voneinander anzulegende Spitzen- und _ Schweifkappen ausgefüllt werden. z. Schweif- und Spitzenkappe aus Stahl für Schuhleisten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Spitzenkappe (d) mit einem sich nach hinten erweiternden Schlitz (e) versehen ist, und die Schweifkappe aus einer sich über die gesamte Sohlenbreite erstreckenden Bodenfläche (a) besteht, deren Ränder (b) federnd nach oben. gebogen sind.
DEL66437D 1926-08-01 1926-08-01 Schweif- und Spitzenkappe fuer Schuhleisten Expired DE449910C (de)

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