DE800466C - Schuhleisten, insbesondere fuer die Herstellung von Hausschuhen - Google Patents
Schuhleisten, insbesondere fuer die Herstellung von HausschuhenInfo
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- DE800466C DE800466C DEP40824A DEP0040824A DE800466C DE 800466 C DE800466 C DE 800466C DE P40824 A DEP40824 A DE P40824A DE P0040824 A DEP0040824 A DE P0040824A DE 800466 C DE800466 C DE 800466C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D3/00—Lasts
- A43D3/02—Lasts for making or repairing shoes
- A43D3/027—Lasts with exchangeable parts, e.g. for changing the form or for remodelling
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- A43D3/022—Lasts for making or repairing shoes comprising means, e.g. hooks, for holding, fixing or centering shoe parts on the last
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Description
- Schuhleisten, insbesondere für die Herstellung von Hausschuhen
Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, einen verstellbaren Schuhleisten, insbesondere zur Her- stellung von Hatis- und leichten Straßenschuhen, besonders in Heimarbeit, zu schaffen. Durch die in den letztest fahren entstandene Schuhknappheit haben viele Hausfrauen oder andere Personen ver- sucht, selbst leichtes Schuhwerk herzustellen. Es endete aber meistens schon bei den ersten Ver- suchen, da ein einigermaßen geformter Schuh ohne leisten kauen herstellbar ist und die Herstellung immer eine gewisse Geschicklichkeit erfordert. Die Erfindung schafft einen einfachen, leicht her- "teilbaren und billigen Schuhleisten, der leicht für verschiedene Größen verstellbar ist und mittels dessen auch jeder Laie in der Lage ist, sich mit ge- eignetem Stoff einfache Haus-, Straßen- oder Strandschuhe herzustellen. Die Erfindung bestellt darin. daß zwei hochkant stehende Platten ausziehbar in der Längsrichtung aneinander geführt sind, von (leiten jede am Ende eine Verdickung zur Bildung von Leisten, Spitze tind Hacke besitzt, und daß an der LTitterfliiche M ittel, insbesondere Spitzen, Haken o. d-1., in Aus- zugrichtung vorgesehen sind, mittels deren eine Brand- oder Innensohle anheftbar ist. Besonders nett ttnd vorteilhaft ist die Art der Befestigung des verstellbaren Leistens an einer vorgeschnittenen Brand- oder Innensohle sowie die Ausbildung der Verstellbarkeit. Durch die Erfindung wird jedermann die Her- stellung von gut geformten Haus- o. dgl. Schuhen in einfachster Weise ermöglicht. Insbesondere ist es auch möglich, bei kleinerer Ausführung iles Leistens Kinderschtilie selbst an- zufertigen. Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung in einer Aus- führungsfornt beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen Abh. t eine Seitenansicht des Leistens, Abb. 2 eine Unteransicht. Der Schuhleisten besteht aus zwei hochkant stehenden Platten a, b, wobei die Platte a zwischen zwei hochkant stehenden Platten b geführt sein kann. Die Führung der Platten gegeneinander er- folgt durch Schlitze c, d, in die Verbindungsbolzen e, beispielsweise Schrauben, einfassen, von denen mindestens eine zweckmäßig mit einer Flügelmut- ter f versehen ist. Die Platte a besitzt einen Ausschnitt g, während die Platte b zweckmäßig ein-'Mittelstück k aufweist. Zu diesem Zwecke kann die Platte a oben einen geschlitzten Arm a i aufweisen. Die hochkant stehenden Platten sind somit in der Längsrichtung aneinander geführt und ausziehbar. Jede Platte be- sitzt am Ende eine Verdickung i bzw. k zur Bildung von Leisten, Spitze und Hacken. Gegebenenfalls können auch zu diesem Zwecke nur flache Platten Verwendung finden. An der Unterfläche dieser Ver- dickungen i, k sind Mittel, insbesondere Haken L oder Spitzen. vorgesehen, die in Auszuglage in ent- gegengesetzter Richtung liegen. Man kann nun den so ausgebildeten Schuhleisten an einer Brand- oder Innensohle rn, beispielsweise aus Textilstoff, Filz, Pappe, Leder o. dgl., anheften, indem man zunächst die vorderen Spitzen l durch Vorschieben der Platte a in die Sohle in einschiebt. Dann verschiebt man die Platte b mit dem Hacken k nach hinten und drückt dabei die Sohle in fest an, so daß dadurch die hinteren Spitzen ebenfalls in die Sohle eindrücken. Dieses ist sogar möglich, wenn man als Sohle eine Ledersohle verwendet. Es können, wie in der Zeich- nung in Unteransicht in Abb. 2 dargestellt, eine oder mehrere solcher Spitzen l oder Haken vorgesehen sein. Die Spitzen können aus Stahl oder anderem hartem Material angefertigt werden. Ist so die Sohle m mit dem Leisten a, b verbun- den, so kann man jetzt Tiber diesen Leisten den Schaftstoff hinNvegziehen, umlegen, stramm an- ziehen und ihn an der Sohle festheften. Dann kann man darauf die Außensohle anbringen, was in be- kannter Meise geschehen kann. Auf der Seiten- fläche der hochkant stehenden Platten können 'Mar- kierungslinien n vorgesehen sein, auch können an der Unterseite der Mittelplatte a Maßstriche für die verschiedenen Größen vorgesehen sein, bei- spielsweise für die Schuhgrößen 33, 39 oder 45. Dadurch kann man zugleich festlegen, wie hoch der Schaft zweckmäßig für diese verschiedenen Schuh- größen ausgebildet wird, um Halbschuhe herzu- stellen. Die vordere Begrenzung der Leistenplatte a ist in bekannter Weise bogenförmig für den Schuh- spann ausgebildet, während an der Ferse eine etwa senkrecht hochgeführte Begrenzung der Platten b vorgesehen ist. Nach Fertigstellung des Schuhes kann die Flü- gelschraube gelöst und die beiden Teile a, b zu- zammengedrückt werden, wodurch die Haken l sich von der Sohle lösen und die Leisten bequem her- auszuheben: sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:
i. Schuhleisten, insbesondere für die Her- stellung von Hausschuhen, beispielsweise in Heimarbeit, dadurch gekennzeichnet, daß zwei hochkant stehende Platten (a, b) ausziehbar in der Längsrichtung aneinander geführt sind, von denen jede am Ende eine Verdickung (i, k), Platte o. dgl. zur Bildung von Leisten, Spitze und Hacken besitzt, und daß an der Unterfläche Mittel, insbesondere Spitzen (l), Haken o. dgl., in Auszugrichtung vorgesehen sind, mittels deren eine Brand- oder Innensohle (nt) anheft- bar ist. 2. Schuhleisten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (a, b) mittels Schlitzen (c, d) und Bolzen (e) bzw. Schrauben (f) ver-. und gegebenenfalls feststellbar anein- ander geführt sind. 3. Schuhleisten nach Anspruch i und 2, da- durch gekennzeichnet, daß in Auszugrichtung eingestellte, also vorn an der Spitze nach vorn und hinten am Hacken nach hinten gerichtete dünne Stahl- o. dgl. Spitzen (l) vorgesehen sind, die beim Andrücken der Sohle (in) und Ver- schieben der Platten in der Längsrichtung in d'ie Oberfläche, beispielsweise einer Textilbrand- sohle, eindringen und diese festklemmen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP40824A DE800466C (de) | 1949-04-26 | 1949-04-26 | Schuhleisten, insbesondere fuer die Herstellung von Hausschuhen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP40824A DE800466C (de) | 1949-04-26 | 1949-04-26 | Schuhleisten, insbesondere fuer die Herstellung von Hausschuhen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE800466C true DE800466C (de) | 1950-11-09 |
Family
ID=7377389
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP40824A Expired DE800466C (de) | 1949-04-26 | 1949-04-26 | Schuhleisten, insbesondere fuer die Herstellung von Hausschuhen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE800466C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2020077093A1 (en) * | 2018-10-11 | 2020-04-16 | The North Face Apparel Corp. | Modular last |
-
1949
- 1949-04-26 DE DEP40824A patent/DE800466C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2020077093A1 (en) * | 2018-10-11 | 2020-04-16 | The North Face Apparel Corp. | Modular last |
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