DE474033C - Periodisch wirkende Wurfschaufelmaschine fuer Bergeversatz - Google Patents

Periodisch wirkende Wurfschaufelmaschine fuer Bergeversatz

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DE474033C
DE474033C DER71441D DER0071441D DE474033C DE 474033 C DE474033 C DE 474033C DE R71441 D DER71441 D DE R71441D DE R0071441 D DER0071441 D DE R0071441D DE 474033 C DE474033 C DE 474033C
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machine
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/06Filling-up mechanically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • Shovels (AREA)

Description

  • Periodisch wirkende Wurfschaufelmaschine für Bergeversatz Das Patent 436 785 betrifft eine Wurfschaufelmaschine, deren Wurfschaufel an einer Freilaufnabe angebracht ist, die mit fester Kurbel an einen unter Druck stehenden Kolben und deren innere Mitnehmerwelle unter Zwischenschaltung eines untersetzten Zahnradgetriebes an eine hin und her gesteuerte Kolbenmaschine angelenkt ist, derart, daß beim Lauf der Hilfsmaschine die Mitnehmerwelle die Freilaufkurbelwelle bis über die innere Totlage der Kurbel mitdreht, aus welcher Lage der unter Druck stehende Kolben plötzlich vorschnellt, wobei die an der Kurbelwelle befestigte Wurfschaufel mit vorgeschnellt wird, welcher Vorgang sich periodenweise wiederholt, so daß der Wurfschaufel zugeführtes Versatzgut mit voller Wucht vorausgeschleudert wird. Obgleich diese Maschine ihrem Prinzip nach einwandfrei arbeitet, hat sie doch verschiedene Nachteile, die darin bestehen, daß die Schwungscheiben die äußere Totlage überholen, so daß auch die Wurfschaufel ohne Unterbrechung weiterkreiselt und das Versatzgut statt geradelinig voraus aufwärts wirft, und daß infolge des nur vorausarbeitenden Stoßkolbens nur eine Wurfschaufel betätigt werden kann.
  • Das Wesen der vorliegenden Erfindung liegt nun hauptsächlich in der Beseitigung obiger Nachteile und besteht darin, daß die Drehung der Kurbelfreilaufnabe in ihren Endstellungen durch eine geeignete Anschlagvorrichtung, z. B. eine auf die Schwungscheiben einwirkende Periodenbremse, unterbrochen wird, derart, daß in jedem Hubende eine auf die Wurfschaufeln rückschlagend. wirkende Unterbrechung erfolgt und dadurch ein geradegerichtetes Vorausschleudern des Versatzgutes bewirkt wird. Statt der ungesteuerten Stoßkolbenmaschine ist eine hin und her gesteuerte Stoßmaschine vorgesehen, die das Anbringen zweier Wurfschaufeln ermöglicht, so daß die Leistung der Maschine verdoppelt wird. Die Kurbelverbindung der doppelwirkenden Stoßmaschine mit der Schwungscheibe ist derart verstellbar eingerichtet, daß die Einstellung des Kurbehvinkels zur Schaufelachse und somit auch die Einstellung der Schleuderwurfrichtung beliebig geändert werden kann. Außerdem ist der Einführtrichter schwenk- und feststellbar zur Schaufelachse eingerichtet, so daß- seine Richtungslage ebenfalls entsprechend der Änderung der Schaufelwurfrichtung geändert werden kann. Gegebenenfalls kann die Totlagenunterbrechung durch Fortfall der Schwungscheiben auch ohne besondere Vorrichtung erreicht werden. Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigen: Abb. r die verbesserte Wurfschaufelmaschine in Ansicht von der linken und Abb. z dieselbe in Ansicht von der rechten Seite.
  • Die Bauart und die Arbeitsweise der neuen Wurfschaufelmaschine .ist an und für sich dieselbe wie die der Wurfschaufelmaschine des Patents 436 785. Als neu zu bezeichnen ist nur das Auswechseln der einfachen Stoßkolbenmaschine gegen eine hin und her gesteuerte Stoßkolbenmaschine a, deren Kurbelangriff direkt an der einen Schwungscheibe >> erfolgt, wobei die Winkelstellung der Kurbel zur Schaufelachse c (Freilaufnabe) durch Umsetzen des Kurbelzapfens d in eines der an der Scheibe b vorgesehenen Löcher e beliebig geändert werden kann, sowie das Anbringen einer in Führungen f geführten Gewichtsdruckbremse k, deren wechselständiger Eingriff auf die Scheibe b durch eine Exzenterscheibe g bewirkt wird, die an einem Zahnrad h befestigt ist und ihren Antrieb durch das bekannte Triebzahnrad i erhält. Der Bremsdruck kann durch mehr oder weniger Auflegen von Gewichtsplatten j auf den Bremsklotz k beliebig geändert werden. An der Freilaufnabe c sind statt einer zwei Wurfschaufeln Z angebracht. Der Einführungstrichter m ruht verschiebbar .in einem bogenförmigen Stuhl n mit Langschlitz o, in welchem er mittels beiderseitiger Flügelschrauben p festgeschraubt ist, derart, daß seine Richtungslage ebenfalls entsprechend der Änderung der Wurfschaufelriehtung (durch Verstellen der Kurbelwinkelstellung zur Nabe c) geändert' werden kann. Die durch die Gewichtsdruckbremse bewirkte Drehunterbrechung der Schaufelachse c kann auch durch eine beliebige andere geeignete Anschlagvorrichtung bzw. durch Fortlassen der Schwungscheiben b bewirkt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Periodisch wirkende Wurfschaufelmaschine für Bergeversatz nach Patent 436 785, dadurch gekennzeichnet, daB eine am Umfang der von einer gesteuerten Stoßkolbenmaschine (a) angetriebenen Schwungscheiben (b) angreifende Periodenbremse (k) angeordnet ist, die die Drehung der Kurbelfreilaufnabe (c) und die Bewegung der Wurfschaufeln (l) in ihren Endstellungen unterbricht, derart, daß ein geradegerichtetes Vorausschleudern des Versatzgutes bewirkt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit der hin und her gesteuerten Stoßkolbenmaschine (a) zwei Wurfschaufeln (l) vorgesehen sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelverbindung der doppelwirkenden Stoßmaschine (a) mit der Schwungscheibe (b) derart verstellbar eingerichtet ist, daß die Einstellung des Kurbelwinkels zur Schaufelachse (c) und somit auch die Einstellung der Schleüderwurfrichtung beliebig geändert werden kann.
  4. 4. Maschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Einführungstrichter schwenk- und feststellbar zur Schaufelachse eingerichtet ist, so daß seine Richtungslage ebenfalls entsprechend der-Änderung der Schaufelwurfrichtung geändert werden kann.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102018108328A1 (de) * 2018-04-09 2019-10-10 Christian Albersinger Vorrichtung zum Werfen von festen stückigen Materialien

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102018108328A1 (de) * 2018-04-09 2019-10-10 Christian Albersinger Vorrichtung zum Werfen von festen stückigen Materialien
DE102018108328B4 (de) * 2018-04-09 2019-10-31 Christian Albersinger Vorrichtung zum Werfen von festen stückigen Materialien
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