DE470465C - Naehmaschine, insbesondere fuer Knopfloecher, deren von oben durch den Stoff gefuehrte Nadel mit zwei Greifern und Schleifenspreizern unterhalb des Stoffes zusammenwirkt - Google Patents

Naehmaschine, insbesondere fuer Knopfloecher, deren von oben durch den Stoff gefuehrte Nadel mit zwei Greifern und Schleifenspreizern unterhalb des Stoffes zusammenwirkt

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DE470465C
DE470465C DER62579D DER0062579D DE470465C DE 470465 C DE470465 C DE 470465C DE R62579 D DER62579 D DE R62579D DE R0062579 D DER0062579 D DE R0062579D DE 470465 C DE470465 C DE 470465C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/06Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for sewing buttonholes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
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    • D05B73/04Lower casings
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Nähmaschine, insbesondere für Knopflöcher, deren von oben durch den Stoff geführte Nadel mit zwei Greifern und Schleifenspreizern unterhalb des Stoffes zusammenwirkt Die Erfindung betrifft .eine Verbesserung an Nähmaschinen, insbesondere für Knopflöcher, derjenigen bekannten Gattung, bei welcher unterhalb der Nähplatte zwei Greifer wirksam sind. Bei diesen Nähmaschinen wurde bisher ein Kurvenscheibenantrieb verwendet, der von der Hauptwelle ausging und ungleichmäßig beschleunigte Massen in dem Gestänge zwischen Greifern und Kurvenscheibe zur Folge hatte, was einer Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit hinderlich war.
  • Man hat auch schon vorgeschlagen, bei Knopflochnähmaschinen mit einem Greifer die harmonische Bewegung der Antriebsteile möglichst nahe an den Greifer heranzuführen, indem man Aden Greiferträger mit einer Kurve versah, die von einem in regelmäßiger Bewegung auf und ab geführten Zapfen gesteuert wird.
  • Die vorliegende Erfindung zeigt einen Weg, wie dieser Gedanke in einfacher Weise für zwei Greifer mit ihren zugehörigen Spreizern verwirklicht werden kann, welche entgegengcsetzte Wege zu verschiedenen Zeiten auszuführen haben.
  • Die Erfindung besteht darin, daß beide Greifer ihre unabhängigen ungleichförmigen Bewegungen von ein und demselben, unterhalb des Stoffes harmonisch schwingenden Antriebsblock erhalten, indem dieser einerseits unmittelbar auf eine Schubkurve an einem Fortsatz des einen Greifers einwirkt, . -tn derseits .einen an den anderen Greifer anschlagen-den Schwinghebel mit festem Drehpunkt mittels einer zweiten Schubkurve antreibt.
  • In der Zeichnung stellen dar: Abb. i eine Seitenansicht der Knopflochnähmaschine, Abb.2, 3 und ¢ Ansichten des Drehkopfes mit den Greifern, und zwar Abb. 2 und 3 von entgegengesetzten Seiten, Abb. q. rechtwinklig zu Abb. 2 und 3 gesehen, Abb.5 einen Grundriß des Drehkopfes, Abb. 6 einen Aufriß der Greifer und ihrer Schubkurven in entgegengesetzter Lage wie in Abb.2. Abb. 7 die Einstellung für die Schubkurve 40, Abb.8 .einen Schnitt nach der Linie 8-8 der Abb. 7.
  • Die Grundplatte i trägt den Maschinenarm 2, in welchem die Nadelstange 3 mit der Nadel q., wie üblich, von der Welle 5 angetrieben wird. Die mit der Nadel zusammenwirkenden Greifer sind auf einem Drehkopf 6 gelagert, der unter der Grundplatte i liegt und sich ebenso wie die Nadelstange um eine senkrechte Achse dreht, damit die Enden des Knopfloches umnäht werden können. Diese Drehbewegung wird von der senkrechten Welle 7 abgeleitet, deren Zahnsegmente 8, 9 mit den Zahnrädern i o, i i auf der Nadelstange und dem Drehkopf in Eingriff stehen. Der Drehkopf 6 trägt die übliche Stichplatte 12, durch deren Öffnung 13 die Nadel hindurchtritt.
  • - Jedem mit der Nadel zusammenwirl2enden Greifer 14 und 15 ist je ein Spreizer 16, 17 zugeordnet, der die Schleife des Nadelfadens erweitert. Der Greifer 14 führt einen Faden; der Greifer 15 keinen. Der Greifer 14 und sein Spreizer 16 werden von einem schwingenden Arm 18 getragen, der bei 1g auf dem Drehkopf 6 gelagert ist, während der Greifer 15 und sein Spreizer 17 vor einem anderen schwingenden Arm 2o getragen, werden, der be-, 21 auf dem Drehkopf gelagert ist. Die Greifer sind an ihren Armen 18 und 20 starr befestigt, während die Spreizer auf den Armen drehbar gelagert sind. Jeder Spreizer ist mit einem Schaft 22 in Lagern 23 der Arme 18 und 2o gelagert und wird durch eine Feder 24 in ausgerichteter Lage zu seinem Greifer gehalten (Abt. S links).
  • Den Spreizern werden ihre die Schleifen weitenden Bewegungen durch einen Traiber 25 bekannter Bauart erteilt; dieser ist bei 26 auf dem Drehkopf drehbar gelagert und hat zwei Arme 27, deren Kurvenflächen auf die Enden der Spreizer zu den richtigen Z:eitpuakten in dem Arbeitskreislauf einwirken.
  • Die Greifer werden von der Antriebswelle 5 in folgender Weise angetrieben. Die Welle 5 trägt ein Exzenter 28, dessen Ring 29 durch eine Stange 3o mit einem Hebel 31 verbunden ist, der bei 32 unter der Grundplatte drehbar gelagert ist. Der Hebel 31 greift an einer Muffe 33 an, die in der Acl1s'-richtung des Drehkopfes 6 beweglich ist und mit dem in dem Drehkopf 6 senkrecht harmonisch schwingenden Antriebsblock 34 fest verbunden ist.
  • Jeder der Arme 18 und 2o, welche :die Greifer 14 und 15 tragen, erhalten ihre unabhängigen, ungleichförmigen Bewegungen von dem Antriebsblock 34 mittels Schubkurven. Der Arm 18 wird von einem Hebel35 angetrieben, der bei 36 an den Drehkopf 6 angelenkt ist, und dessen oberes Ende 37 an einen Anschlag 38 des Armes 18- stößt. Der Arm 18 steht unter der Wirkung ,einer Feder 39, die den Anschlag 38 gegen das Ende 37 des Hebels 35 drückt. Der Hebel 35 ist mit einer Schubkurve 40 versehen, die mit einer von dem Antriebsblock 34 getragenen Rolle 41 zusammenwirkt. Die Kurve 4o hat eine solche Form, daß die mittels des Exzenters 28 ausgeführte harmonische Schwingung des Antriebsblockes -34 dem Arm 18 und dem Greifer 14 die unabhängige, ungleichförmige Bewegung erteilt, die zur Erfüllung seiner Aufgabe erforderlich ist. -Der andere Greiferarm-2o läuft m einen Schwanz 42 aus, der eine Schubkurve q.3 trägt. Diese arbeitet mit einer Rolle 44 des Armes 45 zusammen, der an dem Antriebsblock 34 befestigt ist. Der Arm 2o steht unter der Wirkung einer Feder 46, die die Schubkurve 43 in Berührung mit ihrer Rolle 44 hält. ftTenn der Antriebsblock 34 bei seiner senkrechten harmonischen Schwingung steigt und fällt, wird durch die Einwirkung der Rolle 44 auf die Schubkurve 43 dem Arm 2o eine Schwingung erteilt. Die Schubkurve 43 hat einen solchen Verlauf, daß der. Greifer 15 :eine mehr oder weniger unregelmäßige Schwingung ausführt. Die langen Verbindungen 30, 31, 33 werden also durch ein Exzenter angetrieben und folgen einer harmonischen Schwingung, die für einen schnellen Gang der Maschine Voraussetzung ist.
  • Die durch .die Schubkurven 40 und 43 erzeugten Bewegungen sind mehr oder weniger urregelmäßig; sie sind aber notwendig, um den Greifern den richtigen Antrieb zu erteilen. Die Kurven sind zwischen dem Antriebsblock 34 und den Greifern 14 und 15 eingeschaltet, so daß :die Schubkurven nur die Greiferarme anzutreiben haben. Diese Teile sind leicht an Gewicht und können schnell jede gewünschte ungleichförmige Bew bgung von den Schubkurven annehmen.
  • Abb. 2 zeigt die Stellung, welche der Greifer 15 und der Spreizer 17 einnehmen, wann sie in eine Fadenschleife-eingetreten sind und sie geweitet sowie in die Lage geführt haben; in welcher die Nadel bei dem nächsten Abwärts-hub eintreten kann. Nachdem die Nadel diesen Abwärtshub gemacht hat und sich zu heben beginnt, werden die Muffe 33 und der Antriebsblock 34 gehoben. Wenn die -Rolle 44 sich hebt, dann läuft sie über die Kurve 43, die so gestaltet ist, daß sie eine urmittel, bare Zurückziehung des Greifers 15 unter dem Einfluß der Feder 46 gestattet. Während des ersten Teiles der Aufwärtsbewegung des Blokkes 34 läuft die Rolle 41 auf der-senkrechten Fläche der Kurve 4o, erteilt dem Greifer 14 eine verhältnismäßig kleine Bewegung. Bei der Abwärtsbewegung des Blockes 34 jedoch berührt die Rolle 41 die Schubkurve 40, wirft den Greifer 14 mit einer schnellen Bewegung vorwärts,- so daß er in die Fadenschleife eintreten kann. Dann wird der Treiber 25 ausgeschwungen, um- den Spreizer 16 anzutreiben und durch ihn die Schleife zu weiten, welche zum Empfang der Nadel bei ihrem nächstfolgenden Abwärtshub bereit ist: Wenn der Block 34 die obere Grenze seiner Bewegung erreicht hat, haben die Greifer die in Abb. 6 gezeigte Lage; die Fadenschleife wird dann- durch den Greifer 14 und den- Spreizer 16 gehalten, Die nächste Abwärtsbewegung des Blockes 34 führt die Teile in die in Abb. 2 und 3. gezeigte Lage zurück. Der Vorteil einer besonderen Schubkurv: für jeden Greifer liegt darin, daß jede Kurve so gestaltet werden kann, daß sie ihrem Greifer die Bewegung erteilt, die seiner besten Leistung entspricht, unabhängig von der Bewegung des anderen Greifers.
  • Der Greifer 14. wird von einem verhältnismäßig langen Hebel 35 angetrieben, weil der (;reifer 14 eine größere Sehwingungsweüte haben muß als der Greifer 15; seine Bew,-gung soll auch zuerst langsam sein und dann schnell und plötzlich, wenn @er in die Schleife eintritt und sie in die Lage führt, in welcher sie die Nadel aufnimmt. Durch Verwendung des langen Hebels 35, welcher an seinem unteren Ende belagert ist und den Greifer am oberen Ende berührt, während die Schubkurve zwischen den Enden liegt. ist es möglich. die gewünschte Bewegung durch eine Kurve mit einfachen Flächen zu erzielen. Abb. 2 und 6 zeigen die Kurve 40, die unmittelbar auf dem Hebel 35 angebracht ist. Jede zeitliche Einstellung für den Greifer kann vorgenommen werden, indem man den Block 34 auf der Muffe 33 senkrecht verstellt.
  • Die Spreizbewegung der Spreizer ist waniger unregelmäßig als die Schwingbewegung der Greifer und S.preizer, so daß die gewünschte große Geschwindigkeit auch dann erzielt werden kann, wenn man den Treib:r 25 von einer unregelmäßigen Kurve auf der Welle 5 antreibt. Bei der dargestellten Bauart ist der Treiber 25 durch einen Lenker 4; mit einem auf der Spindel 49 befestigten Bund 48 verbunden; die Spindel 49 tritt durch die Buchse 33. Die Spindel ist an dem einen Ende mit einem Hebel 5o verbunden, der bei 51 angelenkt ist; das andere Ende 52 des Hebels greift an einen Lenker 53 an, der mit einem durch Kurve angetriebenen Arm 54 gelenkig verbunden ist. Der Arm 54 ist bei 55 an dem Gestell gelagert und mit einer Rolle 56 versehen, die in einer Kurvennut 57 dz-r Kurvenscheibe 58 auf der Welle 5 arbei:t2t. Die Kurvenscheibe 58 versetzt den Trsiber des Spreizers entsprechend den Bewegungen der Greifer in Schwingung.
  • Gemäß Abb. 7 und 8 ist die Kurve 4o auf dem Hebel 35 auf einem besonderen Kurvenstück 59 angebracht, welches an dem Hebel 35 einstellbar befestigt ist. Das Kurvenstück 59 ist an dem Hebel. bei 6o angelenkt und kann zu ihm mittels einer Stellschraube 61 eingestellt werden. Die Schraube 61 ist in einem Auge 62 des Kurvenstückes 59 gelagert und in einem mit dem Hebel 35 starr verbundenen Ansatz 63 eingeschraubt. Die Lage der Kurvenfläche kann daher zu dem Hebel 3 5 verändert werden, je nach den Maßen dis Greifers 14.
  • Nach den Maßen des Greifers 15 ist der Ann 45 in dem Block 34 .einstellbar befestigt. Der Arm 45 hat Schlitze 64 zur Aufnahme der Druckschrauben 65, die von dem Block 34 getragen werden. Durch Einstellung des Armes 45 kann die Lage der Rollre 44 zu der Kurve 43 verändert werden, je nach den Maßen des Greifers 15.

Claims (1)

  1. PATL:NTANSYIZUCH: Nähmaschine, insbesondere für Knopflöcher, deren von oben :durch den Stoff geführte Nadel mit zwei Greifern und Schleifenspreizern unterhalb des Stoffes zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß beide Greifer (14, 15) .ihre unabhängigen, ungleichförmigen Bewegungen von ein und demselben, unterhalb des Stoffes harmonisch schwingenden Antriebsblock (34) erhalten, indem dieser einerseits unmittelbar auf eine Schubkurve (43) an einem Fortsatz (42) des einen Greifers (15) einwirkt (durch Rolle 44), anderseits einen an den anderen Greifer (14 bei 38) anschlagenden Schwinghebel (35) mit festem Drehpunkt (36) mittels einer zweiten Schubkurve (40) antreibt (durch Rolle 41).
DER62579D 1924-11-13 1924-11-21 Naehmaschine, insbesondere fuer Knopfloecher, deren von oben durch den Stoff gefuehrte Nadel mit zwei Greifern und Schleifenspreizern unterhalb des Stoffes zusammenwirkt Expired DE470465C (de)

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DE1685056A1 (de) * 1966-01-08 1971-04-29 Union Special Maschinenfab Antrieb fuer im Wechsel mit der Nadel einer Kettenstich-Zickzack-Naehmaschine zusammenwirkende Greifer

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FR589474A (fr) 1925-05-29
GB242788A (en) 1925-11-19
US1558182A (en) 1925-10-20

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