DE473979C - Stab- oder knueppelfoermiger Isolator mit Kappe mindestens an einem Ende - Google Patents

Stab- oder knueppelfoermiger Isolator mit Kappe mindestens an einem Ende

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DE473979C
DE473979C DEP50068D DEP0050068D DE473979C DE 473979 C DE473979 C DE 473979C DE P50068 D DEP50068 D DE P50068D DE P0050068 D DEP0050068 D DE P0050068D DE 473979 C DE473979 C DE 473979C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/02Suspension insulators; Strain insulators

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  • Insulators (AREA)

Description

  • Stab- oder knüppelförmiger Isolator mit Kappe mindestens an einem Ende Bei den Hängeisolatoren der Stab- oder Knüppelform hat es sich als zweckmäßig erwiesen, an der oberen Kappe einen Metallschirm anzubringen, um den Überschlagsweg unter Regen zu erhöhen. Die Anbringung derartiger Metallschirme hat nur den Nachteil, daß die Metallschirme selbst, auch wenn sie gut verzinkt sind, rosten.- Das Anbringen kupferner Metallschirme, bei welchen das Rosten vermieden werden könnte, ist @ dagegen außerordentlich kostspielig. Die Verbindung des Metallschirmes mit der oberen Kappe bereitet ferner erhebliche Schwierigkeiten. Die Schirme werden nämlich, nachdem die Kappe auf den Isolator aufgebleit,- aufzementiert oder sonstwie befestigt wurde, nachträglich auf die Kappe aufgelötet. Aber gerade auf diese Löt- oder Verbindungsstelle üben die Temperatur- und Witterungseinflüsse im Laufe der Jahre einen sehr nachteiligen Einfluß aus.
  • Aus diesem Grunde wird der Metallschirm vielfach weggelassen und der Knüppelisolator mit mehreren Porzellanschirmen versehen. Diese Anordnung macht nun in der Herstellung außerordentliche Schwierigkeiten und verteuert die Herstellung derartiger Knüppelisolatoren außerordentlich.
  • Es sind Hängeisolatoren bekannt geworden, bei denen die Kappe das Dach, das letztere wiederum den Knüppel trägt. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die Kräfte vqn der Kappe auf den Knüppel über die das Dach haltenden Teile geleitet werden müssen, und daß somit die ganze Anordnung nicht kräftig ausgeführt werden kann.
  • Weiterhin sind Isolatoren bekannt geworden, bei denen die Kappe mit: Armen . versehen ist, welche in einen U-förmigen Schirm eingreifen. Der Schirm soll jedoch in diesem Fall nur elektrische Aufgaben lösen, und das Regenwasser kann zwischen den einzelnen Armen hindurchfließen.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die Kappe sowohl den stab- oder knüppelförmigen Isolator als auch einen von diesem gesonderten ringförmigen Schirm aus keramischem Stoff unmittelbar erfaßt und die Verbindung zwischen diesem Schirm und der Kappe geschlossen ist.
  • Weiterhin ist es Gegenstand der Erfindung, den Isolator so auszubilden, daB die Kappe sowohl den Isolatorkörper als auch den ringförmigen Sonderschirm aus keramischem Stoff von außen erfaßt. Zu diesem Zweck weist sie zwei konzentrische Ringräume auf, von denen der eine, engere den Isolatorkörper, der andere, weitere den Schirm aus keramischem Stoff umfaßt.
  • Schließlich kann die Ausführung derart getroffen sein, daß der den Schirm erfassende Ringraum in der Kappe auch innen geschlossen ist durch eine umlaufende Wand, die auf ihrer Innenseite den Stab- oder knüppelförmigen 1solatorkörper und auf ihrer Außenseite den Schirm mittelbar oder unmittelbar erfaßt.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist die Neuerung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • In Abb. i bezeichnet i den mit Rillen versehenen Knüppelisolator, an dessen oberem Ende die mit einer Klöppelpfanne versehene Kappe 2 befestigt ist. Der Rand 3 dieser Kappe besitzt einen erweiterten Durchmesser, und in diesem ist der aus Porzellan hergestellte Schirm ¢ befestigt. Der innere Durchmesser dieses Schirmes ist so groß gewählt, daß der Schirm leicht über das verdickte Befestigungsende des Knüppelisolators vor dem Aufbringen der Kappe geschoben werden kann. Das untere Ende des Knüppelisolators trägt in an sich bekannter Weise die Kappe 5 mit dem Klöppel.
  • In Abb. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Der Knüppelisolator 8, der in diesem Fall mit einem unteren festen Schirm 7 ausgerüstet ist, wird an seinem oberen Ende von der Kappe 9 gehalten. An der Kappe 9 ist gleichzeitig der Schirm 6 befestigt, und zwar dadurch, daß er in einer mit dem zur Aufnahme des Knüppelisolators dienenden Hohlraum konzentrischen Rille in befestigt ist. Hierdurch wird zwar die Kappe verbreitert, dafür aber die Baulänge des Isolators verkürzt. :Die Kappe i i am unteren Ende des Isolators ist in an sich bekannter Weise ebenso wie in Abb. i ausgeführt und, ist unterhalb des Schirmes 7 an dem Knüppelisolator befestigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stab- oder knüppelförmiger Isolator mit Kappe mindestens an einem Ende, dadurch gekennzeichnet, daß diese Kappe (2 bzw. 9) sowohl den Stab- oder knüppelförmigen Isolatorkörper (i bzw. 8) als auch einen von diesem gesonderten ringförmigen Schirm (q. bzw. 6) aus keramischem Stoff unmittelbar erfaßt und die Verbindung zwischen diesem Schirm und der Kappe geschlossen ist.
  2. 2. Isolator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe sowohl den Isolatorkörper als auch den ringförmigen Sonderschirm aus keramischem Stoff von außen erfaßt und zu diesem Zwecke zwei konzentrische, nach außen geschlossene Ringräume aufweist, von denen der eine, engere den Isolatorkörper und der andere, weitere den Schirm aus keramischem Stoff erfaßt.
  3. 3. Isolator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schirm erfassende Ringraum in der Kappe auch innen geschlossen ist durch eine umlaufende Wand, die auf ihrer Innenseite den stab- oder knüppelförmigen Isolatorkörper und an ihrer Außenseite den Schirm aus keramischem Stoff mittelbar oder unmittelbar erfaßt (Abb.2). 4.. Isolator nach Anspruch i oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß Isolatorkörper und Sonderschirm aus keramischem Stoff mit oder ohne Kitt, letztere insbesondere durch einen Bleieingußy mit der Kappe verbunden sind.
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