DE47342C - Supportdrehbank - Google Patents

Supportdrehbank

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Publication number
DE47342C
DE47342C DENDAT47342D DE47342DA DE47342C DE 47342 C DE47342 C DE 47342C DE NDAT47342 D DENDAT47342 D DE NDAT47342D DE 47342D A DE47342D A DE 47342DA DE 47342 C DE47342 C DE 47342C
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DENDAT47342D
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DE47342U (de
Original Assignee
J. E. REINECKER in Chemnitz
Publication of DE47342C publication Critical patent/DE47342C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/52Limiting feed movement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2705/00Driving working spindles or feeding members carrying tools or work
    • B23Q2705/24General aspects of limiting the carriage movement in lathes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Qy1 W
Bei den bis jetzt im Gebrauch befindlichen Drehbänken ist eine Bedienung von zwei oder mehreren Bänken durch einen Arbeiter stets mit Gefahr für die Maschine selbst oder für das Werkstück verbunden, da während der Abwesenheit des Arbeiters der Support leicht zu weit laufen kann. Durch Anbringung einer der beiden in folgendem beschriebenen selbstthätigen Ausrückvorrichtungen wird die Gefahr eines Zuweitlaufens des Supports ausgeschlossen.
Ein nach einer bestimmten Drehlänge zu erfolgendes Aufserarbeitsetzen der Drehbank geschieht bei der einen Anordnungsweise dadurch, dafs der Support an einem bestimmten Punkt, bei der anderen dadurch, dafs die ganze Bank, also der Support und die Antriebsspindel mit Werkstück, selbstthätig aufser Gang gesetzt wird. Eine Drehbank mit der erstgenannten Einrichtung wird für manche Zwecke genügen, jedoch im allgemeinen wird eine Bank der letztgenannten Art vorzuziehen sein, weil bei dieser durch gleichzeitiges Stillstehen des Supports und Drehstückes ein Abschleifen der Schneide des Drehstahles am Werkstück vermieden wird.
Beide Neuerungen sind in folgender Beschreibung und Zeichnung näher erläutert.
In Fig. ι bis 4 ist ein Mechanismus ersichtlich, durch welchen nach einem bestimmten Weg des Supports ein Stillstand des Werkstückes und des Supports bewirkt wird, und zwar stöfst der am Support befindliche verstellbare Bolzen a, Fig. 1, nach Zurücklegung eines bestimmten Weges des Supports auf den Hebel b und dreht denselben um die Achse der , Welle c.
Die Hebel b und d sitzen fest auf dei Welle c, mithin wird mit Hebel b auch Hebel d gedreht, wodurch wiederum der Federbolzen e abwärts bewegt wird. So lange der Federbolzen e sich in der oberen Stellung befindet, hindert er den am oberen Ende mit einer Gabel versehenen Hebel f, dem Zuge der Feder g zu folgen; wird derselbe (Bolzen e) aber abwärts bewegt, so schwingt der Hebel/ um die Achse der Welle h und löst dadurch die Kupplung Z1 z'2, Fig. 1, da Z1 mittelst Gleitstücke in der Gabel gehalten ist. Der Kupplungstheil i2 ist fest mit der Riemscheibe k verbunden, die Riemscheibe k sitzt lose, der Kupplungstheil I1 axial verschiebbar auf der Welle l\ durch ein Lösen der Kupplung Z1 z2 wird daher die Welle I und damit die ganze Drehbank mit Ausnahme der Riemscheibe in Stillstand versetzt. Der Hebel m dient zum Schliefsen der Kupplung Z1 z'2 von Hand. In Fig. 3 ist die Kupplung direct auf der Hauptspindel sitzend angegeben.
Bei starken Drehbänken würde man eine sehr starke Feder zum Lösen der Kupplung anwenden müssen, deren Zug man beim Einrücken nur schwer überwinden könnte; es empfiehlt sich daher die Anwendung von Hebeln, wie in Fig. 4 ersichtlich. Die Bewegung, die dem Hebel b durch den Support ertheilt wird, überträgt sich hier durch den Hebel η auf den Gabelhebel f und bewirkt so die Ausrückung.
In Fig. 5 ist dieselbe Neuerung bei Anwendung einer Reibungskupplung zu ersehen. -
Die Bremsbackenscheibe 0 sitzt fest auf der Welle / und der Muff ρ axial verschiebbar auf
der Warze der Bremsbackenscheibe ο. Durch Bewegen des Muffes ρ nach links werden die Bremsbacken mittelst der Druckstangen q an die Riemscheibe geprefst, durch Bewegen nach rechts gelöst. Der auf der Welle h festsitzende Daumen r bewegt den Hebel f, falls die Feder g versagen sollte.
In Fig. i, 6 und 7 ist eine selbsttätige Ausrückung der.Leitspindelmutter angegeben. .
Die Mutter s wird mit Hülfe des Hebels t in die Gänge der Leitspindel gedrückt, die Schiene u hindert die Mutter am Zurückgehen, indem sie sich, dem Zuge der Feder ν folgend, vor den unteren Ansatz der Mutter schiebt. Durch Anstofsen der Schiene u an den Knaggen w wird die Schiene zurückgedrängt und die Mutter durch den Druck der Federn χ aus den Gängen der Leitspindel in die Aussparung der Schiene u gedrückt.
Der Hebel j/- dient zum Auslösen der Mutter von Hand.
In Fig. i, 6, 7 und 8 ist eine Vorrichtung zum sehr feinen Einstellen des Reitstockes für Konisch- und Cylindrischdrehen dargestellt.
Der Reitstock α ist verschiebbar angeordnet auf dem schräg liegenden Lineal ß, welches mittelst Rippe in der Wange an seitlicher Verschiebung gehindert ist. Zur Verstellung empfiehlt sich die Anwendung einer Schraube γ mit Muttern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Supportdrehbank, bei welcher der Support zur selbsttätigen Aufsergangsetzung derselben derartig angeordnet ist, dafs er nach Zurücklegung eines beliebigen Weges selbstthätig die Auslösung einer die Einwirkung des Antriebriemens auf das Arbeitsstück vermittelnden Kupplung bewirkt und dadurch den Stillstand des Arbeitsstückes verursacht, bei welcher ferner eine senkrecht gegen die Leitspindel verschiebbare Mutter angewendet wird, die, durch eine Schiene oder einen Riegel in den Gängen der Spindel gehalten, nach Zurückschieben des Riegels aus den Gängen derselben durch Federn herausgedrückt wird, um eine selbstthätige Auslösung dieser Mutter bei der Bewegung des Supports durch Anstofs an einen Knaggen zu bewirken, und bei welcher schliefslich ein schräg liegendes Lineal β zur seitlichen Verstellung des Reitstockes α vorhanden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47342D Supportdrehbank Expired - Lifetime DE47342C (de)

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