DE473286C - Selbsttaetige Bremsnachstellvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Selbsttaetige Bremsnachstellvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE473286C
DE473286C DEB132962D DEB0132962D DE473286C DE 473286 C DE473286 C DE 473286C DE B132962 D DEB132962 D DE B132962D DE B0132962 D DEB0132962 D DE B0132962D DE 473286 C DE473286 C DE 473286C
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brake
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DEB132962D
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Bendix Brake Co
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Bendix Brake Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/38Slack adjusters
    • F16D65/40Slack adjusters mechanical
    • F16D65/52Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play
    • F16D65/60Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play for angular adjustment of two concentric parts of the brake control systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Selbsttätige Bremsnachstellvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur selbsttätigen Verminderung des Spieles bei Bremsen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der eine Mutter und eine Regelungsschraube in das Gestänge eingeschaltet sind, die gegeneinander mit Hilfe eines Schaltrades und einer Klinke, die unter der Wirkung einer Feder steht, verdreht werden.
  • Erfindungsgemäß sind die Mutter, die Regelungsschraube, die Klinke und das Schaltrad auf einem gemeinsamen Träger angeordnet, der um den Bolzen für das Spreizglied schwenkbar gelagert ist, und die Mutter wirkt auf einen Hebel, der fest mit der Spreizgliedwelle verbunden ist, und ein regelbarer Anschlag, der fest am Bremsbackenträger angeordnet ist, bewirkt die Verstellung der Klinke.
  • Auf der Zeichnung sind verschiedene beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i ist ein senkrechter Achsenschnitt durch die linke Vorderbremse eines Kraftwagens, nach vorn gesehen, Abb.2 ein Schnitt durch die Nachstellvorrichtung nach 6-6 von Abb. i, Abb.3 eine seitliche Ansicht des Spreizgliedhebels in Richtung der Pfeile 7-7 von Abb. 2 gesehen, Abb.4 ein Schnitt durch die Nachstellvorrichtung nach 8-8 von Abli. 2.
  • Abb. 5 bis 8 sind Ansichten verschiedener Ausführungsformen für das Schaltrad mit Klinke. Abb. 9 ist ein Schnitt nach Linie 13-z3 von Abb. i und zeigt die Nachstellvorrichtung in Seitenansicht.
  • Abb. io, 11, 12 sind Teilschnitte der Vorrichtung und zeigen weitere Ausführungsformen des Schaltrades mit Klinke, wobei Abb. 12 einen Schnitt nach Linie 16-16 von Abb. i i darstellt.
  • Abb. 13 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Regelung beim Anziehen statt beim Lockern der Bremse stattfindet.
  • Abb. 14 zeigt einen Regelungsanschlag, der selbst einstellbar ist.
  • Die als Beispiel gewählte Bremseinrichtung besteht aus der Trommel 3o, die mit dem Rade, welches nicht zur Darstellung gebracht ist, sich umdreht. Das Rad sitzt auf dem Radachsschenkel 32, der um den Lenkzapfen 34 des einen Endes der vorderen Radachse 36 drehbar ist. Auf der Innenseite der Trommel 30 ist der Bremsbackenträger 38 angeordnet und mit dem Achsschenkel 32 fest verbunden.
  • Das Anpressen der Bremsbacken 44 gegen die Trommel 30 erfolgt durch einen Daumen 54, dessen Rand 56 ein seitliches Ausweichen der Enden der Bremsbacken 44 begrenzt. Dieser Daumen kann mit seinem Bolzen 58, welcher in dem Lager 6o drehbar ist, aus einem Stück bestehen. Der Bolzen 58 wird durch einen Hebel 8o gedreht, welcher auf Riffelungen des Bolzens 58 aufsitzt, und dessen geschlitzte Nabe auf dem Bolzen durch Zusammenpressen mittels einer Mutter 82 festgehalten wird. Der Hebel 8o wird durch eine Vorrichtung bewegt, welche in einem Gehäuse 84 angeordnet ist. Das Gehäuse umschließt das untere Ende des Hebels 8o und übergreift den Bolzen 58 zu beiden Seiten des Hebels 8o. Gegen die flache Hinterseite des Gehäuses legt sich ein Kugelkopf 86, welcher am Ende eines wagerechten Ausstellhebels 88 sitzt. Dieser Ausstellhebel dreht sich um die Achse 36.
  • Bei der Anordnung nach der Abb. 2 besteht die Regelungsvorrichtung aus einer Schraube 9o, welche quer durch einen Ausschnitt 92 des Endes des Hebels 8o hindurchgeht. Auf die Schraube ist eine vierkantige Mutter 94 aufgesetzt, welche als Widerlager für den Hebel dient. Die Seiten der Mutter gleiten zwischen den Wandungen des Gehäuses 84, wodurch sie verhindert wird, sich auf dem Gewindebolzen zu drehen. Das untere Ende der Schraube 9o dreht sich in einem Lager, welches durch Auspressung des unteren linken Winkels des Gehäuses 84 (Abb. 2) hergestellt wird. Das obere Ende der Schraube 8o tritt durch eine Öffnung des Gehäuses 84 nach außen. Das Ende ist mit einem Einschnitt versehen, um die Regelung von Hand mittels eines Schraubenziehers zu bewirken. Auf die Schraube 9o ist ein Schaltrad 96 aufgesetzt, welches mit der Schraube aus einem Stück bestehen kann, in dessen Zähne ein Sperrzahn 98 greift, der an einer federnden Lamelle ioo sitzt. Diese ist bei io2 (Abb. 4) an dem Gehäuse 84 befestigt. Der Sperrzahn 98 verhindert das Drehen der Schraube 9o während der Zeit, in der eine Regelung nicht stattfindet. Er ist so gestaltet, daß das Schaltrad nach hinten sich drehen kann, wenn die Vorrichtung in ihre ursprüngliche Stellung zurückgestellt wird. Man kann den Sperrzahn in Wegfall bringen und an seiner Stelle lediglich die Reibung der Einzelteile benutzen, um das Schaltrad festzuhalten. Zum Drehen der Mutter 94 behufs Regelung setzt man das Schaltrad 96 durch eine Kolbenklinke 104 in Umdrehung, die durch das Gehäuse hindurchgeht und die Federkraft ioo infolge des Auftreffens auf den festen Anschlag io6 überwindet. Wie aus Abb. 14 ersichtlich ist, kann der Anschlag z. B. mit Hilfe einer Schraube io8 regelbar eingestellt werden. Der Anschlag io6 (Abb. 9) besteht aus einem Stück mit einer Platte iio, welche mittels Bolzen 112, die durch Öffnungen des Bremsbackenträgers hindurchgehen, an dem Lager 6o festgeschraubt ist, das den Daumen 54 und seinen . Bolzen 58 trägt. Die Muttern 114, welche auf die Bolzen 112 aufgesetzt sind, drücken das Lager 6o und die Platte i io unter schwacher Reibung gegen den Bremsbackenträger 38, so daß Lager 6o und Platte i io beweglich sind, wenn die Bremse angezogen wird, zum Zwecke, den Daumen 54 zwischen den Bremsbacken 40 und 44 einzustellen. Bei Eintritt dieser Bewegung bewegt sich die Regelvorrichtung mit dem Daumen und gleichzeitig mit dem Anschlag iö6 bzw. io8.
  • Wenn die Bremse abgenutzt ist und kräftig angezogen wird, drückt der Hebel 88 in entgegengesetzter Richtung des Uhrzeigers auf das Gehäuse 84 (Abb. 2 und 9) ; hierbei legt sich die Mutter 94 gegen den Hebel 8o, dreht den Bolzen 58 und zieht die Bremse -an. Am Schluß dieser Bewegung kommt die Kolbenklinke 104 mit dem Anschlag io6 bzw. io8 in Berührung und dreht das Schaltrad 96 um einen Zahn weiter. Hierdurch verschiebt sich die Mutter 94 auf der Schraube 9o nach oben um einen Bruchteil des Schraubenganges. Der Nenner dieses Bruches ist gleich der Anzahl Zähne des Schaltrades 96. Es tritt auf diese Weise ein leichtes Nachstellen ein, jedesmal, wenn die Bremse kräftig angezogen wird, bis die Abnützung des Bremsbelages ausgeglichen ist. Da der Hebel 88 stets wieder in dieselbe Ruhestellung zurückkehrt, wenn die Bremse entspannt wird, so dreht der Daumen 54 sich allmählich entsprechend der Regelung, und es bleibt ein bestimmtes freies Spiel zwischen den Bremsbacken 40 und 44 und der Trommel 30 in der Ruhelage bestehen. Da das Gehäuse 84 im wesentlichen dicht geschlossen ist, kann man dasselbe mit Öl oder einem anderen Schmiermittel füllen, welches die gesamte Regelvorrichtung badet. Will man die Regelung vornehmen, wenn die Bremse entspannt ist, so kann man die Vorrichtung der Abb. 13 benutzen. Die Zähne des Schaltrades 96 sind hier umgekehrt, und die Schaltklinke 118, die der vorgenannten Klinke 104 entspricht, hat die Gestalt eines Hakens, der über einen der Zähne des Rades greift, wenn dasselbe sich zurückdreht. Die Klinke 118 steht in Berührung mit dein Anschlag io6 bzw. io8 wie vorher, geht unter Überwindung einer kräftigen Zugfeder i2o nach unten und legt sich über den folgenden Zahn des Schaltrades 96, wenn eine Regelung notwendig wird. Hierauf, wenn die Bremse entspannt ist, wirkt die Feder i2o auf die Klinke i 18 und dreht das Schaltrad 96, wodurch die Regelung zustandekommt.
  • Bei der Einrichtung nach Abb. 5 hält eine besondere Feder 122 das Schaltrad 96 fest, und die Klinke 124 wird in die Ruhelage und gleichzeitig gegen das Zahnrad 96 durch eine schräge Spiralfeder 126, die auf Dehnung arbeitet, gezogen. Nach Abb. 6 wird das Schaltrad durch eines der Enden der Feder 128 festgehalten, deren anderes Ende als Klinke ausgebildet ist und durch einen unabhängigen Kolben 130 behufs Regelung bewegt wird. In den Abb. 7 und io sitzt ein Hebel r32 auf einem Drehzapfen 134, tritt durch die Wandung des Gehäuses 84 nach außen und legt sich gegen Anschläge io6 und io8. Der Hebel 132 trägt einen Arm 135, auf den eine Klinke 136 zur Regelung aufgesetzt ist, während eine Sperrklinke 138 auf dem Drehzapfen 134 aufsitzt. Die Klinken 136 und 138 sind durch eine Feder 140 verbunden, welche sie an das Schaltrad 96 andrückt.
  • In den Abb. 8, 1i und 12 ist ein Hebel 142, welcher sich gegen die Anschläge io6 und io8 legen kann, an einen Deckel 144 gelagert, welcher als Lager für das Ende der Schraube go dient und im Innern des Gehäuses einen Arm 146 trägt, auf dem eine Schaltklinke 148 aufsitzt, welche durch eine Feder i5o ständig gegen das Schaltrad 96 angepreßt wird Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung beruht darin, daß die Stellung des Mittelpunktes des Kugelkopfes 86 zur Lenkachse des Rades, d. h. zur Achse des Lenkzapfens 34, wenn die Bremse mit einer gewissen Kraft festgezogen wird, ständig in derselben Stellung bleibt während der ganzen Dauer der Benutzung der Bremse, ohne Rücksicht auf den Grad der Abnutzung des Bremsbelages. Da die Stellung des Mittelpunktes des Kugelkopfes 86 gegenüber der Lenkachse für die Wirkung. der Bremse während des Lenkausschlages der Räder ausschlaggebend ist, so bleibt diese Wirkung die gleiche, ohne daß eine besondere Überwachung notwendig ist. Die oben angeführten Ausführungsformen sind nur beispielsweise angeführt und lassen eine Reihe von baulichen Änderungen zu.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Bremsnachstellvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit in das Bremsgestänge eingeschalteter Mutter und Schraube, die durch eine unter Federwirkung stehende Schaltklinke und Schaltrad gegeneinander verdreht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube (go), die Mutter (94), die Schaltklinke (1o4) und das Schaltrad (96) an einem gemeinsamen Träger (84) angeordnet sind, der um den Bolzen (58) des Bremsspreizgliedes schwenkbar gelagert ist, daß die Mutter (94) auf einen mit dem Bolzen (58) des Bremsspreizgliedes fest verbundenen Hebel (8o) wirkt, und daß zum Bewegen der Schaltklinke (1o4) ein mit dem Bremsbackenträger (38, iio) verbundener, regelbarer Anschlag (io6) dient.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger der Schraube (go), der Mutter (94), des Schaltrades (96) und der Schaltklinke (1o4) als Gehäuse (84) ausgebildet ist, das auch den Hebel (8o) des Spreizgliedes einschließt.
DEB132962D 1927-08-20 1927-08-20 Selbsttaetige Bremsnachstellvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE473286C (de)

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