DE472944C - Kippvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Kippvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE472944C
DE472944C DED53973D DED0053973D DE472944C DE 472944 C DE472944 C DE 472944C DE D53973 D DED53973 D DE D53973D DE D0053973 D DED0053973 D DE D0053973D DE 472944 C DE472944 C DE 472944C
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tilting
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motor vehicles
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DED53973D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/06Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only
    • B60P1/10Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only with screw and nut

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Description

  • Kippvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Kippvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge und Lastwagenanhänger, mit an jeder Kippseite angeordneten und mit der Ladeplattform gelenkig verbundenen Hebevorrichtung. Das Neue besteht darin, daß die Achsen der zwischen der Ladeplattform und der Hebevorrichtung angeordneten Gelenke gleichzeitig die Drehachsen für die Kippbewegung bilden. Die Hebevorrichtungen sind entweder hydraulisch oder durch Schraubenwinden angetrieben. Bei Kippvorrichtungen dieser Art, die auf jeder Kippseite eine die Schraubenspindeln der Hebevorrichtungen antreibende Welle besitzen, sind die die Kippbewegung bewirkenden Hubschrauben einer Seite abwechselnd mit Rechts- und Linksgewinde versehen.
  • Das aus einer Stange, einem Zapfen o. dgl. bestehende Verbindungsglied der Teile der Gelenke zwischen Ladeplattform und Hebevorrichtung stützt sich erfindungsgemäß auf ein am Fahrgestell angeordnetes, nach oben offenes Lager. Das Verbindungsglied, das Lager und die Hebevorrichtung wirken derart zusammen, daß das Verbindungsglied in der untersten Stellung des Hubgliedes in dem Lager festgehalten wird und nur die Kippbewegung zuläßt. Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen Abb. I den Aufriß dieser Kippvorrichtung mit vier Winden, Abb. 2 die zugehörige Stirnansicht teilweise im Schnitt.
  • Auf den Längsträgern I bzw. I' des Wagens sind Lager für die Handkurbelwellen 2 bzw. 2' mit Handkurbeln I I (Abb. I) angeordnet. Diese sind mit Gelenkkupplungen 3 (Abb. I) versehen, um beim Kippen des Wagens der geringen Verdrehung der Schneckenradgehäuse 4 und 4' folgen zu können. Auf der Handkurbelwelle 2 (Abb.2) sitzen die Schnecken 5, 5', die in die Schneckenräder 6, 6' eingreifen. Diese tragen das Muttergewinde für die Hubspindeln 7, 7', welche in Augen 8, 8' übergehen und jeweils den einen Gelenkteil von durch eine Welle 9 verbundenen Scharniergelenken bilden, deren anderen Teile 13 an einem Träger I4 der Ladebrücke befestigt sind.
  • Die Hubschraubenspindeln 7 und 7' haben entgegengesetzt verlaufende Gewinde, z. B. die Spindel 7 Rechts- und die Spindel 7' Linksgewinde. Diesen Gewinden entsprechend sind auch die Gewinde in den Schneckenrädern 6, 6' und die Schnecken 5, 5' ausgeführt. Die entgegengesetzt verlaufenden Gewinde haben den Zweck, die Welle 2 bzw. 2' beim Antrieb auf Zug zu beanspruchen, was eine dauernd gute Wirkung der Hubvorrichtung sichert.
  • Die Stange 9 bzw. 9' ruht in einem oben offenen gabelförmigen Lager, das mit dem Träger I bzw. I' des Wagenrahmens vernietet ist.
  • Das Gehäuse 4 und mit ihm die zugehörige Hebevorrichtung sind bei I5 durch Laschen I6 mit dem Fahrgestell gelenkig verbunden. Die entsprechenden Teile der gleichartigen Hebevorrichtungen auf der anderen (rechten) Wagenseite sind mit gleichen Bezugsziffern, jedoch mit den Indizes ' bzw. " und ''' bezeichnet. Beim Kippen des Kastens nach rechts Werden die linke Welle 2 mittels der Handkurbel I I in der Uhrzeigerrichtung und hierdurch auch die Schnecken 5, 5' und die Schneckenräder 6, 6' gedreht. Dies bewirkt eine Verschiebung der Spindeln 7,7' nach oben und damit das Heben der Linken Seite der Ladeplattform unter Vermittlung der Gelenke 8, 8', 9, I3 und des Trägers 14. Hierbei dreht sich die Ladebrücke um die Welle 9', welche in den Lagern 12' ruht und an einem Hinausrutschen oder Verschieben dadurch verhindert wird, daß die Schraubenspindeln 7" und 7"' entgegengesetzt ihrer Hubrichtung festgezogen werden.
  • Zum Kippen nach der anderen Seite wird die Welle 2' entgegengesetzt der Drehrichtung der Welle 2 gedreht. Die einander entgegengesetzten Schraubengewinde auf den Hubschrauben 7" und 7"' sind deshalb entgegengesetzt denjenigen der ihnen gegenüberliegenden Hubschrauben 7 bzw. 7' ausgeführt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Kippvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit an jeder Kippseite angeordneten und mit der Ladeplattform gelenkig verbundenen Hebevorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der zwischen der Ladeplattform und der Hebevorrichtung angeordneten Gelenke gleichzeitig die Drehachsen für die Kippbewegung bilden.
  2. 2. Kippvorrichtung nach Anspruch I mit für jede Kippseite durch eine Welle angetriebenen Schraubenspindeln, dadurch gekennzeichnet, daß von den die Kippbewegung bewirkenden Hubschrauben (7,7') einer Seite abwechselnd die eine Links-, die andere Rechtsgewinde besitzt.
  3. 3. Kippvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das z. B. aus einer Stange, einem Zapfen o. dgl. bestehende Verbindungsglied (9) der Gelenkteile sich auf ein am Fahrgestell angeordnetes Lager stützt.
  4. 4. Kippvorrichtung nach Anspruch I und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das das Verbindungsglied aufnehmende Lager nach oben offen ist.
  5. 5. Kippvorrichtung nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied (9), das Lager (I2') und die Hebevorrichtung derart zusammenwirken, daß in der untersten Stellung des Hubgliedes (7, 7') das Verbindungsglied (9) in dein Lager (12') festgehalten wird und nur die Kippbewegung zuläßt.
DED53973D 1926-09-25 1927-09-24 Kippvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE472944C (de)

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