DE47291C - Maschine zur Herstellung gebogener Flachdrahtstücke für Scharniere an Schirmrippe11 - Google Patents
Maschine zur Herstellung gebogener Flachdrahtstücke für Scharniere an Schirmrippe11Info
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- DE47291C DE47291C DENDAT47291D DE47291DA DE47291C DE 47291 C DE47291 C DE 47291C DE NDAT47291 D DENDAT47291 D DE NDAT47291D DE 47291D A DE47291D A DE 47291DA DE 47291 C DE47291 C DE 47291C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F41/00—Making umbrella frames or members from wire
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung besteht aus der Anordnung einer Abschneidevorrichtung und eines Schieberpaares,
welche sich an den selbsttätigen Maschinen zur Herstellung von Schirmrippen anbringen
lassen und ein bequemes Abschneiden des bandförmigen Flachdrahtes, sowie ein vierfaches
Falzen der abgeschnittenen Stücke ermöglichen.
Durch die vierfache Falzung (Fig. ι ο bis 12)
soll nicht nur ein dauerhafteres Scharnier, sondern auch beim Verlöthen desselben eine Ersparnifs
an Löthmaterial (Zinn u. dergl.) gegenüber den bis jetzt gebräuchlichen, nur zweimal
gefalzten Scharnieren (s. Fig. 7 bis 9) erzielt werden.
Bei den bisher bekannten Maschinen zur Fabrikation von Schirmrippen geschieht das
Abschneiden des Flachdrahtes mittelst eines auf der Biegewelle sitzenden Messers. Weil aber
hierbei das Abschneiden durch die Drehung dieser Welle erfolgt, also mehr einem Abwürgen
gleichkommt, so müssen die Messer und mit denselben deren Wellen sehr häufig erneuert werden.
Auf beiliegender Zeichnung stellen dar:
Fig. ι einen Längsschnitt, *
Fig. 2 eine Oberansicht mit abgeschnittenem Kopf und
Fig. 3 eine Vorderansicht der Maschine; die Fig. 4 bis 12 veranschaulichen dagegen verschiedene
Details derselben.
Die Zuführung des auf den Haspel H auf-■gewickelten bandförmigen Flachdrahtes α erfolgt
in der bisher üblichen Weise mittelst der beiden Rollen r r durch die auswechselbare
Führung b, welche in dem unteren Scharnierstück C angebracht ist. Ueber b liegt die
Biegewalze c, welche mit einem Ausschnitt d versehen ist, der gerade über der Führung b
sich befindet.
Die Welle oder Biegewalze c besitzt an dem einen Ende ein Zahnrad e, während in das
andere Ende ein Stift f eingeführt ist, der über den Ausschnitt d hinüberreicht (s. Fig. 5). Zwischen
der Grundfläche von d und dem Stift f ist ein kleiner Zwischenraum vorhanden, durch
welchen der Flachdraht geführt wird.
Das obere Scharnierstück C1 ist genau wie das untere C eingerichtet, es fehlen nur die
Zuführungsrollen r r und die Führung b.
Zwischen den beiden Zahnrädern e e liegt eine verstellbare doppelte Zahnstange ^, durch
welche diese Räder und dadurch die beiden Wellen ecm. entgegengesetzter Richtung gedreht
werden.
Die Abschneidevorrichtung besteht aus dem Messer m, welches in die Stange g eingesetzt
ist, leicht herausgenommen und dann geschärft oder ausgewechselt werden kann.
Die Stange g ist an dem Ansatz h des Bügels B mittelst Keiles h1 befestigt. Der Bügel B
trägt auf jeder Seite je eine Rolle / bezw. I1, gegen welche die Nasen i bezw. z1 der auf
der Achse A befestigten Scheiben k kl abwechselnd
stofsen und so eine hin- und hergehende Bewegung des zwischen den Scheiben k k1 gelagerten Bügels B verursachen.
Die Abschneidevorrichtung ist derart eingerichtet, dafs dieselbe, sobald der Flachdraht
durch die Rollen r r genügend weit vorgeschoben ist, selbstthäfig zur Wirkung gelangt.
In das untere sowohl als auch in das obere Scharnierstück C bezw. C1 wird je ein Schieber
s so eingesetzt, dafs die Enden des Flachdrahtes α beim Umbiegen durch die Walze c
bezw. c1 gegen diese Schieber stofsen. Hierdurch
wird jedes Ende des Flachdrahtes doppelt gefalzt.
Wirkungsweise der Maschine.
Nachdem der Flachdraht durch die Rollen r r hinreichend weit vorgeschoben ist, wird er durch das Messer m abgeschnitten. Nun werden die beiden Wellen c c durch die Zahnräder mittelst der doppelten Zahnstange \ in entgegengesetzter Richtung gedreht. Diese Umdrehung wird durch den Hub, den man der Zahnstange gestattet, passend regulirt. Durch das Drehen der Wellen c c wird das Flachdrahtstück, welches in den Ausschnitten dd hinter den eingeführten Stiften ff liegt, gebogen und zuerst in die in Fig. 6 dargestellte Form gebracht; bei weiterem Drehen werden die Enden des Drahtstückes gleichzeitig nach oben und unten gebogen, stofsen gegen die Schieber 5 s und erhalten hierdurch eine weitere Biegung, so dafs das Flachdrahtstück nunmehr die in Fig. ι ο dargestellte Gestalt annimmt. Durch Zurückziehen der Stifte ff wird das nun passend gebogene Flachdrahtstück frei, gegen welches dann eine Schirmrippe zwischen die Flächen des oberen und unteren Scharnierstückes C und D geschoben wird. Nun wird das Drahtstück um diese Schirmrippe gebogen und fest zusammengedrückt.
Nachdem der Flachdraht durch die Rollen r r hinreichend weit vorgeschoben ist, wird er durch das Messer m abgeschnitten. Nun werden die beiden Wellen c c durch die Zahnräder mittelst der doppelten Zahnstange \ in entgegengesetzter Richtung gedreht. Diese Umdrehung wird durch den Hub, den man der Zahnstange gestattet, passend regulirt. Durch das Drehen der Wellen c c wird das Flachdrahtstück, welches in den Ausschnitten dd hinter den eingeführten Stiften ff liegt, gebogen und zuerst in die in Fig. 6 dargestellte Form gebracht; bei weiterem Drehen werden die Enden des Drahtstückes gleichzeitig nach oben und unten gebogen, stofsen gegen die Schieber 5 s und erhalten hierdurch eine weitere Biegung, so dafs das Flachdrahtstück nunmehr die in Fig. ι ο dargestellte Gestalt annimmt. Durch Zurückziehen der Stifte ff wird das nun passend gebogene Flachdrahtstück frei, gegen welches dann eine Schirmrippe zwischen die Flächen des oberen und unteren Scharnierstückes C und D geschoben wird. Nun wird das Drahtstück um diese Schirmrippe gebogen und fest zusammengedrückt.
Die fernere Bearbeitung des so geformten Flachdrahtstückes durch Verlöthen, Lochen,
Abrunden der Kanten zu einem fertigen Scharnier erfolgt gerade so, wie bisher allgemein
üblich war.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine selbsttätige Maschine zur Herstellung von vierfach gefalzten, als Schirmscharniere zu verwendenden Flachdrahtstücken, Fig. 10 bis 12, an den Schirmrippen, bestehend aus einer aus Messer m, Bügel B mit Rollen / / und mit Nasen i i1 ausgerüsteten Scheiben k k1 zusammengesetzten Abschneidevorrichtung und aus dem Schieberpaare s s, durch welches die vierfache Falzung des Flachdrahtstückes, erzieltHierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47291C true DE47291C (de) |
Family
ID=322342
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47291D Expired - Lifetime DE47291C (de) | Maschine zur Herstellung gebogener Flachdrahtstücke für Scharniere an Schirmrippe11 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE47291C (de) |
-
0
- DE DENDAT47291D patent/DE47291C/de not_active Expired - Lifetime
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