DE472896C - Elastisches Auflager fuer Wasserflugzeuge - Google Patents

Elastisches Auflager fuer Wasserflugzeuge

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DE472896C
DE472896C DEM99714D DEM0099714D DE472896C DE 472896 C DE472896 C DE 472896C DE M99714 D DEM99714 D DE M99714D DE M0099714 D DEM0099714 D DE M0099714D DE 472896 C DE472896 C DE 472896C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C5/00Equipment usable both on slipways and in dry docks
    • B63C5/02Stagings; Scaffolding; Shores or struts
    • B63C5/04Bilge or keel blocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Elastisches Auflager für Wasserflugzeuge Die Abmessungen der Überseeflugzeuge und ihrer Schwimmkörper nehmen ständig zu. Das noch heute übliche Aufnehmen der Flugzeuge an Land verursacht große Schwierigkeiten, da die Schwimmkörper so leicht gebaut sind, daß sie keine ungünstigen Auf-Lagerdrücke vertragen können. Deshalb ist man dazu übergegangen, die Flugzeuge zu docken. Eine" Unterstützung derselben wie bei Schiffen durch Kiel- und Kimmpallen bisheriger Konstruktion kommt nicht in Frage. Der Gegenstand der Erfindung betrifft nun eine elastische Ausbildung der Pallen für das zu dockende Flugzeug, welche sich den Formen des Flugschiffes anpassen und einen über die ganze Auflagerfläche gleichmäßig verteilten Auflagerdruck erzeugen. Es ist zwar ein Vorschlag bekannt, Luftschiffe vermittels aufblasbarer, aus Schläuchen bestehender Seitenwände auf Wagen gegen äußere Einflüsse, wie z. B. Wind, seitlich abzustützen. (Vgl. Patent Zia 797(62a.) Beim Docken von Seeschiffen ist es ferner heute gebräuchlich, Stapelklötze zu verwenden, deren cabere Holzlage mit Keilen auf einem mit dem Dockponton am Boden fest verbundenen Unterteil liegt. Diese Keile ließen sich zuweilen schwer entfernen. In solchen Fällen sah man sich gezwungen, Teile der Holzauflagen zu zerstören,` um sie entfernen zu können. -Man hat null versucht, das Losnehmen dadurch zu erleichtern, daß man zwischen Boot und Holzauflage mit Sand gefüllte Behälter brachte. Ließ man den Sand ausfließen, so senkte sich das Auflager selbsttätig und konnte entfernt werden. Zweckmäßig ist diese Ausführung allerdings nur, wenn der Sand trocken gehalten werden kann, was irn Dockbetrieb unmöglich ist, und bei eisernen Fahrzeugen, die so stark r baut sind, daß sie größere örtliche Drücke.t.aufnehmen können, die ferner durch Arbeiten an den Pallen nicht beschädigt werden und bei denen außerdem durch den Kiel oder besondere Dockkiele eine möglichst gleichmäßige Belastung der unter dein Schiffsboden vorhandenen Unterstützungen erreicht werden kann. Auf die Unterstützung beim Docken wird aber bei der Konstruktion der Flugzeugschwimmer oder des Rumpfes bei Flugbooten keine Rücksicht genommen werden, da geringen Eigengewicht und günstige Widerstandsverhältnisse in Luft und Wasser von ausschlaggebender Bedeutung sind.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. ist in den Abbildungen dargestellt, und, zwar zeigt Abb. i das Auflager in Ansicht, Abb. 2 einen Ouerschnitt und Abb. 3 eine Draufsicht.
  • In den Abbildungen sind mit a die einzelnen, in Eisenkonstruktion ausgeführten, leicht auseinandernehmbaren Zellen bezeichnet, die fest eingebaut oder fahrbar sein können und die an ihrer Oberkante Holzgrätinge c tragen, auf, denen elastische, mit Luft oder Wasser gefüllte Stoffkissen b befestigt sind, die das Flugzeuggewicht gleichmäßig aufnehmen. Durch Rohrleitungen mit Ventilen kann man-entweder alle Zellen mit einem gleichmäßigen Druck versehen oder aber auch einzelne Zellen abschalten. Ist z. B. eine Instandsetzung an einer Stelle des auf dem Kissen ruhenden Flugzeugrumpfes erforderlich, so genügt Ausblasen eines Kissens und Losschrauben der darunter befindlichen Eisenträger, um mühelos und ohne Gefahr einer Beschädigung des Rumpfes an die gewünschten Stellen heranzukommen. Durch Wiederunterbringen und Aufblasen der vorübergehend entfernten Kissen kann der Rumpf jederzeit- wieder gleichmäßig unterstützt «-erden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elastisches Auflager für Wasserflugzeuge auf Schwimmdocks und Rufschleppen, gekennzeichnet durch in Gruppen vereinigte, fest eingebaute oder fahrbare Pallen (a) mit als Auflager dienenden, mit Luft oder Wasser gefüllten elastischen Kissen (b),@ die durch absperrbare Rohrleitungen miteinander in Verbindung stehen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033079B (de) * 1954-12-20 1958-06-26 Auguste Favre Stapelbock
DE1216146B (de) * 1962-08-02 1966-05-05 Ulrich Harms Schwimmdock
EP0132013A1 (de) * 1983-07-14 1985-01-23 Verolme Botlek B.V. Kimmpalle zum Stützen eines Schiffes in einem Dock
EP0646522A1 (de) * 1993-09-30 1995-04-05 ETAT FRANCAIS Représenté par le délÀ©gué général pour l'armement Tragstruktur für ein Schiff

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