DE47248C - Sperrvorrichtung mit selbstthätiger Auslösung für Aufzüge - Google Patents

Sperrvorrichtung mit selbstthätiger Auslösung für Aufzüge

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DE47248C
DE47248C DENDAT47248D DE47248DA DE47248C DE 47248 C DE47248 C DE 47248C DE NDAT47248 D DENDAT47248 D DE NDAT47248D DE 47248D A DE47248D A DE 47248DA DE 47248 C DE47248 C DE 47248C
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DE
Germany
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pin
locking hook
elevators
locking
pawl
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47248D
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English (en)
Original Assignee
M. RODERER in München, Auenstr. 18
Publication of DE47248C publication Critical patent/DE47248C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/34Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
    • B66B1/46Adaptations of switches or switchgear
    • B66B1/48Adaptations of mechanically-operated limit switches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1888 ab.
Die vorliegende, für alle Aufzüge, Fahrstühle u. s. w. brauchbare Sperrvorrichtung ist so hergestellt, dafs sie eine Bethätigung mit der Hand, wie solche bei den üblichen Aufzügen, um die Sperrung auszulösen, nöthig ist, überflüssig macht und die sonst vorkommenden Unfälle ausschliefst. Sie wird mittelst der Platte A, an welcher alle Theile der Sperrvorrichtung befestigt sind, an einer für gewöhnlich nicht erreichbaren Stelle der Laufschiene B des Aufzuges angebracht.
Fig. ι und 2 der Zeichnung zeigen Ansichten von vorn in verschiedenen unten näher benannten Stellungen des Sperrhakens α und der 'übrigen Theile, und Fig. 3 zeigt eine Ansicht von der Seite in der Ruhestellung des Sperrhakens a, übereinstimmend mit der in Fig. 1 dargestellten.
Der Sperrhaken a, von der aus der Zeichnung ersichtlichen Form, nämlich unten mit einer schwächeren, oben mit einer 'stärkeren Bogenführung und mit zwei Rasten für den Zapfen \ des Aufzuges versehen, ist am Zapfen b der Platte A drehbar befestigt und wird in seiner Bewegung nach innen durch den Anschlagstift c begrenzt. Aufserhalb des Sperrhakens liegt an ihm der Doppelarm d, welcher um e drehbar gelagert ist. Arm d ist durch das Gelenkstück f mit der um g beweglichen Sperrklinke h mit Nase h1 verbunden, welche durch den federnden Stift m aufwärts gedrückt wird.
An dieser Sperrklinke ist aufserdem durch ein Kettenglied i der um k drehbare Ausrückhebel I angehängt.
Fig. ι zeigt die Ruhelage der Vorrichtung in ausgezogenen Linien.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Sobald der Aufzug durch die ihn bewegende Kraft emporsteigt, streift der fest an einer seiner Führungsschienen angebrachte Zapfen \ (Stellung 1) von unten an den Ausrückhebel /, hebt ihn empor und läfst ihn wieder fallen, ohne dafs hierbei eine weitere Wirkung entsteht. Aufwärts gelangt, schiebt er, an die untere Bogenführung des Sperrhakens α stofsend (Stellung 2), diesen bei Seite, in welchem Augenblicke alle anderen Theile so weit, wie in Darstellung durch punktirte Linien gezeigt, sich verschieben, und zwar ohne dafs der Sperrhaken mit seinem unteren Ende hinter die Nase hl der Sperrklinke h einfällt, welche er vielmehr, wie ersichtlich, nur berührt. Sogleich, nachdem der Zapfen jj die genannte Verschiebung bewerkstelligt hat und dann noch ungefähr bis zur Stellung 3 emporgelangt ist, fällt der Sperrhaken wieder in seine alte Lage zurück, und mit ihm nehmen, durch den federnden Stift m gedrückt, alle übrigen Theile ihre ursprüngliche Lage wieder ein. Wird nun der Aufzug etwas nachgelassen, so sinkt der Zapfen in die untere Rast des Sperrhakens (Stellung 4).
Beim Niederlassen des Aufzuges läfst man den Aufzug zuvörderst etwas in die Höhe steigen, so zwar, dafs der Zapfen \ bis an die obere Bogenführung des Sperrhakens stöfst und, diesen dann bei Seite schiebend, in die Rast (Stellung 5), Fig. 2, gelangt. Durch die eigenthümliche Anordnung der Bogenführung und der Stellungen der übrigen Theile wird
der Sperrhaken hier so weit verschoben, dafs er unten auf die Nase h1 der Sperrklinke h drückt und, diese bei Seite schiebend, ein wenig über sie hinaustritt. Dieser Augenblick ist durch die Darstellung in punktirten Linien gekennzeichnet; es verschieben sich dabei alle anderen Theile, wie ersichtlich, und der Ausrückhebel 7 sinkt durch sein Eigengewicht entsprechend herab, ohne hier eine Wirkung zu üben. Sofort, nachdem der Sperrhaken über die Nase h1 hin weggeglitten ist, fallen alle Theile durch Druck des federnden Stiftes wieder zurück, so dafs Sperrhaken α beim Herabgehen des Aufzuges von der Sperrklinke h zurückgehalten wird. Der Arm d hat hauptsächlich den Zweck, durch seine Verbindung mit der Sperrklinke diese an zu weitem Rückgange zu hindern, indem er sich oben beim Rückgange des Sperrhakens wieder an diesen legt. Hierdurch erfolgt, wenn einmal, wie aus der Zeichnung ersichtlich, der Sperrhaken hinter die Nase h1 eingeschnappt ist, ein Stillstand aller Theile in dieser Stellung.
Dem Zapfen \ und mit ihm dem Aufzuge ist nun der Weg abwärts freigegeben (Stellung 6). Damit, nun der Sperrhaken in seine ursprüngliche Lage zurückkehre und in Bereitschaft für wiederholte Thätigkeit zur Sperrung gelange, tritt der Ausrückhebel / in Thätigkeit. Durch den herabsinkenden Zapfen ^ in der Stellung 7 wird der Ausrückhebel / hinabgedrückt, welcher durch die Kette i die Sperrklinke h mit herabzieht, so dafs der Sperrhaken frei wird und zurückfällt. Nachdem der Zapfen \ den Ausrückhebel / verlassen hat, werden auch dieser und alle anderen Theile durch den federnden Stift nach oben und in ihre Grundstellung, Fig. i, zurückgedrängt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Sperrvorrichtung mit selbstthätiger Auslösung für Aufzüge, bestehend in dem Sperrhaken α mit zwei Bogenführungen, welche eine verschieden grofse Verschiebung des Sperrhakens durch den Zapfen \ des Aufzuges bewirken, und in der Anordnung der mit dem Doppelhebel d durch die Gelehkstange f verbundenen Sperrklinke h, welche, durch den federnden Stift m aufwärts gedrückt, den durch die obere Bogenführung zurückgedrückten Sperrhaken α zurückhält und beim Niedergange des Aufzuges durch den Zapfen \ mittelst des Ausrückhebels Z selbsttätig wieder ausgelöst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT47248D Sperrvorrichtung mit selbstthätiger Auslösung für Aufzüge Expired - Lifetime DE47248C (de)

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