DE472009C - Brennstoffverbrauchsmesser fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Brennstoffverbrauchsmesser fuer Kraftfahrzeuge

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DE472009C
DE472009C DEV21886D DEV0021886D DE472009C DE 472009 C DE472009 C DE 472009C DE V21886 D DEV21886 D DE V21886D DE V0021886 D DEV0021886 D DE V0021886D DE 472009 C DE472009 C DE 472009C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F9/00Measuring volume flow relative to another variable, e.g. of liquid fuel for an engine
    • G01F9/006Measuring volume flow relative to another variable, e.g. of liquid fuel for an engine with mechanic means

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  • Fluid Mechanics (AREA)
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Description

  • Brennstoffverbrauchsmesser für Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anzeigen des spezifischen Brennstoffverbrauchs von Kraftfahrzeugen irgendwelcher Art, bei der ein Zeiger von einem Triebwerk in Abhängigkeit von dem zurückgelegten Weg eingestellt und nach Verbrauch einer durch eine Meßpumpe gemessenen Mengeneinheit des Brennstoffs jeweils in seine Ausgangslage zurückgeführt wird. Sie besteht darin, daß die Pumpe unmittelbar auf den Vergaser geschaltet und gegen den Brennstoffvorratsbehälter durch ein lose bewegliches Rückschlagventil derart geschieden ist, daß sie in eingeschaltetem Zustand das Ventil vermöge ihrer Druckwirkung gegen den Brennstoffvorratsbehälter schließt, dagegen beim Saugen oder bei Nichtgebrauch der Vorrichtung dasselbe sich frei gegen den Vergaser öffnen läßt. Man erhält auf diese Weise eine äußerst einfache und zuverlässig arbeitende Meßvorrichtung, bei welcher im Gebrauchsfalle der Vergaser unmittelbar aus der dann als Meßgefäß dienenden Pumpe gespeist wird, während beim Einsaugen der Pumpe der Brennstoff dieser unmittelbar aus dem Vorratsbehälter zufließt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Abb. i ist teilweise eine Vorderansicht, teilweise ein Schnitt des Zählers; Abb. 2 ist eine Draufsicht hierzu; Abb. 3 ist ein Längsschnitt durch die Meßpumpe; Abb. q. und 5 veranschaulichen zwei Vorrichtungen zur Absperrung der Meßpumpe gegen den Brennstoffvorratsbehälter.
  • Auf einer mittleren Achse i eines Zählerwerks (Abb. i) sind zwei Sperräder 2, 3 lose angeordnet. Das Sperrad 2 trägt einen Finger q., der durch die Spiralfeder2a des Rades2 gegen den Anschlag 5 federnd nachgiebig angedrückt wird. Das Sperrad 3 besitzt ebenfalls einen Finger 6, der unter der Wirkung der Spiralfeder 3a des Rades 3 an einen Anschlag 7 des Sperrades 2 herangeführt wird. Das Sperrad 3 trägt zugleich den Zeiger 8, welcher über einem passend eingeteilten Zifferblatt 9 spielt.
  • Mit dem Sperrad 2 ist ein in Abb. i unter demselben- liegendes Stirnrad io verbunden. An diesem Stirnrad wird die Triebbe-,vegung des Fahrzeugs in das Zählerwerk hineingeleitet. Zu diesem Zwecke ist auf der Drehachse i i eines Zahnrades i2 ein Hebel 13 schwingbar gelagert, der an einem Ende unter der Wirkung einer Feder 1q. steht und jenseits des Zahnrades 12 ein mit diesem dauernd in Eingriff stehendes Zahnrad 15 trägt. Die Triebbewegung des Fahrzeuges greift an der Drehachse i i an und wird über die Räder 12, 15 auf das Sperrad 2 übergeleitet, sobald das Rad 15 an das Stirnrad io angekuppelt wird. Die Zahnradankupplung wird von einer Nockenscheibe 18 beherrscht, welche mit dem nockenartigen Ende des Hebels 13 zusammenwirkt. Zwei weitere Nokkenscheiben i9, 2o gehören entsprechend zu zwei federbeeinflußten Sperrklinken 22, 23, welche entsprechend mit den Sperrädern 2, 3 zusammenwirken. Die Nockenscheiben 18, ig, 2o sitzen im Winkel zueinander versetzt auf drei Wellen, die durch unter sich gleich große Zahnräder 24, 25, 26 miteinander verbunden sind.
  • An dem Zahnrad 24 der Nockenscheibe 18 wird die von der eingangs erwähnten Brennstoffmeßpumpe 3o nach Maßgabe des Brennstoffverbrauchs ausgehende Antriebsbewegung eingeführt. Diese Pumpe, die in Abb. 3 in der einfachsten Bauart dargestellt ist, aber irgendwelche geeignete Ausführung haben könnte, ist mittels eines Rohres 29 unter Zwischenschaltung eines Rückschlagventils (Abb. 4) an die vom Brennstoffvorratsbehälter herkommende und-- zum Vergaser des Fahrzeugmotors führende Brennstoffleitung 31 angeschlossen. Sie enthält einen Kolben 32, auf dessen Oberseite eine Druckfeder 33 lastet und dessen Stange 34 gezahnt ist. Durch diese Zahnung greift die Kolbenstange 34, die am oberen Ende etwa mit einem Handgriff 35 versehen ist, in ein Zahnrad 36, dessen Welle in der aus Abb. i ersichtlichen Weise durch ein Schraubenrädergetriebe 37 und ein Stirnrädergetriebe 3$ mit dem Zahnrad 24 in Triebverbindung steht.
  • Das erwähnte Rückschlagventil (Abb.4) besteht in einem kleinen Ventilkörper 40, der in seinem Gehäuse 41 vollständig lose geführt ist und für gewöhnlich dem Brennstoff freien Durchgang vom Vorratsbehälter zum Vergaser gewährt. Nur während der Bestimmung des Brennstoffverbrauchs wird das Ventil in der nachher zu beschreibenden Weise selbsttätig gegen seinen Sitz zum Abschluß der Leitung gegen den Vorratsbehälter gedrückt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Für gewöhnlich stehen die Sperräder 2, 3 still. Zur Feststellung des Brennstoffverbrauchs wird nun durch Zug an der Pumpenkolbenstange 34 mittels des Griffes 35 eine gewisse Brennstoffmenge in die Pumpe eingesaugt und damit gleichzeitig die Feder 33 gespannt. Die dabei eintretende Rückwärtsdrehung der Nockenscheiben 18, ig, 2o ist bedeutungslos und kommt jedenfalls angesichts des im Umfangssinne breiten Nockens der Scheibe 18 am. Hebel i3 nicht zur Auswirkung, indem dieser immer noch in der gezeichneten Ausschaltstellung verbleibt, könnte aber durch Einschaltung einer einseitigen Gesperrekupplung ganz eliminiert werden. Sobald man nun die Kolbenstange 34 losläßt, kommt die gespannte Druckfeder 33 zur Wirkung. Einmal wird dadurch der Brennstoff unter Druck aus der Pumpe allmählich dem Vergaser zugeführt, wobei dieser Druck im Ventilgehäuse 41 (Abb. 4) den Abschluß des Rückschlagventils 40 gegen den Brennstoffvorratsbehälter herbeiführt, dann arbeitet dieser Druck mittels der Zwischengetriebe treibend an den Rädern 24, 25, 26, um die Nockenscheiben 18, i9, 2o in Drehbewegung zu versetzen. Zunächst gibt die Nockenscheibe 18 den Hebel 13 frei, so daß das Rad 15 desselben an das Stirnrad io angekuppelt und dadurch das Sperrad 2 um einen bestimmten Drehwinkel in Bewegung gesetzt wird. Dabei nimmt dasselbe mittels des Anschlages 7 am Finger 6 das Sperrad 3 und damit auch den Zeiger 8 mit. Diese Bewegung hört in dem Augenblicke auf, wo der Nocken der Scheibe 18 durch Zurückdrängen des Hebels 13 das Kuppelrad. 15 auskuppelt. Gleich darauf löst die NockEnscheibe 2o die Sperrklinke 23 aus, das frei werdende Sperrrad 3 nimmt seine Anzeigestellung ein, indem es unter der Wirkung seiner Spiralfeder mit seinem Finger 6 gegen den Anschlag ;7 des Sperrades :2 zurückgeführt wird, wenn es nicht schon an diesem Anschlag angestellt, etwa von einer vorangehenden Messung her weiterverstellt gewesen sein sollte, während das Sperrad 2 mittlerweile durch die frei gewordene Sperrklinke z2 gesperrt worden ist und damit die Anzeigestellung festgelegt ist. Schließlich wird durch die Nockenscheibe ig die Sperrklinke 22 ausgelöst und das Sperrrad 2 unter der Wirkung seiner Spiralfeder bis zum Anhalten am Anschlag 5 in seine Ausgangsstellung zurücklaufen gelassen, während das inzwischen durch die wieder eingefallene Klinke 23 festgelegte Sperrad 3 die weitere Aufrechterhaltung des Zeigers in der Anzeigestellung übernimmt, bis bei erneutem Ankuppeln des Kuppelrades i;5 der beschriebene Vorgang von neuem einsetzt. In allen Fällen wird, wie ersichtlich, die Anzeigestellung des Zeigers in koordinierter Abhängigkeit von dein zurückgelegten Weg und der verbrauchten Brennstoffmenge bestimmt.
  • Statt des Selbstschlußrückschlagventils (Abb. 4) kann es vorteilhaft sein, ein Abschlußventil mit Zwangsschluß etwa von der Art des in Abb. 5 dargestellten zu verwenden. Hier . ist in die Brennstoffspeiseleitung ein Ventilschieber So eingebaut, der vom Pumpenkolben 32 aus mittels eines mit dem Schieber So verbundenen, mit zwei Änschlägen 52, 53 versehenen Stängelchens 51 verschiebbar ist. Wird der Pumpenkolben 32 zum Einsaugen von Brennstoff in die Pumpe verstellt, so kommt er kurz vor Ende des Saughubes finit dem Anschlag 52 des Stängelchens 51 in Eingriff und nimmt so den Ventilschieber So zum Abschluß der Brennstoffleitung gegen den Vorratsbehälter mit. Bei der Brennstoffabgabe umgekehrt kommt der Kolben 32 gegen Ende des Druckhubes mit dem Anschlag 53 des Stängelchens 51 in Eingriff und bewirkt das Öffnen des Ventilschiebers 5o.
  • Die Vorrichtung ist bei Kraftwagen am Führerbrett im Bereich des Führers angeordnet; sie kann auch für Fußeinrückung eingerichtet werden. Als eigentliches Zählerwerk kann irgendeine andere geeignete- Bauart benutzt werden, da die Erfindung keineswegs an die gezeichnete Ausführung gebunden ist. Auch bei dieser ließen sich z. B. die drei Nockenscheiben 18, i9, 2o auf einer gemeinsamen Welle aufsetzen. Die Schaltung der Meßpumpe 3o auf Druck könnte auch durch andere Mittel erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: i. Vorrichtung zum Anzeigen des spezifischen Brennstoffverbrauchs von Kraftfahrzeugen, bei der ein Zeiger von einem Triebwerk in Abhängigl-Zeit von dein zurückgelegten Weg eingestellt und nach Verbrauch einer durch eine Meßpurnpe gemessenen Mengeneinheit des Brennstoffs jeweils in seine Ausgangslage zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe (30, 32) unmittelbar auf den Vergaser geschaltet und gegen den Brennstoffvorratsbehälter durch ein lose bewegliches Rückschlagventil (q.0) derart geschieden ist, daß sie im eingeschalteten Zustand das Ventil (q.0) vermöge ihrer Druckwirkung gegen den Brennstoffvorratsbehälter schließt, dagegen beim Saugen oder bei Nichtgebrauch der Vorrichtung dasselbe sich frei gegen den Vergaser öffnen läßt. z. Brennstoffverbrauchsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einschalten der Brennstoffmeßpumpe (30, 32) kurz vor Ende des Saughubes derselben durch den Kolben (32) ein Ventilschieber (5o) in der Brennstoffspeiseleitung mittels eines Zugorgans (51) zwangsweise auf Abschluß derselben gegen den Brennstoffvorratsbehälter in Schlußstellung übergeführt wird.
DEV21886D 1926-11-19 1926-11-19 Brennstoffverbrauchsmesser fuer Kraftfahrzeuge Expired DE472009C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1156572B (de) * 1958-07-10 1963-10-31 Ustav Pro Vyzkum Motorovych Vo Vorrichtung zur Messung des spezifischen Kraftstoffverbrauchs von Brennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1156572B (de) * 1958-07-10 1963-10-31 Ustav Pro Vyzkum Motorovych Vo Vorrichtung zur Messung des spezifischen Kraftstoffverbrauchs von Brennkraftmaschinen

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