DE47126C - Schlammfänger, bei welchem das durch Patent 36 175 geschützte Verfahren zur Reinigung von Kesselwasser benutzt wird - Google Patents

Schlammfänger, bei welchem das durch Patent 36 175 geschützte Verfahren zur Reinigung von Kesselwasser benutzt wird

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DE47126C
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Germany
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valve
sludge
steam
opened
boiler
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Expired - Lifetime
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DENDAT47126D
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C. BRIEL in Ober-Liesing b. Wien
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Anticipated expiration legal-status Critical
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
von Kesselwasser benutzt wird.
Der vorliegende Schlammfänger dient dazu, Dampfkessel jeder Construction, wie Cornwall-, Lokomobil-, Lokomotiv-, Tenbrink- und andere Kessel, vom Schlamm und Kesselstein gründlich zu reinigen, so dafs ein Putzen solcher Kessel nie nothwen'dig wird.
Dieser Apparat besteht aus einem Blechcylinder A, welcher oben mit einem Dampfeinströmungsventil B versehen ist. An letzterem befindet sich eine mit einem Handrad bl versehene Schraubenspindel b, welche an einer Hülse b2 die Stange b3 des Ventilkegels b* derart trägt, dafs sich infolge des Spielraumes in dieser Hülse das Ventil unbehindert heben und senken kann. Wird dagegen die Hülse durch Drehung der Spindel- b gehoben, so nimmt sie durch ihren unteren Ansatz die Stange b3 mit und hebt das Ventil.
Das Dampfeinströmungsventil B steht mittelst der Röhre C mit dem Dampfraum des Kessels (Fig.'2) in Verbindung. D ist ein Kupferschwimmer, welcher sich auf der Führungsstange d von dem Stellring d1 bis zum Stellring d2 bewegt und dadurch das Dampfventil B öffnet, indem die gehobene Stange auf den Ventilkegel b4 drückt, oder abschliefst. Die Führungsstange d wird durch die beiden Gewichte f und g, welche auf der Stütze h ruhen, so lange oben oder unten gehalten, bis der Schwimmer D einen der beiden Stellringe dl oder d2 berührt.
Die Achse der Stange d sowie des Kupferschwimmers D fällt mit der Achse des Cylinders A zusammen und unterscheidet sich hierin wesentlich von den Apparaten, bei welchen die Schwimmer, seitlich angebracht, durch Hebelübersetzung auf das Ventil wirken und keine Begrenzung ihrer Bewegung haben. Bei dem hier vorliegenden Apparat kann bei jedem Spiel eine grofse Menge Wasser aus dem Kessel angesaugt und dann wieder in denselben zurückgedrückt werden, was bei den Apparaten mit Hebelübersetzung, wo der Hub des Hebels sehr gering ist, nicht möglich erscheint.
An dem Cylinder A befindet sich seitwärts der Stutzen K, durch welchen das Wasser aus dem Dampfkessel in den Apparat durch die Röhre i, Fig. 2, einströmt. Dasselbe wird, nachdem der Schwimmer den Ring d2 erreicht hat, wieder durch denselben Stutzen in den Kessel zurückgedrückt.
L ist ein am Apparat angebrachter Glas-.ständer, welcher die Thätigkeit desselben anzeigt. Der sich während des abwechselnden Steigens und Fallens des Wassers im Untertheil des Apparates absetzende Schlamm wird durch den Hahn M abgeblasen.
An der Saugröhre i ist 100 mm unter dem höchsten Wasserstand das Ventil N angebracht, dessen Construction in Fig. 3 deutlich dargestellt ist. Das am Boden befindliche schlammhaltige Wasser strömt so lange durch das Kugelventil η in den Apparat, bis der Schwimmer den Ring d1 erreicht hat, worauf die Stange d den Ventilkegel b4 hebt. Der Schlamm setzt sich am Boden des Apparates an und der durch den Ventilkegel b4 einströmende Dampf drückt das gereinigte Wasser durch den Stutzen K

Claims (1)

  1. und die Röhre i zurück in den Kessel, wobei dasselbe durch das Kugelventil nl strömt.
    Fig. ι stellt . dar den Verticalschnitt des Schlammfängers,
    Fig. 2 den Apparat, angebracht an einem Dampfkessel,
    Fig. 3 den Verticalschnitt des Ventils JV.
    Der Apparat wird in folgender Weise in Betrieb gesetzt: Man öffnet den Ventilkegel £4 durch Emporschrauben der Hülse έ>2, während man gleichzeitig den Schlammhahn M öffnet und den Dampf etwa ι bis 2 Minuten hindurchströmen läfst, so dafs der Schlamm vollständig herausgetrieben wird. Hierauf werden Ventil und Schlammhahn geschlossen und das Ventil P am Kessel geöffnet, worauf das Wasser in den Apparat einströmt, um später durch den Dampfdruck zurückgetrieben zu werden.
    Patεnt-Ansρruch:
    An einem Schlammfänger eine Vorrichtung zum Oeffnen des Dampfventils, bestehend aus einem Kupferschwimmer Z), verschiebbar auf einer verticalen, mit zwei Ansätzen d1 und d2 versehenen Stange und verbunden mit den Gewichten f und g, welche auf dem Lager h ruhen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47126D Schlammfänger, bei welchem das durch Patent 36 175 geschützte Verfahren zur Reinigung von Kesselwasser benutzt wird Expired - Lifetime DE47126C (de)

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