DE471034C - Vorrichtung, um von entgegengesetzt gerichteten Steuerimpulsen entsprechende Steuerbewegungen abzuleiten - Google Patents

Vorrichtung, um von entgegengesetzt gerichteten Steuerimpulsen entsprechende Steuerbewegungen abzuleiten

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DE471034C
DE471034C DES79466D DES0079466D DE471034C DE 471034 C DE471034 C DE 471034C DE S79466 D DES79466 D DE S79466D DE S0079466 D DES0079466 D DE S0079466D DE 471034 C DE471034 C DE 471034C
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DE
Germany
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control
heating
contact
control pulses
expansion body
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Expired
Application number
DES79466D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Poleck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B5/00Anti-hunting arrangements
    • G05B5/01Anti-hunting arrangements electric

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Vorrichtung, um von entgegengesetzt gerichteten Steuerimpulsen entsprechende Steuerbewegungen abzuleiten Wenn von entgegengesetzt gerichteten Steuerimpulsen Steuerbewegungen abgeleitet werden, derart, daß die durch den einen Steuerimpuls hervorgerufene Bewegung durch die von dem anderen Steuerimpuls hervorgerufene wieder rückgängig gemacht wird, so kann leicht der Fall eintreten, daß die Steuerorgane nutzlos hin und her bewegt werden. Namentlichdann, wenn die Steuerimpulse von unruhig schwankenden Betriebszuständen ausgehen, wie z. B. von der Größe des Stromverbrauches eines Verteilungsnetzes oder von einer stark schwankenden Spannung oder vorn Wasserspiegel eines Dampfkessels, tritt dieser Übelstand in Erscheinung.
  • Gemäß der Erfindung wird er dadurch vermieden, daß die Steuerimpulse nicht unmittelbar auf die Steuerorgane -einwirken, sondem daß sie den Heizstrom je eines von zwei Wärmeausdehnungskörpern einschalten, die ihrerseits erst eine Steuerbewegung varanlassen; diese Wärmeausdehnungskörper' sind so miteinander verbunden, daß bei gleicher Erwärmung die Formänderungen sich gegenseitig aufheben, daß aber bei Überwiegen der Erwärmung des einen Körpers eine Steuerbewegung eingeleitet wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in Abb. i schematisch dargestellt. Die Steuerimpulse, die hierbei als elektrische Ströme auftreten, wirken entweder auf den Relaismagneten i oder auf den Relaismagneten 2. Die Magnete legen eine Kontaktzunge-3 an den Kontakt 4. oder .den Kontakt 5: Die Kontakte verbinden eine Stromquelle 6 mit der Heizwicklung; oder der Heizwicklung 8 zweier Bimetallfedern. 9 bzw. i o, die an einen schwenkbaren Arm i i angreifen. An diesem ist ein Kontaktaren 12 befestigt, der .einen Steuerstromkreis entweder über den Kontakt 13 oder über den Kontakt i q. schließt. Die beiden Bimetallfedern sind an ihrem einen. Ende eingespannt. Solange sie gleichmäßig erwärmt werden, bewegen sich die mit dem Zwischenarm i i verbundenen Enden gleichmäßig nach derselben Seite, und die Richtung des Kontakthebels 12 bleibt unverändert. Sobald aber das Ende der einen Bimietallfeder stärker auswandert als das der anderen, wird der Kontakthebel 12 gekippt und berührt -einen der beiden Steuer- -kontakte 13 und 14. Wenn infolge des unruhigen Betriebszustandes die Steuerströme der Relaismagnete i und 2 in schneller Folge abwechselnd eingeschaltet werden, so kann dies nur zu einer ziemlich gleichmäßigen Erwärmung der Bimetallfedern 7 und 8 führen; ein Steuerstrom wird dadurch also nicht eingeschaltet. Nur dann, wenn bei wechselndem Auftreten der Steuerimpulse der .eine von beiden überwiegt, wird die eine der beiden Bimetallfedern sich stärker durchbiegen und einen Stromschluß am Kontakt 13 oder 14 hervorrufen. Ein besonderer Vorteil liegt auch darin, daß ein geringes überwiegen der Erwärmung einer Bimetallfeder, die zu :einem Kontaktschluß noch nicht ausreicht, infolge der allmählichen Abkühlung von selbst verschwindet, wenn der überwiegende- Einfluß eines,der beiden Steuermagnete i und 2 nicht fortdauert. Der Gegenstand der Erfindung ist also eine besonders einfache Einrichtung, um auch bei unruhigem Betriebszustande eine stetige und ruhige Regelung zu ermöglichen.
  • Ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Abb. 2 dargestellt. Die von den Steuerimpulsen hervorgerufenen Ströme erregen die Magnete 21 und 22, deren Kontaktzunge 23 mit den Kontakten 24 und 25 arbeitet. Diese Kontakte verbinden die Stromquelle 26 entweder mit der Heizwicklung der Bimetallfeder 27 oder der Bimetallfieder 28. Die beiden. Bimetallfedern sind an ihrem unteren Ende eingespannt. Die freien Enden haben das Bestreben, sich unter denn Einfluß steigender Temperatur voneinander zu entfernen, werden aber durch ein Verbindungsstück 29 daran gehindert. Dies trägt einen Kontaktarm 3o, der entweder den Steuerkontakt 3 i oder 32 schließt. Bei -dieser Ausführungsform verhindern die beiden Wärmeausdehnungskörper sich gegenseitig an einer Bewegung, solange sie gleichmäßig erwärmt werden. -In Abb.3 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, das dazu dienen soll, die Leistung einer Pumpe entsprechend dem Wasserstand einzuregeln. Der Wasserstand in einem Gefäß 40, dessen Änderungen als Steuerimpulse dienen, wird durch drei Schwimmer 41, 42, 43 überwacht. Sobald ein Schwimmer von dem Wasserspiegel angehoben wird, legt er über einen Winkelhebel und ;eine Verbindungsstange den zugehörigen Umschalter 44 45, 46 um. Von den Umschaltern führen vier Leitungen 47, 48, 49, 50 zu den Widerständen 51, 52, 53, die zusammen den ;einen Zweig einer Wheatston:eschen Brücke bilden. Auf dem anderen Zweig 54 gleitet ein Schiebekontakt 55, der an einer Wandermutter befestigt ist. Diese verstellt durch die Verbin:-dungsstange 56 die Leistung der zu regelnden Pumpe und läuft auf einer Schraubenspindel 57, die von dem Elektromotor 58 angetrieben wird. In der einen Diagonale der Wheatstoneschen Brücke liegt die Batterie 59, in der anderen Diagonale ein polarisiertes Relais 6o, und zwar mit der einen Klemme am Schiebekontakt 55, mit der anderen am Drehpunkt des Umschalters 44. Wenn der Wasserspiegel im Gefäß 4o seinen tiefsten Stand hat, so liegen sämtliche Umschalter an ihrem linken Kontakt an. Das Relais 6o liegt dan.ii, wie die Zeichnung erkennen läßt, am linken Ende des aus den Widerständen 51, 52, 53 bestehenden Brückenzweiges. Die Brücke ist dann nur im Gleichgewicht, wenn auch der Schiebekontakt 55 am linken Ende. steht, und die Pumpe, die in das Gefäß 4o fördert, gibt die größte Leistung her. Hebt sich der Wasserspiegel, so wird durch den Schwimmer 43 der Umschalter 46 in die in der Zeichnung dargestellte Lage umgelegt. Die eine Klemme des Relais 6o liegt dann zwischen den Widerständen 51 und 52. Die Brücke ist nicht mehr im Gleichgewicht, und das Relais erhält einen Strom, durch den seine Zunge 61 an die Kontaktpaare 62 und 63 angelegt wird. Das K ,ontaktpaar 62 ist reit der Heizwicklung 64 der Bimetallfeder 66 verbunden. Das Kontaktpaar 62 legt die Heizwicklung 64 einer Bimetallfeder 66 an die Stromquelle 59, und das Kontaktpaar 63 bereitet -den Anschluß des Motors 58 an die Stromquelle 59 vor. In ihrer anderen Endlage schließt die Kontaktzunge 6i die beiden Kontaktpaare 72 und 73. Das Kontaktpaar 72 legt die Heizwicklung 65 eines zweiten Bimetallstabes 67 an die Stromquelle 59, während das Kontaktpaar 73 den Anschluß des Motors 58 an die Stromquelle 59 vorbereitet, aber mit umgekehrter Polarität, so daß er in umgekehrter Richtung läuft.
  • Die beiden Bimetallfedern sind ähnlich wie in Abb.2 an ihrem freien Ende durch ein: S Querhaupt 68 verbunden. Jede Bimetallfeder hat, sobald sie erwärmt wird, das Bestreben, den an dem Querhaupt 68 befestigten Kontaktarm 69 an das zugehörige der beiden Kontaktpaare 7 o und 71 anzulegen. `Werden beide Bim@etallfedern gleichmäßig envärmt, so bleibt der Kontaktarm 69 in der Mittellage. überwiegt die Erwärmung der Bimetallfeder 66, so wird das Kontaktpaar 70 geschlossen, und der vom Kontaktpaar 63 vorbereitete Stromkreis des Motors 58 wird geschlossen. Dieser läuft in einer bestimmten Drehrichtung um und verschiebt dabei die Wandermutter und damit den Leistungsregler der Pumpe, so daß diese auf geringere Leistung eingestellt wird. Gleichzeitig wird der Gleitkontakt 55 auf dem Brückenzweig 54 verschoben. Sobald die Brücke wieder im Gleichgewicht ist, wird das Relais 6o stromlos und trennt dabei sowohl die Heizwicklung 64 als auch den Motor 58 von der Stromquelle ab. Der Motor 58 bleibt stehen, und die Temperatur der Bimetallfeder 66 kann allmählich wieder heruntergehen. In gleicher Weise verlaufen die Schaltvorgänge, wenn bei weiterem Steigen des Wasserspiegels die Schalter 45 und 44 der Reihe nach umgelegt werden. Sinkt der Wasserspiegel im Gefäß ,1o, so gehen die Umschalter in unigekehrter Reihenfolge in ihre ursprüngliche Lage zurück. Wenn dabei das Relais 6o die Kontaktpaare 72 und 73 schließt, gewinnt allmählich die Bimetallfeder 67 das Übergewicht und gibt dem Motor 58 vermittels des Kontaktpaares 7 i Strom für die andere Drehrichtung.
  • Wenn der Wasserspiegel im Gefäß 40 lebhaften. Schwankungen unterliegt, so muß man damit rechnen, daß ein oder zwei der Umschalter dauernd in Tätigkeit sind. Infolgedessen erhält auch das Relais 6o dauernde Stromstöße in verschiedener Richtung. Der kontaktarm 69 dagegen schließt eines der Kontaktpaare 70 und 71 erst dann, wenn eine der Heizwicklungen 64. und 65 so viel mehr Strom erhalten hat als die andere, daß ihre Bimetallfeder das Übergewicht über die andere erlangt. Das .ergibt eine ruhige Regelung der Förderpumpe auch bei lebhaft schwankendem Wasserspiegel.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung, um von @entgegengesetzt gerichteten Steuerimpulsen entsprechende Steuerbewegungen abzuleiten, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Wärmeausdehnungskörp,er (9, io), deren Heizstrom jeweils durch den einen oder den anderen Steuerimpulseingeschaltet wird, angeordnet und so miteinander verbunden sind, daß bei gleicher Erwärmung die Formänderungen sich gegenseitig aufheben, daß aber bei Überwiegen der Erwärmung des einen Ausdehnungskörpers eine Steuerbewegung eingeleitet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, @dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wärmeausdehnungskörper (9, io) mit einem Zwischenglied (i i) so verbunden sind, daß eine durch den einen der Ausdehnungskörper (9, io) auf dieses Glied (i i) übertragene Bewegung durch eine ,entsprechende Bewegung des zweiten Körpers unwirksam gemacht wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ausdehnungskörper (27, 28) derart miteinander gekuppelt sind, daß sie sich bei gleicher Erwärmung gegenseitig an einer Bewegung hindern. q.. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß das - von den Steuerimpulsen gesteuerte Relais (6o) nicht nur die Heizströme für die Wärmeausdehnungskörper schließt, sondern auch Stromkreise für die Antriebsvorrichtung der einzuleitenden Steuerbiewegungen vorbereitet.
DES79466D 1927-04-30 1927-04-30 Vorrichtung, um von entgegengesetzt gerichteten Steuerimpulsen entsprechende Steuerbewegungen abzuleiten Expired DE471034C (de)

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DE (1) DE471034C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113025B (de) * 1955-10-14 1961-08-24 Licentia Gmbh Elektrische Steuerung fuer Wasserversorgungsanlagen

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