DE470552C - Lederimpraegnierungsverfahren - Google Patents

Lederimpraegnierungsverfahren

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DE470552C
DE470552C DER62933D DER0062933D DE470552C DE 470552 C DE470552 C DE 470552C DE R62933 D DER62933 D DE R62933D DE R0062933 D DER0062933 D DE R0062933D DE 470552 C DE470552 C DE 470552C
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impregnation
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C9/00Impregnating leather for preserving, waterproofing, making resistant to heat or similar purposes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Lederimprägnierungsverfahren Gegenstand der Erfindung bildet ein Lederimprägnierungsverfahren, das darin besteht, daß Blößen nach einem der üblichen Verfahren gegerbt und dann mit der Lösung eines wasserunlöslichen Stoffes behandelt werden, der als Lösungsmittel solche Flüssigkeiten enthält, die mit Wasser mischbar sind.
  • Beispielsweise wird wie folgt gearbeitet: i. Gegerbtes Leder wird mit einer Lösung von 5o Teilen Kolophonium und 5o Teilen Alkohol imprägniert und sodann in Wasser gelegt. Das Wasser löst den Alkohol heraus, währenddem das Harz. im Leder bleibt.
  • z. Eine Lösung von 5o Teilen Phenolaldehydharz und 5o Teilen Aceton wird zur Imprägnierung der gegerbten Leder verwendet. Das mit dieser Mischung imprägnierte Leder wird sodann in Wasser eingelegt, wodurch das Aceton herausgelöst wird und das fertig imprägnierte Leder erhalten wird.
  • 3. Als Imprägnierungsflüssigkeit für gegerbtes Leder werden io Teile Karnaubawachs und 9o Teile Alkohol verwendet. Nach erfolgter Imprägnierung wird das Leder in Wasser gelegt, damit der Alkohol herausgelöst wird.
  • Es ist ein Mineralgerbverfahren unter Zuhilfenahme von Kolophonium bekannt. Dies ist aber eine Gerbung, bei der die gemeinsame Verwendung von Eisentonerdesalze, Carbolsäure bzw. Creosot und Kolophonium notwendig ist. Nach dem vorliegenden Verfahren wird das Harz gemeinsam mit einem besonderen Lösungsmittel erst nach der Gerbung angewandt. Außerdem sind eine Anzahl von Gerb- und Imprägnierungsverfahren vorbeschrieben, welche, soweit sie überhaupt mit dem hier angegebenen Verfahren in Verbindung gebracht werden können, sich von letzterem dadurch grundsätzlich unterscheiden, daß bei den vorbekannten Verfahren - die Imprägnierungsstoffe gewissermaßen eingebrannt werden.
  • Bei einem der vorbeschriebenen Verfahren wird vor der Behandlung mit geschmolzenen Massen durch besondere Maßnahmen das Wasser entfernt. Auch dieser Vorgang hat mit dein vorliegenden Lederian_prägnierungsverfahren nichts zu tun, denn bei dem bekannten Verfahren wird das Wasser entzogen, bevor das Imprägnierungsmittel eintritt, und außerdem wird letzteres in geschmolzenem Zustand eingebracht. Schließlich sind auch Verfahren zum Wasserdicht- und Nichtschlüpfrigmachen von Leder und ein Verfahren zurr Verbesserung und Konservierung von Leder und Lederwaren bekannt, bei denen neben anderen Unterschieden die spezifische Behandlung mit Wasser, wie sie in diesem Patent vorgesehen ist, nicht zur Anwendung gelängt.
  • Leder, nach dem vorliegenden Verfahren hergestellt, ist elastisch, porös und hellfarbig, während nach bekannten Arbeitsweisen hergestelltes Leder brettartig hart oder metallartig biegsam, wenig porös und dunkelfarbig ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Lederimprägnierungsverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß nach üblichen Verfahren gegerbte Blößen mit der Lösung eines wasserunlöslichen Stoffes behandelt werden, der als Lösungsmittel solche Flüssigkeiten enthält, welche mit Wasser mischbar sind, und daß sodann die so behandelten Leder mit Wasser in Berührung gebracht werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß als wasserunlöslicher Stoff Harz verwendet wird.
DER62933D 1924-12-20 1924-12-20 Lederimpraegnierungsverfahren Expired DE470552C (de)

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