DE470367C - Verfahren zum Betriebe von Luftschiffen - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von Luftschiffen

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DE470367C
DE470367C DEL68304D DEL0068304D DE470367C DE 470367 C DE470367 C DE 470367C DE L68304 D DEL68304 D DE L68304D DE L0068304 D DEL0068304 D DE L0068304D DE 470367 C DE470367 C DE 470367C
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DEL68304D
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EBERHARD LEMPERTZ DR
Luftschiffbau Zeppelin GmbH
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EBERHARD LEMPERTZ DR
Luftschiffbau Zeppelin GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betriebe von Luftschiffen Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zum Betriebe von Luftschiffen, bei dem an Stelle des bisher üblichen flüssigen Brennstoffs für die Antriebsmaschine ein Gas oder Gasgemisch zur Verwendung kommt, dessen spezifisches Gewicht annähernd gleich dem der Luft ist.
  • Es hat sich herausgestellt, daß dieses Verfahren nicht nur für Luftschiffe, sondern auch für andere Luftfahrzeuge in vorteilhafter Weise zur Anwendung kommen kann. Bei Flugzeugen wurde bisher ebenfalls nur flüssiger Brennstoff, in der Hauptsache Benzin oder Benzol, zum Betriebe der Antriebsmotoren verwandt. Das Gewicht des Brennstoffes muß dabei durch dynamische Kraft des Flugzeuges, also durch Motorenleistung, gehoben werden. Bei größeren Entfernungen, die das Flugzeug in einer Etappe zurücklegen soll, also z. B. über See, ist der Anteil, den das Brennstoffgewicht von der Nutzlast in Anspruch nimmt, außerordentlich hoch. Da nun, wie vorher erwähnt, dieses Brennstoffgewicht wieder durch Motorenleistung zu tragen ist, müssen die Maschinenkraft und die Tragfläche des Flugzeuges so bemessen sein, daß sie die Gesamtlast, die beim Aufstieg vorhanden ist, bewältigen können, während am Ende der Reise, wenn der Brennstoffvorrat beinahe aufgebraucht ist, eine dementsprechend geringere Motorenleistung oder kleinere.Tragfiäche genügen würde.
  • Hier verbessert nun die Erfindung dadurch, daß für das Tragen des Brennstoffes, der erfindungsgemäß gasförmig sein soll, keine oder nur verhältnismäßig geringe Motorenleistung nötig ist. Der Brennstoff, der annähernd das spezifische Gewicht der Luft hat, trägt sich selbst, und lediglich das Gewicht seines Behälters ist dynamisch zu tragen. Die Form dieses Behälters ist nun erfindungsgemäß so zu wählen, daß er einmal möglichst geringen Luftwiderstand bietet und anderseits M'öglicherweise selbst an dynamischer Auftriebserzeugung mitwirkt. Es können als Brenngasbehälter dabei sowohl hohle Tragdecks als auch Rumpfteile Verwendung finden. Zweckmäßigerweise wird man gegenüber der jetzt üblichen Form eine wesentlich vergrößerte Rumpfform wählen und vielleicht auch die hohlen Tragdecks, soweit dies angängig ist, dicker machen, um so verfügbaren Raum für den gasförmigen Brennstoff zu gewinnen. Bei größeren Brennstoffgasmengen wird ein besonderer Behälter dafür vorzusehen sein, der sich in seiner Form, Anordnung usw. der Konstruktion des Flugzeuges organisch anzupassen hat. Der Hauptzweck der Erfindung, nämlich die Erreichung eines praktisch konstant bleibenden Fluggewichtes, zeitigt aber auch noch weitere Vorteile, nämlich genaue Anpassungsmöglichkeit der Motorenstärke und des Flügelprofils an die Last und daraus wieder resultierend größere Wirtschaftlichkeit.
  • Es kann natürlich zweckmäßig sein, als Brennstoff nicht nur Brennstoffgas allein mitzunehmen, sondern außerdem zurr Betriebe des Motors auch noch flüssigen Brennstoff, wie bisher, vorzusehen, so daß. sich dann ein kombiniertes Verfahren zum Betriebe des Flugzeuges ergibt. Wenn z. B. sehr große Strekken zurückzulegen sind, könnte für die Aufnahme des gasförmigen Motorbetriebsstoffes unter Umständen zu viel Raum beansprucht _ werden, so daß dann das ebenerwähnte kombinierte Verfahren vorteilhafter sein könnte. Das Brennstoffgas oder Gasgemisch kann gegebenenfalls auch in mehroder weniger komprimiertem Zustande mitgenommen werden. Dies ist bei Flugzeugen eher ausführbar als bei Luftschiffen, da es sich hier im allgemeinen um kleinere Gasbehälter handelt, die also eher für höheren Druck konstruiert werden können, ohne dabei unbedingt zu schwer zu werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Betriebe von Luftschiffen nach Patent q.6o 857, gekennzeichnet durch seine Anwendung auf Flugzeuge.
  2. 2. Flugzeug zum Betriebe nach dem Verfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne oder mehrere seiner Bauteile (z. B. Rumpf, Tragflächen) zur Aufnahme von Brennstoffgas besonders große Abmessungen erhalten.
DEL68304D 1927-03-25 1927-03-25 Verfahren zum Betriebe von Luftschiffen Expired DE470367C (de)

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