DE469701C - Zungenfrequenzrelais, insbesondere zum Umsteuern der Doppelzaehlwerke von Elektrizitaetszaehlern - Google Patents

Zungenfrequenzrelais, insbesondere zum Umsteuern der Doppelzaehlwerke von Elektrizitaetszaehlern

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DE469701C
DE469701C DES80609D DES0080609D DE469701C DE 469701 C DE469701 C DE 469701C DE S80609 D DES80609 D DE S80609D DE S0080609 D DES0080609 D DE S0080609D DE 469701 C DE469701 C DE 469701C
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)

Description

  • Zungenfrequenzrelais, insbesondere zum Umsteuern der Doppelzählwerke von Elektrizitätszählern Nach dem Doppeltarif ist der Preis der entnommenen Verbrauchseinheit von der Entnahmezeit abhängig. In der Sperrzeit muß der Verbraucher mehr für die entnommene Einheit zahlen als in der übrigen Zeit. Die Zähler für die Durchführung dieses Tarifs sind mit Doppelzählwerken ausgestattet, die entweder unmittelbar, in der Regel aber unter Zwischenschaltung eines Relais, von einer Uhr zu den durch den Tarif festgelegten Zeiten umgeschaltet werden. Nach einem bekannten Vorschlag sollen die Uhren durch sogenannte Frequenzrelais ersetzt werden, die unmittelbar ans Verteilungsnetz angeschlossen und von der Zentrale aus durch Steuerströme netzfremder Frequenz zum Ansprechen gebracht werden. Diese Einrichtung bietet einerseits den Vorteil, daß man die Umschalteuhr erspart, andererseits, daß man die Umschaltung der Zählwerke von der Zentrale aus vornehmen kann, ohne an bestimmte Zeiten gebunden zu sein.
  • Um den Aufbau der Tarifeinrichtung zu vereinfachen, sollen nach einem bekannten Vorschlag die Frequenzrelais gleich in das Zählergehäuse mit eingebaut werden. Dadurch wird eine unmittelbare mechanischeKupplung von Relais und Doppelzählwerk ermöglicht, das Frequenzrelais kann dabei an die Stelle der bisher üblichen von der Schaltuhr gesteuerten Umschalterelais treten.
  • Aufgabe der Erfindung ist es im allgemeinen, ein Frequenzrerais zu schaffen, das sich bequem an Stelle der bisher vorhandenen Umschalterelais in die Zähler einbauen läßt, ohne eine Vergrößerung des Zählergehäuses und wesentliche Umkonstruktionen des Zählwerks erforderlich zu machen. Im- besonderen hat die Erfindung die Aufgabe, eine für diese Zwecke geeignete einfache Umschaltevorrichtung, die möglichst wenig Platz beansprucht, zu schaffen.
  • In an sich bekannter Weise wird zur Umschaltung des Zählwerks ein Zungenfrequenzrelais mit zwei verschieden abgestimmten, in der Hauptsache parallel nebeneinander in einer ebenen oder abgewinkelten Fläche liegenden Zungen verwendet, deren Schwingungen durch zwei mit dem Umsteuerwerk gekuppelten, sich abwechselnd aus dem Angriffsbereich ihrer Zungen verdrängenden Tastern überwacht werden. Erfindungsgemäß wird der erste Taster seiner Zunge von der einen Seite, der zweite Taster seiner Zunge von der anderen Seite der Fläche her entgegengestellt. Am besten verbindet man beide Taster durch einen die Zungen zangenartig von der Seite her umgreifenden Bügel, der zweckmäßig an einem zu den Zungen parallel angeordneten Steuerarm befestigt ist. An diesem Steuerarm kann gleich das eine Lager der Kupplungswelle des Doppelzählwerks angebracht werden.
  • In der Zeichnung sind, mehr schematisch, Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. In Abb. i und 2 besteht das Frequenzrelais aus dem Elektromagneten i mit der Ma- . gnetwicklung 2 und den bei 3 eingespannten Zungen q., 5. Die Zungen sind parallel nebeneinander angeordnet und schließen mit ihren Flächen einen stumpfen Raumwinkel ein. Die Schwingungen der Zunge q. werden durch den Taster 6, die der Zunge 5 durch den Taster 7 überwacht. Die beiden Taster sind durch einen die Zunge zangenartig von der Seite her umgreifenden Bügel miteinander verbunden, der drehbar um die Achse 9 gelagert ist. Die Taster haben verschiedene Achsabstände, die Differenz dieser Abstände entspricht dem Zungenabstand. Ein Anliegen der Taster an den in der Ruhestellung befindlichen Zungen wird durch die Anschläge io, ii verhütet. Diese Anschläge lassen eine Annäherung der Taster an die Zungen nur so weit zu, daß sie erst beim maximalen Ausschlag von den Zungen getroffen werden. Der Winkel a, unter dem die beiden Taster gegeneinander versetzt sind, ist mindestens so groß zu nehmen, daß sich jeweils nur ein Taster im-Angriffsbereich einer Zunge befindet. Der Taster 6 steht der oberen Seite der Zunge q., der Taster 7 der unteren Seite der Zunge 5 gegenüber. Der Bügel 8 ist in irgendeiner Weise mit der Steuervorrichtung des Relais verbunden.
  • Im gezeichneten Fall befindet sich der -Taster 7 in dem durch ein strichliertes Rechteck angedeuteten Angriffsbereich der Zunge 5, während sich der Taster 6 außerhalb. des Angriffsbereiches der Zunge q. befindet. Wird nun durch Einleiten eines Wechselstromes bestimmter Frequenz in die Erregerwicklung 2 die Zunge 5 zum Schwingen gebracht, so wird der Bügel 8 in die strichliert angedeutete Stellung 8a geschleudert. Dabei entfernt sich der Taster 7 aus dem Angriffsbereich der Zunge 5, und der Taster 6 wird in den Angriffsbereich der Zunge q, gebracht. Durch Einleiten von Steuerströmen einer anderen Frequenz in die Erregerwicklung 2 kann die Zunge d. in Schwingungen versetzt werden. Diese wirft dann den Bügel aus der Stellung 8a wieder in die Ausgangsstellung 8 zurück.
  • In den Abb. i und 2 ist die Achse 9 des Bügels 8 parallel zu den Zungen q., 5 angeordnet. Man kann sie aber auch, wie die Abh. 3 und q. zeigen, senkrecht zu den Zungen anbringen. Die Taster 6, 7 müssen dann in der Richtung der Achse um den Zungenabstand gegeneinander versetzt werden.
  • In den Abb. 3 und q: ist der Winkel a, unter dem die beiden Tasterspitzen gegeneinander versetzt sind, wesentlich größer als in den Abb. i und 2. Infolgedessen wird auch die Welle 9 beim Ansprechen des Relais um einen größeren Winkel geschwenkt. Man wird je nach Bedarf den Winkel a größer oder kleiner nehmen. In Abb. i kann eine Vergrößerung dieses Winkels auch dadurch erzielt werden, daß, man den Taster 7, wie durch 7b strichpunktiert angedeutet, gleich an dem Arm des Tasters 6 anbringt. Der Bügel 8 erhält -dadurch eine einfachere Form.
  • In den Abb. 5 bis 7, in denen ein Frequenzrelais in Verbindung mit einem Doppeltarifzählwerk dargestellt ist, ist der Bügel 8 mit den Tastern 6, 7 an dem parallel zu den Relaiszungen q., 5 liegenden, bei 12 am Zählwerksgehäuse 13 gelagerten Hebel 21 angebracht. Der Hebel trägt zugleich das eine Lager der Kupplungswelle des Doppelzählwerks, deren Zahnrad 15 abwechselnd mit dem Zählwerk 16 und 17 gekuppelt werden kann. An einer selbsttätigen Bewegung wird der Hebel durch die Reibfeder 18 gehindert. In den Endstellungen wird er außerdem noch nach Art eines Kippschalters durch die Federn i9 festgehalten, deren eines Ende bei 2o, an dem. Hebel 21 und deren anderes Ende bei 22 an dem Zählwerksgehäuse 13 eingespannt ist. Es, kann aber auch entweder die Reibfeder i8 oder die Kippfeder i9 weggelassen werden. Der Hebelei kann auch durch Rasten in den Endstellungen festgehalten werden.
  • Die Stahlzungen 4, 5 des Relais sind an dem. einen Schenkel 23, der Erregermagnet i an dem anderen Schenkel 24 eines Dauermagneten befestigt. Erfindungsgemäß sind die Magnetschenkel 23, 2q., die Zungen q., 5 und der Schalthebel 21 im wesentlichen parallel zueinander angeordnet:

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zungenfrequenzrelais, insbesondere zuzn Umsteuern der Doppelzählwerke von Elektrizitätszählern, mit zwei verschieden abgestimmten, in der Hauptsache parallel nebeneinander in einer ebenen oder abgewinkelten Fläche liegenden Zungen, deren Schwingungen durch zwei mit dem Umsteuerwerk gekuppelten, sich abwechselnd aus dem Angriffsbereich ihrer Zungen verdrängendenTastern überwacht werden, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Taster (6) seiner Zunge (q.), von der einen Seite, der- zweite Taster (7) seiner Zunge (5) von der anderen Seite der genannten Fläche her entgegengestellt ist.
  2. 2. Zungenfrequenzrelais. nach Anspruch i, bei dem die Taster um eine im wesentlichen parallel zu den Zungen 1'iegende Achse drehbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Taster (6; 7) an verschieden ,langen Hebelarmen angebracht sind, deren Differenz dein Zungenabstand entspricht.
  3. 3. Zungenfrequenzrelais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die leiden Taster (6, 7, Abb. 5 bis 7), durch einen die Zungen (4,5) zangenartig von der Seite her umgreifenden Bügel (8) miteinander verbunden sind, der an dem Arm eines im wesentlichen parallel und mit seiner Achse (i2) senkrecht zu den Zungen (4,5) angeordneten Steuerhebels (2i) angebracht ist.
  4. 4. Zungenfrequenzrelais nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel (2i) das eine Lager der Kupplungswelle (i4) des Doppelzählwerk. (i6, 17) trägt.
  5. 5. Zungenfrequenzrelais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel (z1, Abb. 5 bis ;) durch Reibung (Reibfeder i8), durch eine Kippvorrichtung (Kippfeder ig) oder' durch Rasten in den Endlagen festgehalten ist.
  6. 6. Zungenfrequenzrelais nach Anspruch 5, bei dem die Zungen durch einen hufeisenförmigen Dauermagneten polarisiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetschenkel (23, 2-l). die Zungen (4,5) und der Steuerhebel (2'1) im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind.
DES80609D 1927-07-07 1927-07-07 Zungenfrequenzrelais, insbesondere zum Umsteuern der Doppelzaehlwerke von Elektrizitaetszaehlern Expired DE469701C (de)

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