DE469683C - Verfahren zum Anlassen von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen - Google Patents

Verfahren zum Anlassen von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen

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DE469683C
DE469683C DES80648D DES0080648D DE469683C DE 469683 C DE469683 C DE 469683C DE S80648 D DES80648 D DE S80648D DE S0080648 D DES0080648 D DE S0080648D DE 469683 C DE469683 C DE 469683C
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DE
Germany
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ring
starting
twisting machines
spinning
rings
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Expired
Application number
DES80648D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Wilhelm Stiel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE469683C publication Critical patent/DE469683C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H15/00Piecing arrangements ; Automatic end-finding, e.g. by suction and reverse package rotation; Devices for temporarily storing yarn during piecing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Verfahren zum Anlassen von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen Die Erfindung bringt eine neue Lösung für die bekannte Aufgabe, das Auftreten von Fadenbrüchen beim Anlassen von Ringspinn-und Ringzwirnmaschinen zu vermeiden. Zur Spannung der Fäden vor oder zugleich mit dem Anlassen zwischen Streckwerk und Spule wird nach der Erfindung so verfahren, daß die drehbar angeordneten Ringe vor oder zugleich mit dem Anlassen entgegen der Drehrichtung des Läufers gedreht werden. Durch diese Rückdrehung wird der schlaffe Faden angespannt, und etwa vorhandene Verschlingungen, die ihren Grund in der Fadendrehung haben, werden ausgeglichen. Dadurch wird eine ruckartige Beschleunigung des Läufers vermieden, weil der Läufer bereits beim Beginn der Spindeldrehung mit beschleunigt wird. Diese Beschleunigung geht um so leichter vor sich, als die Reibung der Ruhe, die größer ist als die Reibung der Bewegung, durch die Rückdrehung der Ringe bereits überwunden ist.
  • Es sind zwar bereits drehbare Ringe vorgeschlagen worden. Die Vorschriften zu ihrem Betrieb besagen jedoch nur, daß die Antriebsgeschwindigkeit der Ringe entsprechend dem Kötzeraufbau geregelt wird. Insbesondere sollten die Ringe nicht entgegen der Drehrichtung des Läufers gedreht werden, und vor allem war es nicht bekannt, die Ringe vor dem Anlaufen der Spindeln in Bewegung zu setzen.
  • Die drehbaren Ringe nach der Erfindung werden zweckmäßig nur kurzfristig beim Beginn des Anlaufens gedreht und nach dem Anlauf wieder stillgesetzt. Zur Erreichung des gedachten Zweckes genügt eine verhältnismäßig kleine Geschwindigkeit. Dadurch ist es möglich, auf die sonst notwendigen kostspieligen Lagerungen, wie Kugel- oder Rollenlager, zu verzichten; man kommt mit einfachen Gleitlagern aus.
  • Zweckmäßig wird für sämtliche Ringe einer Spinn- oder Zwirnmaschine ein gemeinsamer Antrieb vorgesehen, auch in dem Falle, wo die Spindeln einzeln angetrieben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Anlassen von Ringspinn- und-=Ringzwirnmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden vor oder zugleich mit dem Anlassen zwischen Streckwerk und Spule dadurch gespannt werden, daß die Ringe vor oder zugleich mit dem Anlassen entgegen der Drehrichtung des Läufers gedreht werden.
DES80648D 1927-07-14 1927-07-14 Verfahren zum Anlassen von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen Expired DE469683C (de)

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DE469683C true DE469683C (de) 1928-12-17

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