DE469238C - Eisenbahnhuelsenpuffer mit Ausgleichvorrichtung - Google Patents

Eisenbahnhuelsenpuffer mit Ausgleichvorrichtung

Info

Publication number
DE469238C
DE469238C DER70535D DER0070535D DE469238C DE 469238 C DE469238 C DE 469238C DE R70535 D DER70535 D DE R70535D DE R0070535 D DER0070535 D DE R0070535D DE 469238 C DE469238 C DE 469238C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
buffer
plunger
spring
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER70535D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIEDRICH RECKEL
Original Assignee
FRIEDRICH RECKEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRIEDRICH RECKEL filed Critical FRIEDRICH RECKEL
Priority to DER70535D priority Critical patent/DE469238C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE469238C publication Critical patent/DE469238C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G11/00Buffers
    • B61G11/02Buffers with metal springs
    • B61G11/04Buffers with metal springs with helical springs
    • B61G11/06Buffers with metal springs with helical springs arranged to damp each other by mutual friction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf solche Eisenbahnpuffer, die mit einer sogenannten Ausgleichvorrichtung und einer den Ausschub der Stößelhülse begrenzenden Vorrichtung versehen sind, um das Befahren von Gleiskrümmungen zu erleichtern. Die Erfindung
■■= besteht in einer am inneren Hülsenumfang vorgesehenen Anschlagvorrichtung, die mit einem auf der Ausgleichstange befestigten oder gehaltenen Teil zusammenwirkt. Weitere neue und wesentliche Merkmale des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Abb. ι ist ein Längsschnitt durch einen mit der einen Ausführungsform der Erfindung ausgestatteten Hülsenpuffer und
Abb. 2 ein Querschnitt nach Linie A-B der Abb. i.
Abb. 3 ist ein Längsschnitt durch einen mit der zweiten Ausführungsform ausgestatteten Hülsenpuffer.
Abb. 4 ist ein Querschnitt nach Linie C-D der Abb. 3.
Bei beiden Ausführungsformen sind die gleichen Teile mit gleichen Bezugszeichen· versehen.
' bezeichnet die Grundplatte, 2 die - auf dieser befestigte Pufferhülse und 3 den in der Pufferhülse 2 verschiebbar geführten Pufferstößel. 5 bezeichnet eine Pufferfeder und 4 den schwingbar gelagerten Hebel der an sich bekannten Ausgleichvorrichtung beider zusammengehörigen Puffer. Die Feder 5 ist zwischen zwei Tellern 6 und 7 eingespannt, von denen der Teller 6 gegen den Kopf des Ausgieichhebels 4 und der Teller 7 gegen einen auf einer Stange 8 befestigten Schelle 9 angedrückt wird. Für diese Stange können mit geringer Abänderung die Pufferstangen der bisherigen Stangenpuffer verwendet werden.
Als weitere Pufferfeder ist eine stärkere Kegelfeder 10 üblicher Art verwendet, welche zwischen der Grundplatte 1 und dem Bund 11 einer Einsatzhülse 12 eingespannt ist. Letztere dient zur Führung der durch sie hindurch geführten Stange 8, die sich an ihrem hinteren Ende mit einer Buchse 13 in einer am Querträger 14 befestigten Hülse 15 führt. Zwischen Hülse 12 und Schelle 9 ist eine Schraubenfeder 16 eingespannt, die das Zurückführen der Puffer in die Normalstellung nach dem Verstellen beim Befahren von Gleiskrümmungen bewirkt.
Die Stange 8 begrenzt die Ausschubbegrenzung des Pufferstößels 3. Um dies zu erreichen, sind in Öffnungen 18 des Pufferstößels Knaggen 17 eingesetzt, die durch die Pufferhülse 2 auf Sitzen der Öffnungen 18 festgehalten, also an einem Herausfallen gehindert werden. Diese Knaggen haben hakenartige Ansätze 19, die hinter den auf der Stange 8 sitzenden tellerförmigen Bund 20 fassen. Die gg Stange 8 liegt mit ihrem vorderen Ende 8' gegen die Stirnwand 21 des Pufferstößels fest an; die Stange 8 ist am Stößelende konisch
zugeschrägt, um wahlweise für gerade und gewölbte Stößelböden geeignet zu sein. Die Anordnung ist so getroffen, daß in der Normalstellung der Teile der freie Hub a des Stößels erheblich größer, im vorliegenden Fall doppelt so groß ist als der freie Abstand & des Flansches ii der Hülse 12 von dem Bund 20.
Die Arbeitsweise ist folgende: Bei der Einschubbewegung des Pufferstößels 3 wird zunächst mittels der Stange 8 und der auf ihr befestigten Schelle 9 die weiche Feder 5 zusammengepreßt. Nach Einschub der Stange 8 um das Maß b trifft der Bund 20 gegen die Hülse 12; es erfolgt dann bei der weiteren Einschubbewegung des Pufferstößels auch eine Zusammendrückung der härterem Pufferfeder io, wobei sich die Hülse 12 in der Führungsbuchse 22 der Bodenplatte 1 verschieben kann. Die Rückführung der Teile in die dargestellte Normalstellung erfolgt nach i^ufhebung der auf den Puffer wirkenden äußeren Kräfte durch die Federn 10 und 5, wobei der Ausschub des Pufferstößels durch die Zusammenwirkung der Knaggen 17 mit dem Teller 20 begrenzt wird. Beim unbelasteten Verstellen der Puffer beim Befahlen von Gleiskrümmungen geht der eine Pufferstößel in die Hülse hinein, der andere infolge, der Ausgleichhebelverbindung und dier Stange 8 um das gleiche Maß aus der Hülse heraus. Auch hier wird die Aus Schubbewegung durch Zusammenwirken der Knaggen 17 mit der Scheibe 20 und Stange 8 begrenzt. Die Rückstellung in die Normallage bewirkt hierbei die Feder 16.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 und 4 ist, um außer der Federwirkung noch einen Kraftverzehr zu erzielen, eine Reibung erzeugende Feder benutzt, z. B. eine aus geschlossenen Innen;- und Außenringen bestehende sogenannte Ringfeder. Eine solche arbeitsverzehrende Feder könnte in ähnlicher Weise angeordnet werden, wie für die Pufferfeder ι ο in Abb. 1 dargestellt ist. Im vorliegenden Fall wird die Ringfeder wiegen ihrer Länge in zwei! Sätzen 24 und 25 verwendet. Der eine Satz 24 ist zwischen der Stirnwand 21 bzw. dem Flansch 26' eines gleichzeitig zur Verankerung des \'orderen Endes der Stange 8 dienenden Einsatztopfes 26 und dem mit den Knaggen 17 der Stößelhülse zusammenwirkenden Teil 27 und der andere Satz 2 5 zwischen diesem Teil und einem auf der Pufferstange sitzenden tellerförmigen Teil 28 eingespannt. Der Teil 27 ist hierbei als ein von der Stange 8 unabhängiger zylindrischer Körper ausgebildet, der mit einem Flansch 27' für die Zusammenwirkung mit den Knaggen 17 und mit Sitzen 27" für die Ringfedersätze 24 und 25 ausgestattet ist. Der Teller 28 wird durch 'den Satz 25 mit einer konischen Durchbohrung gegen einen entsprechend konisch ausgebildeten Absatz 29 der Stange 8 gedruckt und ist in der Normalstellung in einem freien Ab-' stände b von der Bodenplatte 1 angeordnet, welcher erheblich kleiner, im vorliegenden Fall etwa halb so groß ist wie der freie Hub a der Stößelhülse. Die Arbeitsweise dieser Ausführungsform ist folgende:
Bei der Einschubbewegung der Stößelhülse wird vermittels der wegen ihrer größeren. Spannung als ein Ganzes wirkenden Ringfedern 24, 25, des Tellers 28 und der Stange 8 zunächst, wie bei der ersten Ausführungsform, nur die weiche Feder 5 zusammengedrückt. Übersteigt der Hub die Größe b, so trifft der Teller 28 gegen die Bodenplatte i, und es erfolgt nun bei der weiteren Einschubbewegung der Stößelhülse die Zusammendrückung der Ringfedern 24, 25, wobei gleichzeitig Reibung erzeugt wird; die auf die Ringfeder 24 und 25 ausgeübten kräftigen Stöße werden unmittelbar auf das Wagenuntergestell übergeleitet. Die Ausgleichhebel können daher leicht, der Endkraft der Feder 5 entsprechend, ausgeführt werden. Die Rückführung der Teile in die Normalstellung erfolgt durch die Federn 24, 25 und 5, wobei der Ausschub der Stößelhülse durch Anschlag der Knaggen 17 gegen den Flansch 27' des Zylinders 27 federnd begrenzt wird. Bei Befahren von Kurven gilt das vorher Gesagte.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    ι. Eisenbahnhülsenpuffer mit Ausgleichvorrichtung und mit einer den Ausschub der Stößelhülse begrenzenden Vorrichtung, gekennzeichnet durch eine am inneren Umfang der Hülse vorgesehene Anschlag- too vorrichtung (17), die mit einem auf der Ausgleichstange (8) befestigten (20) oder gehaltenen (27) Teil zusammenwirkt.
  2. 2. Hülsenpuffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagvorrichtung der Stößelhülse durch in Umfangsöffnungen derselben eingesetzte und nach innen vorstehende Knaggen (17) gebildet wird, die durch die Pufferhülse auf Sitzen der Öffnungen (18) festgehalten werden.
  3. 3'. Hülsenpuffer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Anschlagvorrichtung (17) der Stößelhülse zusammenwirkende Vorschubbegrenzungsteil durch die auf der Ausgleichstange (8) angeordnete Scheibe (20) gebildet wird, welche in bekannter Weise nach einem gewissen Einschubhub der Stößelhülse die Zusammendrückung der Pufferfeder bewirkt.
  4. 4. Hülsenpuffer nach Anspruch i, ins-
    besondere für Ring- und ähnliche Federn, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Anschlagvorrichtung Γ17) der Stößelhülse zusammenwirkende Vorschubbegrenzungsteil aus einem zylinderartigen Körper (27) besteht, welcher zwischen zwei Sätzen 124,25) der entsprechend unterteilten Pufferfeder eingespannt ist.
  5. 5. Hülsenpuffer nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Federsatz (24) zwischen dem Ringkörper (27) und dem Stößelboden (21) und der
    andere Federsatz 1^25; zwischen dem Ringkörper und einer Scheibe (28) eingespannt ist, die auf der Ausgleichstange (8) ver- *5 schiebbar gegen einen Anschlag (29) derselben gehalten wird, der in solchem Abstand von der Bodenplatte (1) angebracht ist, daß die Scheibe (28) nach einem gewissen Einschubhub der Stößelhülse gegen die Bodenplatte anschlägt und dadurch die Zusammendrückung der Pufferfeder (24, 25) bei der weiteren Einschubbewegung veranlaßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BEBMN. GEDRUCKT IN DKl'
DER70535D 1927-03-12 1927-03-12 Eisenbahnhuelsenpuffer mit Ausgleichvorrichtung Expired DE469238C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER70535D DE469238C (de) 1927-03-12 1927-03-12 Eisenbahnhuelsenpuffer mit Ausgleichvorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER70535D DE469238C (de) 1927-03-12 1927-03-12 Eisenbahnhuelsenpuffer mit Ausgleichvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE469238C true DE469238C (de) 1928-12-06

Family

ID=7413905

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER70535D Expired DE469238C (de) 1927-03-12 1927-03-12 Eisenbahnhuelsenpuffer mit Ausgleichvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE469238C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1803417A1 (de) Zuggestaenge fuer Eisenbahnwagen
DE469238C (de) Eisenbahnhuelsenpuffer mit Ausgleichvorrichtung
DE448999C (de) Eisenbahn-Huelsenpuffer
DE956460C (de) Zugmaschine mit Zapfwelle und Anhaengerantrieb
DE539185C (de) Eisenbahn-Huelsenpuffer
DE1605208A1 (de) Stossdaempfer insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE627470C (de) Zug- und Stossvorrichtung, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge
AT130698B (de) Einrichtung an Fahrzeugen zur Verhinderung eines Überbremsens.
DE462539C (de) Eisenbahn-Huelsenpuffer
DE607809C (de) Zug- und Stossvorrichtung, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge
EP0250927A2 (de) Bremsbetätigungseinheit mit Zylinder und Gestängesteller
DE3616166C2 (de)
DE414607C (de) Pufferbremse
DE1015331B (de) Scheibenbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE446505C (de) Huelsenpuffer mit Ringfeder
AT142959B (de) Zug- und Stoßvorrichtung, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge.
AT138789B (de) Federnde Zug- und Stoßvorrichtung, insbesondere für Fahrzeuge mit Mittelpufferkupplung.
DE2657836A1 (de) Vorrichtung zur federnden aufnahme von stosskraeften
DE1085725B (de) Reibungsstossdaempfer
DE615982C (de) Selbsttaetige Bremsnachstellvorrichtung
DE682594C (de) Zug- und Stossvorrichtung, insbesondere fuer Foerderwagen
DE537828C (de) Puffer, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE427341C (de) Eisenbahn-Huelsenpuffer
DE2127803A1 (de) Kopfstuck eines Fahrgestells fur Eisenbahnwagen
DE847756C (de) Zug- und Stossvorrichtung, insbesondere fuer Eisenbahnwagen mit Reibungs-Stossfang-Vorrichtung