DE469033C - Objektivverschluss fuer Lichtbildkammern - Google Patents
Objektivverschluss fuer LichtbildkammernInfo
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- DE469033C DE469033C DEZ15833D DEZ0015833D DE469033C DE 469033 C DE469033 C DE 469033C DE Z15833 D DEZ15833 D DE Z15833D DE Z0015833 D DEZ0015833 D DE Z0015833D DE 469033 C DE469033 C DE 469033C
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- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/08—Shutters
- G03B9/10—Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
- G03B9/18—More than two members
- G03B9/22—More than two members each moving in one direction to open and then in opposite direction to close, e.g. iris type
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Verschlüsse
für Lichtbildkammern, die am Ort des Kammerobjektivs angeordnet werden sollen und die eine Mehrzahl drehbarer, sich teilweise
überdeckender Verschlußkörper haben, deren einzelne Punkte sich in Ebenen bewegen,
die die Objektivachse schneiden. Die Erfindung besteht darin, daß man bei diesen
Verschlüssen die Verschlußkörper als Kugelschalen ausbildet und nicht, wie bisher, als
ebene Scheiben. Dadurch erreicht man einmal· eine große Steifigkeit der Verschlußkörper,
so daß man dieselben, wie stets erwünscht, besonders dünn ausbilden kann; außerdem erhält man dadurch eine sehr gedrungene
Bauart des Verschlusses. Die neuen Verschlüsse lassen infolgedessen bei kleinem
äußeren Durchmesser einen hohen Lichtwirkungsgrad erzielen, was insbesondere bei Ob-
ao jektiven mit großem Durchmesser, wie sie z. B. bei den Lichtbildkammern für Luftfahrzeuge
gebräuchlich sind, von Bedeutung ist.
Zur Erzielung eines möglichst kleinen Verschlußdurchmessers ist es dabei zweckmäßig,
die zum Antrieb der Verschlußkörper dienenden Teile so anzuordnen, daß sie sich einer
konzentrisch zu den die Verschlußkörper bildenden Kugelschalen verlaufenden Kugelfläche
anschmiegen.
In der Zeichnung ist ein der Erfindung entsprechender Verschluß beispielsweise dargestellt.
Abb. ι der Zeichnung gibt einen längs der Objektivachse geführten Schnitt
durch den Verschluß, Abb. 2 eine bei abgehobenem Gehäusedeckel in Richtung des in
Abb. ι eingezeichneten Pfeils gesehene Seitenansicht des Verschlusses, Abb. 3 eine Ansicht
einer der Kugelschalen und Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 in Abb. 1 wieder.
Der gezeichnete Verschluß enthält vier nach Abb. 3 ausgesparte Kugelschalen a, die in
einem kugelförmigen Gehäuse b mit Achsen c drehbar gelagert sind. Auf diesen Achsen
sind Triebräder d befestigt, die in eine Verzahnung e1 eines um das Gehäuse b drehbaren
Kegelrades e eingreifen. Das Kegelrad hat noch eine zweite Verzahnung e2, die mit
einem kugelförmig gewölbten Rad/ zusammenarbeitet, das um= eine in dem Gehäuse b
gelagerte Achse 0· drehbar ist. Auf dem Rad / sind zwei Klinkenräder f1 und /2 befestigt.
Durch zwei in diese Räder eingreifende Klinken h1 und h2 sind diese und damit auch
das Rad/ mit einem Federhaus/ gekuppelt, an dem die Klinken um eine Achse hs drehbar
befestigt sind. Das Federhaus ist ebenfalls um die Achse g drehbar, und in ihm ist eine
Spiralfeder i1 gelagert. Das eine Ende dieser Feder ist in dem Federhaus/ befestigt, während
das andre mit einem um die Achse g drehbaren Schneckenrad;2 fest verbunden ist.
Das Schneckenrad steht in Eingriff mit einer Schnecke/3, die in einem auf der Gehäusegrundplatte
b1 befestigten Böckchen / gelagert und mit einem Rändelknopf /* versehen ist.
Das Federhaus / trägt noch einen Handgriff V>,
zwei Nasen/6 und /7 und einen Anschlag/8,
der beim Drehen des Federhauses im Uhr-
Lagerex
469 OBB
zeigersinn gegen eine Platte/1, die an dem Böckchen/ befestigt ist, stößt. Zwischen dem
Schneckenrad i2 und dem Federhaus / befindet sich ein Stirnrad k, das mit dem Schnackenrad
i2 fest verbunden ist und mit einem Rad k1
in Eingriff steht. Das letztere ist an einem auf der Grundplatte b1 befestigten Böckchen k2
gelagert und steht seinerseits noch in Eingriff mit einem gezahnten Sektor Z, der um
ίο einen auf dem kugelförmigen Gehäuseteil &
befestigten Bolzen Z1 drehbar ist. Auf dem Bolzen ist ein Federhaus Z2 befestigt, in dem
eine Spiralfeder/3 angeordnet ist. Die Feder
ist mit ihrem einen Ende an der Nabe des Zahnsektors Z befestigt. Das andere Ende der
Feder ist frei und greift unter die Nase/7 des Federhauses /. Mit dem Gehäuse des Verschlusses
ist noch ein Stift m fest verbunden, der zur Auslösung der Klinke A1 dient. Außerdem
ist noch ein kugelförmiger Stutzen η vorgesehen,
der einen Teil des Kammierobjektivs aufnehmen soll, während der andere Teil des Objektivs am Gehäuse selbst befestigt werden
soll. Ferner ist noch eine ausrückbare Reibungsbremse für das Rad/ vorgesehen, deren
Bremsscheibe von dem Rad/1 gebildet wird. Als Bremsbacken dient der Kopf ο eines Stabes
o1, der in einer auf der Grundplatte b1
befestigten Hülse o2 geführt ist und unter
der Wirkung einer Feder o3 steht. Die Hülse o2
hat einen Schlitz ol, durch den ein an dem Stab o1 befestigter Stift o5 hindurchgreift. Der
Stift o5 greift hinter eine von Hand auslösbare, unter der Wirkung einer Feder ρ ste-3.5
hende Sperrklinke p1, die auf der Grundplatte b1 an einem Böckchen p2 gelagert ist.
Durch einen Deckel &2 sind sämtliche Antriebsteile des Verschlusses verdeckt.
Gehandhabt wird der Verschluß in folgender Weise: Durch Drehen des Federhauses
/ im Uhrzeigersinn wird der Verschluß aufgezogen. Dabei wird das Federhaus an
dem Handgriff/5 so weit gedreht, bis der Anschlag/8 gegen die Platte/1 stößt, wobei
die Klinke/?1 hinter die Nase/6 greift, so daß
das Federhaus am selbsttätigen Zurückdrehen gehindert ist. Beim Drehen des Federhauses
gleitet die Klinke h1 an dem Stift m entlang,
und zwar -zunächst mit einem konzentrisch zur Drehachse g des Federhauses verlaufenden
Teil, so daß zunächst an der Stellung der Klinke h1 nichts geändert wird. Infolgedessen
bleibt die Klinke in Eingriff mit dem Klinkenrad/1, und dieses Rad mit dem Rad/ sowie
das Kegelrad e, die Triebräder d und die Kugelschalen
α werden zugleich mit dem Federhaus rückwärts gedreht, und zwar ist die
Einrichtung so getroffen, daß die Kugelschalen α auf diese Weise um 6o° zurückgedreht
werden. Nach der diesem Winkel entspreclienden Drehung des Federhauses i
kommt die Klinke Ji1 mit einem über ihren konzentrisch zur Drehachse g verlaufenden
hervorstehenden Teil unter den Stift m zu liegen. Dadurch wird die Klinke aus dem
Rad/1 ausgehoben, und dieses Rad wie auch die Kugelschalen α behalten die erreichte
Stellung bei, während die Feder Z1 noch weiter gespannt wird. Das Auslösen des Verschlusses
erfolgt durch, einen Druck auf den gerauhten Teil der Klinke/71. Dadurch wird zunächst
der Stift o5 zurückbewegt, so daß der Bremsbacken ο das Rad/1 freigibt. Gleichzeitig.wird
die Nase /6 frei, und das Federhaus / schnellt
in seine Anfangsstellung zurück. Dabei dreht die Klinkeh2 das Klinkenrad/2 und damit
auch die Kugelschalen ß, und zwar· die Schalen um 4200, so daß diese wieder in die Stellung
zurückkehren, die sie vor dem Aufziehen des Verschlusses eingenommen haben. Bei dem
Durchschlagen der Schalen α um 4200 kommen einmal, und zwar gleichzeitig, sämtliche Aussparungen
der Schalen vor die Linsen des Objektivs zu liegen, wobei dann der Verschluß voll geöffnet ist. Das Öffnen beginnt
aber nicht gleich mit dem Zurückschnellen des Federhauses, sondern erst nachdem das
Federhaus und damit sämtliche zu bewegende Teile einen gewissen Weg zurückgelegt haben.
Dadurch läßt es sich erreichen, daß die Schalen α während der ganzen Öffnungsperiode
sich mit gleichmäßiger Geschwindigkeit be- ■ wegen und nicht erst während dieser Periode
beschleunigt werden müssen. Nach dem Ablauf der Öffnungsperiode schlägt die Nase/7
gegen das freie Ende der Spiralfeder/3, wodurch ein zu harter Stoß am Ende der Bewegung
der Kugelschalen verhindert werden soll. Um genügend große Wege der zu bewegenden
Massen sowohl für die anfängliche Beschleunigung für die eigentliche Öffnung
als auch für das allmähliche Stillsetzen der Massen zur Verfügung zu haben, ist der verhältnismäßig
große Drehwinkel der Kugelschalen von 4200 gewählt worden, was ein
Zurückholen der Kugelschalen um den 3600 übersteigenden Betrag bei Beginn des Aufziehens
des Verschlusses erforderlich macht. Die Änderung der Spannkraft der Antriebsfeder/1 und damit der Dauer der Öffnungs-
periode geschieht durch Drehen am Knopf/*. Dadurch wird zugleich auch die Spannkraft
der Feder/3 geändert, so daß der Größ.e der die Kugelschalen α antreibenden Kraft stets
auch die Größe der die Bewegung der Schalen am Schluß abbremsenden Kraft entspricht.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Objektivverschluß für Lichtbildkammern, der eine Mehrzahl drehbarer, sich teilweise überdeckender Verschlußkörper besitzt, deren einzelne Punkte sich inEbenen bewegen, die die Objektivachse schneiden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkörper als Kugelschalen ausgebildet sind.
- 2. Verschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsteile (z. B. f1, p, i, k, 1,1-) der Verschlußkörper (ß) sich an eine konzentrisch zu den Verschlußkörpern («) verlaufende Kugelfläche anschmiegen.
- 3. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Zurückdrehen der Verschlußkörper (ß) aus ihrer Anfangsstellung um einen gewissen Winkel ein Anlaufweg erzeugt wird, der die Erlangang der größten Geschwindigkeit bei der Öffnungstellung bewirkt.
- 4. Verschluß nach Anspruch 1, dessen Antrieb durch eine Feder bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufhalten der Bewegung nach dem Schließen des Verschlusses eine zweite Feder (/3) angebracht ist, und daß die Vorrichtung (i2, /3, /■*) zur Änderung der Spannung des Verschlusses mit der Vorrichtung (/, I1, Iß, I3) zum Aufhalten der Bewegung gekuppelt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ15833D DE469033C (de) | 1926-02-09 | 1926-02-09 | Objektivverschluss fuer Lichtbildkammern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ15833D DE469033C (de) | 1926-02-09 | 1926-02-09 | Objektivverschluss fuer Lichtbildkammern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE469033C true DE469033C (de) | 1929-07-04 |
Family
ID=7623889
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ15833D Expired DE469033C (de) | 1926-02-09 | 1926-02-09 | Objektivverschluss fuer Lichtbildkammern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE469033C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075937B (de) * | 1955-03-02 | 1960-02-18 | Dresden Feinmess | Spanneinrichtung fuer fotografische Objektivverschluesse |
-
1926
- 1926-02-09 DE DEZ15833D patent/DE469033C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075937B (de) * | 1955-03-02 | 1960-02-18 | Dresden Feinmess | Spanneinrichtung fuer fotografische Objektivverschluesse |
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