DE468746C - Reibungsstossdaempfer fuer Kraftwagen - Google Patents

Reibungsstossdaempfer fuer Kraftwagen

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DE468746C
DE468746C DE1927Z0016868 DEZ0016868D DE468746C DE 468746 C DE468746 C DE 468746C DE 1927Z0016868 DE1927Z0016868 DE 1927Z0016868 DE Z0016868 D DEZ0016868 D DE Z0016868D DE 468746 C DE468746 C DE 468746C
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brake shoes
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friction shock
motor vehicles
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DE1927Z0016868
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G13/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of vibration dampers
    • B60G13/02Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of vibration dampers having dampers dissipating energy, e.g. frictionally
    • B60G13/04Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of vibration dampers having dampers dissipating energy, e.g. frictionally mechanically, e.g. having frictionally-engaging springs as damping elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stoßdämpfer, welcher sowohl für Kraftwagen als auch, für andere Zwecke Verwendung finden kann.
Wenn der Stoßdämpfer für Kraftwagen verwendet werden soll, so wird er derart zwischen der Wagenachse und dem Rahmen befestigt, daß er die Entspannung der Wagenfedern bremst.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Stoßdämpfers angegeben, und zwar zeigt:
Abb. ι einen Längsschnitt der ersten Ausführungsform,
Abb. 2 einen Ouerschnitt nach der Linie A-B,
Abb. 3 einen Längsschnitt der zweiten Ausführungsform,
Abb. 4 einen Querschnitt nach der Linie ao C-D.
Abb. 5 zeigt die Befestigung an einem Kraftwagen.
Der Stoßdämpfer besteht aus einem Hohlzylinder i, dessen unteres Ende durch einen aufgeschraubten Deckel 2 geschlossen ist, welcher mit einem Gewindezapfen 3 zur Befestigung an der Wagenachse versehen ist. In diesem Zylinder sind die Bremsbacken 15 und 16 verschiebbar angeordnet und mit dem Endglied 4 verbunden, das nach Art einer Kolbenstange ausgebildet ist und durch eine Stopfbüchse S des Zylinders hindurchgeht. Es endet in einem Gewindezapfen 6, der zur Befestigung an dem Wagenrahmen dient.
Die Bohrung des Hohlzylinders ist kegelförmig gehalten, derart, daß sie sich nach oben hin, d. h. nach der Seite des Endgliedes zu, verengert. Das untere Ende: des Endgliedes 4 bildet einen Hohlkegel 7, in welchem die ebenfalls kegelförmigen Enden 8 und 9 zweier Hebel 10 und 11 derart eingreifen, daß sie nur mit ihren äußersten Enden gegen den Hohlkegel anliegen. Eine in dem Endglied 4 gelagerte Feder 12 dient dazu, durch Vermittlung eines Kolbens 13 mit Platte 14 die beiden Hebel nach unten zu drücken. Mit den beiden Hebeln 10 und 11 sind zwei halbzylindrische Bremsbacken 15, 16 unter Vermittlung von halbkreisförmigen Wulsten 17 an den Hebeln 10, 11 und Stiften 18 verbunden.
Die beiden Hebel 10, 11 können um einen verstellbaren Stützpunkt 19 schwingen, eine Feder 20 dient dazu, sie auseinanderzudrücken. Die beiden Bremsbacken werden somit durch die Federn 12 und 20 unter einem gewissen Druck gegen die Bohrung des kegeligen Zylinders gedrückt. Der letztere ist mit
Längsnuten 21 versehen, durch die das für die Schmierung notwendige Öl über und unter die Bremsbacken geführt wird.
Der Zylinder ist durch, eine Hülse 22 gegen das Eindringen von Staub geschützt. Die Arbeitsweise des Stoßdämpfers ist wie folgt:
Wird die Wagenfeder 23 durch einen Stoß gegen den Rahmen 24 gehoben, so wird gleichzeitig der Stoßdämpfer zusammengedrückt. Bei der darauf erfolgenden Entspannung der Wagenfeder werden die oberen Enden der beiden Hebel 10, n durch den Hohlkegel 7 zusammengedrückt, wodurch sie um den Stützpunkt 19 schwingen und die Bremsbacken gegen die Bohrung des Zylinders drücken. Die Bremsbacken, die sich vorher in der untersten Stellung befanden, wo sie, wie Abb. 2 zeigt, nur teilweise gegen die Wandung des Zylinders anliegen, legen sich infolge der kegeligen Bohrung nach und nach mit ihrem vollen Umfang gegen den Zylinder, wodurch die Bremswirkung erhöht wird. Der Wirkungsgrad des Stoßdämpfers kann durch Verstellen des Stützpunktes 19 reguliert werden.
Bei der in Abb. 3 und 4 dargestellten Abänderung ist die Reibung zwischen den Hebeln 8, 9 und dem Hohlkegel durch die An-Ordnung von Kugeln 25 vermindert. Der Stützpunkt 19, der als Bolzen ausgebildet und in einem Schieber 26 gelagert ist, verstellt sich außerdem selbsttätig, indem er durch den Führungsblock 27 und Zapfen 28 während der Bremswirkung etwas nach oben gedruckt wird, wodurch die Bremswirkung wiederum erhöht wird, weil der Hebelarm, d. h. die Entfernung zwischen den Wulsten 17 und dem Zapfen 19, verlängert wird; die Abb. 3 zeigt den Stoßdämpfer in dieser Stellung. Um den Wirkungsgrad des Stoßdämpfers abzuändern, kann der Stützpunkt 19 durch eine -Stellschraube 29 verstellt werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
  2. i. Reibungsstoßdämpfer für Kraftwagen mit Bremsbacken, die unter Zugwirkung der gegeneinander beweglichen Fahrzeugteile mit Verstärkung des Anpreßdruckes gegen einen Hohlzylinder gedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Bremsbacken (15, 16) und dem einen Endglied (4) Hebel (10, 11) eingeschaltet sind, deren obere Enden (8, 9) an Keilflächen (7) des Endgliedes (4) anliegen und deren Mitten um einen zwischen den Hebeln (10, 11) verstellbar angeordneten Stützpunkt (19) unter Federwirkung (12, 20) derart schwingbar gelagert sind, daß die oberen Enden (8, 9) zusammen- und die unteren, mit den Bremsbacken (15, 16) verbundenen Enden (17) auseinandergedrückt werden. 2. Reibungsstoßdämpfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung des Hohlzylinders (1) kegelförmig und ihr Querschnitt derart ausgebildet ist, daß die Bremsbacken (15, 16) beim Beginne der Bremsbewegung nur zum Teil an der Wandung, am Schlüsse aber bei allmählicher Zunahme vollständig anliegen.
  3. 3. Reibungsstoßdämpfer nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützpunkt (19) mittels eines an dem einen Hebel (11) angeordneten Führungsblocks (27) selbsttätig verstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1927Z0016868 1927-06-22 1927-06-23 Reibungsstossdaempfer fuer Kraftwagen Expired DE468746C (de)

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GB1663427A GB277591A (en) 1927-06-22 1927-06-22 Shock absorber

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DE468746C true DE468746C (de) 1928-11-17

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ID=10080844

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DE1927Z0016868 Expired DE468746C (de) 1927-06-22 1927-06-23 Reibungsstossdaempfer fuer Kraftwagen

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FR (2) FR619053A (de)
GB (1) GB277591A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2619198A (en) * 1947-11-22 1952-11-25 Freund Alois Wear compensating device for vehicle brakes

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GB277591A (en) 1927-09-22
FR32527E (fr) 1928-01-24
FR619053A (fr) 1927-03-25

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