DE467855C - Stossfreie Gleiskreuzung fuer Zweischienen-Haengebahnen - Google Patents

Stossfreie Gleiskreuzung fuer Zweischienen-Haengebahnen

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DE467855C
DE467855C DET34049D DET0034049D DE467855C DE 467855 C DE467855 C DE 467855C DE T34049 D DET34049 D DE T34049D DE T0034049 D DET0034049 D DE T0034049D DE 467855 C DE467855 C DE 467855C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/002Control or safety means for heart-points and crossings of aerial railways, funicular rack-railway

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

Die bei Zweischienen-Bahnen gebräuchlichen festen Gleiskreuzungen haben den großen Nachteil, daß der zwischen den beiden Schienen für das Laufwerksgehänge frei zu lassende Raum (Schlitz) durch die Laufrollen übersprungen werden muß. Hierbei entsteht je nach der Schwere der zu transportierenden Last ein mehr oder minder starker Stoß, welcher sehr ungünstig auf die Lauf-Werkskonstruktion (Kugellager) wirkt und unter Umständen - den Transport von empfindlichem Fördergut unmöglich macht. Durch die Wahl großer Laufrollen kann man diesen Stoß abschwächen, aber nicht beseitigen. Andererseits wird -durch die Verwendung großer Rollen die Laufbahn schwerer und teurer als die Förderlast dies erfordert. Die Erfindung löst die Aufgabe der stoßfreien Gleiskreuzung dadurch, daß um lotrechte Zapfen drehbare Zungen an sich bekannter Art vorgesehen werden, welche die ganze Spurweite zwischen den beiden Schienen eines Gleisstranges überbrücken. Solche Drehzungen sind bei Gleiskreuzungen für Straßenbahnen mit Rillenschienen an sich bekannt. Während sie hier j edoch nur die Rille überbrücken, bilden sie bei vorliegender Erfindung eine Überbrückung der ganzen Spurweite des Zweischienen-Hängebahngleises.
Bei den Gleiskreuzungen für Straßenbahnen mit Rillenschienen ist an jedem der vier Schnittpunkte eine solche Drehzunge* erforderlich. Im Gegensatz dazu sind für Zweischienen-Hängebahnen nach der Erfindung nur an zwei diagonal sich gegenüberstehenden Schnittpunkten der Gleiskreuzung Drehzungen angeordnet, die in an sich bekannter Weise durch Drehhebel und Kuppelstangen o. dgl. so miteinander verbunden sind, daß sie je nach ihrer Stellung einmal die beiden Lücken in den Schienen des einen Gleisstranges, das andere Mal die Lücken im anderen Gleisstrang überbrücken.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Beispiel dargestellt, wobei Abb. r die Ansicht und Abb. 2 den Grundriß zeigt.
An dem Träger α sind die Laufschienen b mittels der Tragkonsole c in bekannter Weise befestigt. In den beiden Eckverbindungen d werden die Zungen e und f beweglieh gelagert, derart, daß eine Drehung von etwa 900 ermöglicht wird. Kommt nun die Laufkatze g in der Pfeilrichtung (Abb. 2) angefahren, so wird die Zunge e durch die Laufkatze während der Fahrt um etwa 900 gedreht, wobei die zweite Zunge f gleichzeitig eine entgegengesetzte Bewegung macht. Die Drehung der Zungen e und f ist beim Auffahren der Laufrollen g auf die Zungen bereits vollendet und der Zwischenraum zwisehen den beiden Laufschienen b geschlossen für einen stoßfreien Übergang. Die gleichzeitige Bewegung der beiden Zungen erfolgt in der Weise, daß an den Drehzapfen der Zungen e und / die Hebel h befestigt werden, die beim Drehen die Hebel i mitnehmen. Die Hebel i sind auf den senkrechten Wellen k befestigt, an deren oberem Ende die Hebel Z festgekeilt sind. Diese beiden Hebel sind durch die Stange» miteinander verbunden, wodurch die gewünschte zwangläufige und gleichzeitige Bewegung der beiden Zungen entsteht. Die Verbindung der beiden Zungen kann natürlich auch in anderer Weise erfolgen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Stoßfreie Gleiskreuzung für Zweischienen-Hängebahnen, gekennzeichnet· durch um lotrechte Zapfen drehbare Zungen (<?, f) an sich bekannter Art, welche die ganze Spurweite zwischen den beiden Schienen (&) eines Gleisstranges überbrücken.
2. Gleiskreuzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur an zwei diagonal sich gegenüberstehenden Schnittpunkten der Gleiskreuzung Drehzungen (e, f) angeordnet sind, die in an sich bekannter Weise durch Drehhebel {h, i) und Kuppelstange (») o. dgl. so miteinander verbunden sind, daß sie je nach ihrer Stellung einmal die beiden Lücken in den Schienen (&) des einen Gleisstranges, das andere Mal die Lücken im anderen Gleisstrang überbrücken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET34049D Stossfreie Gleiskreuzung fuer Zweischienen-Haengebahnen Expired DE467855C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2478046A1 (fr) * 1980-03-14 1981-09-18 Friske Wolf Installation de manutention
DE3321563A1 (de) * 1983-06-15 1984-12-20 Ludwig 3500 Kassel Freitag Haengeschienenbahn zum transport von guetern, insbesondere zum transport von schlachttieren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2478046A1 (fr) * 1980-03-14 1981-09-18 Friske Wolf Installation de manutention
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