DE467014C - Spritzvorrichtung zur Herstellung von UEberzuegen durch Aufschleudern von geschmolzenen Stoffen - Google Patents

Spritzvorrichtung zur Herstellung von UEberzuegen durch Aufschleudern von geschmolzenen Stoffen

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DE467014C
DE467014C DEJ32123D DEJ0032123D DE467014C DE 467014 C DE467014 C DE 467014C DE J32123 D DEJ32123 D DE J32123D DE J0032123 D DEJ0032123 D DE J0032123D DE 467014 C DE467014 C DE 467014C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/16Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed
    • B05B7/20Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion
    • B05B7/208Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion the material to be sprayed being heated in a container

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verspritzen oder Zerstäuben von flüssigen, insbesondere geschmolzenen Stoffen, wobei auf den Flüssigkeitsspiegel im Behälter, in welchem sich das Schmelzmaterial befindet, ein Druck ausgeübt werden kann. Die Erfindung betrifft insbesondere die Art und Weise, wie die Druckgaszufuhr nach dem Behälter ermöglicht wird. Es wird ein Bügel oder Hebel, der hohl ist, und der zugleich als Verschlußhebel für den Fülldekkel des Behälters dient, benutzt. Die Wand dieses Hebels ist innerhalb der kreisförmigen Berührungsfläche mit dem Deckel durchbohrt, und der Deckel ist ebenfalls daselbst mit einer Durchbohrung versehen. Ferner wird das Innere des Hebels mit der Druckgaszufuhr verbunden.
Bessere Wirkungen werden insbesondere
ao durch völliges Fehlen von Schraubenverbindungen erreicht, was trotz der hohen Temperaturen eine leichte Lösbarkeit sichert.
Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist das=Ende des Verschlußbügels gabelförmig und greift um oder in einen am Behälter sich befindendeiij mit einem verstellbaren Anschlag versehenen Ansatz, während er an der anderen Seite des Deckels mittels einer Schelle oder einer anderen gegebenenfalls federnden Verbindung ebenfalls mit dem Behälter verbunden ist.
Der Hebel kann ferner als Handgriff gestaltet sein.
Auch kann der Deckel mit Ansätzen zur Führung des Bügels versehen sein, die oberhalb des Bügels mit Löchern zur Aufnahme eines Bolzens versehen sind, um den Deckel auch in geöffneter Stellung mit dem Hebel zu verbinden. Zwecks Verhinderung von Verstopfung der Deckelbohrung durch aufspritzendes Metall kann endlich an der Innenseite des Deckels eine Schutzplatte angeordnet sein.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
Der Behälter, welcher zur Aufnahme des Metalls dient, ist mit 1 bezeichnet.
Die Erhitzung des Behälters zum Erhitzen und Flüssighalten des geschmolzenen Metalls kann bei dieser Vorrichtung mittels einer Stichflamme geschehen, wofür die Brenner (nicht gezeichnet) an einem Ansatz 2 am Be-
hälter ι befestigt werden. Der Vorderteil des Behälters, mit dem die Flamme in Berührung ist und worin sich auch das Mundstück befindet, aus welchem das Material gespritzt wird, ist derart ausgebildet, daß die Hitze der Flamme soviel wie möglich ausgenutzt wird. Überdies wird die Flamme an der Wand des Behälters entlang geführt mittels einer Schutzkappe 3, welche zu gleicher Zeit zur Befestigung des Mundstücks dient, wie im nachfolgenden näher beschrieben. - Dieses Mundstück besteht nämlich aus einem einzelnen" Teil 4 mit einer zentralen Bohrung für das geschmolzene Metall, welcher Teil an einem Ende mit einer Abdichtungsfläche um diese Bohrung herum gegen eine entsprechende Fläche um die öffnung im Behälter 1 herum abgedichtet wird. An der anderen Seite ist der Mundstückteil 4 mit einem dünneren Teil versehen, um welchen ein ringförmiger Teil 5 paßt, der an dem dickeren Ende des Mundstückteiles 4 anliegt. Der ringförmige Teil 5 bildet den Zufuhrkanal der Druckluft zum Verspritzen bzw. Zerstäuben des aus der Mündung des Teiles 4 tretenden Stoffs. Dazu sind in der Wand des erstgenannten Teiles Löcher 6 angeordnet, welche sich in der Nähe dieser Mündung befinden, während der ringförmige Teil mit einem Rohr 7 für die Zufuhr der Druckluft verbunden ist. Endlich stützt der ringförmige Teil 5 die Kappe 3, welche mit Stangen 8 versehen ist, die am Ende mit Schraubengewinde versehen sind, und die jeder für sich zwischen gabelförmigen Ansätzen 9 an der Wand des Behälters 1 liegen. Mittels auf die Haltestangen 8 geschraubter Muttern 10 mit Unterlegscheiben 11, welche gegen die Ansätze 9 geschraubt werden, wird die Kappe 3 gegen den ringförmigen Teil 5 und dieser wieder gegen den Teil 4 und letzterer endlich gegen den Behälter gezogen, so daß alle Teile festgeklemmt sind.
Die Bohrung im Mundstück 4 hat an der 'Seite des Behälters Kegelform, in die das Ende eines Nadelventils 12 paßt, welches quer durch den Behälter gesteckt ist und durch eine mit einer Stopfbuchse versehene Öffnung in der hinteren Wandung bis außerhalb des Behälters hindurchreicht. Die Nadel ist mit einem Schraubengewinde versehen, welches in ein entsprechendes Gewinde in der Stopfbüchse eingreift. Das außerhalb des Behälters sich befindende Ende der Nadel ist viereckig, so daß die Nadel mit Hilfe eines Schlüssels zur Regelung der Materialzufuhr leicht gedreht werden kann. Die Nadel kann auch durch einfache Verschiebung in der Längsrichtung eingestellt werden. Zum Betriebe der Vorrichtung wird in den Behälter Luft oder Gas unter Druck gebracht, wozu vorzugsweise ein gleiches Gas benutzt wird wie das, welches auch die Verspritzung oder Zerstäubung bewirkt. Dazu kann an die Zufuhrleitung 7 hinter dem Hahn 14, welcher die Zufuhr nach dem Mundstück regelt, bei 15 eine Abzweigleitung angeschlossen werden, die mittels der nachfolgend beschriebenen Bauart nach dem Innern des Behälters führt.
Der Fülldeckel 16.des Behälters 1 wird durch den Druck des Hebels 17 festgehalten, dessen gabelförmiges Ende-unter eine Mutter 18 greift, welche auf einem Ansatz 19 am Behälter aufgeschraubt ist, und die auf dem auf der rechten Seite des Deckels 16 sich befindenden Teil mittels einer Feder 20 mit dem Hals der Öffnung für die Nadel 12 verbunden ist.
Der Hebel ist an der Stelle, wo derselbe mit dem Deckel 16 in Berührung ist, mit einer Verdickung 21 versehen, welche die Öffnung einer Bohrung 22 im Deckel an einer Stelle, wo . derselbe mit einer Erhöhung 23 versehen ist, abschließt. Der Hebel 17 ist hohl und an der Stelle der Verdickung 21 durchbohrt, so daß das Innere des Behälters mit demjenigen des Bügels in Verbindung steht. Nun wird der Anschlagstutzen 24 mit der bei 1S mit der Leitung 7 gekuppelten Zuleitung verbunden, so . daß das Druckgas durch diese Zweigleitung, den hohlen Bügel und die Bohrung 22 im Deckel 16 in den Behälter eintreten kann. In der Zweigleitung kann sich ein Regelhahn befinden, während auf der Zeichnung in der Hauptzufuhrleitung auch ein Hahn 25 angeordnet ist. Die Erhöhung 23 des Deckels ist gabelförmig zur Aufnahme des Hebels 17. Durch in den Gabelenden angeordnete Löcher ist der Hebel mittels eines Stiftes 26 gesichert.
Der Bügel ist außerdem zur Handhabung der Vorrichtung mit einem Handgriff 28 versehen.
Ferner ist unten gegen den Deckel 16 eine Schutzplatte 27 angeordnet, wodurch in wirksamer Weise der Übelstand beseitigt ist, daß durch das Aufspritzen die Einlaßöffnung vom Material verstopft wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Verspritzen von flüssigen, insbesondere geschmolzenen Stoffen, wobei auf den Flüssigkeitsspiegel im Behälter, in welchem sich das Schmelzmaterial befindet, ein Druck ausgeübt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Fülldeckel des Behälters durch einen hohlen Bügel verschlossen wird, daß Bügel und Deckel in der Berührungsfläche beider mit einer beide Hohlräume verbindenden Bohrung versehen ist, und daß das Innere des Hebels mit der Zuführungs-
    leitung des Druckgases in Verbindung ι und auf der anderen Seite fest oder
    steht. j federnd mit dem Behälter verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung·nach Anspruch i, dadurch |
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, da-
    gekennzeichnet, daß, der Bügel mit der einen i durch gekennzeichnet, daß der Hebel zu-
    Seite an einem mit einem verstellbaren ι gleich als Handgriff für die Vorrichtung
    Anschlag versehenen Ansatz am Behälter ausgestaltet ist.
    Hierzu 1 Blatt ^Zeichnungen
    6ERLtN. ÖEDRL'CKT IN DER REICHSDRUCKEREt
DEJ32123D 1926-09-03 1927-09-04 Spritzvorrichtung zur Herstellung von UEberzuegen durch Aufschleudern von geschmolzenen Stoffen Expired DE467014C (de)

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NL467014X 1926-09-03

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ID=19786433

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DEJ32123D Expired DE467014C (de) 1926-09-03 1927-09-04 Spritzvorrichtung zur Herstellung von UEberzuegen durch Aufschleudern von geschmolzenen Stoffen

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