DE896734C - Regelvorrichtung zum Regeln des Zuflusses von zu verspruehender Fluessigkeit bei Spruehapparaten - Google Patents

Regelvorrichtung zum Regeln des Zuflusses von zu verspruehender Fluessigkeit bei Spruehapparaten

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DE896734C
DE896734C DEA14520A DEA0014520A DE896734C DE 896734 C DE896734 C DE 896734C DE A14520 A DEA14520 A DE A14520A DE A0014520 A DEA0014520 A DE A0014520A DE 896734 C DE896734 C DE 896734C
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DEA14520A
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Ernest William James Allman
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ALLMAN PATENTS Ltd
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M7/00Special adaptations or arrangements of liquid-spraying apparatus for purposes covered by this subclass
    • A01M7/0089Regulating or controlling systems

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 16. NOVEMBER 1953
A 14520 III 143 k
Die Erfindung betrifft Sprühregelmittel für Sprühapparate, insbesondere für Apparate für landwirtschaftliche, gartenwirtschaftliche oder ähnliche Zwecke, die von einem Traktor getragen oder gezogen werden und Sprühröhren oder Sprühröhrenteile besitzen, denen wahlweise flüssige Pflanzenvernichtungsmittel, Insektenvertilgungsmittel, wachstumsfördernde Mittel od. dgl. zugeführt werden und durch welche diese Mittel durch öffnungen, Düsen od. dgl. Vorrichtungen versprüht werden, die an den Röhren oder in ihnen oder ihren Teilen angeordnet sind.
Gegenstand der Erfindung ist die Schaffung eines derartigen Sprühapparates mit einer Steuervorrichtung, durch welche der Druck der zu versprühenden. Flüssigkeit über den ganzen Wirkungsbereich der Speisepumpe geregelt werden kann und die es ermöglicht, mittels eines oder mehrerer Rohre oder Rohrabteilungen je nach Einstellung durch den Bedienenden zu sprühen.
Die Vorrichtung ergibt eine Bauart, die leicht, beispielsweise mittels einer Klammer, am Traktor oder Fahrzeug angebracht werden kann, welche den Sprühapparat tragen oder ziehen, oder aber an dem dem Sprühapparat zugeordneten Flüssigkeitsbehälter, und zwar derart, daß die Vorrichtung sich vollständig im Sicht- und Betätigungsbereich des Bedienenden befindet.
Gemäß der Erfindung besitzt die Regelvorrichtung für die Zuführung der zu versprühenden Flüssigkeit zu einem oder mehreren Sprührohrabteilungen ein Gehäuse, das mit einem Hauptkontrollhahn, einem Sprührohrwählhahn und einem Rückflußrohr versehen ist. Die beiden Hähne
besitzen Durchlässe, die nach entsprechender Drehung des Hahnes· in Verbindung mit Durchlässen des Gehäuses gebracht werden können, derart, daß eine durch 'den Haupthahn bemeßbare Flüssigkeitsmenge mittels des Wählhahnes einer oder mehreren Sprührohrabteilungen zugeführt werden kann oder aber die Flüssigkeitszuführung1 zu dem Wählhahn unterbrochen werden kann; im letzteren Fall können die Sprührohrabteilungen mit dem ίο Rückflußrohr verbunden werden, um die Sprühabteilungen abzusaugen und infolgedessen ein Tropfen zu verhindern.
Eine durch den Haupthahn gesteuerte Nebenleitung ist vorgesehen, um die Flüssigkeit einer Rückflußleitung zuzuführen, die zu dem Rückflußrohr führt, wenn der Flüssigkeitszufiuß zu dem - Wählhahn mittels des Haupthahnes abgestellt ist. Diese Rückflußleitung ist auch mittels eines Hilf sventils mit der Speiseleitung der Pumpe verbunden. Das Hilfsventil kann derart geregelt werden, daß im Betrieb jede Flüssigkeitsmenge zum Rückflußrohr zurückgeführt werden kann oder, falls der Zufluß zum Wählhahn unterbrochen ist, mittels des Haupthahnes unzulässige Drucksteigerung durch die Pumpe in der Pumpenspeiseleitung· infolge der Öffnung des Hilfsventils verhütet wird und sämtliche zugeführte Flüssigkeit über die Rückflußleitung der Düse des Rückflußrohres zugeführt wird. Das Rückflußrohr ist vorteilhaft als Venturirohr ausgebildet, und die Rückflußleitung ist mit einer Düse versehen, die mit dem Einlaßende des Venturirohres zusammenwirkt, so daß eine Saugwirkung erzeugt wird, die benutzt wird, die Sprührohrabteilungen .abzusaugen wenn der Haupthahn derart eingestellt ist, daß die Flüssigkeitszufuhr zum Wählhahn abgeschlossen ist und der Haupthahn mittels eines Durchlasses des Gehäuses mit dem Einlaßende des Venturirohres verbunden ist.
Ein Druckmesser kann mit dem den- Haupthahn und den Wählhahn verbindenden Gehäuse verbunden werden. Jeder Hahn ist mit einem Handgriff oder Drehknopf versehen. Der Haupthahn kann mit einer Voreinstellvorrichtung versehen werden, d. h. mit einstellbaren Mitteln zur Begrenzung oder Bemessung 'der Öffnungsweite des Hahnes. In der Zeichnungen sind
Fig. i, 2 und 3 eine Seitenansicht, eine Draufsicht und eine Stirnansicht einer Ausführungsform der Steuervorrichtung,
Fig. 4 und 5 Querschnitte des Haupthahnes und des Wählhahnes in Wirkungsstellung bzw. in wirkungsloser Stellung; ■
Fig. 6 und 7 sind schematische Querschnitte des Wählhahnes bei -seiner Einstellung zur wahlweisen Belieferung nur eines Sprührohres;
Fig. 8 und 9 sind Seitenansichten des Haupthahnes und des Wählhahnes;
Fig. 10 ist eine sehaubildliche Darstellung der Regelvorrichtung der Sprührohrabteilungen und einesi Behälters für die zu versprühende Flüssigkeit, angebracht an einem Traktor.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 ist die Steuervorrichtung mit einem Gehäuse 1 versehen, das einen Haupthahn 2 besitzt, einen Wählhahn 3, ein Einlaßrohr 4 für die zu versprühende Flüssigkeit und ein Rückleitungsrohr 5.
Es sei angenommen, daß zu versprühende Flüssigkeit aus einem geeigneten Vorratsbehälter 17 durch ein Pumpenspeiserohr 43 zu einer in Fig. 1 nicht dargestellten Pumpe geführt wird, die die Flüssigkeit vorteilhaft durch einen Filter 6 zum Einlaßrohr 4 drückt. Unter Kontrolle der Hähne 2 und 3, wie später näher beschrieben wird, wird die Flüssigkeit gleichzeitig zu zwei Rohren 7 und 8 geführt und sodann zu zwei Sprührohrabteilungen der Sprühvorrichtung. Überflüssige Flüssigkeit wird durch das Rückflußrohr 5 dem Flüssigkeitsbehälter wieder zugeleitet. Statt dessen kann durch entsprechende Einstellung der Hähne 2 und 3 zu versprühende Flüssigkeit wahlweise nur einer der Sprührohraibteilungen mittels der Rohre 7 und 8 zugeführt werden.
Ferner kann durch geeignete Einstellung der Hähne 2 und 3 der Flüssigkeitszustrom zu beiden Rohren 7 und 8 "unterbrochen werden, und .diese Rohre können mit dem Rückflußrohr 5 verbunden werden, so daß die Sprührohrabteilungen abgesaugt werden, wenn die Sprühvorrichtung außer Tätigkeit ist, um so das Heraustropfen der Flüssigkeit aus den Sprühabteilungen zu verhüten.
Die Hähne 2- und 3 werden mittels der Handgriffe 9 und 10 betätigt.
Um die Öffnungsweite des Haupthahnes 2 voreinstellen oder durch den· Bedienenden vorausbestimmen zu können, besitzt der Hahn 2 einen Nocken 11, der in der Offenstellung des Hahnes mit einer Anschlagschraube 12 am Gehäuse 1 zusammenwirkt. Die Anschlagschraiube 12 kann mittels eines gekordelten Kopfes 13 eingestellt und sodann mittels einer gekordelten Sicherungsmutter 14 festgestellt werden.
Gemäß Fig. 1 und 21 ist die Regelvorrichtung mit einer geschlitzten Klammer 15 versehen, mittels deren sie am Rand eines VOrratsbehälters 17, der in Fig. ι in gestrichelten Linien dargestellt ist, festgeklemmt werden kann. Der Behälter 17 kann ein solcher sein, in welchem die Flüssigkeit durch den Verteiler abgegeben wird. Selbstverständlich kann die Regelvorrichtung auch mit irgendeiner anderen Form einer Klammer oder Befestigungsvorrichtung ■versehen sein, die es möglich macht, ihn an einer anderem Behälterform oder an dem Traktor zu befestigen, der die Sprühvorrichtung trägt oder zieht.
Nachfolgend werden die inneren Einzelheiten der Kontrollvorrichtung gemäß Fig. 4 und 5 beschrieben : Die zu versprühende Flüssigkeit fließt von der Pumpe und dem Einlaßrohr 4 zu einem Durchlaß 18, der mit einer öffnung 19 versehen ist, welche zum Haupthahn 2 führt. Dieser hat zwei voneinander unabhängige Aussparungen 20, 21 am Umfang, 'die auch in Fig. 8 gezeigt sind.
" Ein Durchlaß 22 verbindet den Haupthahn 2 mit dem Wählhahn 3, der drei miteinander verbundene radiale Durchlässe 23, 24 und 25 besitzt, die auch in Fig. 9 dargestellt sind.
Zwei Durchlässe 26 und 27 stehen mit dem Wählhahn 3 und mit den Rohren 7 und 8 in Verbindung, welche zu der rechten und linken Sprührohrabteilung führt.
Ein Durchlaß 218 steht mit einem Druckmesser 29, der auf dem Gehäuse .angeordnet ist, wie in Fig. ι bis 3 gezeigt wurde, in Verbindung zwecks Anzeigens des Druckes der zu versprühenden Flüssigkeit.
Dasi Rückflußrohr 3 ist an jedem Ende 30 und 31 trichterförmig erweitert, so daß es als 'Venturirohr wirkt. Eine Düse 32·, welche dem Einlaßende 30 Flüssigkeit zuleitet, ist durch eine Rückflußleitung 33 mit der Zuflußleitung 18 verbunden. Die Verbindung zwischen den Durchlässen 33 und 18 steht unter Kontrolle eines Hilfsventils 34, das unter Wirkung einer Schraubenfeder 35 steht. Diese kann mittels einer Gewindebuchse 36 eingestellt werden, welche mit einem außen sechskantigen Kopf oder Kappe 37 versehen ist, so daß der Druck, bei welchem das Ventil 34 öffnet, eingestellt werden kann.
Eine Nebenleitung 38 führt vom Haupthahn 2 zum Rückflußdurchlaß 33. Ein Durchlaß 39 führt vom Haupthahn 2 zum Einlaßende 30 des Rückflußrohres 5.
Wenn im Betrieb zu versprühende Flüssigkeit gleichzeitig zwei Sprührohrabteilungen der Sprühvorrichtung zugeführt werden soll, wird der Handgriff 10 des Wählhahnes 3 derart eingestellt, daß der Hahn 3 in die in Fig. 4 gezeigte Stellung kommt. Der Handgriff 9 des Haupthahnes 2 wird derart eingestellt, daß der Hahn in die in Fig. 4 gezeigte Stellung kommt. Das Ausmaß dieser Einstellung wird durch Anschlagen des Nockens 11 (OFig. 1) an der Anschlagschraube 12 bestimmt, die bereits voreingestellt wurde.
Sodann wird die Pumpe in Bewegung gesetzt, so daß zu versprühende Flüssigkeit durch das Rohr 43 aus dem Behälter 17 abgezogen wird und durch den Filter 6 und das Rohr 4 zur Einlaßöffnung 18, durch die Öffnung 19, Durchlaß 20 des Haupthahnes, Durchlaßt 22, Durchlässe 23, 24 und 25 des Wählhahnes 3 und Durchlässe 26 und 27 zu den Rohren 7 und 8 geführt wird, welch letztere zu den beiden Sprührohrabteilungen führen.
Überschüssige Sprühflüssigkeit im Einlaßdurchlaß 18 öffnet das Hilfsventil 34 und fließt zur Rückflußleitung 33, sodann durch die Düse 32 in das Einlaßende 30 des Rückflußrohres 5, aus dem es durch einen Krümmer 42 in den Behälter 17 fließt. Wenn nur ein Sprührohr mit Flüssigkeit gespeist werden soll, wird der Handgriff 10 des Wählhahnes 3 in die geeignete Lage bewegt, um so den Hahn 3 in die erwünschte Stellung gemäß Fig. 6 oder 7 zu bringen, je nachdem die Flüssigkeit dem Rohr 7 oder 8 zugeführt werden soll. In der in Fig. 6 gezeichneten Lage fließt die Flüssigkeit durch die Öffnungen 25 und 23 zum Durchlaß 26, mit welchem das Rohr 7 verbunden ist. Der Durchlaß 27 ist durch dem Hahn 3 abgeschlossen.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Lage fließt die Flüssigkeit durch Öffnungen 24 und 23 zum Durchlaß 27, mit welchem das Rohr 8 verbunden ist. Der Durchlaß 26 ist durch den Hahn 3 abgeschlossen.
Wenn die Sprühwirkung unterbrochen werden soll, wird mittels des Handgriffs 9 der Haupthahn 2 in die in Fig. 5 dargestellte Lage gedreht und der Wählhahn 3 mittels des Handgriffs 10 in die in Fig. 5 dargestellte Lage, vorausgesetzt, daß er sich nicht bereits in dieser Lage befand, zwecks gleichzeitigen Versprühens mittels beider Sprührohrabteilungen.
Die Flüssigkeit fließt sodann vom Einlaßdurchlaß 18 durch die öffnung 19 zur öffnung 20 des Haupthahnes 2 und den Nebendurchkü 38 in den Rückflußdurchlaß 33 zur Düse 32.
Infolge der Wirkung der Düse 32 in dem trichterförmig erweiterten Ende 30 des Rückflußrohres 5 erzeugt die Flüssigkeit in diesem Ende 30 eine Saugwirkung, die das Absaugen etwa in den Sprührohrabteilungen befindlicher Flüssigkeit über die Rohre 7 und 8 bewirkt und über die Durchlässe 26 und 27, Öffnungen 24, 25 und 23 des Wählhahnes, Durchlaß 22, Öffnung 22 des Haupthahnes 2 und Durchlaß 39 zu dem trichterförmig erweiterten Ende 30. Dadurch wird jedes Abtropfen von Flüssigkeit von den Sprührohraibteilungen vermieden und selbsttätig ein Freihalten der Sprühdüsen bewirkt.
Der Rückfluß der Sprühflüssigkeit durch das Rückleitungsrohr 5 zum Vorratsbehälter kann zur Durcharbeitung der Sprühflüssigkeit im Behälter ausgenutzt werden, da der Krümmer 42, durch welchen das Pumpensaugrohr 43 hindurchgeführt ist, mit einem Rohr 44, das konzentrisch zur Pumpensaugleitung 43 liegt, verbunden werden kann, wobei das Rohr 44 sich bis nahe zum Boden des Behälters 17 erstreckt und am unteren Ende mit Lochungen versehen ist, während das Ende des Rohres 44 selbst geschlossen ist.
Durch Voreinstellung der Anschlagschraube 12 und Einstellung der Feder 35 des Hilfsventils mittels des Kopfes oder der Kappe 37 ist es möglich, den Druck der den Sprührohrabteilungen zugeleiteten Flüssigkeit einzustellen oder zu ändern und so die erforderliche Sprühwirkung zu erzielen.
Der Haupthahn 2 und der Wählhahn 3 sind mit Dichtungsringen 40 (Fig. 8 und 9) versehen, die in Rillen 41 angeordnet sind. Die Dichtungsringe 40 sind vorteilhaft elastisch und z. B. aus synthetischem Gummi hergestellt.
Ein Dichtungsring 40 ist an jeder Seite der öffnungen jedes Hahnes angebracht, um so nach beiden Seiten hin Undichtigkeiten entlang dem Hahn zu vermeiden.
Fig. 10 zeigt die an einem Traktor 45 angebrachte Regelvorrichtung 1 zusammen mit Sprührohrabteilungen 46, Behälter 17 und Pumpe 47.
Der Behälter 17 und die Sprührohrabteilungen 46 sind am Traktor mittels Lenker 48 angebracht, die mittels Stäben 49 an vorhandenen hydraulischen Hebeln 50 des Traktors aufgehängt sind, so daß der Behälter 17 zusammen mit den Sprührohrabteilungen 46 als Einheit gehoben und gesenkt werden kann, je nachdem es erforderlich ist.
Die Spruhrohrabteirungen 46 sind mit ihren inneren Enden angelenkt und können an einer aufrechten Führung 51 gehoben und gesenkt und in eingestellter Lage gehalten werden durch Bolzen, die in Bohrungen 52 der Führung 51 eingeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Regelvorrichtung zum Regeln des Zuflusses von zu versprühender Flüssigkeit zu einem oder mehreren Sprührohren oder .Sprührohrabteilun- - gen von Sprühapparaten für landwirtschaftliche, gartenwirtschaftliche oder sonstige Zwecke, z. B. zum Versprühen von Insektenvertilgungsmitteln oder zum Vernebeln von Minen, bei welcher die zu versprühende Flüssigkeit ,aus einem Vorratsbehälter zu einem oder mehreren Sprührohren oder Sprührohrabteilungen gepumpt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gehäuse (1) durch ao ein Verbindungsrohr {4) mit dem Pumpenspeiserohr verbunden und mit einem Rückfluß rohr (5), das zu dem Vorratsbehälter führt, und Rohrverbindungen >(7, 8) zu den Sprührohrabteilungen versehen ist, außerdem mit zwei Hähnen, z. B. einem Haupthahn (2) und einem Wählhahn'%), zum Auswählen der Sprührohrabteilungen, versehen ist, wobei die beiden Hähne. Aussparungen besitzen, die nach wahlweiser Einstellung der Hähne mit Durchlässen im Gehäuse zusamtnenwirken, derart, daß ein veränderlicher Zufluß von zu versprühender Flüssigkeit durch : den Wählhahn (3) zu einer oder mehreren Sprührohrabteilungen geführt oder statt dessen der Flüssigkeitszufluß zum Wählhahn (3) unterbrochen werden kann und die Sprührohrabteilungen mit dem Rüokflußrohr (3) zum Absaugen der Flüssigkeitsalbteilungen und damit zur Verhinderung des Tropfens verbunden werden können.
    . 2. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Nebenleitung (38) in dem Gehäuse, die mittels des Haupthahnes (2) derart gesteuert wird, daß beim Absperren der Flüssigkeit vom Wählhahn (|3) mittels des Haupthjahnes (2) die Flüssigkeit durch diesen zur Nebenleitung (38) und so durch einen Durchlaß (33) zum Rückflußrohr (5) geführt wird.
    3. Regelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch ein- selbsttätiges, vorzugsweise einstellbares Hilfsventil (34) vor dem Haupthahn (2), das gestattet, daß entweder überschüssige Flüssigkeit oder sämtliche von der Pumpe geförderte Flüssigkeit zum Durchlaß (33) und von dort zum Rückflußrohr (5) gelangt, wenn der Drück des Flüssigkeitszuflusses infolge teilweisen oder vollständigen Abschlusses des Haupthahnes (2) eine bestimmte Grenze überschreitet.
    4. Regelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rück- flußrohr (5), vorzugsweise von Venturiform, an seinem Einlaßende eine trichterförmig erweiterte Mündung (30) sowie eine Düse (32) zwecks Einleitung der überschüssigen Flüssigkeit in das Einladende besitzt und das Einlaßende (30) durch einen Durchlaß (39) mit dem Haupthahn φ1) verbunden ist, wodurch beim Drehen des Haupthahnes in die den Flüssigkeitszustrom zum Wählhahn abschließende Stellung der Durchlaß (39) mit dem Wählhahn (3) verbunden wird, so daß die im Einlaßende (30) entstehende Saugwirkung zum Absaugen der in den Sprührohrabteilungen verbliebenen Flüssigkeit und damit zum Verhindern des Tropfens dient.
    5. Regelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen Nocken (11) an der Spindel des· Haupthahnes (2) und einen einstellbaren Anschlag (12), der mit dem Nocken (Ji 1) zusammenwirkt, wodurch das Ausmaß des maximalen Öffnens des Haupthahnes (2) mittels seines Handgriffs'(9) ander- oder einstellbar ist.
    6. Regelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Druckmesser mit dem zwischen dem Haupthahn (2) und dem Wählhahn (3) befindlichen Durchlaß verbunden ist zum Anzeigen des Druckes der zum Wählhahn (3) geförderten Flüssigkeit und damit des Druckes der zu den Sprührohrabteilungen geförderten' Flüssigkeit.
    7. Regelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine geschlitzte Klammer (15), mittels deren die Vorrichtung an dem Rand (i6) des Vorratsbehälters (17) festgeklemmt wird.
    8. Regelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelvorrichtung an einem Traktor zusammen mit Sprührohrabteilungen (46), einer Pumpe (47) und einem oder mehreren Vorratsbehältern (17) für die zu versprühende Flüssigkeit angebaut ist. ■
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    5543 11.53
DEA14520A 1951-11-17 1951-11-17 Regelvorrichtung zum Regeln des Zuflusses von zu verspruehender Fluessigkeit bei Spruehapparaten Expired DE896734C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1296454B (de) * 1967-05-29 1969-05-29 Bodenbearbeitungsgeraete Veb Steuerarmatur zur Dosierung der Bruehe bei Schaedlingsbekaempfungs-geraeten
DE102005049735A1 (de) * 2005-10-14 2007-11-22 Sar Elektronic Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen einer fließfähigen oder pastösen Masse

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EP1775029A3 (de) * 2005-10-14 2008-08-13 SAR Elektronic GmbH Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen einer fliessfähigen oder pastösen Masse

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