DE651017C - Regelbare Spritzvorrichtung - Google Patents
Regelbare SpritzvorrichtungInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B7/00—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
- B05B7/02—Spray pistols; Apparatus for discharge
- B05B7/12—Spray pistols; Apparatus for discharge designed to control volume of flow, e.g. with adjustable passages
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C23/00—Distributing devices specially adapted for liquid manure or other fertilising liquid, including ammonia, e.g. transport tanks or sprinkling wagons
- A01C23/04—Distributing under pressure; Distributing mud; Adaptation of watering systems for fertilising-liquids
- A01C23/042—Adding fertiliser to watering systems
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Spritzvorrichtung,
mit welcher unter Ausnutzung" einer Wasserströmung entweder Jauche oder flüssiger künstlicher Dünger oder beide zusammen
durch Einschaltung von mit der Außenluft in Verbindung stehenden Leitungen verspritzt werden können.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in drei Abbildungen dargestellt; es
zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht,
Abb. 2 einen Längsschnitt durch die Düsenanordnung,
Abb. 2 einen Längsschnitt durch die Düsenanordnung,
Abb. 3 eine Vorderansicht in Richtung des Pfeils (Abb. 2).
Die zu einer Wasserleitung führende Röhre 1 ist mittels einer Verschraubung 2 angeschlossen.
Mit 3 ist eine Stellmutter bezeichnet, mittels der. die Befestigungsstelle 4 eines
Bowdenzuges 5 zu einer Verteilerklappe 6 festgehalten wird. Die letztere ist in bekannter
Weise in einer Gabel 7 kippbar gelagert. In die Hauptleitung 1 ist ein Abstellhahn 8 eingesetzt,
von welchem aus eine Nebenleitung 9 zu einem Druckmanometer 10 führt, so daß
jederzeit der in der Leitung vorhandene Druck abgelesen werden kann. Mit 11 ist -ein Handgriff
bezeichnet, mittels dessen die Spritze samt Jauchebehälter getragen werden kann.
Die Wasserleitungsröhre ist durch den Handgriff 11 bis zur Abzweigung 12 hindurchgeführt
und führt über die Leitung 13 in die Düsen- tind Verteilungseinrichtung 14, 6. Die
Rohrstücke 1S, 16 dienen zur Verbindung der
Wasserleitungsröhre 1 mit dem waagerechten Rohranschluß 17, von dem aus ein Schlauch
19 zum Jauchebehälter 18 führt. Diese Leitung
kann nach Bedarf mittels eines Hahns
20 geschlossen werden. Vom Rohrstutzen 17 aus führt eine Abzweigung 21 zur Regelvorrichtung
22 für die jeweils zum Betriebe notwendigen Luftmengen. Diese werden geregelt
durch den Anschluß von mehreren Schlauchleitungen 23, 24, 25, deren Verbindung 25
beim Drehen des Hahnhebels 26 zunächst eine geringe Menge Luft gegen eine Düse vor dringen, läßt. Je nachdem .man den Hebel
26 weiterdreht, werden auch die beiden anderen Luftleitungen 24, 23 geöffnet. In der Leitung
ist ferner ein Saugmanometer 27 angebracht, um an dieser Stelle die Wirkung an der Düse ablesen zu können. An der
Röhre 16 ist unterhalb eine Verlängerung i8a
angebracht, damit die Spritzeinrichtung mit dem Jauchebehälter 18 auf den Boden aufgestellt
werden kann.
Mittels einer am Wasserleitungsrohr 1 angebrachten Rohrschelle 29 ist ein Schalthebel
30 gelenkig angeschlossen, von welchem aus ein Bowdenzug zu einer Irisblende 31 am
Ende der Leitung, d. h. vor der Düse, führt, die beliebig geöffnet oder geschlossen werden
kann. Das untere Ende der Röhre 12 ist zu einem Verteilerkopf 32 erweitert ausgebildet,
der durch eine hintere Wand 33 abgeschlossen, nach vorn dagegen offen gehalten ist, um in diese Stelle die Düseneinrichrung
einbauen zu können. Letztere be-
steht aus einer Schlußscheibe 34 mit Wasserdurchtrittsöffnuiigen
3 5, die im Kreise um den Austritt der Jaucheleitung 36 angeordnet
sind. In die letztere ist noch eine Röhre 37 bajonettartig eingeführt. Das durch das Rohrstück
37 in das Rohr 36 eindringende Wasser saugt die im Schlauch 19 hochsteigenclie:
Düngeflüssigkeit an und vermischt sie mit dem Wasser.
ίο Mit 38 ist eine Anzahl Luftlöcher in' der
Scheibe 34 bezeichnet, welche zu der Regelvorrichtung -Z1Z1 die mit einer Skala 26a versehen
ist und " durch den Hebel 26 bedient wird, führen.
Die Wirkungsweise ist folgende: Zunächst wird der Behälter 18 mit Jauche, flüssigem
Künstdünger o. dgl. gefüllt und der Schlauch 19 am Stutzen 17 angeschlossen, worauf der
Hahn 20 geöffnet wird. Jetzt wird auch der Hahn 8 geöffnet, so daß das Leitungswasser
durch die Röhre 1 strömt. Dieses Druckwasser durchströmt, auch den Kopf 32 mit normalem
Druck, 'so daß an der Mündung des Rohrendes
3 6. ein Vakuum entsteht, durch welches die Flüssigkeit aus dem Behälter 18 zur Mischkammer
vor der Scheibe 34 hochgehoben wird, wobei die Mischung der Flüssigkeit mit dem Wasser, d. h. die innige, durch Zerreißung
erfolgende Verbindung von Wasser und Jauche bei den Stellen χ und y erfolgt.
Um nun den Prozentsatz der Mischung regeln zu können, wird der Lufthahnhebel
26 gedreht, so daß nach Bedarf atmosphärische Luft einströmen kann. Man kann also
viel Luft geben und dadurch infolge Nachlassen des Vakuums die Mischung verdünnen.
Wenn man weniger Luft einströmen läßt, wird das Mischungsverhältnis sieh dahin
ändern, daß mehr Düngeflüssigkeit infolge des höheren Vakuums angesaugt wird. Die
Art der Verteilung wird in bekannter Weise durch Drehen des Bowdenzugs 4, 5 in der
Weise geregelt, daß die Klappe 6 höher oder tiefer vor die Mündung gesenkt wird. Von
Wichtigkeit ist, daß bei Beginn der Arbeit eine vollkommene Luftabdrosselung (eingestellt
wird, damit aus dem Behälter 18 sofortige
Ansaugung stattfindet. Dabei muß am vorderen Austrittsende zunächst die Blende 31
richtig eingestellt werden, so daß eine Abdrosselung des Wasserstrahls erreicht wird.
"Hierdurch ist verhindert, daß ein Rückschlag *
"in die Luftleitung erfolgen könnte.
Auf der anderen Seite der Jaucheleitung
"i 9 ist ebenfalls eine Leitung 43 nach rückwärts geführt, die beweglich angeschlossen
ist und zu einem auf dem Rücken tragbaren Behälter geht, so daß man z. B. weitere
Stoffe (Phosphor u. dgl.) der Jauche zusetzen kann. Will man künstliche Düngung mittels
eines auf dem Rücken zu tragenden Behälters vornehmen, so wird der Hahn 20 geschlossen,
dagegen der Zeiger 40 über der Skala 42 eingestellt und so die Zuflußmenge aus dem auf
dem Rücken zu tragenden Behälter entnommen.
In ähnlicher Weise kann man auch bei Spritzen für Schädlingsbekämpfung durch entsprechende
Regelung des Wassers und des Luftzutritts die prozentuale Verteilung der
Spritzflüssigkeit regeln.
Durch die Vorrichtung nach der Erfindung ist es demnach möglich, je nach der
Einstellung der mit der atmosphärischen Luft in Verbindung stehenden Schlauchleitungen
den Luftzutritt zu bestimmten Stellen der Spritzen in feinster Weise zu regeln, wodurch
die Spritzweite, Intensität des Strahlgemisches und dessen Mischungsverhältnis während der
Arbeit aufs genaueste ^geregelt werden kann.
Claims (1)
- Patentanspruch:Regelbare Spritzvorrichtung für Gärtnereien und landwirtschaftliche * Betriebe zwecks feiner Verteilung von Jauche mit oder ohne künstliche flüssige Düngemittel, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansaugen der Düngeflüssigkeiten durch das strömende Wasser infolge Zufuhr von atmosphärischer Luft genau geregelt wird, indem in eine in bekannter Weise ausgestaltete Düngemittelspritze an bestimmten Stellen Luftleitungen (23, 24, 25, 42) •eingeschaltet sind, die mit der Atmosphäre in Verbindung stehen und den Luftzutritt zu bestimmten Stellen der Spritze in feinster Weise regeln lassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH144752D DE651017C (de) | 1935-08-27 | 1935-08-27 | Regelbare Spritzvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH144752D DE651017C (de) | 1935-08-27 | 1935-08-27 | Regelbare Spritzvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE651017C true DE651017C (de) | 1937-10-06 |
Family
ID=7179510
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH144752D Expired DE651017C (de) | 1935-08-27 | 1935-08-27 | Regelbare Spritzvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE651017C (de) |
-
1935
- 1935-08-27 DE DEH144752D patent/DE651017C/de not_active Expired
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