DE466705C - Ausrueckvorrichtung fuer Haeckselmaschinen - Google Patents

Ausrueckvorrichtung fuer Haeckselmaschinen

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DE466705C
DE466705C DEG69711D DEG0069711D DE466705C DE 466705 C DE466705 C DE 466705C DE G69711 D DEG69711 D DE G69711D DE G0069711 D DEG0069711 D DE G0069711D DE 466705 C DE466705 C DE 466705C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/09Details
    • A01F29/16Safety devices, e.g. emergency brake arrangements
    • A01F29/18Safety devices, e.g. emergency brake arrangements for protecting human beings

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

Es ist bei Häckselmaschinen bekannt, einen Schutzbügel mit einer in den Antrieb für die Vorschubwalze eingeschalteten, ausrückbaren Kupplung so zu verbinden, daß der Antrieb ausgerückt wird, wenn der Schutzbügel durch den Einleger angehoben oder zurückgedrückt wird; dadurch sollen Unglücksfälle verhindert werden.
Weiter ist es bei solchen Häckselmaschinen bekannt, mit Hilfe auswechselbarer Zahnräder die Geschwindigkeit der Vorschubwalzen und damit die Schnittlänge des Häcksels zu verändern.
Gemäß der Erfindung soll nun zur Vereinfachung des Getriebes der Häckselmaschine die Ausrückvorrichtung so ausgebildet werden, daß sie zur Änderung der Schnittlänge verwendet werden kann. Zu dem Zweck ist der ausrückbare Kupplungsteil mit dem Antriebzahnrad vereinigt und als Wechselgetriebe ausgebildet. Ferner ist zwischen dem Kupplungsteil und dem Schutzbügel ein Lenker eingeschaltet, der der verlangten Schnittlänge entsprechend mit einem von zu beiden Seiten der Drehachse des Schutzbügels an diesem vorgesehenen Zapfen o. dgl. verbunden werden kann.
Auf den Zeichnungen ist die Erfindung veranschaulicht.
Abb. ι zeigt die Ausrückvorrichtung in Seitenansicht und
Abb. 2 in Draufsicht.'
Abb. 3 gibt eine Einzelheit wieder, und
Abb. 4 zeigt in Vorderansicht die Vorschubwalzen mit der Kupplung.
Die Ausrückgabel a, die als Winkelhebel oder in anderer Weise ausgebildet sein kann, ist auf dem Böckchen b, welches am Maschinengestell befestigt ist, drehbar gelagert und durch einen Lenker c mit dem einen Arm des zweiarmigenSchutzbügelsoder Ausrückhebelsd verbunden, der sich in bekannter Weise über der Strohlade befindet. Der Drehzapfen e für den Ausrückhebel d kann am Gestell oder der Strohlade angebracht sein. Ober- und unterhalb des Drehzapfens e ist an dem einen Arm des Ausrückhebels d je ein Zapfen/ bzw. g angeordnet, auf dem der Lenker befestigt werden kann. Zwecks Einstellung der Kupplung h auf Kurz- oder Langschnitt wird der Lenker c auf dem Zapfen / oder den Zapfen g befestigt, wodurch die Kupplungsmuffe h entweder mit der Kupplungsklaue i oder /e in Eingriff gebracht wird.
Die Kupplungsklaue / ist mit einem Zahnrad η starr verbunden, das lose auf der Welle t der unteren Vorschubwalze s läuft und mit einem größeren Zahnrad ö in Eingriff steht, das auf der Welle der oberen Vorschubwalze p festgekeilt ist. Auf der anderen Seite dieser Vorschubwalze p ist auf der gleichen Welle ein Zahnrad q festgekeilt, das mit einem etwas größeren Zahnrad r in Eingriff steht, das auf der Welle t der unteren Vorschubwalze j festgekeilt ist, demnach mit dieser Walze in starrer Verbindung steht.
Die Kupplungsmuffe h ist auf der Welle t verschiebbar, durch einen Federkeil mit der Welle verbunden und trägt ein Zahnrad u, das mit einem entsprechend breiten, auf der
46670a
Achse der Messertrommelee; befestigten Zahnrad ν (Abb. 2) in jeder Stellung in Eingriff ist.
Die Arbeitsweise der Ausrückvorrichtung ist folgende: Wird der Arm des das Stroh einlegenden Arbeiters durch irgendeinen Umstand in die Maschine hineingezogen, so hebt sich der Ausrückhebel d hoch und rückt durch seine Verbindung mit der Ausrückgabel a die in Eingriff befindliche Kupplungsmuffe h aus dem Teil i oder k aus. Ist, wie dargestellt, der Lenker c auf dem Zapfen g des Ausrückhebels d befestigt, so ist die Kupplungsmuffe h mit der auf der Welle t der unteren Vorschubwalze ί festsitzenden Kupplungsklaue i in Eingriff, und die Welle t wird unmittelbar von dem Zahnrad u angetrieben, während die obere Walze p durch die Zahnräder r und q mit etwas größerer Geschwindigkeit gedreht ao wird, wie sich aus dem Größenverhältnis der Zahnräder ergibt; das Zahnrad η läuft hierbei lose mit. Wird durch Verstellen des Lenkers c vom Zapfen g" auf den Zapfen f die Kupplungsmuffe h zum Eingriff mit der . Kupplungsklaue k gebracht, so wird das kleine, lose auf der Welle* laufende Zahnrad η von der Welle t angetrieben und treibt das Zahnrad 0 der oberen Walze p an, von der die untere Walze s mittels der Zahnräder q, r mit geringer Geschwindigkeit angetrieben wird.
Im ersteren Fall erfolgt also ein schneller, im letzteren ein langsamer Vorschub des Strohs, so daß sich also bei gleichbleibender Geschwindigkeit der Messer im ersteren Fall der Langschnitt, im letzteren der Kurzschnitt ergibt.
Zur Begrenzung des Ausschlages für den Ausrückhebel ist, wie Abb. 3 zeigt, ein Anschlag I angebracht, welcher vermittels einer Schnappfeder m oder auf andere Weise den Hebel in seiner Höchstlage festhält, bei der sich die Kupplungsmuffe h in ihrer Mittellage .befindet, d. h. der Vorschub ausgerückt ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Ausrückvorrichtung für Häckselmaschinen mit einstellbarer Schnittlänge und einem anhebbaren oder zurückdrückbaren Schutzbügel, der mit einem in den Antrieb der Vorschubwalzen eingeschalteten, ausrückbaren Kupplungsteil verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der ausrückbare Kupplungsteil mit dem Antriebzahnrad gekuppelt und als Wechselgetriebe ausgebildet ist sowie zwischen dem Kupplungsteil und dem Schutzbügel ein Lenker eingeschaltet ist, der mit zu beiden Seiten der Drehachse des Schutzbügeis vorgesehenen Zapfen o. dgl. verbunden werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG69711D 1927-03-09 1927-03-09 Ausrueckvorrichtung fuer Haeckselmaschinen Expired DE466705C (de)

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