DE46480C - Metallene Querschwelle für Eisenbahn-Oberbau und Schienenbefestigung - Google Patents

Metallene Querschwelle für Eisenbahn-Oberbau und Schienenbefestigung

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DE46480C
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Germany
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DENDAT46480D
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English (en)
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J. S. MC. GlEHAN in Bayonne City, New-Jersey, V. St. A
Publication of DE46480C publication Critical patent/DE46480C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B3/00Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
    • E01B3/16Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from steel
    • E01B3/26Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from steel combined with inserts of wood artificial stone or other material

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 19: Eisenbahn-, Strassen- und Brückenbau.
ISAAC SEAMAN M£ GIEHAN in BAYONNE CITY
(New-Jersey, V. St. A.).
Metallene Querschwelle für Eisenbahn - Oberbau und Schienenbefestigung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juli 1888 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf die Construction von eisernen Querschwellen für Eisenbahn-Oberbau und hat den Zweck, die Querschwellen so auszubilden, dafs sie mit der Bettung verankert werden und eine seitliche Bewegung nicht ausführen können. Die Befestigungsvorrichtung für die Schiene ist derartig, dafs letztere auf eine Packung herabgezogen werden, welche zwischen den Schienen und der Schwelle liegt.
Kommen zur Befestigung der Schienen die Bänder mm, Fig. 8, in Anwendung, so wird der Boden der Schwelle, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, an zwei Stellen eingeschnitten und aufgebogen, um Lappen oder Anlageflächen für die Köpfe der Bolzen w n> zu bilden; ebenso wird der Block E unten ausgeschnitten, um die Lappen η η aufzunehmen und ihnen einen Halt zu geben.
Die Bänder in werden mit Schultern g versehen , deren obere Fläche parallel zu den Lappen angerichtet ist und unter einem Winkel von etwa 45 ° gegen den Boden der Schwelle und das Band m geneigt sind, wenn sie in Stellung gebracht sind.
Die Lappen η nl, der Block E und die Bänder m werden mit geeigneten Löchern versehen und die Bolzen von unten eingezogen; sie treten nach oben durch den Block und die Bänder, wie dargestellt, und die Muttern legen sich gegen die Schultern g g und werden so lange angezogen, bis die Bänder, der Block und die Schwelle ein zusammenhängendes Ganzes bilden. Die Seite der Schwelle ist, wie aus Fig. ι ersichtlich, bei ρ ausgeschnitten, so dafs die Schiene α auf dem Block E und nicht auf der Schwelle aufliegt. Wo Gefahr vorliegt, dafs ein grofser Seitenschub auf die Schiene ausgeübt wird, wird zuweilen der Schlitz p, Fig. 1, um die Stärke der Bänder πι weiter ausgeschnitten als der Schienenfufs, und der Kopf der Bänder darüber erweitert, so dafs diese innerhalb desselben Schlitzes liegen; auf diese Weise wird eine gröfsere Sicherheit gegen die seitliche Bewegung der Schiene erhalten.
Die Form des Bandes, welcher Erfinder den Vorzug giebt, ist in Fig. 6 dargestellt. Dieses Band ist mit Fufsstücken oder Haken ausgestattet, wie bei // dargestellt; diese Haken gehen durch Schlitze s in dem Boden der Schwelle, Fig. 6 und 7, und diese Schlitze sind länger, als das Band stark ist, so dafs die Haken ff leicht eingeführt werden können und der Schenkel der Haken f ein Auflager nur an der äufseren Kante des Schlitzes s hat (wie bei f Fig. 6, ersichtlich). Seine Innenseite liegt gegen den Packungsblock E an, der breit genug ist, um einen Theil der Schlitze, Fig. 6, zu decken, so dafs, wenn die Bänder ee mit ihren Haken in die Schlitze s eingesteckt und gehoben werden, sie bei s1 und s2, Fig. 6, anliegen und gegen den Block E drücken, ehe ihre Backen sich auf dem Schienenfufs schliefsen. Der federnde Theil der Bänder gestattet, dafs sie durch den Bolzen u nach vorwärts gezogen werden können, um den Druck auf die Schiene zu vermehren.
Die Construction der Bänder e, Fig. 1, ist ähnlich wie die der in Fig. 6 dargestellten Bänder; die unteren Theile, welche durch die Schlitze s in dem Boden der Schwelle hindurchgehen, sind etwas stärker als der übrige Theil des

Claims (1)

  1. Bandes, ebenso ist auch der Kopf, durch welchen der Bolzen u hindurchgeht und welcher die den Schienenfufs haltenden Backen bildet, etwas stärker, während der mittlere Theil des Bandes schwächer ausgebildet, nach aufsen gekrümmt und federnd gemacht ist.
    Aus Vorstehendem ist ersichtlich, dafs die Köpfe der Bänder e einen Druck nach aufsen gegen die Innenseite des Bolzenkopfes und die Mutter ausüben, so dafs, wenn die Packung abgenutzt oder zusammengedrückt sein und die Schiene unter die Backen der Bänder sinken sollte, die Steifigkeit der Bänder und des Blattes E nicht leiden würde, sondern dafs die Bänder fest in Stellung verbleiben und mit der Schwelle ein Ganzes bilden würden, da die Bänder einen Druck oder Halt gegen den Block E ausüben, der unabhängig von dem ist, welchen die Backen auf den Schienenfufs ausüben. Bei Anwendung dieser Bänder, ebenso wie der vorbeschriebenen, werden die Seiten der Schwelle weggeschnitten, um einen Ausschnitt zu bilden, der tiefer als der Packungsblock E geht (p, Fig. i); die Länge des Ausschnittes bei Anwendung der zuletzt behandelten Bänder entspricht genau der Breite des Schienenfufses, welcher in den Ausschnitt hineinpafst; hierdurch wird zugleich die regulirte Spurbreite des Geleises erhalten.
    Die Schwelle D hat die Form einer Kanalschiene, wie in Fig. 4 im Querschnitt angegeben, und wenn sie in Verbindung mit einem Unterbau auftritt, der mit Steinballast versehen ist, wird gewöhnlich der Boden der Schwelle quer und theilweise der Länge nach an jeder Seite durchgeschnitten, so dafs die Platten c c aufgebogen werden können, um Widerstandsplatten zu bilden, welche die Verschiebung der Schwelle verhindern. Die Anzahl dieser aufzubiegenden Platten c hängt von dem Halbmesser der Curven und von dem Verhalten der Schwelle gegen gleitende Bewegung ab.
    Zieht man die Geschwindigkeit und das Gewicht des Zuges in Rücksicht, so wird der Seitenschub ungefähr in Richtung der Pfeile 5· s, Fig. ι, ausgeübt, und die Reaction gegen diese gleitende Bewegung mufs in entgegengesetzter Richtung, d. h. in Richtung der Pfeile t wirken. Es werden deshalb die Platten e unter einem Winkel von ca. 450 aufgebogen, so dafs sie unter einem rechten Winkel gegen den Seitenschub gerichtet sind; der Ballast füllt den Raum zwischen den Platten c aus, Fig. 1, und letztere heben jede Tendenz der Schwelle auf, sich seitlich gegen das Geleise zu verschieben, da die Platten c, welche schräg gegen die Bettung gerichtet sind, es nothwendig machen würden, dafs die Schwelle gehoben wird, ehe ■ sie seitlich ausweichen kann; da aber das ganze Gewicht des Zuges diesem Heben der Schwelle entgegenwirkt, so kann eine Bewegung derselben unmöglich eintreten, und die Platten haben deshalb nur die Wirkung, dafs sie die Bettung verdichten und fester und dauerhafter machen.
    Pate ν τ-Anspruch:
    Ein Eisenbahn-Oberbau mit eisernen U-förmigen Querschwellen, deren seitliche Verschiebung durch die rechtwinklig gegen den Seitenschub aufgebogenen Platten c des Schwellenbodens verhindert wird und mit denen die auf den Packungsblöcken E ruhenden Schienen a entweder durch Bänder e (Fig. 1, 2, 6 und 7), die federnd hergestellt und oben und unten mit entgegengesetzt gerichteten, über den Schienenfufs und unter den Schwellenboden fassenden Hakenenden versehen sind und durch Querbolzen u zusammengesetzt werden, oder durch ldauenartig über den Schienenfufs fassende Bänder m (Fig. 4, 5 und 8) verbunden werden, deren untere Lappen ο in Schlitze o1 des Schwellenbodens greifen, und die durch Diagonalbolzen w zusammengehalten werden, deren Köpfe und Muttern sich gegen schräg aufgebogene Lappen η des Schwellenbodens bezw. schräge Schulterstücke g der Bänder legen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT46480D Metallene Querschwelle für Eisenbahn-Oberbau und Schienenbefestigung Expired - Lifetime DE46480C (de)

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