DE464783C - Arbeitstisch fuer die Beschickung von Hutfachmaschinen - Google Patents

Arbeitstisch fuer die Beschickung von Hutfachmaschinen

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DE464783C
DE464783C DEF64526D DEF0064526D DE464783C DE 464783 C DE464783 C DE 464783C DE F64526 D DEF64526 D DE F64526D DE F0064526 D DEF0064526 D DE F0064526D DE 464783 C DE464783 C DE 464783C
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Germany
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bell
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swivel
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Expired
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DEF64526D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42CMANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C1/00Manufacturing hats
    • A42C1/02Making hat-bats; Bat-forming machines; Conical bat machines; Bat-forming tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Workshop Equipment, Work Benches, Supports, Or Storage Means (AREA)

Description

  • Arbeitstisch für die Beschickung von Hutfachmaschinen Der Arbeitsvorgang bei der Beschickung der Hutfachmaschinen war bisher folgender: Die Fachglocke wurde von einem Arbeiter von Hand auf die Tischplatte der Fachmaschine gestellt, nach beendetem Fachen wieder aus der Maschine genommen und auf einen Absetztisch gestellt. Eine bereitstehende zweite Fachglocke wurde dann in die Maschine gesetzt. Die tiefachte, auf dem Absetztisch befindliche Fachglocke wurde nun von Hand umgedreht und auf einen Haken :aufgehängt oder mit der Spitze auf den Absetztisch gestellt. Während hierbei mit einer Hand die Fachglocke gehalten wurde, steifte die andere das Fach von der Fachglocke ab. Nachdem die Fachglocke wieder umgedreht war, konnte sie gegen die inzwischen in der Maschine tiefachte wieder ausgetauscht werden. Diese Arbeit war infolge des hohen Gewichtes der Fachglocke und der raschen Aufeinanderfolge der Arbeitsgänge eine sehr schwere. Nur besonders kräftige Arbeiter konnten diese Arbeit verrichten.
  • Durch die Erfindung werden diese Nachteile vermieden, und es wird ermöglicht, diese Arbeit von schwächeren Arbeitern ausführen zu lassen. Die Kräfte des Arbeiters werden dabei. geschont, und außerdem geht die Arbeit des Auswechselns der Fachglocken bedeutend schneller vonstatten, wodurch sich die Leistung der Fachmaschine entsprechend erhöht.
  • Der Erfindungsgegenstand besteht im wesentlichen aus einer Aufhängeeinrichtung zum Aufhängen des drehbaren Arbeitstisches, dem Z-förmigen Arbeitsschwenktisch mit Festspanneinrichtung zum Festhalten der Fachglocken, den Fangplatten zum Auffangen der fertigen Fache und der Festhalteeinrichtung für den Arbeitstisch. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Arbeitstisch mit den zugehörigen Einrichtungen in Vorderansicht, Abb.2 den Arbeitstisch in Seitenansicht, Abb.3 eine Abänderung der Ausführungsform, wobei an Stelle der Fangplatten ein Klapptisch vorgesehen ist.
  • In der Zeichnung zeigt- -i die Aufhängeeinrichtung für den Arbeitstisch, der aus zwei Z-förmig durch Stege miteinander verbundenen Tischplatten 17 besteht. 3 bis 7 ist die Einrichtung zum Festspannen der Fachglocken auf den Tischplatten. 8 sind die Fangplatten zum Aufhängen der Fache, und 9 und io zeigt die Einrichtung zum Festhalten der Tischplatten in waagerechter Lage. Der Arbeitstisch 2, 17 ist in der Aufhängeeinrichtung i um die Achse 18 drehbar angeordnet. Durch= die Z-förmige Ausbildung des Schwenk- oder Arbeitstisches 2, 17 befindet sich die jeweils unten befindliche Tischplatte 17 in gleicher Höhe mit dem Fachmaschinentisch 21. Dadurch ist es möglich, die Fachglocke ohne besonderen Kraftaufwand aus der Fachmaschine 2o auf die Schwenktischplatte oder umgekehrt von der Schwenktischplatte in die Fachmaschine zu bringen bzw. zu schieben. Wird der Schwenktisch um 18o° gedreht, so hängt die befachte Fachglocke an der oben befindlichen Tischplatte 17 in bequemer Arbeitshöhe nach unten. In dieser Lage kann dann das Abstreifen des Faches von der Fachglocke mit beiden Händen erfolgen. Das Fach fällt auf die Fangplatte 8 und kann von Eier zur weiteren Bearbeitung weggenommen werden.
  • Durch die Z-förmige Ausbildung des Schwenktisches 2, 17 wird also erreicht, d'aß sich die Fachglocke immer in der jeweils nötigen bequemen Arbeitslage befindet. Damit der Schwenktisch in der gewünschten Lage stehenbleibt, ist die Halteeinrichtung 9, 1o angebracht. Diese ist gemäß Ausführungsbeispiel auf folgende Weise ausgeführt: An den Schwenktischplatten 17 sitzen die Knaggen 9. Diese greifen zwischen die an der Aufhängeeinrichtung 1 befindlichen Blattfedern 1o. Wird der Schwenktisch z, 17 gedreht, so gleiten die Knaggen 9 aus den Federn 1o, und der Schwenktisch kann um 18o° gedreht werden, bis die Knaggen 9 wieder zwischen die Federn 1o einschnappen. Die Spannung der Federn 1o ist so gewählt, daß der Schwenktisch auch dann noch feststeht, wenn die eine Fachglocke von dem Schwenktisch entfernt ist.
  • Die Einrichtung 3 bis 7 dient zum Festhalten bzw. Festspannen der bei der Drehung des Arbeitstisches jeweils aufwärts bewegten Fachglocke l9 auf der Tischplatte 17 und kann beispielsweise folgendermaßen ausgebildet sein: Auf den Tischplatten 17 befinden sich die Anschläge 11, gegen welche die Fachglocke 19 geschoben wird. Die Fachglocke greift mit ihrem vorspringenden Rand unter diese Anschläge. Sobald der Schwenktisch etwas gedreht wird, ziehen die Federn 6 die Haken 3 gegen die Fachglocke und halten diese in ihrer Lage fest, bis die Fachglocke wieder nach unten vor die Fachmaschine kommt. Dann gleitet die Rolle 5 des Hakens 3 auf den Auslöseanschlag 7 und drückt den Haken 3, da sich derselbe um den Bolzen 4 dreht, von der Fachglocke ab. Die Fachglocke kann nunmehr von der unten befindlichen Tischplatte 17 abgenommen und in die Fachmaschine 2o gesetzt oder geschoben werden.
  • An Stelle der Fangplatte 8 kann auch ein Klapptisch nach Abb. 3 angebracht sein. Die Betätigung des Klapptisches kann durch folgende Einrichtung geschehen: Ein an jeder Tischplatte 17 befindlicher Anschlag 12 stößt bei Drehung des Schwenktisches gegen den Hebel 13, der auf dem Bolzen 14 drehbar angeordnet ist. Der Anschlag 12 nimmt den Hebel 13 mit und hebt durch die Zugstange 15 den Klapptisch 16 in waagerechte Lage. Nach dem Abstreifen des Faches läßt der Anschlag 12 beim Weitergang des Schwenktisches den Hebel 13 los; der Klapptisch fällt nach unten und gibt die Bahn für den Schwenktisch frei.

Claims (3)

  1. PATrNTANSPRÜCHE: 1. Arbeitstisch für die Beschickung von Hutfachmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitstisch aus zwei Z-förmig durch Stege (2) miteinander verbundenen Tischplatten (17) besteht und senkrecht drehbar aufgehängt ist, so daß die Tischplatten nacheinander in gleiche Höhe mit dem Fachmaschinentisch schwenkbar sind.
  2. 2. Arbeitstisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenktisch (2, 17) durch an ihm befindliche Knaggen (9), die in an der Aufhängeeinrichtung (1) artgeordnete Federn (1o) eingreifen, feststellbar ist und sich erst beim Schwenken aus der Feststellungslage löst.
  3. 3. Arbeitstisch nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fachlocken (19) bei Drehung des Schwenktisches (2, 17) durch unter dem Einfluß von Federn (6) -,sehende Haken (3) so lange festgehalten werden, bis der Haken (3) der jeweilig wieder nach unten vor die Fachmaschine gekommenen Fachglocke (19) durch einen Auslöseanschlag (7) fortgedrückt wird.
DEF64526D 1927-09-30 1927-09-30 Arbeitstisch fuer die Beschickung von Hutfachmaschinen Expired DE464783C (de)

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