DE464759C - Zufuehrung des Schleifmittels in Fluessigkeiten zu der Schleifstelle - Google Patents

Zufuehrung des Schleifmittels in Fluessigkeiten zu der Schleifstelle

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DE464759C
DE464759C DESCH81547D DESC081547D DE464759C DE 464759 C DE464759 C DE 464759C DE SCH81547 D DESCH81547 D DE SCH81547D DE SC081547 D DESC081547 D DE SC081547D DE 464759 C DE464759 C DE 464759C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B57/00Devices for feeding, applying, grading or recovering grinding, polishing or lapping agents

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)

Description

  • Zuführung des Schleifmittels in Flüssigkeiten zu der Schleifstelle Die Erfindung betrifft die Zuführung des Schleifmittels in Flüssigkeiten zu der Schleifstelle aus einem tiefer liegenden Sammelgefäß in das über dem Werkstück angeordnete Verteilungsgefäß unter Benutzung von Druckwasser. Der Gegenstand der Erfindung besteht darin, daß das Wasser aus einer außerhalb des Schleifmittelkreislaufs liegenden Pumpe o. dgl. unmittelbar über dem Boden in das als Druckbehälter wirkende Sammelbecken unter Aufrührung der Schleifmittelmischung nach Bedarf eingespritzt und das Gemisch in die Steigleitung gedrückt wird, wobei das überschüssige Wasser zusammen mit dem verbrauchten Schleifmittel und dem Schleifschlamm nach Bedarf durch ein Ventil abgelassen wird.
  • In der Abbildung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt. Der an sich sehr fest liegende Sand oder Schmirgel wird durch Wasser gelockert und durch Unterdrucksetzung des Gefäßes e, in dem er lagert, in einem Rohr h o. dgl. auf gewünschte Höhe befördert. Das Schleifmittel läuft von der Schleifscheibie a in den Bottich b der trichterförmig, z. B. mit Blech, ausgeschlagen ist. Durch diese Trichterform läuft das Schleifmittel mit natürlichem Gefälle nach der Mitte zu und dort durch eine Öffnung c durch ein Rohr d in das geschlossene Gefäß e, das ebenfalls nach unten trichterartig verjüngt ist. Dieses Gefäß e hat ein im Beispiel von Hand betätigtes Ventil f, daß die beim Einlaufen des Schleifmaterials überschüssig werdende Flüssigkeit oder Luft entweichen läßt. Ist das Gefäß e genügend voll, was durch ein Schauglas oder andere Anzeigevorrichtung erkennbar ist, so wird das Ventil f geschlossen und hier z. B. Wasser durch ein Rohr o o. dgl., welches mit einer Düse p versehen sein kann, in das Gefäß e gedrückt. Hierdurch wird das Material aufgerührt, das Wasser usw. füllt das Gefäß e an und preßt dadurch die hier gewählte hohle Gummikugel g gegen die abgedrehte oder gefräste Mündung des Rohres d. Nun steigt der Druck im Gefäß e, das aufgerührte Schleifgut o. dgl. wird durch das Rohr h, was fast auf den Boden des Gefäßes reicht, in die Höhe gedrückt, und das Schleifmittel läuft in geschlossenem Strom in das Gefäß i, in dem das Überlaufrohr k erkennen läßt, wann das Gefäß i voll ist. Da zugleich mit dem Schmirgel o. dgl. Wasser usw. nach obenkommt, wird er im Beispiel nicht nur hochbefördert, sondern auch gewaschen, was sonst einen besonderen Arbeitsaufwand bedeutete und öfter erforderlich war. Der ausgewaschene Schlamm läuft in einen Sammler l, aus dem etwa darin enthaltener brauchbarer Sand o. dgl. wieder ausgeschieden werden kann. Nun ist das Gut im Gefäß i wieder verwendungsbereit, läuft durch den Schlauch oder ähnliches m auf das Brett oder Blech n und auf die Schleifscheibe a. Das Ventil f wird geöffnet, und es kann nun die im Gefäß e enthaltene Flüssigkeit durch f in ein darunter gestelltes Gefäß ablaufen. Der Fördermittelverbrauch ist, wie der praktisch erprobte Versuchsapparat gezeigt hat, sehr gering; er beträgt etwa das der geförderten Schleifmittelmenge und kommt für die Wirtschaftlichkeit nicht in Frage, da allein für die Waschung sonst ebensoviel aufgewendet werden mußte. Verlust an Fördergut kann bei normalem Betrieb nicht eintreten, da die Förderwege vollständig geschlossen sind. Materialverschleiß ist nicht vorhanden, da das Fördergut in stetigem Zuge mit geringen Geschwindigkeiten bewegt wird; die Wartung ist denkbar einfach und der Raumbedarf, wie aus der Abbildung ersichtlich, kleiner als bei jeder anderen Vorrichtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zuführung des Schleifmittels in Flüssigkeiten zu der Schleifstelle aus einem tiefer liegenden Sammelgefäß in das über dem Werkstück angeordnete Verteilungsgefäß unter Benutzung von Druckwasser, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser aus einer außerhalb des Schleifmittelkreislaufs liegenden Pumpe o. dgl. unmittelbar über dem Boden in das als Druckbehälter wirkende Sammelbecken (e) unter Aufrührung der Schleifmittelmischung nach Bedarf eingespritzt und das Gemisch in die Steigleitung (h) gedrückt wird, wobei. das überschüssige Wasser zusamrnen mit dem verbrauchten Schleifmittel: und dem Schleifschlamm nach Bedarf durch ein; Ventil(/) abgelassen wird.
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