AT244848B - Fördergerät für zähes, fettiges Gut - Google Patents

Fördergerät für zähes, fettiges Gut

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AT244848B
AT244848B AT975563A AT975563A AT244848B AT 244848 B AT244848 B AT 244848B AT 975563 A AT975563 A AT 975563A AT 975563 A AT975563 A AT 975563A AT 244848 B AT244848 B AT 244848B
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AT
Austria
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conveyor
slaked lime
vibrators
bell
tough
Prior art date
Application number
AT975563A
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English (en)
Inventor
Otto Ing Magerle
Original Assignee
Otto Ing Magerle
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  Fördergerät für zähes, fettiges Gut 
Wie allgemein bekannt, ist das Entnehmen von Löschkalk aus Löschkalkgruben ein sehr schwieriges
Problem. In den meisten Fällen wird der Löschkalk aus der Grube unter Zuhilfenahme von Schaufeln mit
Handarbeit entnommen. Die Arbeit in diesem Falle ist sehr anstrengend und vor allem zeitraubend. Bei zentral gelegenen Löschkalkgruben, aus welchen mehrere Baustellen mit Löschkalk beschickt werden, be- deutet dies einen grossen Aufwand an Personal und eine Verzögerung der Anlieferung. Wird der Abtransport von Löschkalk mit Autos besorgt, kommt noch der Umstand hiezu, dass ein Mann allein gar nicht in der Lage ist, den Löschkalk aus der Grube auf den LKW zu schaufeln.

   In diesem Falle muss ein Zwischenpodium errichtet werden, von wo aus ein zweiter Mann mit der Schaufel die Weiterbeförderung des Löschkalkes auf   d : n   LKW vornehmen muss, was natürlich den Transport verteuert. Die lange Stehzeit des Transportfahrzeuges wirkt ebenfalls verteuernd auf die Transportkosten. 



   Die Möglichkeit den zähen und nicht flüssigen Löschkalk mit Pumpen oder Förderschnecken aus der Grube zu entnehmen, ist sehr beschränkt, weil der Kalk mit Handarbeit der Pumpe bzw. der Schnecke zugebracht werden muss. Die Verteilung des Löschkalkes auf der Brücke des LKW erfordert wieder eine Person, um den Kalk gleichmässig zu verteilen. Der Umstand, dass solche Geräte kaum zu reinigen sind, kommt noch als Nachteil hiezu. 



   Die Erfindung bezweckt, eine Fördereinrichtung zu schaffen, die alle aufgezeigten Mängel beseitigt und ermöglicht, dass das Herausholen des Löschkalkes aus der Grube ohne viel Umstände von einer Person mühelos besorgt werden kann. Voraussetzung für diese Förderung ist das Vorhandensein eines Bockkranes mit Hubwerk oder eines auf einem LKW aufgebauten Hiab-Kranes. 



   Die Erfindung ist im wesentlichen gekennzeichnet durch eine in das Fördergut absenkbare, an einem Förderschlauch angeschlossene   Förderglocke,   auf der Vibratoren angeordnet sind. Dabei sind im Rahmen der Erfindung die Förderglocke und die Vibratoren von einem Zylinder umschlossen. 



   Die Erfindung fusst auf der Erkenntnis, dass mit Zuhilfenahme von Vibratoren, an sich schwere Gegenstände durch die Unwuchtleistung ohne weiteres in einen zähen Brei abgesenkt werden können. Durch diese Absenkung muss natürlich die zähe Masse irgendwohin verdrängt werden. Wenn nun der Verdrängung die Möglichkeit gegeben wird zu entweichen, wird die verdrängte Masse, die noch dazu schmierig ist, den 
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 matisch veranschaulicht. 



   Das Fördergerät besteht aus einer Förderglocke 2 in Form eines Hohlkegels, auf der mittels Konsolen 9 Vibratoren 10 angeordnet sind. Die Förderglocke 2 und die Vibratoren 10 sind von   einem Zylinder 1 umschlossen. An die Förderglocke   2 ist über einen Stutzen 5 ein Förderschlauch 6 angeschlossen. Das Fördersystem ist mittels eines Bügels 7 an einer Hubvorrichtung 8 aufgehängt. 



   Der   zylindrische Hohlkörper l   mit der Glocke 2 und den angebauten Vibratoren 10 wird mit   Zuhilfenahme einer Kraneinrichtung in eine Löschkalkgrube   11 eingesenkt. Werden nun die beiden oder bei erforderlicher Mehrleistung drei Vibratoren in Tätigkeit versetzt, gleitet der Zylinder 1 in die zähe Masse ein und wird durch die schwere Förderglocke 2, zusätzlich durch die Unwuchtleistung der   Vib-   ratoren 10 vorgetrieben und die Förderglocke 2 lastet nun auf dem in den Zylinder 1 einge- 

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 drungenen Löschkalk auf. Die zähe breiige Löschkalkmasse dringt in die Glocke ein und wird den Stutzen 5 in den Schlauch 6 entweichen und sich immer weiter nach oben fortbewegen.

   Ist nun der Zylinder 1 am Boden der Grube 11 angelangt und die Glocke 2 soweit als möglich nachgefolgt, wird unter Beibehaltung der Vibrationswirkung das ganze System hochgezogen und nebenan neu zum Zwecke der Entnahme des Löschkalkes eingesetzt. Auf diese Weise ist es möglich, die ganze Grube ohne Mühe restlos zu entleeren. 



   Um eine rationellere Wirkung zu erzielen, kann man bei Neuanlegung einer Kalklöschanlage, die Löschgrube nach dem System eines Brunnens mit absenkbaren Ringen anlegen und hiebei sehr tief in den Boden gehen. Dies hat noch den Vorteil, dass das ganze System in einem Zuge den Löschkalk aus dem Kalkbrunnen fördern kann. Weiterhin ist das schädliche Eindringen von Luft in den Löschkalk durch die geringe Oberfläche weitgehend beseitigt. 



   Die Reinigung nach erfolgter Förderung ist kein Problem. Es genügt das System hochzuheben, die Vibratoren einzuschalten und der Kalk fliesst von selbst wieder in die Grube. Die Verteilung auf dem Transportgerät ist dadurch erleichtert, dass schon durch die Wirkung der Vibratoren der Löschkalk flüssig wird. Es bedarf also nur einer geeigneten Führung des Förderschlauches, um den   Löschkalkgleichmässig   zu verteilen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Fördergerät für zähes, fettiges Gut, wie z. B. Löschkalk, gekennzeichnet durch eine in das Fördergut absenkbare, an einem Förderschlauch (6) angeschlossene Förderglocke (2) auf der Vibratoren (10) angeordnet sind. 



   2. FördergerätnachAnspruchl,   dadurch gekennzeichnet, dass die Förderglocke   (2) und die Vibratoren (10) von einem Zylinder   (1)   umschlossen sind.

Claims (1)

  1. 3. Fördergerätnach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderglocke (2) die Form eines Hohlkegels aufweist, an dessen Spitze der Förderschlauch (6) mittels eines Auslaufstutzens (5) angeschlossen ist.
    4. Fördergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibratoren (10) mittels Konsolen (9) auf der Förderglocke (2) befestigt sind.
    5. Fördergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibratoren (10) ungleich eingestellte Unwuchtmassen aufweisen.
    6. Fördergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderglocke (2) an einer Hubvorrichtung (8) aufgehängt ist.
AT975563A 1963-12-05 1963-12-05 Fördergerät für zähes, fettiges Gut AT244848B (de)

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