DE877125C - Vorrichtung zum Engobieren - Google Patents

Vorrichtung zum Engobieren

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DE877125C
DE877125C DESCH3260D DESC003260D DE877125C DE 877125 C DE877125 C DE 877125C DE SCH3260 D DESCH3260 D DE SCH3260D DE SC003260 D DESC003260 D DE SC003260D DE 877125 C DE877125 C DE 877125C
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DE
Germany
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nozzle
screw conveyor
storage container
mass
engobing
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Expired
Application number
DESCH3260D
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English (en)
Inventor
Philipp Schwarz
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/04Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for coating or applying engobing layers
    • B28B11/041Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for coating or applying engobing layers for moulded articles undergoing a thermal treatment at high temperatures, such as burning, after coating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Engobieren Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Engobieren, Imprägnieren, Glasieren von Ziegeln, Ton- oder sonstigen Platten, bei der die Engobier-oder sonstige dickflüssige Masse aus einer Düse ausfließt. Eine solche Einrichtung hat sich gegenüber anderen sonst noch bekannten, z. B. Tauchvorrichtungen, als die vorteilhafteste erwiesen, weil mit ihr die beste Bearbeitung unter sparsamstem Masseverbrauch gewährleistet wird. Die überschüssige Masse fließt dabei in einen: darunter befindlichen Vorratsbehälter zurück, aus dem sie in einem ständigen Kreislauf wieder nach oben gefördert wird.
  • Zur Förderung der Masse hat man bisher eine Pumpe mit einer Rohrleitung benutzt. Diese hat sich jedoch nicht bewährt, weil die Masse dickflüssig ist und beim Stehen leicht eindickt; es bilden sich schnell Verkrustungen und Ablagerungen, vor allem an den Steuerorganen der Pumpe, deren Beseitigung innerhalb des geschlossenen Rohrsystems große Schwierigkeiten macht. Die Verkrustungen sind so hart, daß sie wie Schmirgel wirken und an ihnen bewegte Maschinenteile schnellstens verschleißen lassen. Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten hat man bereits ein Becherwerk vorgeschlagen, das aber umständlich ist und viel Platz erfordert sowie in seiner Arbeitsweise nicht geeignet ist, das Verfahren durchzuführen, das, wie geschildert, sich bezüglich der eigentlichen Bearbeitung der Ware als das geeignetste erwiesen hat.
  • Gemäß der Erfindung gelingt es nun, mit einfachen Mitteln dieser Schwierigkeiten Herr zu werden, so daß ein einwandfreier Betrieb sichergestellt ist, und zwar dadurch, daß zur Förderung der Engobiermasse aus einem darunter befindlichen Vorratsbehälter eine in einem Rohr umlaufende Förderschnecke dient. In dem Ringraum zwischen dem Außenrohr und dem Träger der Förderschnecke wird die Masse bei geeigneter Bemessung der Schneckensteigung und der Drehzahl ohne Schwierigkeiten gefördert und gegebenenfalls auch unter Druck gesetzt, ohne daß dabei Ablagerungen und Verkrustungen auftreten können; im Gegenteil, durch das Wirken der Schnecke wird vielmehr ein ständiges zusätzliches Umrühren der Masse erzielt, das ihre gleichmäßige Konsistenz sicherstellt. Beim Stillstand fließt die Masse von selbst in dem Rohr der Förderschnecke herunter.
  • Wenn auch Förderschnecken, die in einem Rohr umlaufen, an sich bekannt sind, z. B. für Getreide, so ist doch die Wirkung im Rahmen der Erfindung auf die in Frage stehende Flüssigkeit überraschend und mit einer besonders erfolgreichen Lösung einer bisher als fast unlösbar angesehenen Aufgabe verbunden.
  • Um bei dem Kreislauf der Masse Ablagerungen im Vorratsbehälter zu vermeiden und eine immer gleichbleibende Konsistenz und Zusammensetzung der Masse zu erhalten, verjüngt sich gemäß der Erfindung der die Engobiermasse enthaltende Vorratsbehälter auf die untere Mündung. des. Förderschneckenrohres hin, von wo dann innerhalb des Förderweges in der Förderschnecke eine ständig neue Durchmischung vor sich -.geht. Zweckmäßig wird diese Durchmischung bereits durch einen unterhalb der Förderschnecke am Förderschneckenträger angeordneten Rührflügel vorgefommen oder vorbereitet, für dessen Anbringung und Antrieb sich die neue Vorrichtung besonders eignet.
  • Die Erfindung ist in dem bisher betrachteten Rahmen weitestgehend auf alle bisher schon bekannten Einrichtungen mit vollem Erfolg anwendbar, also insbesondere auch auf die stationären Anlagen, in denen die fertigen Ziegel im Durchlaufverfahren übergossen werden. Die Erfindung bietet darüber hinaus aber auch so große Vorteile bezüglich ihres sehr einfachen, leichten und raumsparenden Gesamtaufbaus der Engobiereinrichtungy daß weiter vorgeschlagen wird, den Vorratsbehälter mitsamt der Förderschnecke und der fest an ihr angeordneten Auslaufdüse sowie dem Antriebsmotor auf einem leicht transportablen, zweckmäßig mit Rädern öder Rollen versehenen Gestell anzuordnen und zweckmäßig auf ihm auch in der Höhe verstellbar zu machen: Damit wird dann erstmalig eine kleine transportable Anlage geschaffen, die zwischen die Trockenstellagen fahrbar ist oder wo sonst ihre Aufstellung zweckmäßig erscheint, so daß nur eine einzige Person zu ihrem Betrieb erforderlich wird; diese kann sogar aus den höheren Lagen der Stellagen sich selbst bedienen, wenn der Vorratsbehälter nach oben gestellt ist. Dabei erfolgt die eigentliche En.gobierung in bestbekannter Weise bei sparsamstem Masseverbrauch und ohne Verschmutzen des Bedienenden, indem gemäß Weiter-Bildung des Erfindungsgedankens unterhalb einer zum Ein- und Wiederausführen der Ziegel auf demselben Weg in entgegengesetzten Richtungen. dienenden Arbeitsöffnung des Vorratsbehälters eine Luftblasdüse und darunter die Auslaufdüse angeordnet sind. Beim Einführen des Ziegels wird dieser also zuerst durch den; Luftblasstrom vom Staub befreit, danach auf seinem weiteren Weg mit Masse übergossen, und zwar beim Ein- und beim Wiederausführen, und beim rückwärtigen Passieren der Luftblasdüse von der überschüssigen Masse befreit, die in den Vorratsbehälter zurückfließt. Die Bearbeitung erfolgt also in mindestens derselben Qualität wie innerhalb der großen teuren stationären Anlagen, bei denen, der Ziegel erst an einer Saugdüse, dann an der Auslaufdüse und schließlich an einer Abblasdüse vorbeibewegt wird; diese Anlage erfordert also außer einem Luftüberdruck noch einen Saugzug, der bei der Erfindung entfällt.
  • Zur Steigerung dieser mit der Erfindung erzielbarem Wirkungen ist die Mündung der Luftbl'asdüse breiter als die der Auslaufdüse. Um für den Bedienenden eine bequeme Einführungsrichtung schräg von oben nach unten zu erreichen, wobei auch der Ziegel die für das Abfließen der überschüssigen Masse zweckmäßigste Schräglage erfährt, steht die Luftblasdüse über die Auslaufdüse vor.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Schnitt durch die Vorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Düsen, Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung in gehobenem Zustand, Fig. q. eine Vorderansicht von Fig. i.
  • In den Figuren ist i der keilförmig ausgebildete Behälter, in dem sich die Engobiermasse befindet. Dieser Behälter ruht in einem Rahmen 2, an welchem vier Spindeln 3 angeordnet sind, die mittels der Handkurbel q. und den Wellen 5 und 6 gedreht werden können. Diese Spindeln. laufen in mit Gewinden versehenen Buchsen 7, welche die Fahrrollen 8 für das Gestell tragen. Ferner ist an dem Rahmen noch ein Trittbrett g drehbar angeordnet, das eine Aufstellvorrichtung io besitzt.
  • In dem Behälter i befindet sich ein Rohr i i, in dem die Förderschnecke 12 läuft. Diese ist am Boden des Behälters i bei 13 gelagert. Unterhalb des Einlaufes 1q. des Rohres i i befindet sich ein Rührflügel 15. Am oberen Ende des Rohres ii ist der Auslauf 16 für die Engobiermasse vorgesehen.
  • Auf der Welle 17 .der Schnecke 12 ist ein Ventilator 18 angeordnet. Die von. ihm geförderte Luft strömt aus der Düse ig aus. In den Luftweg ist eine Drosselvorrichtung :2o -eingebaut. Das Mundstück der Düse i9 steht über dasjenige der Düse 16 vor, wie die Fig. i und :z deutlich zeigen.
  • Die Welle 17 mit der Schnecke i?, und dem Ventilator 18 wird durch einen Elektromotor :2i angetrieben.
  • Beim Engobieren der Ziegel werden diese über den oberen Rand des Gefäßes i eingeführt und kommen zunächst mit der aus der Düse ig herausströmenden Luft in Berührung. Dabei wird der auf den Ziegeln liegende Staub abgeblasen. Sie kommen dann in den Strom der aus der Düse 16 ausfließenden Engobiermasse und werden mit dieser überzogen. Beim Zurückziehen, der Ziegel bläst der aus der Düse ig kommende Luftstrom die überschüssige Masse ab, die in den Behälter i zurückfließt.
  • Sollen Ziegel, die in höheren Lagen der Trockenstellagen liegen, en-obiert werden, so wird mittels der Handkurbel 4 die Engobiervorrichtung gehoben und das Standbrett g umgeklappt, wie Fig. 3 zeigt.
  • Die Vorrichtung kann selbstverständlich auch zum Überziehen anderer Gegenstände mit Glasuren u. dgl. verwendet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung"zumEngob,ieren,Imprägnieren, Glasieren von Ziegeln, Ton- oder sonstigen Platten, bei der die Engobier- oder sonstige dickflüssige Masse aus einer Düse ausfließt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Förderung der Masse aus einem darunter befindlichen Vorratsbehälter eine infeinemRohr (i i) umlaufende Förderschnecke (i2) dient.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Masse enthaltende Vorratsbehälter (i) sich auf die untere Mündun- (i4) des Förderschneckenrohres (i i) hin verjüngt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb .der Förderschnecke (i2) ein Rührflügel (i5) am Förderschneckenträger angeordnet ist.
  4. 4.. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (i) mitsamt der Förderschnecke (i2) auf einem Gestell (7) in der Höhe verstellbar angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb einer zum Ein- und Wiederausführen der Ziegel auf demselben. Weg in entgegengesetzten Richtungen dienenden Arbeitsöffnung des Vorratsbehälters (i) eine Luftblasdüse (ig) und darunter die Auslaufdüse (i6) angeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung der Luftblasdüse (ig) breiter ist als die der Auslaufdüse (i6).
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftblasdüse (ig) über die Auslaufdüse (i6) vorsteht. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 66o 927, 107 611, 26g 64o; USA.-Patentschrift Nr. 1 529 69i.
DESCH3260D 1940-07-17 1940-07-17 Vorrichtung zum Engobieren Expired DE877125C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051712B (de) * 1955-12-10 1959-02-26 Felix Kaeppler Vorrichtung zum Engobieren von Dach- und Mauerziegeln

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE269640C (de) *
DE107611C (de) *
US1529691A (en) * 1922-10-04 1925-03-17 Roy P M Davis Mold-cleaning device
DE660927C (de) * 1936-05-16 1938-06-04 Josef Jacobi Vorrichtung zum selbsttaetigen Engobieren von Ziegeln

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