DE464151C - Selbsttaetige Gaervorrichtung mit an endlosen Ketten gefuehrten Gaerschrankgehaengen - Google Patents

Selbsttaetige Gaervorrichtung mit an endlosen Ketten gefuehrten Gaerschrankgehaengen

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DE464151C
DE464151C DEK101491D DEK0101491D DE464151C DE 464151 C DE464151 C DE 464151C DE K101491 D DEK101491 D DE K101491D DE K0101491 D DEK0101491 D DE K0101491D DE 464151 C DE464151 C DE 464151C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C13/00Provers, i.e. apparatus permitting dough to rise
    • A21C13/02Provers, i.e. apparatus permitting dough to rise with endless conveyors, e.g. for moving the dough pieces progressively through the prover

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

  • Selbsttätige Gärvorrichtung mit an endlosen Ketten geführten Gärschrankgehängen Bei der selbsttätigen Gärvorrichtung nach Patent 444649 und Patent 456818 mit an endlosen Ketten kippbar befestigten Aufnahmebehältern für die Teigstücke und einer an der Abwurfstelle befindlichen Vorrichtung, welche die Teigstückbehälter kippt und dann wieder in die Anfangsstellung zurückbringt, wird durch Einbau eines Maltheserkreuzgetriebes erreicht, daß die Gehänge für eine kurze Zeit stillstehen. In dieser Zeit werden die Teigstückbehälter durch Kippen bzw. Drehen derselben auf die Fördervorrichtung zum Ofen entleert (Abb. i). Nachdem die zum Kippen erforderlichen, durch entsprechende Kurvenmechanismen zwangläufig sich vollziehenden Bewegungen beendet sind, bewegt das Maltheserkreuz die Kette und damit die an der Kette drehbar befestigten Gehänge weiter. Sämtliche Gehänge des Gärschrankes werden also beschleunigt, verzögert und wieder stillgesetzt. Diese immer wiederholten Vorgänge haben in der praktischen Ausführung einen zu großen, wechselnden Kraftaufwand und damit ungünstige Betriebsverhältnisse ergeben. Dies läßt sich vermeiden, wenn auf die Verwendung des Maltheserkreuzes verzichtet und das Antriebskettenrad von der Riemenscheibe aus durch Zahnradübersetzung unmittelbar angetrieben wird, so daß nun Kettenrad, Kette und Gehänge sich ununterbrochen gleichmäßig weiterbewegen. Es muß dann die Einrichtung zum Kippen der .Teigbehälter, solange sie wirkt, mit der Geschwindigkeit der Teigbehälter vorwärts bewegt werden.
  • Zu diesem Zwecke ist beim Erfindungsgegenstand der (oder die) das Kuppeln, Entkuppeln und Kippen der Teigstückbehälter bewirkende Wagen mit dem eingebauten Kippwerk auf im Maschinengestell gelagerten Wellen verschiebbar gelagert und mit der seine Bewegung steuernden, im Maschinengestell gelagerten Kurvenscheibe durch ein entsprechendes Gestänge verbunden.
  • Die allgemeine Anordnung des Gärschrankes ist, wie in der Hauptpatentschrift in Abb. 8 allgemein dargestellt, unverändert geblieben und in Abb. i wiedergegeben. In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Abb. i eine schematische Darstellung der gesamten Gärvorrichtung, Abb. 2 einen Längsschnitt, Abb.3 eine Vorderansicht, Abb. q- einen Grundr ißschnitt und Abb.5 einen Teillängsschnitt der neuen Vorrichtung, Abb.6 einen Seitenschnitt durch das Steuergehäuse und den Wagen, Abb.7 eine Vorderansicht des Gehänges, Abb. 8 einen Querschnitt des Gehänges mit Teigstückbehältern in der normalen Stellung, Abb. 9 einen Querschnitt des Gehänges mit hochgekippten Teigstückbehältern, Abb. io einen Grundrißschnitt des Gehänges mit Kette.
  • Auf der Antriebsachse i sitzen die Antriebsriemenscheiben 2 und das Ritzel 3. Das Ritzel 3 treibt das Zahnrad 4, das sich auf der Achse 5 lose dreht und mit Ritzel 6 und den drei Kurvenscheiben 7, 8 und 9 starr verbunden ist. Ritzel6 greift in das Zahnrad io ein, das fest mit der Kettenradachse i i verbunden ist und damit die beiden Kettenräder 1:2 antreibt. .
  • Die Gehängerahmen sind unverändert wie im Patent 456 818, dem Zusatzpatent zum Patent 444 649, beschrieben. Die Aufhängepunkte der Rahmen bewegen sich an der Abwurfstelle entsprechend dem Weg der Ketten 54 auf einem Kreisbogen gleichmäßig weiter. Der Wagen 13, in dem sich die Kippwerke befinden, ist horizontal verschiebbar gelagert auf den beiden Achsen 14 und 15, die ihrerseits in dem seitlichen Steuergehäuse 16 nur drehbar, nicht verschiebbar gelagert sind. Von den drei den Behälterdrehachsen parallelen Spindeln 17, i8 und i9 (Abb.4) sind 17 und i9 drehbar und verschiebbar, Spindel 18 dagegen ist nur verschiebbar in dem Wagen 13 gelagert. Auf den Spindeln 17 und i9 sitzt je ein Zahnrad 20 fest; beide Zahnräder sind zwangläufig verbunden durch ein Zwischenrad 21, das fest auf der Nabe des Kegelrades 22 sitzt, das mit seiner Nabe im Wagen 13 drehbar gelagert ist -und lose auf der Spindel 18 läuft, so daß die beiden Achsen 17 und i9 sich beim Drehen der Zahnräder 20, 21 und 2o nach der gleichen Richtung drehen müssen. In das Kegelrad 22 greift das Kegelrad 23 ein, das auf der Achse 14 sitzt und durch Nut und Feder 24 die Verdrehung der Achse 14 auf das Kegelrad 22 überträgt, während der Bundring 25 in einer Eindrehung des Wagens 13 so, gelagert ist, daß die Verdrehung der Achse 14 von dem Kegelrad 23 auch dann auf Kegelrad 22 übertragen wird, wenn der Wagen bewegt wird.
  • Durch die Kurvenscheibe 7 (Abb. 2 und 3), Rollenhebel 26, Zahnsegment 27, Ritzel 28, zwei Kegelräderpaare 29 und die Achsen 30 und 31 werden zwangläufig die Achse 14 und damit auch die ' Spindeln 17 und i 9 gedreht, auch wenn der Wagen sich bewegt.
  • Durch die zweite Kurvenscheibe 8, Rollenhebel 32, Hebel 33, Zugstange 34 wird der Winkelhebel 3 5 bewegt. An dem Winkelhebel 35 ist eine Zugstange 36 angelenkt, die mit dem anderen Ende an einem Auge 37 des Wagens 13 drehbar befestigt ist. Durch diese Einrichtung wird der Wagen 13 dine bestimmte kurze Zeit horizontal mit der gleichen Geschwindigkeit und Richtung, welche die Gehänge besitzen, bewegt, dann stillgesetzt und wieder in seine Anfangsstellung zurückgebracht.
  • Durch die dritte Kurvenscheibe 9, Rollenhebel 38, Hebel 39, Zugstange 4o, Hebel 41 wird die Achse 15 gedreht. Der Doppelhebel 42, der durch Nut und Feder 43 mit der Achse 15 verbunden ist, überträgt die Drehung der Achse 15 und verschiebt damit die Spindeln 17, 18 und i9, auch während der Wagen 13 auf den Achsen 14 und 15 weiter wandert. Spindel 18 drückt dann mit dem angelenkten Nocken 44, wie im Zusatzpatent beschrieben, die unter dem Druck der Feder 45 stehende Klinke 46 zurück, entriegelt so das Kuppelflacheisen 47 und die Teigstückbehälter 48.
  • Auf den beiden Spindeln 17 und i9 ist je eine Kurbel 49 fest angebracht (Abb.4 und 5) ; diese Kurbeln greifen gleichzeitig mit der Entriegelung des Flacheisens in zwei Zapfen 5o, die fest an dem Flacheisen 47 angenietet sind, ein. Es könnte auch nur eine Spindel und ein Zapfen am Flacheisen verwendet werden. Dann setzt die Bewegung durch die Kurvenscheibe 7 ein und dreht die Wellen 17 und i9, wodurch das Kuppelflacheisen 47 bewegt wird und damit die Teigstückbehälter in die in Abb.9 gezeichnete Lage gedreht werden. Hierbei werden die Teigstücke aus den Behältern $erausgeworfen, so daß sie umgekehrt auf die Fördervorrichtung zum Ofen zu liegen kommen.
  • In Abb. 2 ist der Wagen 13 in der Mittelstellung gezeichnet.
  • Die Reihenfolge der Bewegungen ist folgende: Ehe ein Gehängedrehpunkt in die in Abb.6 gezeichnete Lage A kommt, einige Grade ehe der Gehängedrehpunkt senkrecht unter dem Kettenradmittel bei B steht, wird der Wagen 13 durch die Kurvenscheibe 8 und die dazugehörige Bewegungsvorrichtung zwangläufig bewegt. In dem Augenblick, in welchem der Gehängedrehpunkt A erreicht ist, tritt die Kurvenscheibe.9 mit der dazugehörigen Bewegungsvorrichtung in Tätigkeit, dreht die Welle 15 und verschiebt mit dem Doppelhebel 42 die Spindeln 17, 18 und i9, entriegelt durch Spindel-i8 und Nocken 44 das Kuppelflacheisen 47 und kuppelt zugleich die Spindeln 17 und i9 mit dem Flacheisen 47.
  • In demselben Augenblick setzt die Kurvenscheibe 7 ein und bewirkt durch Drehung der Achse 14 die Drehung bzw. das Kippen der Teigbehälter. Der Gehängerahmen selbst wird durch die zwei Rollen 51, die seitlich an dem Lagerschild 52 gelagert-sind und auf der Fläche 53 laufen, in dem Augenblick des Kippens der Teigstückbehälter in seiner Lage gegen Verdrehen oder Kippen gehalten, während das Gehänge weiterwandert. Dann wird durch die Kurvenscheiben gesteuert, wieder zurückgedreht, entkuppelt und das Flacheisen wieder verriegelt. Diese Bewegungen werden ausgeführt, während das Gehänge gleichmäßig mit dem Wagen von A über I3 nach C wandert. Ist der Gehängedrehpunkt bei C angelangt, sind die Bewegungen für ein Gehänge erledigt; der Wagen wird wieder zurückgezogen, bis er wieder senkrecht unter A ztt liegen kommt, und das Spiel beginnt von neuem.
  • Zum Kippen der Teigstückbehälter könnte ebensogut auch die Vorrichtung nach dem Hauptpatent d.4q.6.ig verwendet werden, so claß statt der Verbindung durch Flacheisen jeder Teigstückbehälter eine eigene Kupplung erhalten würde.
  • Die Wagen 13 können statt auf den Achsen 14 und 15 auch auf Rollen o. dgl. sich bewegen, ebenso können die Mechanismen der selbsttätigen Bewegungen auch auf beliebige andere Art ausgeführt werden.
  • Wenn die Teigstückbehälter sehr lang sind, so kann der Kippmechanismus durch entsprechende Übersetzung auch an beiden Enden tierselben angebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Gärvorrichtung mit an endlosen Ketten geführten Gärschrankgehängen nach Patent 444 6¢9, bei der das Kippen der Teigstückbehä.lter ohne Unterbrechung der Bewegung der Gärschrankgehänge erfolgt und bei der die Einr ichtung zum Kippen der Teigbehälter selbst in Richtung der fortschreitenden Teigbehälterbewegung und mit deren Geschwindigkeit sich bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die das Kuppeln, Entkuppeln und Kippen der Teigstückbehälter (q.8) bewirkende Wägen (13) mit dem eingebauten Kippwerk (17, 18, 19, 2o, 21, 44 und 4.9) auf im Maschinengestell gelagerten Wellen (14. und 15) verschiebbar gelagert und mit der seine Bewegung steuernden, im Maschinengestell gelagerten Kurvenscheibe (9) über das Gestänge (32, 33, 34, 35, 36 und 37) verbunden ist.
DEK101491D 1926-11-09 1926-11-09 Selbsttaetige Gaervorrichtung mit an endlosen Ketten gefuehrten Gaerschrankgehaengen Expired DE464151C (de)

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