DE340820C - Kippwagen und Kippvorrichtung mit an ein feststehendes Schienengleis angelenktem Gleisstueck - Google Patents

Kippwagen und Kippvorrichtung mit an ein feststehendes Schienengleis angelenktem Gleisstueck

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DE340820C
DE340820C DE1920340820D DE340820DD DE340820C DE 340820 C DE340820 C DE 340820C DE 1920340820 D DE1920340820 D DE 1920340820D DE 340820D D DE340820D D DE 340820DD DE 340820 C DE340820 C DE 340820C
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Germany
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track
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tipper
shaft
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DE1920340820D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/14Tipping systems controlled by trackside means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Die Erfindung geht von der bekannten Wagenkippvorrichtung aus, bei der eine den Wagen aufnehmende Kipperplattform mit ihrem einen Ende an ein feststehendes Gleis angelenkt ist. Der neue Wagenkipper soll hauptsächlich dazu dienen, Kohle aus einem Bergwerk aufzuziehen und auf ein Transportband auszukippen, daß die Kohle zu einer Aufbereitungsanlage, einer Siebvorrichtung oder ίο einer anderen Stelle führen soll. Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß der Wagenkasten in der Hochstellung festgehalten wird, während das freie Ende des Gleisstücks mit dem Wagengestell aus der Gleisebene bewegt wird. Der Wagen selbst ist so gebaut, daß er beim Auskippen als Gleitrinne für das auf das Transportband fallende Gut dient und eine glatte Überführung des Guts auf das Transportband bewirkt.
Auf der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι eine Seitenansicht der Kippvorrichtung und des Kippwagens gemäß Erfindung, Fig. 2 einen Querschnitt,
Fig. 3 einen Teil des Arbeitswerkes von oben gesehen und
Fig. 4 einen Teilschnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 3.
Das Untergestell in der Kippvorrichtung ist in der Zeichnung mit A und das Wagengestell des Kippwagens mit B bezeichnet. Die Schienen ro der Kippvorrichtung sind durch Querschwellen 11 miteinander verbunden und mit dem einen Ende bei 60 an dem festliegenden Unterbau angelenkt, während sie mit dem anderen Ende auf exzentrischen Rädern 13 ruhen, die auf einer Welle 14 befestigt sind; diese trägt an ihrem einen Ende ein Kegelzahnrad 15. Am vorderen Ende sind unter der kippenden Plattform Gleitrollen 16 gelagert, die auf dem Umfange der exzentrischen Räder 13 laufen. Die Rollen 16 sind mit einer Nut versehen, mit der sie auf den entsprechend ausgebildeten Umfang der Räder 13 entlanglaufen.
Wellen Vj sind an dem Gestell A parallel zu den Schienen 10 gelagert und tragen Arme 18, deren obere Enden 19 nach innen gekrümmt sind. Die unteren Enden dieser Arme sind mittels Lenkstangen 20 mit den Enden eines Doppelhebels 21 verbunden, der mittels Drehzapfen 22 in einem Lagerbock 23 eines der Querschwellen 11 des Gestells A drehbar gelagert ist. Der Drehzapfen 22 ist durch einen Hebel 24 und eine Stange 25 mit dem unteren Ende des bei 27 gelagerten Steuerhebels 26 verbunden. Dieser ist in bekannter Weise mit einem federnden Riegel versehen, der in ein Segment 29 eingreift.
Der Hebel 24 ist durch eine Stange 30 auch mit einem Winkelhebel 31 verbunden, der mittels Zapfen 32 an einem Bock 33 des Gestells A gelagert ist. Das andere Ende des Winkelhebels 31 ist an das eine Ende einer Stange 34 angelenkt, deren anderes Ende mit einer Gleitrolle 35 in eine Kurvenscheibe 36 eingreift, die auf der Welle 14 hinter dem Zahnrad 15 gelagert ist. Die Stange 34 ist
hin und her verschiebbar in Lagerböcken 37 und 38 gelagert und hat einen einstellbaren Halsring 39, gegen den eine Feder 40 drückt, um die Rolle 35 der Stange 34 stets im Eingriff mit der Kurvenscheibe 36 zu halten.
Die am Gestell A gelagerte Antriebswelle 41 trägt an ihrem Ende eine feste Kupplungshälfte 43, während die zweite Kupplungshälfte 44 gleitend auf einer bei 46 und 47 in gleicher Linie mit der Welle 41 gelagerten Welle 45 sitzt. Diese steht durch ein Kegelrad 48 in Eingriff mit dem Zahnrad 15 der Welle 14. In eine Nut der verschiebbaren Kupplungshälfte 44 greift der eine Arm des Winkelhebeis 31 ein.
Bei einer Verschiebung des Hebels 26 aus der in Fig. 2 in vollen Linien dargestellten Lage in die mit punktierten Linien angedeutete Stellung werden die Stützhebel 19 nach einwarts in die den Wagenkasten stützende Stellung gedreht. Gleichzeitig wird durch die Verbindung zwischen dem Hebel 24 und dem Winkelhebel 31 die verschiebbare Kupplungshäifte 44 auf der Welle 45 in Eingriff mit der Antriebswelle 41 gebracht, so daß die Welle 45 und damit die Welle 14 mit den Exzenterrädern 13 gedreht werden. Dadurch wird das vordere Ende der senkbaren Kipperplattform 10 gesenkt. Der Bodenteil des Wagens, der •30 auch die Achsen und Räder trägt, ist am hinteren Ende des Wagengestells bei 50 mit dem Wagenkasten gelenkig verbunden und senkt sich daher mit der Plattform 10, die am hinteren Ende bei 60 am Gestell A angelenkt ist. Der Boden 52 des Wagens wirkt als schräge Gleitfläche, welche die Kohle auf das im Gestell A angeordnete Förderband 53 leitet.
Während der Drehung der Welle 14 und der Exzenterräder 13 steht die Kurvenscheibe 36 in Eingriff mit der Gleitrolle 35 an der Stange 34 und durch diese mit. der Kupplung 43,44. Die erste Hälfte der Drehung der Exzenterräder 13 bewirkt das Kippen des Wagens und dessen Entleerung, während die zweite Hälfte der Drehung wieder die Kipperplattform in die wagerechte Lage zurückführt. Wenn die Exzenter 13 die in Fig. 1 in vollen Linien dargestellte Stellung erreichen, ist die unrunde Scheibe 36 so gedreht, daß die Gleitrolle 35 unter dem Einfluß der Feder 40 in die Aussparung der Kurvenscheibe 36 einfällt, wodurch die Kupplung 43, 44 gelöst und dadurch eine weitere Drehung der Exzenter 13 verhindert wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Kippwagen und Kippvorrichtung mit an ein feststehendes Schienengleis angelenktem Gleisstück, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagenkasten (B) durch eine Haltevorrichtung (18,19) in der Hochstellung festgehalten wird, während das freie Ende des Gleisstücks (10) mit dem Wagengestell (52) durch Exzenter (13) aus der Gleisebene bewegt wird.
2. Kippwagen und Kippvorrichtuag nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Wagengestells (52) am
""hinteren Ende mit dem Aufsatzkasten (B) gelenkig verbunden ist, während das vordere Wagenende frei auf dem Ende des Gleisstücks (10) ruht, das mittels Kolben (16) gegen die Exzenterscheiben (13) anliegt, die beim Einrücken einer Antriebswelle gedreht werden, wobei die Ein- und Ausrückvorrichtung zu gleicher Zeit auch die Stützvorrichtung für den Wagenkasten (18,19) betätigt.
3. Kippwagenvorrichtung nach Ansprach i, dadurch gekennzeichnet, daß, während durch ein Hebelwerk (20 bis 28) die Stützvorrichtung (18,19) betätigt wird, zu gleicher Zeit eine Kupplung (43, 44) für die die Exzenter (13) betätigende Welle (14) eingerückt wird, deren Ausrückung durch eine auf letzterer Welle sitzende Steuerscheibe (36) bewirkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920340820D 1920-01-09 1920-01-09 Kippwagen und Kippvorrichtung mit an ein feststehendes Schienengleis angelenktem Gleisstueck Expired DE340820C (de)

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