DE184841C - - Google Patents

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DE184841C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/94Devices for flexing or tilting travelling structures; Throw-off carriages
    • B65G47/95Devices for flexing or tilting travelling structures; Throw-off carriages adapted for longitudinal delivery

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

«SlviqefiUit bet cScmvm (4-141 q
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 184841 ~ KLASSE 81 e. GRUPPE
Abwurfwagen für Förderbänder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Ab-
' vvurfwagen für Förderbänder, die in einem S - förmigen Bogen über zwei im Wag'engestell drehbar gelagerte Führungstrommeln laufen.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß zur Verschiebung des Abwurf-· wagens besondere Vorschubräder dienen, die entgegengesetzt gedreht und mit den Laufschienen abwechselnd in und außer Berührung gebracht werden, um den Abwurfwagen in der einen oder anderen Richtung selbsttätig zu verschieben.
Statt zwei Vorschubräder oder Vorschubräderpaare zu verwenden, kann am Abwurfwagen nur eines angebracht werden, das zwecks Verschiebens des Wagens in der einen Richtung mit den Laufschienen in Verbindung gebracht und in Umdrehung versetzt wird. Um den Wagen in der entgegengesetzten Richtung zu bewegen, wird das Vor-' schubrad, das mit der Achse der einen Bandführungsrolle -fest verbunden ist, von der-Laufschiene abgehoben und durch eine Bremse festgestellt. Hierdurch bewegt das Band selbst den Abwurfwagen in der anderen Richtung.
Auf der Zeichnung ist ein solcher Abwurfwagen in den beiden Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt die eine Ausführungsform in der Seitenansicht, nebst einem Teil des Förderbandes sowie der Einrichtungen, welche zur Umsteuerung der Bewegung des Abwurf-. wagens dienen.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1 in der Richtung des Pfeiles gesehen.
Fig. 3 zeigt in einem Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 4 die Lagerung des Vorschubrades und der unteren Führungstrommel des Abwurfwagens.
Fig. 4 ist eine Einzelansicht, welche teilweise im Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3 dargestellt ist.
- Fig. 5 stellt die andere Ausführungsform in der Seitenansicht dar nebst einem Teil des Förderbandes, des Traggestelles und der Vorrichtungen zur Umsteuerung der Bewegung des Abwurfwagens.
Fig. 6 zeigt den in der Fig. 5 dargestellten Abwurfwagen in der Endansicht.
Der Stützboden A, welcher das Förderband C mittels Rollen B trägt, die so gestellt sind, daß sie dem Bande eine trogförmige Querschnittsform geben, ist in der üblichen Weise ausgebildet. Der Antrieb des Förderbandes kann in jeder beliebigen Weise er-, folgen. Der Abwurfwagen wird von Laufschienen D getragen, welche zweckmäßig etwas oberhalb der Stützrollen B des Bandes C angeordnet sind. Der Abwurfwagen läuft auf mit Führungskränzen . versehenen Laufrädern i, die auf den Laufschienen D rollen und trägt mittels eines geeigneten Gestellrahmens 2, der auf den Achsen dieser Laufräder ruht, den zum Aufnehmen und Wegführen des abgeworfenen Fördergutes dienenden : Trichter 3 sowie die Antriebsvorrichtungen für den Abwurfwagen. Das Förderband C läuft in bekannter Weise zunächst um die obere Führungstrommel 4, welche neben dem Trichter 3 angeordnet ist und darauf um die untere Führungstrommel 5, die zweckmäßig einen größeren Durchmesser hat als die obere Trommel und etwas hinter dieser angeordnet
ist, um dem Bande die übliche S - förmige Biegung zu erteilen.
Die obere Füliruiigstrommel ist auf der Achse 6 befestigt, die sich in festen Lagerbocken 7 dreht; die untere Führungstrommel 5 dagegen wird von einer Welle 8 getragen, die in von Federn getragenen Lagern 10 ruht (Fig. 3 und 4). Diese Lager befinden sich in dem unteren Teil je eines Gleitschuhes, welcher zwischen festen Führungsschienen 12 verschiebbar ist und sich auf eine Feder 13 stützt, deren unteres Ende auf einem Hängebügel 14 ruht. Dieser wird durch Schrauben 15 einstellbar gehalten, die in seitlichen Vor-Sprüngen dieser Bügel ihr Gewinde haben und sich auf die Seitenschienen des Abwurfwagengestelles 2 stützen. Die Welle 8, welche die untere Führungstrommel stützt, trägt an ihren beiden Enden außerdem ein Paar Vorschubräder 16, welche so angeordnet sind, daß jedes von ihnen mit einer der Laufschienen D in Berührung gebracht werden kann.
Die Gleitschuhe ii, in welchen die Lager 10 für die Welle 8 angeordnet sind, werden während des eigentlichen Betriebes des Förderbandes durch die Feder 13 in gehobener Stellung gehalten, wie in Fig. 3 angedeutet ist. Wenn die Gleitschuhe gehoben sind, so sind die Vorschubräder 16 von den Laufschienen D abgehoben und werden gegen Bremsschuhe ij angedrückt, welche am Wagengestell fest angeordnet sind und die Drehung der Räder hindern. Jeder der Bremsschuhe 17 sitzt an einer Bremsschiene' 18, welche einerseits auf einem Zapfen 19, der seitlich am Gestellrahmen vorragt, andererseits zum Ausgleich der Abnutzung des Bremsschuhes auf je einer Stellmutter 20 ruht. Diese befinden sich auf Schrauben 21, die durch das freie Ende der Bremsschiene hindurchgehen und in Böcken 22 sitzen, welche, wie aus der Fig. 3 ersichtlich ist, seitlich am Gestellrahmen befestigt sind.
Um die Welle 8 niederzudrücken und die Vorschubräder 16 mit den Laufschienen D in Berührung zu bringen, ist mit jedem der beiden Gleitschuhe 11 ein Hebel 23 drehbar verbunden, welcher um einen Zapfen 24 schwingt. Dieser wird von einem senkrechten ~5ö" Lenker 25 getragen, welcher zweckmäßig seinen Stützpunkt unten auf dem Stützzapfen 19 der Bremsschiene 18 findet. Der Hebel 23 wird durch einen Arm 26 bewegt (Fig. 1), welcher fest auf einer Welle 27 sitzt, die sich quer über die Breite des Abwurfwagen-. gestelies erstreckt. Nahe jedem Ende dieser Hebelachse ist das eine Glied 28 eines Kniehebelpaares befestigt, dessen anderes Glied 29 mit dem Hebel 23 verbunden ist. Der Hebelarm 26 trägt an seinem freien Ende eine Rolle 30, welche in der Bahn eines Anschlages 31 liegt, der nahe dem einen Ende der Fahrbahn des Abwurfwagens an einem geeigneten Gestellkörper fest angeordnet ist, während am ~ anderen Ende der Fahrbahn ebenso ein Anschlag 32 in die Bahn der Rolle 30 hineinragt. Der Anschlag 31 hat eine ansteigende Hubfläche, auf welcher die Rolle 30 hinaufgleitet, wenn sich der Abwurfwagen in der Richtung auf diesen Anschlag zu bewegt und so an das Ende seiner Bahn gelangt. Der Hebel 26 wird hierdurch in die in Fig. 1 punktiert dargestellte Lage gehoben, so daß die Welle 27 sich genügend dreht, um die Kniehebel 28 und 29 in die punktierte, über die gestreckte Lage etwas hinausgehende Stellung zu bringen und dadurch das Ende jedes der beiden Hebel 23 niederzudrücken, . welche mit den beiden Gleitschuhen 11 verbunden sind.
Durch die hierdurch bewirkte Abwärtsbewegung der Gleitschuhe 11 werden die Vorschubräder 16 mit den Laufschienen D in Berührung gebracht, wie in der Fig. 1 in punktierten Linien dargestellt ist. Wenn der Hebel 26 die punktiert dargestellte Lage erreicht, so legt er sich gegen einen Anschlag 33, der seitwärts am' Abwurfwagengestell vorragt. Die Federn 13 sind bestrebt, die Gleitschuhen aufwärts zu drücken und die Enden der Hebel 23, welche mit den Kniehebeln 28, 29 verbunden sind, zu senken. Diese Kraft wird durch den Anschlag 33 aufgenommen, gegen welchen sich der Hebel 26 legt, nachdem das Kniehebelsystem 28,29 durch das Anstoßen der Rolle 30 an den Anschlag 31 über die Mittellage gebracht ist. Der Hebel 26 bleibt daher in der in punktierten Linien dargestellten Lage, bis er wieder herabgedrückt wird. Die Abwärtsbewegung des Hebels 26 aus der punktierten in die in vollen Linien dargestellte Lage wird durch den am anderen Ende der Fahrbahn des Abwurfwagens angebrachten Anschlag 32 in entsprechender Weise hervorgebracht.
Wenn die Vorschubräder 16 mit den Bremsklötzen 17 in Berührung stehen, so kann sich die untere Führungstrommel 5 nicht drehen. Infolgedessen wird der Abwurf-' wagen von. dem Förderband C in der durch den Pfeil in Fig. r angedeuteten Bewegungsrichtung dieses Bandes mitgenommen, bis die Rolle 30 des Hebels 26 an den Anschlag 31 stößt. Hierdurch wird der Arm 26 in die in Fig. ι in punktierten Linien dargestellte Stellung gebracht, und die Vorschubräder 16 werden abwärts gegen die Laufschienen D gedrückt. . Sobald die Vorschubräder außer Berührung mit den Bremsklötzen 17 treten, kann sich die untere Führungstrommel drehen und die Vorschubräder bewegen sich mit dieser Trommel entgegengesetzt dem Drehungssinne des Uhrzeigers. Wenn also die Vorschubräder mit den Schienen D in Berührung treten, so sind sie bestrebt, durch
. ihre Drehung die Vorwärtsbewegung des Abwurfwagens aufzuhalten und diesen in entgegengesetztem Sinne zurückzubewegeii.
Die Wirkung der Vorschubräder ist so kräftig, daß der Vorschub des Abwurfwagens fast sofort aufgehalten wird; er bewegt sich nach der Berührung der Vorschubräder mit den Schienen D nur noch eine kurze Strecke auf diesen vorwärts. Sobald die Vorwärtsbewegung des Abwurfwagens aufhört, beginnt die Rückwärtsbewegung, welche so lange dauert, bis die Rolle 30, welche sich nun in der in Fig. 1 punktierten Lage befindet, den Anschlag 32 berührt, an dem sie bei der weiteren Bewegung erttlanggleitet. Hierbei wird sie selbst und dadurch der Hebel 26 herabgedrückt, und die Vorschubräder kommen wieder mit den Bremsschuhen 17 in Berührung. Die Bremsung der Vorschubräder und damit zugleich der Führungstrommel 5 durch den Anschlag 32 bewirkt wieder die Umkehrung der Bewegung des Abwurfwagens, so daß dieser wieder vorwärtsgeht. Die Geschwindigkeit, mit welcher der Abwurfwagen sich unter der Antriebswirkung der Vor-" schubräder rückwärtsbewegt, hängt natürlich von der Geschwindigkeit des Bandes und dem Verhältnis der Durchmesser der unteren Führungstrommel einerseits und der Vorschub-
.30 räder andererseits ab.
Wenn es aus irgendeinem Grunde erwünscht ist, die Vorschubbewegung des Abwurfwagens mit einer Geschwindigkeit stattfinden zu lassen, welche von derjenigen des Förderbandes verschieden ist, so wird die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Einrichtung angewendet. Bei dieser haben die Laufräder 1, der Gestellrahmen 2 und der Auffangtrichter 3 die gewöhnliche Bauart. Der Abwurfwagen hat auch die übliche obere Führungstrommel 4 und eine auf- und abbewegliche untere Führungstrommel 5, wie bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform. Die obere Führungstrommel wird von der Achse 6 getragen, welche, sich in den festen Lagern 7 dreht, während die' untere Führungstrommel auf einer Welle 8.sitzt, deren Lager sich an der einen Spitze eines Paares dreieckiger Rahmen 40 befinden. Diese drehen sich um Stützzapfen 41, die an den Seitenflächen des Wagengestelles vorragen. Die Welle 8, auf \velcher die untere Führungstrommel 5 sitzt, ist mit Vorschubrädern 16 versehen, die mit dieser Welle fest verbunden sind.
Außerdem sind aber noch ein Paar Vorschubräder 42 vorgesehen, die auf einer Welle 43 sitzen und ihre Lager in der der Lagerwelle 8 gegenüberliegenden Ecke des Dreieckgestelles 40 haben. Die Vorschubräder 42 erhalten ihren Antrieb von der unteren Führungstrommel 5 mittels - eines Zahnräderpaares 44 und 45, von denen das erste fest auf der Achse 8 dieser Trommel, das andere auf der Achse 43 sitzt. Die Vorschubräder 42 werden daher immer entgegengesetzt wie die Vorschubräder 16 gedreht. Bremsbacken, durch welche die untere Führungstrommel festgehalten werden könnte, sind bei dieser Einrichtung nicht vorhanden. An die Stelle der Bremsbacken tritt hier eine Einrichtung, mittels deren das eine Paar Vorschubräder außer Berührung mit den Laufschienen D gebracht werden kann, während das andere Vorschubräderpaar an diese angedrückt wird und umgekehrt, wodurch die Bewegungsrichtung 'des Abwurfwagens geändert werden kann.
Diese Einrichtung besteht aus. zwei Paar Kniehebeln 46 und 47, von denen das Kniehebelpaar 46 zwischen dem einen Ende der Dreieckgestelle 40 und dem Abwurfwagengestell 2 nahe den Lagern 8 und das Kniehebelpaar 47 zwischen dem anderen Ende des Dreieckgestelles 40 und dem Wagengestell nahe den Lagern der Welle 43 angeordnet sind. Beide Paare Kniehebel sind so eingerichtet, daß ihre Bewegung in der einen Richtung durch Anschlagnasen begrenzt ist, welche die Hebel festhalten, wenn sie ihre Mittellage eben überschritten haben. Die beiden Kniehebel sind durch eine Verbindungsstange 48 so verbunden, daß, wenn das eine Hebelpaar gegen seine Mittellage hinbewegt wird, das andere Kniehebelpaar aus der . Stützstellung über die Mittellage hinweg und aus dieser Mittellage herausbewegt wird. .Wenn daher die Kniehebel 47, wie in der Fig. 5 angedeutet ist, in Stützstellung und infolgedessen die Vorschubräder 42 mit den Schienen D in Berührung stehen, sind die anderen Vorschubräder 16 außer Berührung mit den Laufschienen, und infolgedessen bewegt sich der Abwurfwagen in der Bewegungsrichtung des Förderbandes vorwärts.
Die Unterbrechung dieser Vorwärtsbewegung am Ende der Fahrbahn des Abwurfwagens wird durch einen Hebelarm 49 hervorgebracht, welcher eine Rolle 50 an seinem Ende trägt, in deren Bahn der Anschlag 51 am Ende der Vorwärtsbewegung und der Anschlag 52 am Ende der Rückwärtsbewegung fest angeordnet sind. Der Hebel 49 ist mit dem oberen Gliede des Kniehebelpaares 46 verbunden, so daß durch die Berührung der Rolle 50 mit dem Anschlag 51 die Hebel 46 in Stützstellung, während durch die Verbindungsschiene 48 gleichzeitig die Hebel 47 außer Stützstellung gebracht werden. Die Umstellung ~ der Hebel 46 und 47 hat eine Drehungsbewegung der Dreieckrahmen 40 um die Zapfen 41 zur Folge, wodurch die Vorschubräder 16 an Stelle der Räder 42 mit den Laufschienen D in Berührung gebracht werden. Da die Räder 16 entgegengesetzt zur Drehrichtung der Räder 42 angetrieben wer-
den, so wird hierdurch die Umkehrbewegung des Abwurfwagens eingeleitet, welcher sich daher so lange . rückwärts bewegt, bis seine Bewegung wieder durch Antreffen der Rolle 50 gegen den Anschlag .52 umgekehrt wird, so daß wieder die Vorwärtsbewegung des Abwurfwagens beginnt.
Da bei der zuletzt beschriebenen Bauart weder die Vorwärts- noch die Rückwärtsbewegung mit der Geschwindigkeit des Förderbandes selbst erfolgen muß, so ist es selbstverständlich, daß die Geschwindigkeit des Abwurfwagens in beiden Bewegungsrichtungen im Verhältnis zur Bewegungsgeschwin-'
digkeit des Förderbandes durch passende Wahl der Durchmesser der Vorschubräder und geeignete Bemessung der Zahnräder 44 und 45 ganz nach Bedarf bestimmt werden kann.
Statt von der unteren Trommel 5 kann der Antrieb der Vorschubräder auch von der oberen Führungstrommel aus durch geeignete Übertragungsmittel bewirkt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Abwurfwagen für Förderbänder, die in einem S-förmigen Bogen über zwei im Wagengestell drehbar gelagerte Führungstrommeln laufen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verschiebung des Abwurfwagens . . besondere Vorschubräder dienen, die mit den Laufschienen abwechselnd in und außer Berührung gebracht werden, um die selbsttätige Verschiebung des Abwurfwagens in der einen und der anderen Richtung zu erzielen.
    2: Abwurfwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein mit der einen Bandführungstrommel fest verbundenes besonderes Laufräderpaar für die eine Vorschubrichtung mit den Laufschienen in Berührung gebracht' und am Ende der Abwurfwagenbahn unter Abheben von den Laufschienen durch eine Bremse festgestellt wird, um durch das Band selbst den Abwurfwagen in der anderen Vorschubrichtung zu bewegen.
    3. Abwurfwagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (8) der unteren Bandführungstrommel' (5) federnd gelagert ist und Vorschubräder (16) trägt, welche durch Abwärtsbewegung der Welle (8) gegen die Laufschienen (D) und durch Aufwärtsbewegung gegen fest angeordnete Bremsklötze (17)
    gedrückt werden, so daß durch die Reibung der Vorschubräder (16) an den Laufschienen der Abwurfwagen, entgegen der Bewegungsrichtung des Förderbandes, rückwärts verschoben, durch die Reibung der Räder an den Bremsklötzen, unter Feststellung der Bandführungstrommel (5), mit dem Förderbande fest verbunden und durch dieses ün seiner Bewegungsrichtung mitgenommen wird.
    4. Abwurfwagen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwärts- und Abwärtsbewegung der mit der unteren Bandführungstrommel (5) verbundenen Vorschubräder (16) unter Mitwirkung einer Feder (13) durch Vermittelung eines Kniehebelpaares (28,29) mittels eines Hebels (.26) bewirkt wird, der durch die Kniehebelwirkung und die Feder in den durch zwei Anschläge bestimmten oberen und unteren Grenzlagen festgehalten und an den beiden Enden der Bahn des Abwurfwagens durch feststehende Anschläge (31 bezw. 32) in die entgegengesetzten Stellungen umgelegt wird.'
    5. Abwurfwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Vorwärtsbewegung und für die Rückwärtsbewegung je ein Paar im entgegenge- 85^ setzten Sinne gedrehte Vorschubräder vorgesehen sind, von denen entweder nur das eine oder das andere Paar je nach der gewünschten Verschiebungsrichtung des Abwurfwagens gegen die Laufschienen. gedrückt wird.
    6. Abwurfwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine (z. B. 16) der beiden Vorschubräderpaare (16 und 42) auf der in einem doppelarmigen Hebel (40) gelagerten Welle (8) der unteren Bandführungstrommel (5) sitzt, , während das zweite, mittels Zahnräder (44 und 45) in entgegengesetzter Richtung gedrehte Vorschubräderpaar (42) an dem anderen Arme des · doppelarmigen Hebels (40) gelagert ist, der in seinen beiden Grenzlagen durch je ein Kniehebelpaar (46 oder 47) gehalten wird, deren Bewegung, in die entgegengesetzten Riehtungen durch Anschläge (51, 52) bewirkt wird und welche durch eine Schiene (48) so verbunden sind, daß nur immer eines der beiden Kniehebelpaare sich in Stützstellung befindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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